Seminar AnyDesk Ultimate On-Premises – Plattformbetrieb für Windows, macOS, Linux und Mobile

Seminar / Training

Das Seminar behandelt die betriebssystemspezifische Installation, Konfiguration und Unterstützung von AnyDesk-On-Premises-Clients.

Windows-Dienst und UAC, macOS-Sicherheitsfreigaben und PKG, Linux-Pakete und Desktopbedingungen, Android-Steuerung und MDM sowie iOS-Plattformgrenzen werden in eine gemeinsame Funktions-, Berechtigungs-, Test- und Supportmatrix überführt.

Inhaltsverzeichnis

  1. Einordnung und Lernziele
  2. Zielgruppe und Voraussetzungen
  3. Plattform- und Funktionsmatrix erstellen
  4. Windows-Betrieb sicher konfigurieren
  5. macOS-Betrieb und Sicherheitsfreigaben beherrschen
  6. Linux-Desktop und Dienstbetrieb absichern
  7. Mobile Plattformen realistisch einordnen
  8. Android und iOS über MDM anbinden
  9. Plattformübergreifende Test- und Supportmatrix pflegen
  10. Installation, Konfiguration und Rückfall verifizieren
  11. Praxisübungen und Checklisten

Einordnung und Lernziele

Die Inhalte werden an einer kontrollierten Labor- oder Demonstrationsumgebung nachvollzogen. Version, Plattform und freigeschalteter Ultimate-Umfang werden vor produktiven Änderungen geprüft.

  • Plattformunterschiede und real verfügbare Funktionen korrekt einordnen.
  • Installation, Dienstbetrieb und Sicherheitsberechtigungen je Betriebssystem beherrschen.
  • On-Premises-Verbindungswerte plattformgerecht und verwaltet bereitstellen.
  • Unbeaufsichtigten Zugriff und typische Sitzungsfunktionen je Plattform testen.
  • Eine belastbare Support- und Kompatibilitätsmatrix pflegen.

Zielgruppe und Voraussetzungen

Zielgruppe: Client- und Endpoint-Administration, Desktop Engineering, MDM, Linux-Administration, Service Desk und plattformübergreifende Supportteams.

Voraussetzungen: Grundkenntnisse der eingesetzten Betriebssysteme, Softwareverteilung oder MDM und AnyDesk-Custom-Clients.

Seminarinhalte

1. Plattform- und Funktionsmatrix erstellen

  1. Schritt 1: Windows, macOS, Linux, Android und iOS nach unterstützter Installationsform und Clientrolle erfassen.
  2. Schritt 2: Steuerung, Ansicht, Dienstbetrieb, unbeaufsichtigter Zugriff, Dateiübertragung, Audio, Druck, Shell und mobile Einschränkungen je Plattform prüfen.
  3. Schritt 3: Erforderliche Betriebssystemberechtigungen und Sicherheitsfreigaben dokumentieren.
  4. Schritt 4: Abweichende Konfigurationsschlüssel, Paketformate und Updateverfahren sichtbar machen.
  5. Schritt 5: Nur Funktionen in den Standard aufnehmen, die auf der jeweiligen Zielplattform erfolgreich getestet wurden.

2. Windows-Betrieb sicher konfigurieren

  1. Schritt 1: Portable und installierte Nutzung hinsichtlich Dienst, Benutzerwechsel, Neustart und unbeaufsichtigtem Zugriff unterscheiden.
  2. Schritt 2: UAC, administrative Erhöhung, Systemdienst und lokale Richtlinien in den Supportprozess integrieren.
  3. Schritt 3: MSI, EXE, CLI, Firewall und Gruppenrichtlinien konsistent einsetzen.
  4. Schritt 4: Mehrschirmbetrieb, Grafiktreiber, Audio, Druck und Sitzungsaufzeichnung mit den relevanten Gerätekategorien testen.
  5. Schritt 5: Windows-Server und Benutzerendgeräte mit getrennten Sicherheitsprofilen betreiben.

3. macOS-Betrieb und Sicherheitsfreigaben beherrschen

  1. Schritt 1: Installation per DMG oder Custom-PKG und anschließenden Dienststart korrekt unterscheiden.
  2. Schritt 2: Bildschirmaufnahme, Bedienungshilfen, Festplattenzugriff und weitere notwendige Datenschutzfreigaben kontrollieren.
  3. Schritt 3: MDM-Profile und Benutzerfreigaben so kombinieren, dass keine unerklärten Teilfunktionen verbleiben.
  4. Schritt 4: Benutzerwechsel, Neustart, unbeaufsichtigten Zugriff und Updateverhalten testen.
  5. Schritt 5: Plattformbedingte Einschränkungen im Servicekatalog und in Supportanleitungen dokumentieren.

4. Linux-Desktop und Dienstbetrieb absichern

  1. Schritt 1: Unterstützte Distribution, Paketformat, Architektur und grafische Sitzung vor dem Rollout prüfen.
  2. Schritt 2: Dienst, Benutzerrechte, Autostart, Displayserver und Desktopumgebung aufeinander abstimmen.
  3. Schritt 3: Unbeaufsichtigten Zugriff, Zwischenablage, Dateiübertragung und Eingabesteuerung praktisch testen.
  4. Schritt 4: Paketupdates und Konfigurationssicherung in das Linux-Betriebsverfahren integrieren.
  5. Schritt 5: Nicht unterstützte Varianten klar aus dem Standardbetrieb ausschließen oder separat behandeln.

5. Mobile Plattformen realistisch einordnen

  1. Schritt 1: Android und iOS hinsichtlich Fernsteuerung, Ansicht, App-Lebenszyklus, MDM und Benutzerinteraktion getrennt bewerten.
  2. Schritt 2: Benötigte Android-Control-Plugins und Herstellerabhängigkeiten vor dem Einsatz prüfen.
  3. Schritt 3: iOS- und iPadOS-Plattformgrenzen in Supportversprechen und Testfällen berücksichtigen.
  4. Schritt 4: On-Premises-Verbindungswerte und Zertifikate über MDM sicher verteilen.
  5. Schritt 5: Mobile Geräte mit einer eigenen Funktions-, Datenschutz- und Supportmatrix betreiben.

6. Android und iOS über MDM anbinden

  1. Schritt 1: Unterstützte App-Quelle, Plattformfunktion und Steuerungsmöglichkeiten je Geräteklasse prüfen.
  2. Schritt 2: Für On-Premises erforderliche Lizenz-, Boot-Adress- und CA-Zertifikatswerte in verwalteten App-Konfigurationen hinterlegen.
  3. Schritt 3: Defaults und erzwungene Overrides bewusst unterscheiden und lokale Änderungen nach Schutzbedarf begrenzen.
  4. Schritt 4: Android-Steuerungsplugin, iOS-Plattformgrenzen, Zertifikatsformat und MDM-Payloads praktisch testen.
  5. Schritt 5: Gerätezuordnung, Profilstatus, Verbindungstest und Rücknahme der Konfiguration nachweisen.

7. Plattformübergreifende Test- und Supportmatrix pflegen

  1. Schritt 1: Repräsentative Kombinationen aus Support- und Zielplattform auswählen.
  2. Schritt 2: Verbindungsaufbau, Eingabe, Zwischenablage, Datei, Audio, Druck, Neustart und Aufzeichnung je Kombination testen.
  3. Schritt 3: Betriebssystemupdates und neue Clientversionen zunächst gegen die Matrix validieren.
  4. Schritt 4: Bekannte Einschränkungen und notwendige Workarounds in Wissensartikeln dokumentieren.
  5. Schritt 5: Nicht mehr unterstützte Kombinationen rechtzeitig aus Rollout und Servicekatalog entfernen.

8. Installation, Konfiguration und Rückfall verifizieren

  1. Schritt 1: Automatisierte Prüfschritte für Paketstatus, Version, Dienst, Konfigurationswerte und Appliance-Erreichbarkeit definieren.
  2. Schritt 2: Interaktive und unbeaufsichtigte Testsession, Dateiübertragung und notwendige Plattformberechtigungen prüfen.
  3. Schritt 3: Fehlgeschlagene Installationen nach Ursache gruppieren und mit standardisierten Reparaturaktionen behandeln.
  4. Schritt 4: Rückfallpaket, Deinstallation und Wiederherstellung vorheriger Konfiguration praktisch testen.
  5. Schritt 5: Rolloutbericht mit Erfolgsquote, Ausnahmen, Restfehlern und nächster Entscheidung erstellen.

Praxisübungen und Checklisten

  • Erstellung einer Funktions- und Berechtigungsmatrix für alle Zielplattformen.
  • Konfiguration und Test eines Windows- und eines macOS- oder Linux-Clients.
  • Aufbau einer Mobile-MDM-Konfiguration mit den erforderlichen On-Premises-Werten.
  • Durchführung plattformübergreifender Sitzungs- und Supporttests.

Zu den Übungen gehören dokumentierte Sollwerte, Prüfschritte, Negativtests und Rückfallpunkte. Verwendet werden neutrale Beispielwerte; produktive Kennwörter, Schlüssel und personenbezogene Daten werden nicht in die Seminarunterlagen übernommen.

Fachbereichsleiter / Leiter der Trainer / Ihre Ansprechpartner

Seminardetails

   
Dauer: 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage: 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Client- und Endpoint-Administration, Desktop Engineering, MDM, Linux-Administration, Service Desk und plattformübergreifende Supportteams.
Voraussetzungen: Grundkenntnisse der eingesetzten Betriebssysteme, Softwareverteilung oder MDM und AnyDesk-Custom-Clients.
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, angeleitete Konfiguration, praktische Übungen und dokumentierte Prüfungen am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
Stream live 2 Tage
Innsbruck 2 Tage
Stream gespeichert 2 Tage
Klagenfurt 2 Tage
Bregenz 2 Tage
Linz 2 Tage
Salzburg 2 Tage
Graz 2 Tage
Wien 2 Tage
Graz 2 Tage
Wien 2 Tage
Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
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