Seminar Eclipse Papyrus – Textuelle Modellierung mit Alf und ausführbarem Verhalten

Das Seminar vermittelt die textuelle Spezifikation von UML-Verhalten mit Alf. Typen, Ausdrücke, Anweisungen, Aktionen, Aktivitäten und Operationskörper werden mit dem grafischen Modell synchronisiert, validiert und für eine Ausführung mit Moka vorbereitet.

Inhaltsverzeichnis

  • Lernziele und fachliche Einordnung
  • Schrittweise Seminarinhalte
  • Praxisübungen und Laborszenarien
  • Zielgruppe und Voraussetzungen
  • Didaktik und Arbeitsweise

Lernziele

  • Einsatzgrenzen und Vorteile textueller gegenüber grafischer Verhaltensmodellierung einordnen.
  • Alf-Namensräume, Typen, Ausdrücke und Anweisungen korrekt verwenden.
  • Aktivitäten, Operationen und objektorientiertes Verhalten textuell spezifizieren.
  • Textuelle und grafische Modellanteile konsistent zusammenführen.
  • Alf-Modelle validieren, mit Moka ausführen und systematisch debuggen.

Schrittweise Seminarinhalte

1. Alf, fUML und Modellierungsstrategie

Schwerpunkt: textuelle Notation, ausführbare UML, Einsatzfelder, Granularität, grafische Ergänzungen und Qualitätsregeln.

  1. Fragestellung, Systemgrenze und Entscheidungskriterien für den Themenblock „Alf, fUML und Modellierungsstrategie“ festlegen.
  2. Folgende Größen, Rollen, Elemente und Annahmen werden strukturiert: textuelle Notation, ausführbare UML, Einsatzfelder, Granularität, grafische Ergänzungen und Qualitätsregeln.
  3. Das Analyse- oder Entscheidungsmodell in Papyrus schrittweise aufbauen und mit prüfbaren Daten versehen.
  4. Alternativen, Randbedingungen, Lücken und widersprüchliche Annahmen mit definierten Szenarien untersuchen.
  5. Als Arbeitsergebnis eine abgestimmte textuell-grafische Modellierungsstrategie dokumentieren und als nachvollziehbare Entscheidungsbasis freigeben.

2. Namensräume, Typen und Referenzen

Schwerpunkt: Packages, Klassen, Datentypen, Sichtbarkeit, Namen, Imports und Typkompatibilität.

  1. Modellierungsziel, Abgrenzung und Qualitätskriterien für den Themenblock „Namensräume, Typen und Referenzen“ festlegen.
  2. Folgende Modellelemente, Beziehungen und Regeln werden strukturiert: Packages, Klassen, Datentypen, Sichtbarkeit, Namen, Imports und Typkompatibilität.
  3. Das Modell in Papyrus schrittweise anlegen, verknüpfen und in geeigneten Repräsentationen darstellen.
  4. Semantik, Konsistenz, Vollständigkeit, Lesbarkeit und Fehlerfälle mit definierten Prüfschritten kontrollieren.
  5. Als Arbeitsergebnis eine korrekt aufgelöste Alf-Modellstruktur dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Modellierungsstandard überführen.

3. Ausdrücke und Wertverarbeitung

Schwerpunkt: Literale, Operatoren, Zuweisungen, Collections, Casts, Nullwerte und Seiteneffekte.

  1. Modellierungsziel, Abgrenzung und Qualitätskriterien für den Themenblock „Ausdrücke und Wertverarbeitung“ festlegen.
  2. Folgende Modellelemente, Beziehungen und Regeln werden strukturiert: Literale, Operatoren, Zuweisungen, Collections, Casts, Nullwerte und Seiteneffekte.
  3. Das Modell in Papyrus schrittweise anlegen, verknüpfen und in geeigneten Repräsentationen darstellen.
  4. Semantik, Konsistenz, Vollständigkeit, Lesbarkeit und Fehlerfälle mit definierten Prüfschritten kontrollieren.
  5. Als Arbeitsergebnis einen getesteten Satz typisierter Ausdrücke dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Modellierungsstandard überführen.

4. Kontrollstrukturen und Aktionen

Schwerpunkt: Bedingungen, Schleifen, Blöcke, lokale Variablen, Rückgaben und Ausnahmefälle.

  1. Modellierungsziel, Abgrenzung und Qualitätskriterien für den Themenblock „Kontrollstrukturen und Aktionen“ festlegen.
  2. Folgende Modellelemente, Beziehungen und Regeln werden strukturiert: Bedingungen, Schleifen, Blöcke, lokale Variablen, Rückgaben und Ausnahmefälle.
  3. Das Modell in Papyrus schrittweise anlegen, verknüpfen und in geeigneten Repräsentationen darstellen.
  4. Semantik, Konsistenz, Vollständigkeit, Lesbarkeit und Fehlerfälle mit definierten Prüfschritten kontrollieren.
  5. Als Arbeitsergebnis einen vollständigen textuellen Kontrollfluss dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Modellierungsstandard überführen.

5. Objekte, Operationen und Signale

Schwerpunkt: Instanziierung, Property-Zugriff, Operation Calls, Signale, Parameter und Objektzustände.

  1. Modellierungsziel, Abgrenzung und Qualitätskriterien für den Themenblock „Objekte, Operationen und Signale“ festlegen.
  2. Folgende Modellelemente, Beziehungen und Regeln werden strukturiert: Instanziierung, Property-Zugriff, Operation Calls, Signale, Parameter und Objektzustände.
  3. Das Modell in Papyrus schrittweise anlegen, verknüpfen und in geeigneten Repräsentationen darstellen.
  4. Semantik, Konsistenz, Vollständigkeit, Lesbarkeit und Fehlerfälle mit definierten Prüfschritten kontrollieren.
  5. Als Arbeitsergebnis ein objektorientiertes ausführbares Verhalten dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Modellierungsstandard überführen.

6. Aktivitäten und grafisch-textuelle Synchronität

Schwerpunkt: Activity Definitions, Knoten, Parameter, Aufrufbeziehungen, Diagrammansichten und Änderungsregeln.

  1. Modellierungsziel, Abgrenzung und Qualitätskriterien für den Themenblock „Aktivitäten und grafisch-textuelle Synchronität“ festlegen.
  2. Folgende Modellelemente, Beziehungen und Regeln werden strukturiert: Activity Definitions, Knoten, Parameter, Aufrufbeziehungen, Diagrammansichten und Änderungsregeln.
  3. Das Modell in Papyrus schrittweise anlegen, verknüpfen und in geeigneten Repräsentationen darstellen.
  4. Semantik, Konsistenz, Vollständigkeit, Lesbarkeit und Fehlerfälle mit definierten Prüfschritten kontrollieren.
  5. Als Arbeitsergebnis eine konsistente Aktivität mit textueller Definition dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Modellierungsstandard überführen.

7. Validierung, Moka-Ausführung und Debugging

Schwerpunkt: Syntax, Typfehler, Semantik, Launch-Konfiguration, Traces, Breakpoints und Regressionstests.

  1. Serviceziele, Verantwortlichkeiten und Kontrollpunkte für den Themenblock „Validierung, Moka-Ausführung und Debugging“ definieren.
  2. Folgende Betriebsobjekte und Abhängigkeiten werden erfasst und priorisiert: Syntax, Typfehler, Semantik, Launch-Konfiguration, Traces, Breakpoints und Regressionstests.
  3. Kontrollen, Runbooks oder Betriebsabläufe in der Laborumgebung beziehungsweise am Prozessmodell umsetzen.
  4. Regelbetrieb, Störung, Wiederanlauf und Nachkontrolle mit festgelegten Szenarien prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis einen reproduzierbaren Ausführungs- und Diagnoseprozess freigeben und in einen wiederholbaren Arbeits- oder Betriebsstandard übernehmen.

Praxisübungen und Laborszenarien

  • Erstellung typisierter Alf-Ausdrücke und Kontrollstrukturen.
  • Spezifikation einer Operation und einer Aktivität in Alf.
  • Synchronisierung mit einer grafischen Aktivitätsdarstellung.
  • Validierung und Ausführung vorbereiteter Positiv- und Fehlerfälle mit Moka.

Zielgruppe und Voraussetzungen

Zielgruppe: Modellbasierte Softwareentwicklung, UML-Modellierer, Moka-Anwender, Softwarearchitektur und Entwickler ausführbarer Modelle.

Voraussetzungen: Gute UML- und Programmiergrundkenntnisse sowie Papyrus-Grundkenntnisse.

Didaktik und Arbeitsweise

Fachimpulse werden unmittelbar durch Demonstrationen, strukturierte Modellierungsschritte, Übungen und kontrollierte Fehlerfälle vertieft. Beide Tage bauen auf einem gemeinsamen Beispielmodell mit definierten Prüfpunkten auf.

Fachbereichsleitung und Trainerteam

Seminardetails

   
Dauer: 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Modellbasierte Softwareentwicklung, UML-Modellierer, Moka-Anwender, Softwarearchitektur und Entwickler ausführbarer Modelle
Voraussetzungen: Gute UML- und Programmiergrundkenntnisse sowie Papyrus-Grundkenntnisse
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

Die Ergebnissliste kann durch Anklicken der Überschrift neu sortiert werden.

Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Klagenfurt 2 Tage
Bregenz 2 Tage
Linz 2 Tage
Salzburg 2 Tage
Graz 2 Tage
Wien 2 Tage
Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
Stream live 2 Tage
Innsbruck 2 Tage
Stream gespeichert 2 Tage
Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
Stream live 2 Tage
Innsbruck 2 Tage
Stream gespeichert 2 Tage
Klagenfurt 2 Tage
Bregenz 2 Tage
Linz 2 Tage
Salzburg 2 Tage
Graz 2 Tage
Wien 2 Tage
Graz 2 Tage
Wien 2 Tage
Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
Stream live 2 Tage
Innsbruck 2 Tage
Stream gespeichert 2 Tage
Klagenfurt 2 Tage
Bregenz 2 Tage
Linz 2 Tage
Salzburg 2 Tage
Linz 2 Tage
Salzburg 2 Tage
Graz 2 Tage
Wien 2 Tage
Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
Stream live 2 Tage
Innsbruck 2 Tage
Stream gespeichert 2 Tage
Klagenfurt 2 Tage
Bregenz 2 Tage
Nach oben
Seminare als Stream SRI zertifiziert
© 2026 www.seminar-experts.at All rights reserved.  | Kontakt | Impressum | Nach oben