Inhaltsverzeichnis
- Zielsetzung
- Zielgruppe
- Voraussetzungen
- Seminarinhalte
- Modul 1: Catena-X- und Tractus-X-nahe Integration
- Modul 2: Teilnehmeridentität, DAPS und Wallets
- Modul 3: Access Policies und Contract Policies
- Modul 4: Digitale Zwillinge, AAS-Submodelle und DTR
- Modul 5: Push-, Pull- und speicherbasierte Transfers
- Modul 6: Automatisierte Tests und CI-Freigabe
- Praxisübungen
- Methodik
Zielsetzung
Das Seminar verbindet sovity Connector-Komponenten mit Catena-X- und Tractus-X-nahen Identitäts-, Policy-, Registry- und Transfermechanismen. Teilnehmerkennungen, BPN-bezogene Regeln, Vertrauenskonfiguration, digitale Zwillinge, DTR/AAS-Submodelle und interoperable Ende-zu-Ende-Tests werden in einer produktionsnahen Integrationsstrecke umgesetzt.
Zielgruppe
Solution Architects, Catena-X-Verantwortliche, EDC-Administratoren, Integration Engineers und Entwickler domänenspezifischer Datenketten.
Voraussetzungen
Praktische EDC- oder sovity-Grundkenntnisse; Erfahrung mit Identitätsdiensten, Policies und REST-Schnittstellen ist hilfreich.
Seminarinhalte
Die Themen werden in der angegebenen Reihenfolge aufgebaut. Jeder Schritt setzt auf dem zuvor geprüften Systemzustand auf.
Modul 1: Catena-X- und Tractus-X-nahe Integration
Ökosystemspezifische Identitäten, Policies und Interoperabilitätsprofile werden in den Connectorablauf eingebunden.
- Schritt 1: Teilnehmer, Connector, Discovery, Katalog, Identitätsdienst und Registry im Zielbild zuordnen.
- Schritt 2: BPN-bezogene Organisations- und Connectoridentität sowie erforderliche Namensräume konfigurieren.
- Schritt 3: Mitgliedschafts-, Partner-, Framework- und Zweckbedingungen als kombinierte Policy modellieren.
- Schritt 4: Katalog, Vertragsverhandlung und Transfer mit Referenzpartner und Negativfällen abnehmen.
Modul 2: Teilnehmeridentität, DAPS und Wallets
Organisationsidentität, technische Identität, Token und Policy-Auswertung werden in einem Vertrauensfluss verbunden.
- Schritt 1: Vertrauensanker, Clientkennung, Zertifikat, Tokenendpunkt und erwartete Claims erfassen.
- Schritt 2: DAPS- beziehungsweise Token-Service-Anbindung mit sicher abgelegtem Schlüsselmaterial konfigurieren.
- Schritt 3: Wallet-, DID- oder Credential-basierte Nachweise im Zielkontext einordnen und prüfen.
- Schritt 4: Ablauf, Widerruf, falsche Audience und fehlenden Claim als Negativfälle testen.
Modul 3: Access Policies und Contract Policies
Katalogsichtbarkeit und vertragliche Nutzungsbedingungen werden getrennt und testbar modelliert.
- Schritt 1: Fachliche Regel in Operand, Operator, Wert, Datentyp und Namensraum übersetzen.
- Schritt 2: Access Policy für Sichtbarkeit und Contract Policy für Vertragsberechtigung separat anlegen.
- Schritt 3: Teilnehmer-, Gruppen-, Zeit- und Zweckbedingungen mit AND, OR oder XONE kombinieren.
- Schritt 4: Erlaubte, abgelehnte und unvollständige Identitäten über eine Wahrheitstabelle und technische Tests prüfen.
Modul 4: Digitale Zwillinge, AAS-Submodelle und DTR
Registry-Eintrag, Submodell-Endpunkt und geschütztes Connectorangebot werden zu einem Zugriffspfad verbunden.
- Schritt 1: Objekt, Geschäftsschlüssel, Shell-ID, Submodell und semantische Kennung festlegen.
- Schritt 2: AAS-Submodellinstanz und Endpunkt bereitstellen und gegen Pflichtwerte validieren.
- Schritt 3: Shell- und Submodel-Descriptoren in der Digital Twin Registry anlegen und per Lookup prüfen.
- Schritt 4: Submodell als Asset veröffentlichen und über Katalog, Vertrag und geschützten Abruf Ende zu Ende testen.
Modul 5: Push-, Pull- und speicherbasierte Transfers
Transferart und Datenfluss werden nach Quelle, Ziel, Volumen und Integrationsmuster ausgewählt.
- Schritt 1: HttpData-PUSH, parametrisiertes HttpData-PULL und speicherbasierte Verfahren vergleichen.
- Schritt 2: Zieladresse, Zieltyp, Datenebenenparameter und Vertragsvereinbarung korrekt zuordnen.
- Schritt 3: Transfer starten und Zustände, Data-Plane-Auswahl, Nutzdaten und Header prüfen.
- Schritt 4: Abbruch, Wiederholung, Vertragsbeendigung und Verhalten bei vorhandenem Zielobjekt testen.
Modul 6: Automatisierte Tests und CI-Freigabe
Funktionale, integrative, sicherheitsbezogene und betriebliche Risiken werden in wiederholbare Tests überführt.
- Schritt 1: Testmatrix für Assets, Policies, Katalog, Verhandlung, Transfers und Abweisung erstellen.
- Schritt 2: API- und Schemafälle sowie ein Zwei-Connector-Ende-zu-Ende-Szenario automatisieren.
- Schritt 3: Ungültige Identität, unzureichende Policy, manipulierte Parameter und Teilausfall testen.
- Schritt 4: Build, statische Analyse, Tests, Berichte und Rückfallartefakt in eine CI-Freigabe integrieren.
Praxisübungen
Die Übungen verbinden die einzelnen Konfigurations- und Integrationsschritte zu prüfbaren Arbeitsergebnissen.
- Übung 1: Teilnehmer- und Connector-Kontext mit sicher abgelegtem Vertrauensmaterial konfigurieren.
- Übung 2: Mitgliedschafts-, Partner- und Zweckpolicy kombinieren.
- Übung 3: Digitalen Zwilling mit AAS-Submodell-Endpunkt registrieren.
- Übung 4: Lookup, Katalog, Vertrag und Submodellabruf mit einem Referenzpartner abnehmen.
Methodik
Kurze Fachimpulse, Demonstrationen und geführte Schrittfolgen wechseln mit eigenständigen Übungen am System. Die Arbeit erfolgt mit nachvollziehbaren Ausgangszuständen, Prüfkriterien und Negativfällen. Konfigurationen und Testnachweise werden so strukturiert, dass sie in betriebliche Checklisten und interne Standards überführt werden können.
Fachbereichsleitung und Seminarorganisation
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Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de -

Paul Goldschmidt
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: paul.goldschmidt@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 4 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 2.396 zzgl. MwSt. Inhaus: € 6.800 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Solution Architects, Catena-X-Verantwortliche, EDC-Administratoren, Integration Engineers und Entwickler domänenspezifischer Datenketten |
| Voraussetzungen: | Praktische EDC- oder sovity-Grundkenntnisse; Erfahrung mit Identitätsdiensten, Policies und REST-Schnittstellen ist hilfreich |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Fachimpulse, Demonstrationen, schrittweise Konfiguration, praktische Übungen am System, Positiv- und Negativtests |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
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