Das Seminar vermittelt den stabilen Aufbau und den geregelten Betrieb einer Dataedo-Umgebung von der Architektur bis zum Wiederanlauf. Im Mittelpunkt stehen reproduzierbare Vorgehensweisen, klare Qualitätskriterien und eine Umsetzung, die sich auf reale Datenlandschaften übertragen lässt.
Inhaltsübersicht
- Lernziele
- Zielgruppen und Rollen
- Voraussetzungen
- Seminarinhalte
- Arbeitsschritt 1: Plattformarchitektur und Komponenten
- Arbeitsschritt 2: Repository planen und bereitstellen
- Arbeitsschritt 3: Identitäten, Lizenzen und Rollenmodell
- Arbeitsschritt 4: Backup, Monitoring und regulärer Betrieb
- Arbeitsschritt 5: Sicherheitsbaseline und Härtung
- Arbeitsschritt 6: Systematische Fehlerdiagnose
- Praxisübungen
- Arbeitsunterlagen und Praxisartefakte
Lernziele
- Komponenten und Verantwortungsgrenzen der Plattform einordnen.
- Ein Repository sicher planen und technisch abnehmen.
- Benutzer, Gruppen und Rollen nach dem Minimalprinzip strukturieren.
- Sicherung, Monitoring und Wiederanlauf als belastbaren Betriebsprozess aufbauen.
- Störungen mit reproduzierbaren Diagnoseinformationen bearbeiten.
Zielgruppen und Rollen
Systemadministration, Datenbankadministration, Plattformbetrieb, technische Katalogverantwortung und IT-Sicherheit.
Voraussetzungen
Grundkenntnisse zu Datenbanken, Windows- oder Serverbetrieb, Netzwerken und betrieblichen Berechtigungskonzepten.
Seminarinhalte
Die Inhalte werden in einer durchgängigen Folge aus Einordnung, Vorbereitung, Umsetzung, Kontrolle und Standardisierung bearbeitet.
Arbeitsschritt 1: Plattformarchitektur und Komponenten
Die Aufgaben von Repository, Portal, Desktop-Anwendung und Agent voneinander abgrenzen.
- 1. Ausgangslage klären: Die Aufgaben von Repository, Portal, Desktop-Anwendung und Agent voneinander abgrenzen.
- 2. Vorbereitung abschließen: Eine Zielarchitektur mit Netzwerkzonen, Datenbank, Identitätsdienst und Betriebsverantwortung skizzieren.
- 3. Konfiguration und Umsetzung durchführen: Die Komponenten einem typischen Metadatenfluss vom Quellsystem bis zur Katalogansicht zuordnen.
- 4. Ergebnis kontrollieren: Abhängigkeiten, Ports, Konten und Speicherorte anhand einer Prüfliste kontrollieren.
- 5. Vorgehen standardisieren: Die Architekturentscheidung mit Zuständigkeiten und Änderungsweg dokumentieren.
Praxisaufgabe: Für eine Beispielorganisation wird eine vollständige Betriebsarchitektur mit Systemgrenzen entworfen.
Arbeitsschritt 2: Repository planen und bereitstellen
Das Repository als technische und fachliche Basis des Katalogs dimensionieren und absichern.
- 1. Ausgangslage klären: Das Repository als technische und fachliche Basis des Katalogs dimensionieren und absichern.
- 2. Vorbereitung abschließen: Datenbankplattform, Servicekonto, Zeichensatz, Sicherungsziel und Namenskonvention festlegen.
- 3. Konfiguration und Umsetzung durchführen: Ein Repository anlegen, verbinden und die initiale Konfiguration nachvollziehbar erfassen.
- 4. Ergebnis kontrollieren: Verbindung, Schema, Berechtigungen und Schreibzugriff mit definierten Testfällen prüfen.
- 5. Vorgehen standardisieren: Sicherung, Wiederherstellung, Wartungsfenster und Eigentümerschaft als Betriebsstandard festhalten.
Praxisaufgabe: Ein leeres Repository wird eingerichtet und mit einer technischen Abnahmecheckliste geprüft.
Arbeitsschritt 3: Identitäten, Lizenzen und Rollenmodell
Benutzerzugriffe nach Aufgaben, Schutzbedarf und Lizenzbedarf strukturieren.
- 1. Ausgangslage klären: Benutzerzugriffe nach Aufgaben, Schutzbedarf und Lizenzbedarf strukturieren.
- 2. Vorbereitung abschließen: Rollen, Gruppen, Authentifizierungsverfahren und Verantwortungsbereiche in einer Matrix vorbereiten.
- 3. Konfiguration und Umsetzung durchführen: Benutzer und Gruppen zuordnen, Rollen vergeben und den Zugriff auf ausgewählte Bereiche begrenzen.
- 4. Ergebnis kontrollieren: Positiv- und Negativtests mit Administrator-, Steward- und Lesekonten durchführen.
- 5. Vorgehen standardisieren: Ein Genehmigungs- und Rezertifizierungsverfahren für Zugriffsrechte definieren.
Praxisaufgabe: Ein rollenbasiertes Zugriffskonzept wird an drei typischen Benutzerprofilen umgesetzt.
Arbeitsschritt 4: Backup, Monitoring und regulärer Betrieb
Verfügbarkeit, Wiederanlauf und nachvollziehbare Betriebsabläufe sicherstellen.
- 1. Ausgangslage klären: Verfügbarkeit, Wiederanlauf und nachvollziehbare Betriebsabläufe sicherstellen.
- 2. Vorbereitung abschließen: Überwachungswerte, Logquellen, Sicherungsintervalle und Eskalationsstufen festlegen.
- 3. Konfiguration und Umsetzung durchführen: Sicherungen konfigurieren, relevante Protokolle auswerten und einen Wiederanlauf simulieren.
- 4. Ergebnis kontrollieren: Wiederherstellbarkeit, Speicherverbrauch, Laufzeiten und Fehlerbenachrichtigungen kontrollieren.
- 5. Vorgehen standardisieren: Runbook, Bereitschaftsweg, Wartungsfenster und regelmäßige Funktionstests vereinbaren.
Praxisaufgabe: Ein Betriebsstörungsfall wird vom Alarm bis zur dokumentierten Wiederherstellung bearbeitet.
Arbeitsschritt 5: Sicherheitsbaseline und Härtung
Angriffsfläche und unnötige Berechtigungen der Plattform systematisch reduzieren.
- 1. Ausgangslage klären: Angriffsfläche und unnötige Berechtigungen der Plattform systematisch reduzieren.
- 2. Vorbereitung abschließen: Konten, Dienste, Netzwerkpfade, Verschlüsselung, Protokollierung und Patchstand erfassen.
- 3. Konfiguration und Umsetzung durchführen: Minimale Rechte, sichere Verbindungen, eingeschränkte Zugriffe und Logweiterleitung konfigurieren.
- 4. Ergebnis kontrollieren: Härtung mit Berechtigungstests, Portprüfung, Zertifikatskontrolle und Logsichtung verifizieren.
- 5. Vorgehen standardisieren: Baseline, Ausnahmeprozess und regelmäßige Rezertifizierung dokumentieren.
Praxisaufgabe: Eine Ausgangsinstallation wird anhand einer Härtungscheckliste bewertet und verbessert.
Arbeitsschritt 6: Systematische Fehlerdiagnose
Störungen reproduzierbar eingrenzen und mit verwertbaren Diagnoseinformationen bearbeiten.
- 1. Ausgangslage klären: Störungen reproduzierbar eingrenzen und mit verwertbaren Diagnoseinformationen bearbeiten.
- 2. Vorbereitung abschließen: Fehlerbild, Zeitpunkt, betroffene Komponente, letzte Änderung und Reproduktionsschritte erfassen.
- 3. Konfiguration und Umsetzung durchführen: Protokolle sammeln, Abhängigkeiten prüfen, Hypothesen priorisieren und kontrollierte Tests durchführen.
- 4. Ergebnis kontrollieren: Ursache, Nebenwirkung und Wirksamkeit der Korrektur durch Wiederholung des Testfalls bestätigen.
- 5. Vorgehen standardisieren: Diagnoseprotokoll, Wissenseintrag und Präventionsmaßnahme dokumentieren.
Praxisaufgabe: Mehrere typische Fehlerbilder werden mit einer einheitlichen Diagnosemethode untersucht.
Praxisübungen
- Übung 1: Entwurf einer Zielarchitektur für eine mehrstufige Umgebung.
- Übung 2: Einrichtung und Abnahme eines Beispiel-Repositorys.
- Übung 3: Simulation eines Berechtigungsfehlers und eines Wiederanlaufs.
Arbeitsunterlagen und Praxisartefakte
Im Seminar entstehen wiederverwendbare Arbeitsunterlagen für Planung, Umsetzung, Qualitätssicherung und Betrieb.
- Architekturblatt
- Repository-Abnahmecheckliste
- Rollenmatrix
- Betriebsrunbook
- Diagnoseprotokoll
Fachbereichsleitung und Seminarorganisation
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Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt. Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Systemadministration, Datenbankadministration, Plattformbetrieb, technische Katalogverantwortung und IT-Sicherheit. |
| Voraussetzungen: | Grundkenntnisse zu Datenbanken, Windows- oder Serverbetrieb, Netzwerken und betrieblichen Berechtigungskonzepten. |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Vortrag, Demonstrationen, angeleitete Übungen, Fallstudien und praktische Arbeit am System |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
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