Seminar Eclipse Papyrus – UML: Interaktionsmodellierung mit Sequenz und Kommunikation

Das Seminar vermittelt die präzise Modellierung von Zusammenarbeit und zeitlichen Abläufen mit UML-Interaktionen. Lifelines, Nachrichten, kombinierte Fragmente, Zerlegung, Kommunikationssichten, Timing und die Abstimmung mit Struktur- und Verhaltensmodellen werden praktisch erarbeitet.

Inhaltsverzeichnis

  • Lernziele und fachliche Einordnung
  • Schrittweise Seminarinhalte
  • Praxisübungen und Laborszenarien
  • Zielgruppe und Voraussetzungen
  • Didaktik und Arbeitsweise

Lernziele

  • Interaktionsgrenzen, Beteiligte und Szenarien aus Use Cases und Architektur ableiten.
  • Sequenzdiagramme mit korrekten Nachrichten, Ausführungen und Fragmenten erstellen.
  • Komplexe Interaktionen zerlegen und wiederverwenden.
  • Kommunikations-, Timing- und Interaktionsübersichtssichten zielgerichtet einsetzen.
  • Interaktionen mit Operationen, Schnittstellen und Zustandsmodellen konsistent halten.

Schrittweise Seminarinhalte

1. Szenarien und Interaktionsgrenzen

Schwerpunkt: Auslöser, Vorbedingungen, Beteiligte, Systemgrenze, Erfolgspfad, Alternativen und Nachbedingungen.

  1. Modellierungsziel, Abgrenzung und Qualitätskriterien für den Themenblock „Szenarien und Interaktionsgrenzen“ festlegen.
  2. Folgende Modellelemente, Beziehungen und Regeln werden strukturiert: Auslöser, Vorbedingungen, Beteiligte, Systemgrenze, Erfolgspfad, Alternativen und Nachbedingungen.
  3. Das Modell in Papyrus schrittweise anlegen, verknüpfen und in geeigneten Repräsentationen darstellen.
  4. Semantik, Konsistenz, Vollständigkeit, Lesbarkeit und Fehlerfälle mit definierten Prüfschritten kontrollieren.
  5. Als Arbeitsergebnis eine klar abgegrenzte Interaktionsspezifikation dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Modellierungsstandard überführen.

2. Lifelines und Nachrichten

Schwerpunkt: Lifelines, Rollen, Instanzen, synchrone und asynchrone Nachrichten, Antworten, Create und Delete.

  1. Modellierungsziel, Abgrenzung und Qualitätskriterien für den Themenblock „Lifelines und Nachrichten“ festlegen.
  2. Folgende Modellelemente, Beziehungen und Regeln werden strukturiert: Lifelines, Rollen, Instanzen, synchrone und asynchrone Nachrichten, Antworten, Create und Delete.
  3. Das Modell in Papyrus schrittweise anlegen, verknüpfen und in geeigneten Repräsentationen darstellen.
  4. Semantik, Konsistenz, Vollständigkeit, Lesbarkeit und Fehlerfälle mit definierten Prüfschritten kontrollieren.
  5. Als Arbeitsergebnis ein semantisch korrektes Sequenzdiagramm dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Modellierungsstandard überführen.

3. Ausführungen und kombinierte Fragmente

Schwerpunkt: Execution Specifications, alt, opt, loop, par, break, critical, Guards und Operanden.

  1. Modellierungsziel, Abgrenzung und Qualitätskriterien für den Themenblock „Ausführungen und kombinierte Fragmente“ festlegen.
  2. Folgende Modellelemente, Beziehungen und Regeln werden strukturiert: Execution Specifications, alt, opt, loop, par, break, critical, Guards und Operanden.
  3. Das Modell in Papyrus schrittweise anlegen, verknüpfen und in geeigneten Repräsentationen darstellen.
  4. Semantik, Konsistenz, Vollständigkeit, Lesbarkeit und Fehlerfälle mit definierten Prüfschritten kontrollieren.
  5. Als Arbeitsergebnis eine strukturierte komplexe Sequenz dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Modellierungsstandard überführen.

4. Zerlegung und Wiederverwendung

Schwerpunkt: Interaction Uses, Gates, Referenzen, Parameter, Decomposition und Bibliotheksszenarien.

  1. Modellierungsziel, Abgrenzung und Qualitätskriterien für den Themenblock „Zerlegung und Wiederverwendung“ festlegen.
  2. Folgende Modellelemente, Beziehungen und Regeln werden strukturiert: Interaction Uses, Gates, Referenzen, Parameter, Decomposition und Bibliotheksszenarien.
  3. Das Modell in Papyrus schrittweise anlegen, verknüpfen und in geeigneten Repräsentationen darstellen.
  4. Semantik, Konsistenz, Vollständigkeit, Lesbarkeit und Fehlerfälle mit definierten Prüfschritten kontrollieren.
  5. Als Arbeitsergebnis eine modularisierte Interaktionsbibliothek dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Modellierungsstandard überführen.

5. Kommunikationsdiagramme

Schwerpunkt: Objektrollen, Links, Nachrichtennummerierung, Abhängigkeiten und alternative Kommunikationssicht.

  1. Modellierungsziel, Abgrenzung und Qualitätskriterien für den Themenblock „Kommunikationsdiagramme“ festlegen.
  2. Folgende Modellelemente, Beziehungen und Regeln werden strukturiert: Objektrollen, Links, Nachrichtennummerierung, Abhängigkeiten und alternative Kommunikationssicht.
  3. Das Modell in Papyrus schrittweise anlegen, verknüpfen und in geeigneten Repräsentationen darstellen.
  4. Semantik, Konsistenz, Vollständigkeit, Lesbarkeit und Fehlerfälle mit definierten Prüfschritten kontrollieren.
  5. Als Arbeitsergebnis eine konsistente Kommunikationsdarstellung dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Modellierungsstandard überführen.

6. Timing und Interaktionsübersicht

Schwerpunkt: Zustandslinien, Zeitbedingungen, Ereignisse, Dauern, Ablaufknoten und Interaktionsverknüpfungen.

  1. Modellierungsziel, Abgrenzung und Qualitätskriterien für den Themenblock „Timing und Interaktionsübersicht“ festlegen.
  2. Folgende Modellelemente, Beziehungen und Regeln werden strukturiert: Zustandslinien, Zeitbedingungen, Ereignisse, Dauern, Ablaufknoten und Interaktionsverknüpfungen.
  3. Das Modell in Papyrus schrittweise anlegen, verknüpfen und in geeigneten Repräsentationen darstellen.
  4. Semantik, Konsistenz, Vollständigkeit, Lesbarkeit und Fehlerfälle mit definierten Prüfschritten kontrollieren.
  5. Als Arbeitsergebnis eine ergänzende zeitliche und übergeordnete Interaktionssicht dokumentieren, fachlich abnehmen und in einen wiederholbaren Modellierungsstandard überführen.

7. Konsistenz und Review

Schwerpunkt: Operationen, Signale, Interfaces, Zustände, Nachrichtenparameter, Fehlerpfade und Lesbarkeit.

  1. Serviceziele, Verantwortlichkeiten und Kontrollpunkte für den Themenblock „Konsistenz und Review“ definieren.
  2. Folgende Betriebsobjekte und Abhängigkeiten werden erfasst und priorisiert: Operationen, Signale, Interfaces, Zustände, Nachrichtenparameter, Fehlerpfade und Lesbarkeit.
  3. Kontrollen, Runbooks oder Betriebsabläufe in der Laborumgebung beziehungsweise am Prozessmodell umsetzen.
  4. Regelbetrieb, Störung, Wiederanlauf und Nachkontrolle mit festgelegten Szenarien prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis eine Interaktionsreview- und Abnahmecheckliste freigeben und in einen wiederholbaren Arbeits- oder Betriebsstandard übernehmen.

Praxisübungen und Laborszenarien

  • Modellierung eines Haupt- und Alternativszenarios als Sequenzdiagramm.
  • Einsatz kombinierter Fragmente und wiederverwendbarer Interaction Uses.
  • Überführung eines Szenarios in ein Kommunikations- oder Timingdiagramm.
  • Konsistenzprüfung gegen Klassen, Interfaces und Zustandsautomaten.

Zielgruppe und Voraussetzungen

Zielgruppe: Softwareentwicklung, Softwarearchitektur, Business Analyse, Testdesign, Systemintegration und technische Dokumentation.

Voraussetzungen: UML-Grundkenntnisse, insbesondere Klassen, Operationen, Use Cases und grundlegende Verhaltensmodelle.

Didaktik und Arbeitsweise

Fachimpulse werden unmittelbar durch Demonstrationen, strukturierte Modellierungsschritte, Übungen und kontrollierte Fehlerfälle vertieft. Beide Tage bauen auf einem gemeinsamen Beispielmodell mit definierten Prüfpunkten auf.

Fachbereichsleitung und Trainerteam

Seminardetails

   
Dauer: 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Softwareentwicklung, Softwarearchitektur, Business Analyse, Testdesign, Systemintegration und technische Dokumentation
Voraussetzungen: UML-Grundkenntnisse, insbesondere Klassen, Operationen, Use Cases und grundlegende Verhaltensmodelle
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Linz 2 Tage
Salzburg 2 Tage
Graz 2 Tage
Wien 2 Tage
Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
Stream live 2 Tage
Innsbruck 2 Tage
Stream gespeichert 2 Tage
Klagenfurt 2 Tage
Bregenz 2 Tage
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