Seminar / Training
Inhaltsverzeichnis
- Seminarprofil
- Zielgruppe
- Voraussetzungen
- Seminarinhalte
- Kapitel 1: Endpoint-Agent installieren und registrieren
- Kapitel 2: Basiskennzahlen und Health Checks
- Kapitel 3: Endpoint-Alarme und Reaktionsregeln
- Kapitel 4: Endpoint-Betrieb und Datenqualität
- Praxislabor
- Methodik
Seminarprofil
Das eintägige Praxisformat führt die Endpoint-Funktion als schlanke Linux-Systemüberwachung ein. Agentinstallation, Registrierung, Basiskennzahlen, Health Checks und Alarme werden in einen realistischen Betriebsprozess eingebettet.
Der Funktionsumfang wird bewusst nicht mit einer vollständigen EDR-Plattform verwechselt. Nicht abgedeckte Sicherheits- oder Überwachungsanforderungen werden benannt und mit ergänzenden Werkzeugen verbunden. Datenqualität und stillgelegte Systeme sind ebenso Teil des Betriebs wie die eigentlichen Schwellenwerte.
Zielgruppe
Linux- und Pritunl-Zero-Administratoren, Monitoring- und Plattformteams, SRE, NOC und technische Betriebsverantwortliche.
Voraussetzungen
Linux-Systembetrieb, Monitoringgrundlagen und grundlegende Pritunl-Zero-Kenntnisse.
Seminarinhalte
Die folgenden Kapitel verbinden fachliche Einordnung, nachvollziehbare Konfigurationsschritte, technische Kontrollen und eine praktische Übung. Jede Änderung wird mit einem Sollzustand sowie mindestens einem Prüfpunkt abgeschlossen.
Kapitel 1: Endpoint-Agent installieren und registrieren
Inhaltsverzeichnis dieses Kapitels
- Unterstützte Linux-Systeme, Netzwerkpfade, benötigte Rechte und den zulässi…
- Endpoint-Objekt und eindeutige Zuordnung zu Host, Umgebung und Eigentümer v…
- Agent aus vertrauenswürdiger Paketquelle installieren und nur erforderliche…
- Agent registrieren, erste Verbindung kontrollieren und Systemzeit sowie Nam…
- Erfasste Basiskennzahlen gegen den tatsächlichen Hostzustand vergleichen.
- Deinstallation, Neuinstallation, Eigentümerwechsel und Verlust der Registri…
- Praxisübung
Die Endpoint-Funktion wird als schlanke Linux-Systemüberwachung eingeführt und nicht mit einer vollständigen EDR-Plattform gleichgesetzt.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Unterstützte Linux-Systeme, Netzwerkpfade, benötigte Rechte und den zulässigen Umfang der Systemdaten prüfen.
- Endpoint-Objekt und eindeutige Zuordnung zu Host, Umgebung und Eigentümer vorbereiten.
- Agent aus vertrauenswürdiger Paketquelle installieren und nur erforderliche Dienstrechte vergeben.
- Agent registrieren, erste Verbindung kontrollieren und Systemzeit sowie Namensauflösung prüfen.
- Erfasste Basiskennzahlen gegen den tatsächlichen Hostzustand vergleichen.
- Deinstallation, Neuinstallation, Eigentümerwechsel und Verlust der Registrierung dokumentieren.
Praxisübung
Ein Linux-Testsystem wird registriert; Kennzahlen und Dienstzustand werden mit lokalen Messwerten verglichen.
Kapitel 2: Basiskennzahlen und Health Checks
Inhaltsverzeichnis dieses Kapitels
- Verfügbare Systemmetriken und Health-Informationen der eingesetzten Version…
- Normalbereich für CPU, Speicher, Datenträger und Erreichbarkeit pro Systemk…
- Messintervall und Aufbewahrung so wählen, dass kurze Lastspitzen und länger…
- Fehlende oder veraltete Messwerte als eigenen Gesundheitsfehler behandeln.
- Metriken mit Wartungsfenstern und bekannten Batchläufen korrelieren.
- Grenzen der Endpoint-Telemetrie dokumentieren und ergänzende Hostüberwachun…
- Praxisübung
Messwerte werden auf Betriebsrelevanz, Erfassungsintervall und interpretierbare Schwellen ausgerichtet.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Verfügbare Systemmetriken und Health-Informationen der eingesetzten Version inventarisieren.
- Normalbereich für CPU, Speicher, Datenträger und Erreichbarkeit pro Systemklasse bestimmen.
- Messintervall und Aufbewahrung so wählen, dass kurze Lastspitzen und längerfristige Trends unterscheidbar bleiben.
- Fehlende oder veraltete Messwerte als eigenen Gesundheitsfehler behandeln.
- Metriken mit Wartungsfenstern und bekannten Batchläufen korrelieren.
- Grenzen der Endpoint-Telemetrie dokumentieren und ergänzende Hostüberwachung für nicht abgedeckte Anforderungen vorsehen.
Praxisübung
Für Webserver, Bastion und Datenbank werden unterschiedliche Normalbereiche festgelegt und mit erzeugter Testlast überprüft.
Kapitel 3: Endpoint-Alarme und Reaktionsregeln
Inhaltsverzeichnis dieses Kapitels
- Kritische Zustände aus knapper Datenträgerkapazität, hoher Dauerlast, fehle…
- Warn- und Kritisch-Schwellen mit Mindestdauer definieren, um kurzzeitige Au…
- Benachrichtigungsweg und Empfänger nach Systemklasse und Betriebszeit festl…
- Alarmtext mit Host, Messwert, Schwelle, Zeit, Eigentümer und erster Prüfanw…
- Testalarm auslösen und Eingang, Ticket, Eskalation sowie Entstörung vollstä…
- Wiederholte Fehlalarme auswerten und Schwelle oder Reaktionsprozess nachvol…
- Praxisübung
Alarme erhalten eindeutige Schwellen, Verzögerungen, Verantwortliche und einen ausführbaren Reaktionsschritt.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Kritische Zustände aus knapper Datenträgerkapazität, hoher Dauerlast, fehlenden Daten oder nicht gesundem Agenten auswählen.
- Warn- und Kritisch-Schwellen mit Mindestdauer definieren, um kurzzeitige Ausreißer zu filtern.
- Benachrichtigungsweg und Empfänger nach Systemklasse und Betriebszeit festlegen.
- Alarmtext mit Host, Messwert, Schwelle, Zeit, Eigentümer und erster Prüfanweisung anreichern.
- Testalarm auslösen und Eingang, Ticket, Eskalation sowie Entstörung vollständig prüfen.
- Wiederholte Fehlalarme auswerten und Schwelle oder Reaktionsprozess nachvollziehbar anpassen.
Praxisübung
Drei Alarme werden konfiguriert und technisch ausgelöst; Reaktionszeit, Informationsgehalt und Entstörung werden bewertet.
Kapitel 4: Endpoint-Betrieb und Datenqualität
Inhaltsverzeichnis dieses Kapitels
- Regelmäßige Liste aus aktiven, veralteten, nie gesehenen und stillgelegten…
- Agentversion, Dienststatus, letzte Meldung und Eigentümer je System kontrol…
- Wartungsfenster und geplante Abschaltungen kennzeichnen, damit sie nicht al…
- Nicht mehr vorhandene Systeme nach bestätigter Stilllegung aus Registrierun…
- Agentupdates zuerst an einer Pilotgruppe testen und Rollbackpfad vorbereiten.
- Monatliche Datenqualitätsprüfung für Dubletten, falsche Namen, fehlende Eig…
- Praxisübung
Der laufende Betrieb stellt sicher, dass registrierte Endpoints aktuell, erreichbar und einem verantwortlichen System zugeordnet bleiben.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Regelmäßige Liste aus aktiven, veralteten, nie gesehenen und stillgelegten Endpoints erzeugen.
- Agentversion, Dienststatus, letzte Meldung und Eigentümer je System kontrollieren.
- Wartungsfenster und geplante Abschaltungen kennzeichnen, damit sie nicht als unbehandelte Störung erscheinen.
- Nicht mehr vorhandene Systeme nach bestätigter Stilllegung aus Registrierung und Monitoring entfernen.
- Agentupdates zuerst an einer Pilotgruppe testen und Rollbackpfad vorbereiten.
- Monatliche Datenqualitätsprüfung für Dubletten, falsche Namen, fehlende Eigentümer und dauerhaft stumme Agenten durchführen.
Praxisübung
Ein gemischter Bestand mit Dublette, stillgelegtem Host und stummem Agenten wird bereinigt und einem eindeutigen Betriebsstatus zugeordnet.
Praxislabor
Ein Linux-Referenzsystem wird registriert und mit lokalen Messwerten verglichen. Hohe Last, knapper Datenträger und fehlende Agentdaten werden technisch erzeugt. Alarme, Reaktion, Entstörung und Datenbereinigung werden vollständig geprüft.
Methodik
Kurze Einordnung, Live-Installation, geführte Monitoringkonfiguration und ausgelöste Alarmfälle. Die Ergebnisse werden in einem Betriebs- und Datenqualitätsblatt dokumentiert.
Fachbereichsleiter / Leiter der Trainer / Ihre Ansprechpartner
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Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de -

Paul Goldschmidt
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: paul.goldschmidt@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 1 Tag ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 599 zzgl. MwSt. Inhaus: € 1.700 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Linux- und Zero-Administratoren, Monitoring-, SRE- und NOC-Teams |
| Voraussetzungen: | Linux-, Monitoring- und Pritunl-Zero-Grundkenntnisse |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
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