Seminar Dataedo Data Catalog: Grundlagen und Navigation

Das Seminar vermittelt einen vollständigen Einstieg in Aufbau, Navigation, Suche, Dokumentation und kollaborative Nutzung des Dataedo-Katalogs. Im Mittelpunkt stehen reproduzierbare Vorgehensweisen, klare Qualitätskriterien und eine Umsetzung, die sich auf reale Datenlandschaften übertragen lässt.

Inhaltsübersicht

  1. Lernziele
  2. Zielgruppen und Rollen
  3. Voraussetzungen
  4. Seminarinhalte
  5. Arbeitsschritt 1: Plattformarchitektur und Komponenten
  6. Arbeitsschritt 2: Katalognavigation, Suche und Discovery
  7. Arbeitsschritt 3: Portalnutzung für Data Consumer
  8. Arbeitsschritt 4: Assets dokumentieren und Kontext anreichern
  9. Arbeitsschritt 5: Begriffe mit Datenobjekten verknüpfen
  10. Arbeitsschritt 6: Lineage-Modell und Analysefragen
  11. Arbeitsschritt 7: Community, Feedback und Ownership
  12. Praxisübungen
  13. Arbeitsunterlagen und Praxisartefakte

Lernziele

  • Komponenten, Objektarten und Metadatenfluss des Katalogs einordnen.
  • Such- und Filterstrategien für unterschiedliche Fachfragen anwenden.
  • Katalogseiten mit Beschreibungen, Eigentümern und Kontext vervollständigen.
  • Begriffe, Lineage und Qualitätsinformationen gemeinsam auswerten.
  • Feedback und Pflegebedarf in geregelte Aufgaben überführen.

Zielgruppen und Rollen

Data Consumer, Data Stewards, Analysten, Data Engineers, Katalogverantwortliche, Fachbereiche und Governance-Teams.

Voraussetzungen

Grundverständnis für Datenbanken, Berichte oder analytische Datenprodukte; keine Dataedo-Erfahrung erforderlich.

Seminarinhalte

Die Inhalte werden in einer durchgängigen Folge aus Einordnung, Vorbereitung, Umsetzung, Kontrolle und Standardisierung bearbeitet.

Arbeitsschritt 1: Plattformarchitektur und Komponenten

Die Aufgaben von Repository, Portal, Desktop-Anwendung und Agent voneinander abgrenzen.

  1. 1. Ausgangslage klären: Die Aufgaben von Repository, Portal, Desktop-Anwendung und Agent voneinander abgrenzen.
  2. 2. Vorbereitung abschließen: Eine Zielarchitektur mit Netzwerkzonen, Datenbank, Identitätsdienst und Betriebsverantwortung skizzieren.
  3. 3. Konfiguration und Umsetzung durchführen: Die Komponenten einem typischen Metadatenfluss vom Quellsystem bis zur Katalogansicht zuordnen.
  4. 4. Ergebnis kontrollieren: Abhängigkeiten, Ports, Konten und Speicherorte anhand einer Prüfliste kontrollieren.
  5. 5. Vorgehen standardisieren: Die Architekturentscheidung mit Zuständigkeiten und Änderungsweg dokumentieren.

Praxisaufgabe: Für eine Beispielorganisation wird eine vollständige Betriebsarchitektur mit Systemgrenzen entworfen.

Arbeitsschritt 2: Katalognavigation, Suche und Discovery

Datenbestände über Suchbegriffe, Filter, Beziehungen und Kontext effizient auffindbar machen.

  1. 1. Ausgangslage klären: Datenbestände über Suchbegriffe, Filter, Beziehungen und Kontext effizient auffindbar machen.
  2. 2. Vorbereitung abschließen: Typische Suchfragen und relevante Filterkombinationen aus Sicht verschiedener Rollen sammeln.
  3. 3. Konfiguration und Umsetzung durchführen: Suche, Facetten, Objektseiten, Beziehungen und zuletzt verwendete Inhalte schrittweise einsetzen.
  4. 4. Ergebnis kontrollieren: Trefferqualität, Vollständigkeit der Beschreibung und Eignung für die Fachfrage bewerten.
  5. 5. Vorgehen standardisieren: Suchkonventionen, Synonyme und Mindestinformationen für gut auffindbare Assets festlegen.

Praxisaufgabe: Für drei Fachfragen werden geeignete Assets gesucht, verglichen und begründet ausgewählt.

Arbeitsschritt 3: Portalnutzung für Data Consumer

Datenkonsumenten zu einer schnellen, sicheren und kontextreichen Datenauswahl befähigen.

  1. 1. Ausgangslage klären: Datenkonsumenten zu einer schnellen, sicheren und kontextreichen Datenauswahl befähigen.
  2. 2. Vorbereitung abschließen: Typische Suchaufgaben, Rollen, bevorzugte Einstiegspunkte und Entscheidungskriterien sammeln.
  3. 3. Konfiguration und Umsetzung durchführen: Suche, Domains, Data Products, Glossar, Lineage und Qualitätsinformationen gezielt kombinieren.
  4. 4. Ergebnis kontrollieren: Gefundene Assets auf Zweck, Eigentümer, Aktualität, Qualität und zulässige Nutzung bewerten.
  5. 5. Vorgehen standardisieren: Ein kurzer Nutzungsleitfaden und Mindestkriterien für vertrauenswürdige Datenauswahl definieren.

Praxisaufgabe: Mehrere ähnlich benannte Assets werden anhand von Kontext und Vertrauensmerkmalen verglichen.

Arbeitsschritt 4: Assets dokumentieren und Kontext anreichern

Technische Objekte um verständliche fachliche Beschreibungen, Verantwortungen und Nutzungshinweise ergänzen.

  1. 1. Ausgangslage klären: Technische Objekte um verständliche fachliche Beschreibungen, Verantwortungen und Nutzungshinweise ergänzen.
  2. 2. Vorbereitung abschließen: Pflichtfelder, Schreibregeln, Zuständigkeiten und Qualitätskriterien für Beschreibungen definieren.
  3. 3. Konfiguration und Umsetzung durchführen: Beschreibungen, Eigentümer, Tags, Custom Fields und Verknüpfungen an repräsentativen Assets pflegen.
  4. 4. Ergebnis kontrollieren: Verständlichkeit, Eindeutigkeit, Aktualität und Wiederverwendbarkeit anhand einer Qualitätsmatrix prüfen.
  5. 5. Vorgehen standardisieren: Redaktionsprozess, Reviewintervall und Pflegeverantwortung verbindlich festlegen.

Praxisaufgabe: Ein unvollständig dokumentiertes Datenobjekt wird bis zur fachlich freigegebenen Katalogseite ausgebaut.

Arbeitsschritt 5: Begriffe mit Datenobjekten verknüpfen

Fachliche Definitionen mit Tabellen, Spalten, Berichten und Kennzahlen nachvollziehbar verbinden.

  1. 1. Ausgangslage klären: Fachliche Definitionen mit Tabellen, Spalten, Berichten und Kennzahlen nachvollziehbar verbinden.
  2. 2. Vorbereitung abschließen: Mappingregeln, zulässige Beziehungstypen und Prüfverantwortung festlegen.
  3. 3. Konfiguration und Umsetzung durchführen: Begriffe passenden Assets zuordnen und die fachliche Begründung der Zuordnung dokumentieren.
  4. 4. Ergebnis kontrollieren: Vollständigkeit, Mehrdeutigkeit und widersprüchliche Zuordnungen anhand von Stichproben prüfen.
  5. 5. Vorgehen standardisieren: Eine Mappingquote und ein Verfahren zur Behandlung ungeklärter Zuordnungen etablieren.

Praxisaufgabe: Für einen Geschäftsprozess wird eine durchgängige Kette von Begriffen zu technischen Assets aufgebaut.

Arbeitsschritt 6: Lineage-Modell und Analysefragen

Datenflüsse auf der richtigen Ebene darstellen und konkrete Analysefragen daran ausrichten.

  1. 1. Ausgangslage klären: Datenflüsse auf der richtigen Ebene darstellen und konkrete Analysefragen daran ausrichten.
  2. 2. Vorbereitung abschließen: Quell-, Transformations- und Zielobjekte sowie gewünschte Granularität erfassen.
  3. 3. Konfiguration und Umsetzung durchführen: Eine Lineage-Kette lesen, Ebenen wechseln und technische sowie fachliche Beziehungen unterscheiden.
  4. 4. Ergebnis kontrollieren: Vollständigkeit, Richtung, Objektauflösung und erkennbare Lücken gegen einen Referenzfluss prüfen.
  5. 5. Vorgehen standardisieren: Darstellungsregeln und Mindestumfang für belastbare Lineage festlegen.

Praxisaufgabe: Ein Datenfluss wird aus Sicht von Betrieb, Entwicklung und Fachbereich jeweils unterschiedlich analysiert.

Arbeitsschritt 7: Community, Feedback und Ownership

Rückfragen und Verbesserungsvorschläge aus der Nutzung in geregelte Pflegeprozesse überführen.

  1. 1. Ausgangslage klären: Rückfragen und Verbesserungsvorschläge aus der Nutzung in geregelte Pflegeprozesse überführen.
  2. 2. Vorbereitung abschließen: Feedbackkanäle, Moderation, Reaktionszeiten und Eigentümerzuordnung festlegen.
  3. 3. Konfiguration und Umsetzung durchführen: Kommentare und Hinweise erfassen, qualifizieren, beantworten und einer Änderung zuordnen.
  4. 4. Ergebnis kontrollieren: Reaktionszeit, Lösungsquote und wiederkehrende Themen anhand eines kleinen Berichts prüfen.
  5. 5. Vorgehen standardisieren: Moderationsregeln und Übergabe an Governance- oder Betriebsprozesse dokumentieren.

Praxisaufgabe: Mehrere Nutzerhinweise werden triagiert und bis zur nachvollziehbaren Bearbeitung verfolgt.

Praxisübungen

  1. Übung 1: Geführte Recherche für drei typische Datenfragen.
  2. Übung 2: Vervollständigung einer unzureichend dokumentierten Objektseite.
  3. Übung 3: Bewertung mehrerer ähnlicher Assets anhand von Vertrauensmerkmalen.
  4. Übung 4: Bearbeitung eines Nutzerhinweises bis zur dokumentierten Änderung.

Arbeitsunterlagen und Praxisartefakte

Im Seminar entstehen wiederverwendbare Arbeitsunterlagen für Planung, Umsetzung, Qualitätssicherung und Betrieb.

  • Katalog-Navigationsleitfaden
  • Dokumentationscheckliste
  • Suchfragenkatalog
  • Asset-Bewertungsmatrix
  • Feedbackablauf

Fachbereichsleitung und Seminarorganisation

Seminardetails

   
Dauer: 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Data Consumer, Data Stewards, Analysten, Data Engineers, Katalogverantwortliche, Fachbereiche und Governance-Teams.
Voraussetzungen: Grundverständnis für Datenbanken, Berichte oder analytische Datenprodukte; keine Dataedo-Erfahrung erforderlich.
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, angeleitete Übungen, Fallstudien und praktische Arbeit am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Innsbruck 2 Tage
Stream gespeichert 2 Tage
Klagenfurt 2 Tage
Bregenz 2 Tage
Linz 2 Tage
Salzburg 2 Tage
Graz 2 Tage
Wien 2 Tage
Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
Stream live 2 Tage
Wien 2 Tage
Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
Stream live 2 Tage
Innsbruck 2 Tage
Stream gespeichert 2 Tage
Klagenfurt 2 Tage
Bregenz 2 Tage
Linz 2 Tage
Salzburg 2 Tage
Graz 2 Tage
Salzburg 2 Tage
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Wien 2 Tage
Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
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Linz 2 Tage
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