Seminar sovity Qualitätssicherung und automatisierte Tests

Inhaltsverzeichnis

  1. Zielsetzung
  2. Zielgruppe
  3. Voraussetzungen
  4. Seminarinhalte
    1. Modul 1: Automatisierte Tests und CI-Freigabe
    2. Modul 2: Community Edition und Zwei-Connector-Labor
    3. Modul 3: Access Policies und Contract Policies
    4. Modul 4: Vertragsverhandlung und Contract Agreement
    5. Modul 5: Push-, Pull- und speicherbasierte Transfers
    6. Modul 6: Hochverfügbarkeit, Rollback und Betriebsübergabe
  5. Praxisübungen
  6. Methodik

Zielsetzung

Das Seminar entwickelt eine risikobasierte Teststrategie für Connectoren und Erweiterungen. API-, Objekt-, Policy-, Zwei-Connector-, Integrations-, Transfer-, Sicherheits- und Resilienztests werden automatisiert und in eine CI-Pipeline mit reproduzierbarer Testumgebung, Berichten und Freigabekriterien integriert.

Zielgruppe

QA Engineers, Entwickler, DevOps Engineers, Connector-Administratoren und technische Releaseverantwortliche.

Voraussetzungen

Erfahrung mit API-Tests und automatisierten Build-Pipelines; Connector-Grundkenntnisse.

Seminarinhalte

Die Themen werden in der angegebenen Reihenfolge aufgebaut. Jeder Schritt setzt auf dem zuvor geprüften Systemzustand auf.

Modul 1: Automatisierte Tests und CI-Freigabe

Funktionale, integrative, sicherheitsbezogene und betriebliche Risiken werden in wiederholbare Tests überführt.

  1. Schritt 1: Testmatrix für Assets, Policies, Katalog, Verhandlung, Transfers und Abweisung erstellen.
  2. Schritt 2: API- und Schemafälle sowie ein Zwei-Connector-Ende-zu-Ende-Szenario automatisieren.
  3. Schritt 3: Ungültige Identität, unzureichende Policy, manipulierte Parameter und Teilausfall testen.
  4. Schritt 4: Build, statische Analyse, Tests, Berichte und Rückfallartefakt in eine CI-Freigabe integrieren.

Modul 2: Community Edition und Zwei-Connector-Labor

Eine reproduzierbare Arbeitsumgebung bildet die Grundlage für alle weiteren Übungen.

  1. Schritt 1: Container-Laufzeit, Java-, Node- und Buildwerkzeuge sowie freie Ports und Systemressourcen prüfen.
  2. Schritt 2: PostgreSQL und zwei voneinander getrennte Connectorinstanzen starten.
  3. Schritt 3: Startprotokolle, Datenbankmigrationen und Health-Endpunkte auf einen fehlerfreien Grundzustand prüfen.
  4. Schritt 4: Anbieter- und Konsumentenrolle mit einem ersten technischen Ende-zu-Ende-Test bestätigen.

Modul 3: Access Policies und Contract Policies

Katalogsichtbarkeit und vertragliche Nutzungsbedingungen werden getrennt und testbar modelliert.

  1. Schritt 1: Fachliche Regel in Operand, Operator, Wert, Datentyp und Namensraum übersetzen.
  2. Schritt 2: Access Policy für Sichtbarkeit und Contract Policy für Vertragsberechtigung separat anlegen.
  3. Schritt 3: Teilnehmer-, Gruppen-, Zeit- und Zweckbedingungen mit AND, OR oder XONE kombinieren.
  4. Schritt 4: Erlaubte, abgelehnte und unvollständige Identitäten über eine Wahrheitstabelle und technische Tests prüfen.

Modul 4: Vertragsverhandlung und Contract Agreement

Der asynchrone Vertragsprozess wird bis zur belastbaren Vereinbarung verfolgt.

  1. Schritt 1: Angebotspolicy und Teilnehmerkontext in eine Verhandlungsanfrage übernehmen.
  2. Schritt 2: Prozesskennung speichern und Zustände über Oberfläche oder API beobachten.
  3. Schritt 3: Erfolgreiche Vereinbarung eindeutig für nachfolgende Transfers referenzieren.
  4. Schritt 4: Ablehnung wegen Identität, Policy oder Protokollkonfiguration gezielt reproduzieren und beheben.

Modul 5: Push-, Pull- und speicherbasierte Transfers

Transferart und Datenfluss werden nach Quelle, Ziel, Volumen und Integrationsmuster ausgewählt.

  1. Schritt 1: HttpData-PUSH, parametrisiertes HttpData-PULL und speicherbasierte Verfahren vergleichen.
  2. Schritt 2: Zieladresse, Zieltyp, Datenebenenparameter und Vertragsvereinbarung korrekt zuordnen.
  3. Schritt 3: Transfer starten und Zustände, Data-Plane-Auswahl, Nutzdaten und Header prüfen.
  4. Schritt 4: Abbruch, Wiederholung, Vertragsbeendigung und Verhalten bei vorhandenem Zielobjekt testen.

Modul 6: Hochverfügbarkeit, Rollback und Betriebsübergabe

Redundanz und Rückfall werden an Zustand, Datenbank und Data-Plane-Verhalten ausgerichtet.

  1. Schritt 1: Zustandsbehaftete und zustandsarme Komponenten sowie gemeinsame Abhängigkeiten identifizieren.
  2. Schritt 2: Mehrinstanzbetrieb, Lastverteilung, Datenbankverfügbarkeit und Secret-Zugriff konzipieren.
  3. Schritt 3: Instanz-, Datenbank- und Data-Plane-Ausfall simulieren und Wiederanlaufzeit messen.
  4. Schritt 4: Rollbackkriterien, Routingwechsel, Kommunikation, Notfallhandbuch und Betriebsübergabe festlegen.

Praxisübungen

Die Übungen verbinden die einzelnen Konfigurations- und Integrationsschritte zu prüfbaren Arbeitsergebnissen.

  • Übung 1: Testmatrix aus Geschäftsabläufen und technischen Risiken aufbauen.
  • Übung 2: Asset, Policy und Contract Definition automatisiert anlegen und prüfen.
  • Übung 3: Verhandlung und Push-/Pull-Transfer zwischen zwei Connectoren testen.
  • Übung 4: CI-Lauf mit Negativfällen und eindeutiger Freigabeentscheidung ausführen.

Methodik

Kurze Fachimpulse, Demonstrationen und geführte Schrittfolgen wechseln mit eigenständigen Übungen am System. Die Arbeit erfolgt mit nachvollziehbaren Ausgangszuständen, Prüfkriterien und Negativfällen. Konfigurationen und Testnachweise werden so strukturiert, dass sie in betriebliche Checklisten und interne Standards überführt werden können.

Fachbereichsleitung und Seminarorganisation

Seminardetails

   
Dauer: 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weiterer Tag 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: QA Engineers, Entwickler, DevOps Engineers, Connector-Administratoren und technische Releaseverantwortliche
Voraussetzungen: Erfahrung mit API-Tests und automatisierten Build-Pipelines; Connector-Grundkenntnisse
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Fachimpulse, Demonstrationen, schrittweise Konfiguration, praktische Übungen am System, Positiv- und Negativtests
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Klagenfurt 2 Tage
Bregenz 2 Tage
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Graz 2 Tage
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