Das Seminar behandelt Klassifikationsmodelle, Erkennung sensibler Daten, fachliche Bestätigung und den anschließenden Governance-Prozess. Im Mittelpunkt stehen reproduzierbare Vorgehensweisen, klare Qualitätskriterien und eine Umsetzung, die sich auf reale Datenlandschaften übertragen lässt.
Inhaltsübersicht
- Lernziele
- Zielgruppen und Rollen
- Voraussetzungen
- Seminarinhalte
- Arbeitsschritt 1: Klassifikationen und Taxonomien
- Arbeitsschritt 2: Sensible Daten erkennen und bearbeiten
- Arbeitsschritt 3: Domänen und Verantwortungsräume
- Arbeitsschritt 4: Governance-Workflows und Aufgabensteuerung
- Praxisübungen
- Arbeitsunterlagen und Praxisartefakte
Lernziele
- Ein passendes Klassifikationsschema und Sensitivitätsstufen entwerfen.
- Erkennungsmuster und Prüfrollen vorbereiten.
- Treffer bewerten und Fehlklassifikationen nachvollziehbar korrigieren.
- Befunde mit Eigentümern, Domänen und Aufgaben verbinden.
- Wiederholungs- und Nachweisverfahren für den Regelbetrieb definieren.
Zielgruppen und Rollen
Datenschutz, Informationssicherheit, Data Stewards, Data Governance, Datenverantwortliche und technische Metadatenverwaltung.
Voraussetzungen
Grundkenntnisse zu Datenkategorien und Schutzbedarf; Zugang zu einer geeigneten Übungsumgebung ist hilfreich.
Seminarinhalte
Die Inhalte werden in einer durchgängigen Folge aus Einordnung, Vorbereitung, Umsetzung, Kontrolle und Standardisierung bearbeitet.
Arbeitsschritt 1: Klassifikationen und Taxonomien
Datenbestände anhand fachlicher, regulatorischer und technischer Merkmale einheitlich kennzeichnen.
- 1. Ausgangslage klären: Datenbestände anhand fachlicher, regulatorischer und technischer Merkmale einheitlich kennzeichnen.
- 2. Vorbereitung abschließen: Klassifikationsschema, Wertebereiche, Vererbungsregeln und Pflegezuständigkeit definieren.
- 3. Konfiguration und Umsetzung durchführen: Klassifikationen an Assets anwenden, kombinieren und mit Beschreibungsregeln ergänzen.
- 4. Ergebnis kontrollieren: Konsistenz, Abdeckung und widersprüchliche Werte mit gezielten Kontrollen erkennen.
- 5. Vorgehen standardisieren: Freigabe, Versionierung und Änderungsprozess für Taxonomien festlegen.
Praxisaufgabe: Ein mehrstufiges Klassifikationsschema wird auf einen Beispieldatenbestand angewendet und bereinigt.
Arbeitsschritt 2: Sensible Daten erkennen und bearbeiten
Schutzbedürftige Daten nachvollziehbar identifizieren, priorisieren und einer Bearbeitung zuführen.
- 1. Ausgangslage klären: Schutzbedürftige Daten nachvollziehbar identifizieren, priorisieren und einer Bearbeitung zuführen.
- 2. Vorbereitung abschließen: Erkennungsmuster, Sensitivitätsstufen, Prüfroutinen und Eskalationsweg vorbereiten.
- 3. Konfiguration und Umsetzung durchführen: Erkennung ausführen, Treffer bewerten, Fehlklassifikationen korrigieren und Eigentümer einbinden.
- 4. Ergebnis kontrollieren: Trefferqualität, Abdeckung und offene Befunde anhand einer Stichprobe kontrollieren.
- 5. Vorgehen standardisieren: Wiederholungsintervall, Ausnahmeprozess und Nachweisführung für sensible Daten definieren.
Praxisaufgabe: Ein gemischter Datenbestand wird klassifiziert und in bestätigte, verworfene und offene Befunde aufgeteilt.
Arbeitsschritt 3: Domänen und Verantwortungsräume
Datenbestände in nachvollziehbare fachliche Verantwortungsbereiche gliedern.
- 1. Ausgangslage klären: Datenbestände in nachvollziehbare fachliche Verantwortungsbereiche gliedern.
- 2. Vorbereitung abschließen: Domänenschnitt, Kriterien, Eigentümer, Steward-Rollen und Übergabepunkte festlegen.
- 3. Konfiguration und Umsetzung durchführen: Domänen anlegen, Assets zuordnen und Verantwortlichkeiten auf den Objektseiten sichtbar machen.
- 4. Ergebnis kontrollieren: Überschneidungen, Lücken und nicht zugeordnete Assets mit einer Domänenmatrix prüfen.
- 5. Vorgehen standardisieren: Änderungs- und Konfliktverfahren für Domänengrenzen vereinbaren.
Praxisaufgabe: Ein organisationsweiter Datenbestand wird in fachliche Domänen mit klaren Übergängen gegliedert.
Arbeitsschritt 4: Governance-Workflows und Aufgabensteuerung
Prüfung, Freigabe und Nachbearbeitung von Metadaten als nachvollziehbaren Arbeitsablauf organisieren.
- 1. Ausgangslage klären: Prüfung, Freigabe und Nachbearbeitung von Metadaten als nachvollziehbaren Arbeitsablauf organisieren.
- 2. Vorbereitung abschließen: Statusmodell, Rollen, Eingangsbedingungen, Fristen und Eskalationen vorbereiten.
- 3. Konfiguration und Umsetzung durchführen: Aufgaben erzeugen, zuweisen, bearbeiten, kommentieren und bis zur Freigabe führen.
- 4. Ergebnis kontrollieren: Durchlaufzeit, Rückfragen, Abbruchfälle und Verantwortungswechsel kontrollieren.
- 5. Vorgehen standardisieren: Workflowvorlage, Serviceziel und Berichtswesen für den Regelbetrieb festlegen.
Praxisaufgabe: Ein Dokumentationsmangel wird als Aufgabe erfasst und vollständig durch den Freigabeprozess geführt.
Praxisübungen
- Übung 1: Aufbau einer mehrstufigen Taxonomie.
- Übung 2: Klassifikation eines gemischten Beispieldatenbestands.
- Übung 3: Triage bestätigter, verworfener und offener Befunde.
Arbeitsunterlagen und Praxisartefakte
Im Seminar entstehen wiederverwendbare Arbeitsunterlagen für Planung, Umsetzung, Qualitätssicherung und Betrieb.
- Klassifikationsmodell
- Trefferprüfliste
- Befundregister
- Eskalationsablauf
- Nachweisplan
Fachbereichsleitung und Seminarorganisation
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Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de -

Paul Goldschmidt
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: paul.goldschmidt@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 1 Tag ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 599 zzgl. MwSt. Inhaus: € 1.700 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Datenschutz, Informationssicherheit, Data Stewards, Data Governance, Datenverantwortliche und technische Metadatenverwaltung. |
| Voraussetzungen: | Grundkenntnisse zu Datenkategorien und Schutzbedarf; Zugang zu einer geeigneten Übungsumgebung ist hilfreich. |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Vortrag, Demonstrationen, angeleitete Übungen, Fallstudien und praktische Arbeit am System |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
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