Das Intensivseminar bündelt alle technischen Themen zu Plattformaufbau, Quellenintegration, Automatisierung, Sicherheit, Wartung und Fehlerdiagnose. Im Mittelpunkt stehen reproduzierbare Vorgehensweisen, klare Qualitätskriterien und eine Umsetzung, die sich auf reale Datenlandschaften übertragen lässt.
Inhaltsübersicht
- Lernziele
- Zielgruppen und Rollen
- Voraussetzungen
- Seminarinhalte
- Arbeitsschritt 1: Plattformarchitektur und Komponenten
- Arbeitsschritt 2: Repository planen und bereitstellen
- Arbeitsschritt 3: Portal installieren und grundlegend konfigurieren
- Arbeitsschritt 4: Desktop-Anwendung bereitstellen
- Arbeitsschritt 5: Dataedo Agent installieren und anbinden
- Arbeitsschritt 6: Identitäten, Lizenzen und Rollenmodell
- Arbeitsschritt 7: Sicherheitsbaseline und Härtung
- Arbeitsschritt 8: Datenquellen und Connectoren auswählen
- Arbeitsschritt 9: Metadatenimport und Scansteuerung
- Arbeitsschritt 10: Interface Tables und kontrollierte Metadatenzuführung
- Arbeitsschritt 11: API-Zugriff und sichere Authentifizierung
- Arbeitsschritt 12: Metadaten über die API lesen
- Arbeitsschritt 13: Metadaten über die API pflegen
- Arbeitsschritt 14: OpenLineage-Ereignisse integrieren
- Arbeitsschritt 15: Scheduler, Agent und Aufgabenplanung
- Arbeitsschritt 16: Schema Change Tracking
- Arbeitsschritt 17: Metadata Sync und konsistente Katalogstände
- Arbeitsschritt 18: SQL Server katalogisieren und analysieren
- Arbeitsschritt 19: Power BI-Metadaten und Berichtsabhängigkeiten
- Arbeitsschritt 20: Microsoft Fabric im Katalog abbilden
- Arbeitsschritt 21: Backup, Monitoring und regulärer Betrieb
- Arbeitsschritt 22: Upgrade-Vorbereitung und Kompatibilitätsprüfung
- Arbeitsschritt 23: Upgrade in Test und Produktion durchführen
- Arbeitsschritt 24: Migration und Umgebungswechsel
- Arbeitsschritt 25: Systematische Fehlerdiagnose
- Praxisübungen
- Arbeitsunterlagen und Praxisartefakte
Lernziele
- Eine produktionsfähige Dataedo-Architektur entwerfen und installieren.
- Repository, Identitäten und Sicherheitsbaseline belastbar konfigurieren.
- Heterogene Quellen über Connectoren und Interface Tables integrieren.
- API- und OpenLineage-basierte Automatisierungen umsetzen.
- Scheduler, Schemaänderungen und Synchronisation in den Betrieb einordnen.
- SQL Server, Fabric und Power BI als durchgängige Microsoft-Datenlandschaft katalogisieren.
- Backup, Monitoring, Upgrade, Migration und Fehlerdiagnose als End-to-End-Betriebsmodell aufbauen.
Zielgruppen und Rollen
Plattformarchitektur, System- und Datenbankadministration, Data Engineering, Integration, DevOps, IT-Sicherheit und technische Katalogverantwortung.
Voraussetzungen
Solide Kenntnisse zu Datenbanken, Serverbetrieb, Netzwerken und Schnittstellen; praktische Erfahrung mit mindestens einer Datenplattform ist hilfreich.
Seminarinhalte
Die Inhalte werden in einer durchgängigen Folge aus Einordnung, Vorbereitung, Umsetzung, Kontrolle und Standardisierung bearbeitet.
Arbeitsschritt 1: Plattformarchitektur und Komponenten
Die Aufgaben von Repository, Portal, Desktop-Anwendung und Agent voneinander abgrenzen.
- 1. Ausgangslage klären: Die Aufgaben von Repository, Portal, Desktop-Anwendung und Agent voneinander abgrenzen.
- 2. Vorbereitung abschließen: Eine Zielarchitektur mit Netzwerkzonen, Datenbank, Identitätsdienst und Betriebsverantwortung skizzieren.
- 3. Konfiguration und Umsetzung durchführen: Die Komponenten einem typischen Metadatenfluss vom Quellsystem bis zur Katalogansicht zuordnen.
- 4. Ergebnis kontrollieren: Abhängigkeiten, Ports, Konten und Speicherorte anhand einer Prüfliste kontrollieren.
- 5. Vorgehen standardisieren: Die Architekturentscheidung mit Zuständigkeiten und Änderungsweg dokumentieren.
Praxisaufgabe: Für eine Beispielorganisation wird eine vollständige Betriebsarchitektur mit Systemgrenzen entworfen.
Arbeitsschritt 2: Repository planen und bereitstellen
Das Repository als technische und fachliche Basis des Katalogs dimensionieren und absichern.
- 1. Ausgangslage klären: Das Repository als technische und fachliche Basis des Katalogs dimensionieren und absichern.
- 2. Vorbereitung abschließen: Datenbankplattform, Servicekonto, Zeichensatz, Sicherungsziel und Namenskonvention festlegen.
- 3. Konfiguration und Umsetzung durchführen: Ein Repository anlegen, verbinden und die initiale Konfiguration nachvollziehbar erfassen.
- 4. Ergebnis kontrollieren: Verbindung, Schema, Berechtigungen und Schreibzugriff mit definierten Testfällen prüfen.
- 5. Vorgehen standardisieren: Sicherung, Wiederherstellung, Wartungsfenster und Eigentümerschaft als Betriebsstandard festhalten.
Praxisaufgabe: Ein leeres Repository wird eingerichtet und mit einer technischen Abnahmecheckliste geprüft.
Arbeitsschritt 3: Portal installieren und grundlegend konfigurieren
Eine stabile, abgesicherte Webbereitstellung für Katalognutzer aufbauen.
- 1. Ausgangslage klären: Eine stabile, abgesicherte Webbereitstellung für Katalognutzer aufbauen.
- 2. Vorbereitung abschließen: Systemanforderungen, Webserver, Zertifikat, Dienstkonto, Repository und Namensauflösung vorbereiten.
- 3. Konfiguration und Umsetzung durchführen: Portal installieren, Repository anbinden und Basisparameter konfigurieren.
- 4. Ergebnis kontrollieren: Anmeldung, Suche, Objektaufruf, Protokolle und Neustartverhalten prüfen.
- 5. Vorgehen standardisieren: Installationsprotokoll, Sicherung, Patchweg und Betriebsübergabe dokumentieren.
Praxisaufgabe: Eine Portalinstanz wird installiert und mit einer technischen sowie funktionalen Checkliste abgenommen.
Arbeitsschritt 4: Desktop-Anwendung bereitstellen
Administrations- und Dokumentationsarbeitsplätze konsistent, sicher und wartbar ausstatten.
- 1. Ausgangslage klären: Administrations- und Dokumentationsarbeitsplätze konsistent, sicher und wartbar ausstatten.
- 2. Vorbereitung abschließen: Installationspaket, Voraussetzungen, Verteilweg, Benutzerrechte und Repositoryzugriff vorbereiten.
- 3. Konfiguration und Umsetzung durchführen: Anwendung installieren, Verbindung anlegen und ein geeignetes Benutzerprofil testen.
- 4. Ergebnis kontrollieren: Start, Anmeldung, Importdialoge, Berechtigungen und Updateverhalten kontrollieren.
- 5. Vorgehen standardisieren: Paketierung, Versionsfreigabe und Supportweg für Arbeitsplätze definieren.
Praxisaufgabe: Ein Referenzarbeitsplatz wird eingerichtet und als Vorlage für die Softwareverteilung dokumentiert.
Arbeitsschritt 5: Dataedo Agent installieren und anbinden
Quellnahe Aufgaben mit einem kontrollierten Dienstkonto und klarer Netzwerkfreigabe ausführen.
- 1. Ausgangslage klären: Quellnahe Aufgaben mit einem kontrollierten Dienstkonto und klarer Netzwerkfreigabe ausführen.
- 2. Vorbereitung abschließen: Zielsystem, Dienstkonto, Agenthost, Ports, Zertifikate und Zugriff auf Datenquellen vorbereiten.
- 3. Konfiguration und Umsetzung durchführen: Agent installieren, registrieren und einer Testaufgabe zuordnen.
- 4. Ergebnis kontrollieren: Erreichbarkeit, Dienststatus, Protokolle, Quellenzugriff und Neustart kontrollieren.
- 5. Vorgehen standardisieren: Patchen, Schlüsselwechsel und Störungsbehandlung in ein Betriebsrunbook aufnehmen.
Praxisaufgabe: Ein Agent wird installiert und führt einen vollständigen Testimport aus einer geschützten Zone aus.
Arbeitsschritt 6: Identitäten, Lizenzen und Rollenmodell
Benutzerzugriffe nach Aufgaben, Schutzbedarf und Lizenzbedarf strukturieren.
- 1. Ausgangslage klären: Benutzerzugriffe nach Aufgaben, Schutzbedarf und Lizenzbedarf strukturieren.
- 2. Vorbereitung abschließen: Rollen, Gruppen, Authentifizierungsverfahren und Verantwortungsbereiche in einer Matrix vorbereiten.
- 3. Konfiguration und Umsetzung durchführen: Benutzer und Gruppen zuordnen, Rollen vergeben und den Zugriff auf ausgewählte Bereiche begrenzen.
- 4. Ergebnis kontrollieren: Positiv- und Negativtests mit Administrator-, Steward- und Lesekonten durchführen.
- 5. Vorgehen standardisieren: Ein Genehmigungs- und Rezertifizierungsverfahren für Zugriffsrechte definieren.
Praxisaufgabe: Ein rollenbasiertes Zugriffskonzept wird an drei typischen Benutzerprofilen umgesetzt.
Arbeitsschritt 7: Sicherheitsbaseline und Härtung
Angriffsfläche und unnötige Berechtigungen der Plattform systematisch reduzieren.
- 1. Ausgangslage klären: Angriffsfläche und unnötige Berechtigungen der Plattform systematisch reduzieren.
- 2. Vorbereitung abschließen: Konten, Dienste, Netzwerkpfade, Verschlüsselung, Protokollierung und Patchstand erfassen.
- 3. Konfiguration und Umsetzung durchführen: Minimale Rechte, sichere Verbindungen, eingeschränkte Zugriffe und Logweiterleitung konfigurieren.
- 4. Ergebnis kontrollieren: Härtung mit Berechtigungstests, Portprüfung, Zertifikatskontrolle und Logsichtung verifizieren.
- 5. Vorgehen standardisieren: Baseline, Ausnahmeprozess und regelmäßige Rezertifizierung dokumentieren.
Praxisaufgabe: Eine Ausgangsinstallation wird anhand einer Härtungscheckliste bewertet und verbessert.
Arbeitsschritt 8: Datenquellen und Connectoren auswählen
Quellsysteme nach Unterstützungsgrad, Metadatenumfang und Sicherheitsanforderungen einordnen.
- 1. Ausgangslage klären: Quellsysteme nach Unterstützungsgrad, Metadatenumfang und Sicherheitsanforderungen einordnen.
- 2. Vorbereitung abschließen: Quelleninventar, Eigentümer, Verbindungstyp, benötigte Treiber und Servicekonten erfassen.
- 3. Konfiguration und Umsetzung durchführen: Den passenden Connector wählen und eine Verbindung mit minimal erforderlichen Rechten konfigurieren.
- 4. Ergebnis kontrollieren: Erreichbarkeit, Objektabdeckung, Namensauflösung und Fehlermeldungen systematisch prüfen.
- 5. Vorgehen standardisieren: Eine standardisierte Onboarding-Checkliste für weitere Quellen erstellen.
Praxisaufgabe: Mehrere heterogene Quellen werden bewertet und in eine priorisierte Anschlussplanung überführt.
Arbeitsschritt 9: Metadatenimport und Scansteuerung
Technische Metadaten vollständig, wiederholbar und kontrolliert in den Katalog übernehmen.
- 1. Ausgangslage klären: Technische Metadaten vollständig, wiederholbar und kontrolliert in den Katalog übernehmen.
- 2. Vorbereitung abschließen: Importumfang, Filter, Objektarten, Ausschlüsse und Abnahmebedingungen festlegen.
- 3. Konfiguration und Umsetzung durchführen: Einen initialen Import ausführen, Filter nachschärfen und einen Folgeimport vorbereiten.
- 4. Ergebnis kontrollieren: Objektanzahl, Hierarchie, Datentypen, Beziehungen und Fehlermeldungen gegen die Quelle prüfen.
- 5. Vorgehen standardisieren: Importparameter, Prüfprotokoll und Verantwortlichkeit als wiederverwendbare Vorlage sichern.
Praxisaufgabe: Ein Metadatenimport wird mit Soll-Ist-Abgleich und dokumentierter Fehlerbehandlung durchgeführt.
Arbeitsschritt 10: Interface Tables und kontrollierte Metadatenzuführung
Metadaten aus nicht direkt angebundenen Systemen über eine strukturierte Schnittstelle zuführen.
- 1. Ausgangslage klären: Metadaten aus nicht direkt angebundenen Systemen über eine strukturierte Schnittstelle zuführen.
- 2. Vorbereitung abschließen: Quellformat, Zuordnung, Pflichtfelder, Schlüssel und Ladefrequenz festlegen.
- 3. Konfiguration und Umsetzung durchführen: Beispieldaten aufbereiten, in die Schnittstellenstruktur laden und dem Zielobjekt zuordnen.
- 4. Ergebnis kontrollieren: Schlüsselstabilität, Dubletten, fehlende Werte und Aktualisierungsverhalten prüfen.
- 5. Vorgehen standardisieren: Ladevertrag, Validierung und Fehlerablage als wiederholbaren Prozess dokumentieren.
Praxisaufgabe: Ein Fremdsystem ohne Standardconnector wird über eine vorbereitete Metadatenlieferung integriert.
Arbeitsschritt 11: API-Zugriff und sichere Authentifizierung
Automatisierte Zugriffe mit minimalen Rechten, nachvollziehbaren Konten und klarer Fehlerbehandlung aufsetzen.
- 1. Ausgangslage klären: Automatisierte Zugriffe mit minimalen Rechten, nachvollziehbaren Konten und klarer Fehlerbehandlung aufsetzen.
- 2. Vorbereitung abschließen: Anwendungsfall, Endpunkte, Identität, Berechtigungen, Geheimnisablage und Testumgebung festlegen.
- 3. Konfiguration und Umsetzung durchführen: Authentifizierung konfigurieren und eine kontrollierte Leseabfrage ausführen.
- 4. Ergebnis kontrollieren: Statuscodes, Berechtigungsgrenzen, Protokollierung und Verhalten bei ungültigen Anmeldedaten prüfen.
- 5. Vorgehen standardisieren: Schlüsselwechsel, Kontoeigentum und Abschaltung als Betriebsverfahren dokumentieren.
Praxisaufgabe: Ein technischer API-Client wird eingerichtet und mit Positiv- sowie Negativtests abgenommen.
Arbeitsschritt 12: Metadaten über die API lesen
Kataloginformationen strukturiert abrufen, filtern und für Folgeprozesse aufbereiten.
- 1. Ausgangslage klären: Kataloginformationen strukturiert abrufen, filtern und für Folgeprozesse aufbereiten.
- 2. Vorbereitung abschließen: Benötigte Objekttypen, Filter, Seitensteuerung und Zielformat festlegen.
- 3. Konfiguration und Umsetzung durchführen: Abfragen ausführen, Ergebnisse paginieren und relevante Felder in eine Arbeitsstruktur überführen.
- 4. Ergebnis kontrollieren: Vollständigkeit, Zeichencodierung, Referenzen und Verhalten bei leeren Ergebnissen prüfen.
- 5. Vorgehen standardisieren: Wiederverwendbare Abfragebausteine und Fehlerprotokoll für den Betrieb erstellen.
Praxisaufgabe: Ein Metadatenexport für ausgewählte Assets wird aufgebaut und gegen die Portalansicht validiert.
Arbeitsschritt 13: Metadaten über die API pflegen
Beschreibungen und Governance-Attribute kontrolliert, idempotent und nachvollziehbar aktualisieren.
- 1. Ausgangslage klären: Beschreibungen und Governance-Attribute kontrolliert, idempotent und nachvollziehbar aktualisieren.
- 2. Vorbereitung abschließen: Schreibumfang, Identifikatoren, Validierungsregeln, Wiederholbarkeit und Rückrollstrategie definieren.
- 3. Konfiguration und Umsetzung durchführen: Teständerungen erzeugen, Antwortdaten auswerten und mehrere Aktualisierungen gebündelt verarbeiten.
- 4. Ergebnis kontrollieren: Vorher-Nachher-Werte, Duplikate, Teilfehler und Berechtigungseffekte kontrollieren.
- 5. Vorgehen standardisieren: Freigabe, Protokollierung und technische Eigentümerschaft für Schreibautomatisierung festlegen.
Praxisaufgabe: Ein kontrollierter Massenpflegeprozess wird mit Testlauf, Durchführung und Rückprüfung umgesetzt.
Arbeitsschritt 14: OpenLineage-Ereignisse integrieren
Laufzeitbezogene Job- und Dataset-Informationen in die technische Datenherkunft einbinden.
- 1. Ausgangslage klären: Laufzeitbezogene Job- und Dataset-Informationen in die technische Datenherkunft einbinden.
- 2. Vorbereitung abschließen: Produzenten, Namespace, Jobnamen, Dataset-Identifikatoren und Übertragungsweg definieren.
- 3. Konfiguration und Umsetzung durchführen: Beispielereignisse erzeugen, empfangen und den passenden Katalogobjekten zuordnen.
- 4. Ergebnis kontrollieren: Reihenfolge, Duplikate, unbekannte Datasets und Lücken in der Ereigniskette kontrollieren.
- 5. Vorgehen standardisieren: Namenskonvention, Überwachungswerte und Fehlerbehandlung für produktive Ereignisse festlegen.
Praxisaufgabe: Eine kleine Verarbeitungspipeline wird über Ereignisse abgebildet und mit vorhandener Lineage verbunden.
Arbeitsschritt 15: Scheduler, Agent und Aufgabenplanung
Wiederkehrende Importe, Lineage- und Qualitätsläufe zuverlässig zeitlich steuern.
- 1. Ausgangslage klären: Wiederkehrende Importe, Lineage- und Qualitätsläufe zuverlässig zeitlich steuern.
- 2. Vorbereitung abschließen: Aufgabentypen, Abhängigkeiten, Zeitfenster, Agent-Zuordnung und Fehlerreaktion festlegen.
- 3. Konfiguration und Umsetzung durchführen: Aufgaben anlegen, Reihenfolge konfigurieren, Lauf starten und Protokolle auswerten.
- 4. Ergebnis kontrollieren: Laufstatus, Dauer, Abhängigkeiten, Wiederholung und Benachrichtigung kontrollieren.
- 5. Vorgehen standardisieren: Betriebskalender, Namensschema und Eskalation für fehlgeschlagene Aufgaben definieren.
Praxisaufgabe: Eine mehrstufige Nachtverarbeitung wird geplant, ausgeführt und mit einem Fehlerfall getestet.
Arbeitsschritt 16: Schema Change Tracking
Strukturänderungen zwischen Metadatenständen erkennen, bewerten und nachvollziehbar behandeln.
- 1. Ausgangslage klären: Strukturänderungen zwischen Metadatenständen erkennen, bewerten und nachvollziehbar behandeln.
- 2. Vorbereitung abschließen: Vergleichsintervall, relevante Objektarten, Kritikalität und zuständige Rollen festlegen.
- 3. Konfiguration und Umsetzung durchführen: Zwei Scans ausführen, Änderungen vergleichen und neue, geänderte sowie entfernte Objekte klassifizieren.
- 4. Ergebnis kontrollieren: Falsch positive Befunde, abhängige Dokumentation und mögliche Lineage-Auswirkungen prüfen.
- 5. Vorgehen standardisieren: Änderungsbericht, Freigabe und Nachpflege als Governance-Ablauf standardisieren.
Praxisaufgabe: Eine geplante und eine unerwartete Schemaänderung werden erkannt und getrennt bearbeitet.
Arbeitsschritt 17: Metadata Sync und konsistente Katalogstände
Metadaten zwischen Bereichen oder Umgebungen kontrolliert abgleichen, ohne Verantwortungsgrenzen zu verwischen.
- 1. Ausgangslage klären: Metadaten zwischen Bereichen oder Umgebungen kontrolliert abgleichen, ohne Verantwortungsgrenzen zu verwischen.
- 2. Vorbereitung abschließen: Quelle, Ziel, Synchronisationsumfang, Konfliktregel und Eigentümerschaft definieren.
- 3. Konfiguration und Umsetzung durchführen: Synchronisation konfigurieren, Testobjekte übertragen und einen erneuten Lauf ausführen.
- 4. Ergebnis kontrollieren: Vollständigkeit, Überschreibungen, Konflikte und Verhalten bei gelöschten Objekten prüfen.
- 5. Vorgehen standardisieren: Freigabe, Laufplan, Protokollierung und Rückfallverfahren dokumentieren.
Praxisaufgabe: Ein definierter Metadatenausschnitt wird synchronisiert und anhand eines Konfliktfalls abgesichert.
Arbeitsschritt 18: SQL Server katalogisieren und analysieren
Datenbanken, Schemas, Tabellen, Prozeduren und Beziehungen vollständig in den Katalog übernehmen.
- 1. Ausgangslage klären: Datenbanken, Schemas, Tabellen, Prozeduren und Beziehungen vollständig in den Katalog übernehmen.
- 2. Vorbereitung abschließen: Instanzen, Datenbanken, Konten, Verschlüsselung, Filter und relevante Objektarten erfassen.
- 3. Konfiguration und Umsetzung durchführen: Connector konfigurieren, Metadaten importieren und technische Beziehungen aufbauen.
- 4. Ergebnis kontrollieren: Objektumfang, Datentypen, Abhängigkeiten, Prozedurcode und fehlende Rechte prüfen.
- 5. Vorgehen standardisieren: Standardprofil für weitere SQL-Server-Quellen und regelmäßige Aktualisierung definieren.
Praxisaufgabe: Eine Beispielinstanz wird katalogisiert und bis zu ausgewählten Abhängigkeiten validiert.
Arbeitsschritt 19: Power BI-Metadaten und Berichtsabhängigkeiten
Arbeitsbereiche, semantische Modelle, Berichte und ihre Datenquellen nachvollziehbar dokumentieren.
- 1. Ausgangslage klären: Arbeitsbereiche, semantische Modelle, Berichte und ihre Datenquellen nachvollziehbar dokumentieren.
- 2. Vorbereitung abschließen: Mandantenzugriff, Identität, Arbeitsbereichsauswahl, Filter und Abnahmeobjekte vorbereiten.
- 3. Konfiguration und Umsetzung durchführen: Metadaten importieren und Berichte mit Modellen sowie verfügbaren Quellenbezügen verknüpfen.
- 4. Ergebnis kontrollieren: Arbeitsbereiche, Datasetnamen, Berichtsseiten, Eigentümer und erkennbare Lineage prüfen.
- 5. Vorgehen standardisieren: Onboarding, Namenskonvention und Aktualisierungsrhythmus für Analytics-Inhalte festlegen.
Praxisaufgabe: Ein Berichtsportfolio wird katalogisiert und anhand einer fachlichen Kennzahl rückwärts analysiert.
Arbeitsschritt 20: Microsoft Fabric im Katalog abbilden
Fabric-Artefakte und ihre Beziehungen zu Quellsystemen und Analytics-Verbrauchern strukturiert erfassen.
- 1. Ausgangslage klären: Fabric-Artefakte und ihre Beziehungen zu Quellsystemen und Analytics-Verbrauchern strukturiert erfassen.
- 2. Vorbereitung abschließen: Workspaces, relevante Artefakttypen, Identität, Zugriffsgrenzen und Referenzfluss festlegen.
- 3. Konfiguration und Umsetzung durchführen: Metadaten importieren und Fabric-Objekte in den domänenbezogenen Katalogkontext einordnen.
- 4. Ergebnis kontrollieren: Objektabdeckung, Namensauflösung, Quellbezüge und Übergänge zu Power BI kontrollieren.
- 5. Vorgehen standardisieren: Betriebs- und Governance-Regeln für neue Workspaces und Artefakte definieren.
Praxisaufgabe: Ein Fabric-basierter Datenfluss wird katalogisiert und mit SQL- sowie Power-BI-Objekten verbunden.
Arbeitsschritt 21: Backup, Monitoring und regulärer Betrieb
Verfügbarkeit, Wiederanlauf und nachvollziehbare Betriebsabläufe sicherstellen.
- 1. Ausgangslage klären: Verfügbarkeit, Wiederanlauf und nachvollziehbare Betriebsabläufe sicherstellen.
- 2. Vorbereitung abschließen: Überwachungswerte, Logquellen, Sicherungsintervalle und Eskalationsstufen festlegen.
- 3. Konfiguration und Umsetzung durchführen: Sicherungen konfigurieren, relevante Protokolle auswerten und einen Wiederanlauf simulieren.
- 4. Ergebnis kontrollieren: Wiederherstellbarkeit, Speicherverbrauch, Laufzeiten und Fehlerbenachrichtigungen kontrollieren.
- 5. Vorgehen standardisieren: Runbook, Bereitschaftsweg, Wartungsfenster und regelmäßige Funktionstests vereinbaren.
Praxisaufgabe: Ein Betriebsstörungsfall wird vom Alarm bis zur dokumentierten Wiederherstellung bearbeitet.
Arbeitsschritt 22: Upgrade-Vorbereitung und Kompatibilitätsprüfung
Ein Versionswechsel mit klarer Ausgangslage, Rückfallmöglichkeit und belastbarer Testplanung vorbereiten.
- 1. Ausgangslage klären: Ein Versionswechsel mit klarer Ausgangslage, Rückfallmöglichkeit und belastbarer Testplanung vorbereiten.
- 2. Vorbereitung abschließen: Ist-Version, Komponenten, Datenbank, Erweiterungen, Schnittstellen und Abhängigkeiten inventarisieren.
- 3. Konfiguration und Umsetzung durchführen: Zielversion bewerten, Voraussetzungen abgleichen und einen Ablaufplan mit Sicherung erstellen.
- 4. Ergebnis kontrollieren: Kompatibilität, Speicherbedarf, Dienstkonten, Zertifikate und Testfälle vor Freigabe kontrollieren.
- 5. Vorgehen standardisieren: Go-/No-Go-Kriterien, Verantwortliche und Kommunikationsweg dokumentieren.
Praxisaufgabe: Für eine Beispielumgebung wird ein vollständiges Upgrade-Drehbuch mit Rückfallplan erstellt.
Arbeitsschritt 23: Upgrade in Test und Produktion durchführen
Komponenten in kontrollierter Reihenfolge aktualisieren und technische sowie fachliche Funktionen nachweisen.
- 1. Ausgangslage klären: Komponenten in kontrollierter Reihenfolge aktualisieren und technische sowie fachliche Funktionen nachweisen.
- 2. Vorbereitung abschließen: Sicherung, Wartungsfenster, Installationsmedien, Zugänge und Abnahmeteam bereitstellen.
- 3. Konfiguration und Umsetzung durchführen: Dienste stoppen, Komponenten aktualisieren, Repositoryschritte ausführen und Dienste kontrolliert starten.
- 4. Ergebnis kontrollieren: Anmeldung, Suche, Import, Lineage, Qualität, API und geplante Aufgaben mit Testfällen prüfen.
- 5. Vorgehen standardisieren: Abnahmeprotokoll, Restpunkte und Übergabe an den Regelbetrieb dokumentieren.
Praxisaufgabe: Ein vollständiger Upgradeablauf wird in einer Testumgebung simuliert und technisch abgenommen.
Arbeitsschritt 24: Migration und Umgebungswechsel
Repository und Komponenten ohne Verlust von Metadaten, Zuordnungen oder Betriebsfähigkeit verlagern.
- 1. Ausgangslage klären: Repository und Komponenten ohne Verlust von Metadaten, Zuordnungen oder Betriebsfähigkeit verlagern.
- 2. Vorbereitung abschließen: Quell- und Zielumgebung, Datenmenge, Downtime, Identitäten, Pfade und Abhängigkeiten erfassen.
- 3. Konfiguration und Umsetzung durchführen: Sicherung übertragen, Zielkomponenten bereitstellen und Verbindungen kontrolliert umstellen.
- 4. Ergebnis kontrollieren: Datensatzanzahl, Benutzer, Einstellungen, geplante Aufgaben und Stichprobenobjekte vergleichen.
- 5. Vorgehen standardisieren: Umschaltplan, Rückfallpunkt und Stilllegung der Altumgebung festhalten.
Praxisaufgabe: Ein Umgebungswechsel wird anhand eines Migrationsplans und eines Soll-Ist-Vergleichs durchgespielt.
Arbeitsschritt 25: Systematische Fehlerdiagnose
Störungen reproduzierbar eingrenzen und mit verwertbaren Diagnoseinformationen bearbeiten.
- 1. Ausgangslage klären: Störungen reproduzierbar eingrenzen und mit verwertbaren Diagnoseinformationen bearbeiten.
- 2. Vorbereitung abschließen: Fehlerbild, Zeitpunkt, betroffene Komponente, letzte Änderung und Reproduktionsschritte erfassen.
- 3. Konfiguration und Umsetzung durchführen: Protokolle sammeln, Abhängigkeiten prüfen, Hypothesen priorisieren und kontrollierte Tests durchführen.
- 4. Ergebnis kontrollieren: Ursache, Nebenwirkung und Wirksamkeit der Korrektur durch Wiederholung des Testfalls bestätigen.
- 5. Vorgehen standardisieren: Diagnoseprotokoll, Wissenseintrag und Präventionsmaßnahme dokumentieren.
Praxisaufgabe: Mehrere typische Fehlerbilder werden mit einer einheitlichen Diagnosemethode untersucht.
Praxisübungen
- Übung 1: Aufbau einer vollständigen Übungsumgebung.
- Übung 2: Anbindung mehrerer Quellen und kontrollierte Importabnahme.
- Übung 3: Entwicklung einer API-Automatisierung mit Fehlerbehandlung.
- Übung 4: Planung einer mehrstufigen Verarbeitung im Scheduler.
- Übung 5: Aufbau einer Microsoft-End-to-End-Lineage.
- Übung 6: Simulation von Störung, Wiederanlauf, Upgrade und Migration.
Arbeitsunterlagen und Praxisartefakte
Im Seminar entstehen wiederverwendbare Arbeitsunterlagen für Planung, Umsetzung, Qualitätssicherung und Betrieb.
- Zielarchitektur
- Installationsdrehbuch
- Integrationskatalog
- Automatisierungsvorlage
- Microsoft-Integrationsprofil
- Betriebsrunbook
- Upgrade- und Migrationsplan
Fachbereichsleitung und Seminarorganisation
-

Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de -

Paul Goldschmidt
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: paul.goldschmidt@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 5 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 2.995 zzgl. MwSt. Inhaus: € 8.500 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Plattformarchitektur, System- und Datenbankadministration, Data Engineering, Integration, DevOps, IT-Sicherheit und technische Katalogverantwortung. |
| Voraussetzungen: | Solide Kenntnisse zu Datenbanken, Serverbetrieb, Netzwerken und Schnittstellen; praktische Erfahrung mit mindestens einer Datenplattform ist hilfreich. |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Vortrag, Demonstrationen, angeleitete Übungen, Fallstudien und praktische Arbeit am System |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
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