Seminar sovity HTTP-, API- und Dateiquellen integrieren

Inhaltsverzeichnis

  1. Zielsetzung
  2. Zielgruppe
  3. Voraussetzungen
  4. Seminarinhalte
    1. Modul 1: HTTP-, API- und Dateiquellen
    2. Modul 2: PostgreSQL, Vault und Geheimnisse
    3. Modul 3: Assets, Identifikatoren und technische Datenadressen
    4. Modul 4: Push-, Pull- und speicherbasierte Transfers
    5. Modul 5: Automatisierte Tests und CI-Freigabe
    6. Modul 6: Systematische Fehleranalyse und Runbooks
  5. Praxisübungen
  6. Methodik

Zielsetzung

Das Seminar zeigt die sichere Anbindung von HTTP-/REST-APIs, binären Dateien und parametrisierten Quellen. Methoden, Header, Query- und Pfadparameter, API-Schlüssel, Basic Authentication, OAuth2, Vault-Referenzen, Audit-Header, Pull-/Push-Muster, Fehlerverhalten und Integrationsabnahme werden praktisch umgesetzt.

Zielgruppe

Integration Engineers, Connector-Administratoren, API-Verantwortliche, Datenanbieter und technische Anwendungsbetreuer.

Voraussetzungen

Grundkenntnisse von HTTP, REST, Authentifizierungsverfahren und Datenformaten.

Seminarinhalte

Die Themen werden in der angegebenen Reihenfolge aufgebaut. Jeder Schritt setzt auf dem zuvor geprüften Systemzustand auf.

Modul 1: HTTP-, API- und Dateiquellen

Web- und dateibasierte Quellen werden mit kontrollierter Parametrisierung und Authentifizierung eingebunden.

  1. Schritt 1: HTTP-Methode, Pfad-, Query- und Headerparameter sowie zulässige Laufzeitüberschreibungen definieren.
  2. Schritt 2: API-Schlüssel, Basic Authentication oder OAuth2 über sichere Secret-Referenzen konfigurieren.
  3. Schritt 3: Binärdateien ohne ungeeignete Textkonvertierung übertragen und Zielverhalten für vorhandene Dateien festlegen.
  4. Schritt 4: Zeitüberschreitung, ungültigen Parameter, nicht erreichbare Quelle und abgelaufenes Token reproduzieren und auswerten.

Modul 2: PostgreSQL, Vault und Geheimnisse

Persistente Prozessdaten und sensible Werte werden getrennt, gesichert und wiederherstellbar betrieben.

  1. Schritt 1: Datenbanken, Schemas, Benutzer, Verbindungsgrenzen und Verschlüsselungsanforderungen definieren.
  2. Schritt 2: Migrationen kontrolliert ausführen und Tabellen, Indizes sowie Status prüfen.
  3. Schritt 3: Vault- oder Secret-Backend anbinden und Referenzen für Schlüssel, Passwörter und Token konfigurieren.
  4. Schritt 4: Sicherung, Restore und Rotation in einer isolierten Umgebung praktisch erproben.

Modul 3: Assets, Identifikatoren und technische Datenadressen

Fachliches Datenprodukt und technische Bereitstellung werden unabhängig modelliert.

  1. Schritt 1: Stabile Asset-ID, Version, Domäne und Lebenszyklusstatus nach einer Namenskonvention festlegen.
  2. Schritt 2: Granularität so wählen, dass Policies und Transfers ohne unnötige Kopplung möglich bleiben.
  3. Schritt 3: Quelltyp, Endpunkt, Methode, Format und statische beziehungsweise dynamische Parameter konfigurieren.
  4. Schritt 4: Zugangsdaten nur als Secret- oder Vault-Referenz hinterlegen und Quelle mit Positiv- und Negativfall prüfen.

Modul 4: Push-, Pull- und speicherbasierte Transfers

Transferart und Datenfluss werden nach Quelle, Ziel, Volumen und Integrationsmuster ausgewählt.

  1. Schritt 1: HttpData-PUSH, parametrisiertes HttpData-PULL und speicherbasierte Verfahren vergleichen.
  2. Schritt 2: Zieladresse, Zieltyp, Datenebenenparameter und Vertragsvereinbarung korrekt zuordnen.
  3. Schritt 3: Transfer starten und Zustände, Data-Plane-Auswahl, Nutzdaten und Header prüfen.
  4. Schritt 4: Abbruch, Wiederholung, Vertragsbeendigung und Verhalten bei vorhandenem Zielobjekt testen.

Modul 5: Automatisierte Tests und CI-Freigabe

Funktionale, integrative, sicherheitsbezogene und betriebliche Risiken werden in wiederholbare Tests überführt.

  1. Schritt 1: Testmatrix für Assets, Policies, Katalog, Verhandlung, Transfers und Abweisung erstellen.
  2. Schritt 2: API- und Schemafälle sowie ein Zwei-Connector-Ende-zu-Ende-Szenario automatisieren.
  3. Schritt 3: Ungültige Identität, unzureichende Policy, manipulierte Parameter und Teilausfall testen.
  4. Schritt 4: Build, statische Analyse, Tests, Berichte und Rückfallartefakt in eine CI-Freigabe integrieren.

Modul 6: Systematische Fehleranalyse und Runbooks

Störungen werden in einer festen Reihenfolge zwischen Netzwerk, Identität, Policy, Protokoll und Data Plane eingegrenzt.

  1. Schritt 1: Symptom, Zeitfenster, Gegenstelle, Prozesskennung und letzte erfolgreiche Stufe erfassen.
  2. Schritt 2: TLS und Erreichbarkeit vor Identity, Identity vor Policy und Policy vor Transferkonfiguration prüfen.
  3. Schritt 3: Datenbankstatus, API-Sicht und Komponentenprotokolle gegeneinander abgleichen.
  4. Schritt 4: Diagnose, Behebung, Nebenwirkung, Rückfalloption und Prävention als Runbook dokumentieren.

Praxisübungen

Die Übungen verbinden die einzelnen Konfigurations- und Integrationsschritte zu prüfbaren Arbeitsergebnissen.

  • Übung 1: REST-Quelle mit dynamischem Query-Parameter anbinden.
  • Übung 2: OAuth2-geschützten Abruf mit Secret-Referenz und Tokenablauftest konfigurieren.
  • Übung 3: Binärdatei mit Größen- und Prüfsummenkontrolle übertragen.
  • Übung 4: Manipulierten Parameter, Quellenausfall und abgelaufenes Geheimnis testen.

Methodik

Kurze Fachimpulse, Demonstrationen und geführte Schrittfolgen wechseln mit eigenständigen Übungen am System. Die Arbeit erfolgt mit nachvollziehbaren Ausgangszuständen, Prüfkriterien und Negativfällen. Konfigurationen und Testnachweise werden so strukturiert, dass sie in betriebliche Checklisten und interne Standards überführt werden können.

Fachbereichsleitung und Seminarorganisation

Seminardetails

   
Dauer: 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weiterer Tag 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Integration Engineers, Connector-Administratoren, API-Verantwortliche, Datenanbieter und technische Anwendungsbetreuer
Voraussetzungen: Grundkenntnisse von HTTP, REST, Authentifizierungsverfahren und Datenformaten
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Fachimpulse, Demonstrationen, schrittweise Konfiguration, praktische Übungen am System, Positiv- und Negativtests
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Graz 2 Tage
Wien 2 Tage
Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
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Klagenfurt 2 Tage
Bregenz 2 Tage
Linz 2 Tage
Salzburg 2 Tage
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