Seminar Eclipse Papyrus – Customizing mit CSS, Paletten und Property Views

Das Seminar behandelt die modellbasierte Anpassung von Eclipse Papyrus für organisations- und domänenspezifische Arbeitsweisen. Gestaltung, Erstellungswerkzeuge, Eigenschaften, Navigation und Repräsentationen werden so konfiguriert, dass Anwender nur die benötigten Modellierungsmittel erhalten.

Inhaltsverzeichnis

  • Lernziele und fachliche Einordnung
  • Schrittweise Seminarinhalte
  • Praxisübungen und Laborszenarien
  • Zielgruppe und Voraussetzungen
  • Didaktik und Arbeitsweise

Lernziele

  • Anpassungsbedarf von semantischen, grafischen und ergonomischen Anforderungen trennen.
  • Diagrammnotationen mit CSS konsistent gestalten und wiederverwenden.
  • Paletten, Element Types und Erstellungsmenüs auf definierte Modellierungsregeln ausrichten.
  • Property Views und Modellnavigation für Rollen und Stereotypen zuschneiden.
  • Anpassungen paketieren, testen, versionieren und kontrolliert ausrollen.

Schrittweise Seminarinhalte

1. Customizing-Architektur und Zielbild

Schwerpunkt: Benutzerrollen, Modellierungsaufgaben, semantische Regeln, Notation und Bedienwege.

  1. Fragestellung, Systemgrenze und Entscheidungskriterien für den Themenblock „Customizing-Architektur und Zielbild“ festlegen.
  2. Folgende Größen, Rollen, Elemente und Annahmen werden strukturiert: Benutzerrollen, Modellierungsaufgaben, semantische Regeln, Notation und Bedienwege.
  3. Das Analyse- oder Entscheidungsmodell in Papyrus schrittweise aufbauen und mit prüfbaren Daten versehen.
  4. Alternativen, Randbedingungen, Lücken und widersprüchliche Annahmen mit definierten Szenarien untersuchen.
  5. Als Arbeitsergebnis ein priorisiertes Customizing-Zielbild dokumentieren und als nachvollziehbare Entscheidungsbasis freigeben.

2. Diagrammgestaltung mit CSS

Schwerpunkt: Selektoren, stereotypebasierte Regeln, Farben, Linien, Schriften, Symbole und Vererbung.

  1. Voraussetzungen, Zielzustand und Abnahmekriterien für den Themenblock „Diagrammgestaltung mit CSS“ erfassen.
  2. Folgende Konfigurationsobjekte, Rollen und Abhängigkeiten werden strukturiert: Selektoren, stereotypebasierte Regeln, Farben, Linien, Schriften, Symbole und Vererbung.
  3. Die erforderlichen Einstellungen in der Laborumgebung schrittweise umsetzen und nachvollziehbar dokumentieren.
  4. Funktion, Berechtigungen, Darstellung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis ein wartbares Stylesheet für mehrere Diagrammarten fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

3. Paletten und Werkzeuge

Schwerpunkt: Werkzeuggruppen, zulässige Elemente, Beziehungen, Stereotypanwendung und Kontextfilter.

  1. Voraussetzungen, Zielzustand und Abnahmekriterien für den Themenblock „Paletten und Werkzeuge“ erfassen.
  2. Folgende Konfigurationsobjekte, Rollen und Abhängigkeiten werden strukturiert: Werkzeuggruppen, zulässige Elemente, Beziehungen, Stereotypanwendung und Kontextfilter.
  3. Die erforderlichen Einstellungen in der Laborumgebung schrittweise umsetzen und nachvollziehbar dokumentieren.
  4. Funktion, Berechtigungen, Darstellung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis eine rollenbezogene Modellierungspalette fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

4. Element Types und Erstellungslogik

Schwerpunkt: Elementtypkonfigurationen, Spezialisierungen, Advice, Matcher und Standardwerte.

  1. Voraussetzungen, Zielzustand und Abnahmekriterien für den Themenblock „Element Types und Erstellungslogik“ erfassen.
  2. Folgende Konfigurationsobjekte, Rollen und Abhängigkeiten werden strukturiert: Elementtypkonfigurationen, Spezialisierungen, Advice, Matcher und Standardwerte.
  3. Die erforderlichen Einstellungen in der Laborumgebung schrittweise umsetzen und nachvollziehbar dokumentieren.
  4. Funktion, Berechtigungen, Darstellung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis eine geprüfte Erstellungslogik für domänenspezifische Elemente fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

5. Erstellungsmenüs und Modellierungsassistenten

Schwerpunkt: New-Child-Menüs, kontextabhängige Befehle, Modellierungsassistenten und Einschränkungen.

  1. Voraussetzungen, Zielzustand und Abnahmekriterien für den Themenblock „Erstellungsmenüs und Modellierungsassistenten“ erfassen.
  2. Folgende Konfigurationsobjekte, Rollen und Abhängigkeiten werden strukturiert: New-Child-Menüs, kontextabhängige Befehle, Modellierungsassistenten und Einschränkungen.
  3. Die erforderlichen Einstellungen in der Laborumgebung schrittweise umsetzen und nachvollziehbar dokumentieren.
  4. Funktion, Berechtigungen, Darstellung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis einen konsistenten Erstellungsworkflow fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

6. Property Views mit EEF

Schwerpunkt: Formulare, Gruppen, Felder, Sichtbarkeitsregeln, Validierung und stereotypebasierte Eigenschaften.

  1. Voraussetzungen, Zielzustand und Abnahmekriterien für den Themenblock „Property Views mit EEF“ erfassen.
  2. Folgende Konfigurationsobjekte, Rollen und Abhängigkeiten werden strukturiert: Formulare, Gruppen, Felder, Sichtbarkeitsregeln, Validierung und stereotypebasierte Eigenschaften.
  3. Die erforderlichen Einstellungen in der Laborumgebung schrittweise umsetzen und nachvollziehbar dokumentieren.
  4. Funktion, Berechtigungen, Darstellung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis eine fokussierte Property View für eine Anwenderrolle fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

7. Model Explorer, Tabellen und Matrizen

Schwerpunkt: Strukturierung, Labels, Filter, Tabellenkonfigurationen, Spalten und Matrixbeziehungen.

  1. Voraussetzungen, Zielzustand und Abnahmekriterien für den Themenblock „Model Explorer, Tabellen und Matrizen“ erfassen.
  2. Folgende Konfigurationsobjekte, Rollen und Abhängigkeiten werden strukturiert: Strukturierung, Labels, Filter, Tabellenkonfigurationen, Spalten und Matrixbeziehungen.
  3. Die erforderlichen Einstellungen in der Laborumgebung schrittweise umsetzen und nachvollziehbar dokumentieren.
  4. Funktion, Berechtigungen, Darstellung und Fehlerverhalten mit definierten Positiv- und Negativfällen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis eine abgestimmte Navigations- und Tabellensicht fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Standard überführen.

8. Paketierung, Tests und Rollout

Schwerpunkt: Plugin-Struktur, Abhängigkeiten, Beispielmodelle, Regressionstests, Versionen und Updateverfahren.

  1. Architektur, Schnittstellen und Qualitätskriterien für den Themenblock „Paketierung, Tests und Rollout“ festlegen.
  2. Folgende Entwicklungsartefakte und Abhängigkeiten werden strukturiert: Plugin-Struktur, Abhängigkeiten, Beispielmodelle, Regressionstests, Versionen und Updateverfahren.
  3. Die Erweiterung oder Automatisierung in kleinen, testbaren Schritten implementieren.
  4. Build, Laufzeitverhalten, Transaktionen, Fehlerfälle und Regression mit automatisierten oder geführten Tests prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis ein ausrollbares und getestetes Customizing-Paket versionieren, dokumentieren und reproduzierbar bereitstellen.

Praxisübungen und Laborszenarien

  • Entwicklung eines CSS-Stylesheets für stereotypebasierte Diagrammnotationen.
  • Aufbau einer reduzierten Palette mit Element Types und Erstellungsregeln.
  • Konfiguration einer Property View und einer rollenbezogenen Modellansicht.
  • Paketierung der Anpassungen mit Testmodell und Abnahmekatalog.

Zielgruppe und Voraussetzungen

Zielgruppe: Papyrus-Toolsmiths, Methodikteams, Modellierungsverantwortliche, Softwarearchitektur und Entwickler interner Modellierungswerkzeuge.

Voraussetzungen: Sichere Papyrus-Anwenderkenntnisse, UML-Profile-Grundlagen und grundlegendes Verständnis von Eclipse-Plug-ins.

Didaktik und Arbeitsweise

Die Themenblöcke verbinden Fachkonzept, Demonstration, eigenständige Modellierung, Qualitätsprüfung und Dokumentation. Ein durchgängiges Laborszenario sorgt dafür, dass die Ergebnisse technisch und methodisch zusammenpassen.

Fachbereichsleitung und Trainerteam

Seminardetails

   
Dauer: 3 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.797 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 5.100 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Papyrus-Toolsmiths, Methodikteams, Modellierungsverantwortliche, Softwarearchitektur und Entwickler interner Modellierungswerkzeuge
Voraussetzungen: Sichere Papyrus-Anwenderkenntnisse, UML-Profile-Grundlagen und grundlegendes Verständnis von Eclipse-Plug-ins
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Bregenz 3 Tage
Linz 3 Tage
Salzburg 3 Tage
Graz 3 Tage
Wien 3 Tage
Inhaus / Firmenseminar 3 Tage
Stream live 3 Tage
Innsbruck 3 Tage
Stream gespeichert 3 Tage
Klagenfurt 3 Tage
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