Seminar Dataedo Governance-Workflows und Steward Hub

Das Seminar zeigt, wie Dokumentations-, Freigabe- und Qualitätsaufgaben mit Rollen, Fristen und nachvollziehbaren Entscheidungen gesteuert werden. Im Mittelpunkt stehen reproduzierbare Vorgehensweisen, klare Qualitätskriterien und eine Umsetzung, die sich auf reale Datenlandschaften übertragen lässt.

Inhaltsübersicht

  1. Lernziele
  2. Zielgruppen und Rollen
  3. Voraussetzungen
  4. Seminarinhalte
  5. Arbeitsschritt 1: Governance-Workflows und Aufgabensteuerung
  6. Arbeitsschritt 2: Steward Hub und Arbeitsvorräte
  7. Arbeitsschritt 3: Community, Feedback und Ownership
  8. Arbeitsschritt 4: Rollen, RACI und Entscheidungswege
  9. Arbeitsschritt 5: Qualitätsüberwachung und Maßnahmensteuerung
  10. Arbeitsschritt 6: Abnahme, Kennzahlen und Rolloutplanung
  11. Praxisübungen
  12. Arbeitsunterlagen und Praxisartefakte

Lernziele

  • Statusmodelle, Aufgabenarten und Serviceziele entwerfen.
  • Aufgaben aus Dokumentations- oder Qualitätsbefunden ableiten.
  • Arbeitsvorräte im Steward Hub priorisieren und bearbeiten.
  • Eskalationen und Verantwortungswechsel kontrolliert abbilden.
  • Durchlaufzeit und Lösungsquote als Steuerungsgrößen auswerten.

Zielgruppen und Rollen

Data Stewards, Data Owner, Governance Office, Metadatenverantwortliche, Data Quality Management und Katalogadministration.

Voraussetzungen

Grundkenntnisse zu Governance-Rollen und mindestens einem vorhandenen Freigabe- oder Pflegeprozess.

Seminarinhalte

Die Inhalte werden in einer durchgängigen Folge aus Einordnung, Vorbereitung, Umsetzung, Kontrolle und Standardisierung bearbeitet.

Arbeitsschritt 1: Governance-Workflows und Aufgabensteuerung

Prüfung, Freigabe und Nachbearbeitung von Metadaten als nachvollziehbaren Arbeitsablauf organisieren.

  1. 1. Ausgangslage klären: Prüfung, Freigabe und Nachbearbeitung von Metadaten als nachvollziehbaren Arbeitsablauf organisieren.
  2. 2. Vorbereitung abschließen: Statusmodell, Rollen, Eingangsbedingungen, Fristen und Eskalationen vorbereiten.
  3. 3. Konfiguration und Umsetzung durchführen: Aufgaben erzeugen, zuweisen, bearbeiten, kommentieren und bis zur Freigabe führen.
  4. 4. Ergebnis kontrollieren: Durchlaufzeit, Rückfragen, Abbruchfälle und Verantwortungswechsel kontrollieren.
  5. 5. Vorgehen standardisieren: Workflowvorlage, Serviceziel und Berichtswesen für den Regelbetrieb festlegen.

Praxisaufgabe: Ein Dokumentationsmangel wird als Aufgabe erfasst und vollständig durch den Freigabeprozess geführt.

Arbeitsschritt 2: Steward Hub und Arbeitsvorräte

Steward-Aufgaben priorisiert bündeln und mit fachlichem Kontext bearbeiten.

  1. 1. Ausgangslage klären: Steward-Aufgaben priorisiert bündeln und mit fachlichem Kontext bearbeiten.
  2. 2. Vorbereitung abschließen: Arbeitskategorien, Prioritätsregeln, Zuständigkeiten und Fälligkeiten definieren.
  3. 3. Konfiguration und Umsetzung durchführen: Arbeitsvorräte filtern, Aufgaben übernehmen, Befunde bearbeiten und Entscheidungen dokumentieren.
  4. 4. Ergebnis kontrollieren: Überfällige, blockierte und unvollständige Aufgaben in einer Qualitätskontrolle identifizieren.
  5. 5. Vorgehen standardisieren: Tages-, Wochen- und Eskalationsroutine für Stewards festlegen.

Praxisaufgabe: Ein realistischer Arbeitsvorrat wird priorisiert, abgearbeitet und in einer Statusübersicht ausgewertet.

Arbeitsschritt 3: Community, Feedback und Ownership

Rückfragen und Verbesserungsvorschläge aus der Nutzung in geregelte Pflegeprozesse überführen.

  1. 1. Ausgangslage klären: Rückfragen und Verbesserungsvorschläge aus der Nutzung in geregelte Pflegeprozesse überführen.
  2. 2. Vorbereitung abschließen: Feedbackkanäle, Moderation, Reaktionszeiten und Eigentümerzuordnung festlegen.
  3. 3. Konfiguration und Umsetzung durchführen: Kommentare und Hinweise erfassen, qualifizieren, beantworten und einer Änderung zuordnen.
  4. 4. Ergebnis kontrollieren: Reaktionszeit, Lösungsquote und wiederkehrende Themen anhand eines kleinen Berichts prüfen.
  5. 5. Vorgehen standardisieren: Moderationsregeln und Übergabe an Governance- oder Betriebsprozesse dokumentieren.

Praxisaufgabe: Mehrere Nutzerhinweise werden triagiert und bis zur nachvollziehbaren Bearbeitung verfolgt.

Arbeitsschritt 4: Rollen, RACI und Entscheidungswege

Verantwortung für Katalog, Glossar, Qualität und Freigaben eindeutig zuordnen.

  1. 1. Ausgangslage klären: Verantwortung für Katalog, Glossar, Qualität und Freigaben eindeutig zuordnen.
  2. 2. Vorbereitung abschließen: Aktivitäten, Rollen, Organisationseinheiten, Eskalationen und Stellvertretungen erfassen.
  3. 3. Konfiguration und Umsetzung durchführen: RACI-Matrix erstellen und an konkreten Dokumentations- sowie Freigabefällen testen.
  4. 4. Ergebnis kontrollieren: Doppelzuständigkeiten, Lücken und unrealistische Auslastung mit Beteiligten prüfen.
  5. 5. Vorgehen standardisieren: Entscheidungsweg und regelmäßige Rezertifizierung der Rollen festlegen.

Praxisaufgabe: Eine unklare Verantwortungsstruktur wird in eine belastbare RACI-Matrix überführt.

Arbeitsschritt 5: Qualitätsüberwachung und Maßnahmensteuerung

Regelergebnisse über Zeit beobachten und Abweichungen in geregelte Maßnahmen überführen.

  1. 1. Ausgangslage klären: Regelergebnisse über Zeit beobachten und Abweichungen in geregelte Maßnahmen überführen.
  2. 2. Vorbereitung abschließen: Ausführungsplan, Schwellenwerte, Eigentümer, Benachrichtigung und Eskalationsstufen festlegen.
  3. 3. Konfiguration und Umsetzung durchführen: Regelsets ausführen, Trends prüfen, Befunde priorisieren und Aufgaben auslösen.
  4. 4. Ergebnis kontrollieren: Fehlerrate, Wiederholungen, offene Maßnahmen und Datenproduktbezug kontrollieren.
  5. 5. Vorgehen standardisieren: Qualitätsbericht, Besprechungsrhythmus und Abschlusskriterien für Befunde standardisieren.

Praxisaufgabe: Mehrere Prüfläufe werden verglichen und in einen priorisierten Maßnahmenplan überführt.

Arbeitsschritt 6: Abnahme, Kennzahlen und Rolloutplanung

Pilotergebnisse objektiv bewerten und eine begründete Entscheidung für den Ausbau ermöglichen.

  1. 1. Ausgangslage klären: Pilotergebnisse objektiv bewerten und eine begründete Entscheidung für den Ausbau ermöglichen.
  2. 2. Vorbereitung abschließen: Abnahmetests, Nutzungskennzahlen, Qualitätsmaße, Feedbackfragen und Entscheidungstermin festlegen.
  3. 3. Konfiguration und Umsetzung durchführen: Tests durchführen, Feedback konsolidieren, Kennzahlen auswerten und Restpunkte priorisieren.
  4. 4. Ergebnis kontrollieren: Zielerreichung, Risiken, Betriebskosten und organisatorische Bereitschaft gegen Kriterien prüfen.
  5. 5. Vorgehen standardisieren: Rolloutwellen, Schulungsbedarf, Governance-Rhythmus und Verbesserungsbacklog festlegen.

Praxisaufgabe: Ein Pilot wird anhand definierter Kriterien abgenommen und in einen priorisierten Rolloutplan überführt.

Praxisübungen

  1. Übung 1: Modellierung eines Freigabeprozesses mit Rückfragefall.
  2. Übung 2: Priorisierung und Bearbeitung eines Steward-Arbeitsvorrats.
  3. Übung 3: Auswertung überfälliger und blockierter Aufgaben.
  4. Übung 4: Aufbau eines Governance-Berichts mit Maßnahmen.

Arbeitsunterlagen und Praxisartefakte

Im Seminar entstehen wiederverwendbare Arbeitsunterlagen für Planung, Umsetzung, Qualitätssicherung und Betrieb.

  • Workflowmodell
  • Aufgabenkatalog
  • Steward-Routine
  • Eskalationsmatrix
  • Governance-Kennzahlenblatt

Fachbereichsleitung und Seminarorganisation

Seminardetails

   
Dauer: 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Data Stewards, Data Owner, Governance Office, Metadatenverantwortliche, Data Quality Management und Katalogadministration.
Voraussetzungen: Grundkenntnisse zu Governance-Rollen und mindestens einem vorhandenen Freigabe- oder Pflegeprozess.
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, angeleitete Übungen, Fallstudien und praktische Arbeit am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Klagenfurt 2 Tage
Bregenz 2 Tage
Linz 2 Tage
Salzburg 2 Tage
Graz 2 Tage
Wien 2 Tage
Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
Stream live 2 Tage
Innsbruck 2 Tage
Stream gespeichert 2 Tage
Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
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Wien 2 Tage
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