Seminar FHEM Energie- und Verbrauchsmanagement

Inhaltsverzeichnis

  1. Einordnung und Nutzen
  2. Zielgruppe
  3. Voraussetzungen
  4. Lernziele
  5. Seminarinhalte
  6. Praxisübungen
  7. Technische Arbeitsumgebung

Einordnung und Nutzen

Messwerte und Einheiten werden zuerst fachlich vereinheitlicht. Darauf bauen Bilanzierung, Visualisierung und eine sichere, priorisierte Verbrauchersteuerung auf.

Zielgruppe

FHEM-Anwender, Energieverantwortliche sowie Betreiber von Photovoltaik-, Speicher- und Messsystemen.

Voraussetzungen

FHEM-Grundkenntnisse zu Readings, Logging und einfachen Automationen; keine elektrotechnischen Arbeiten.

Lernziele

Nach Abschluss des Seminars können die Teilnehmenden die folgenden Aufgaben systematisch bearbeiten:

  • Messkonzept und Bilanz: Netzbezug, Einspeisung, Erzeugung, Speicher und Verbraucher erfassen. Prüfbare Bilanzgleichung ableiten.
  • Messwerte normalisieren: Datenquellen über Geräte, MQTT, HTTP oder Modbus erfassen. Summen, Differenzen und gleitende Werte bilden.
  • Kennzahlen auswerten: Leistungswerte und Zählerstände speichern. Messabweichungen erkennen.
  • Verbraucher steuern: Verbraucher nach Leistung, Mindestlaufzeit und Priorität klassifizieren. Bei fehlenden Werten sicheren Zustand verwenden.
  • Regeln optimieren: Entscheidungen in Statusreadings erklären. Wirkung über Vergleichszeiträume bewerten.

Seminarinhalte

Kapitel 1: Messkonzept und Bilanz

  1. Schritt 1: Netzbezug, Einspeisung, Erzeugung, Speicher und Verbraucher erfassen.
  2. Schritt 2: Leistung, Energie und Zählerstand unterscheiden.
  3. Schritt 3: Messintervall und Genauigkeit festlegen.
  4. Schritt 4: Prüfbare Bilanzgleichung ableiten.

Kapitel 2: Messwerte normalisieren

  1. Schritt 1: Datenquellen über Geräte, MQTT, HTTP oder Modbus erfassen.
  2. Schritt 2: Readingnamen, Einheiten und Vorzeichen vereinheitlichen.
  3. Schritt 3: Veraltete oder unplausible Werte kennzeichnen.
  4. Schritt 4: Summen, Differenzen und gleitende Werte bilden.

Kapitel 3: Kennzahlen auswerten

  1. Schritt 1: Leistungswerte und Zählerstände speichern.
  2. Schritt 2: Tages-, Monats- und Jahreswerte bilden.
  3. Schritt 3: Eigenverbrauch, Autarkie, Grundlast und Lastspitzen berechnen.
  4. Schritt 4: Bilanz- und Verbraucherdiagramme erstellen.
  5. Schritt 5: Messabweichungen erkennen.

Kapitel 4: Verbraucher steuern

  1. Schritt 1: Verbraucher nach Leistung, Mindestlaufzeit und Priorität klassifizieren.
  2. Schritt 2: Startbedingungen aus Überschuss, Tarif und Speicherstand ableiten.
  3. Schritt 3: Hysterese, Nachlauf und Sperren ergänzen.
  4. Schritt 4: Mehrere Verbraucher über Leistungsbudget koordinieren.
  5. Schritt 5: Bei fehlenden Werten sicheren Zustand verwenden.

Kapitel 5: Regeln optimieren

  1. Schritt 1: Entscheidungen in Statusreadings erklären.
  2. Schritt 2: Takten und Fehlstarts aus Logs analysieren.
  3. Schritt 3: Schwellwerte schrittweise anpassen.
  4. Schritt 4: Wirkung über Vergleichszeiträume bewerten.

Praxisübungen

  • Hausenergiebilanz modellieren
  • Historische Verbrauchsauswertung
  • Priorisierte Überschusssteuerung

Technische Arbeitsumgebung

Die Übungen erfolgen in einer getrennten FHEM-Trainingsumgebung mit vorbereiteten Testgeräten, simulierten Ereignissen und kontrollierten Schnittstellen. Änderungen werden nach jedem Arbeitsschritt geprüft, gespeichert und anhand definierter Testfälle abgenommen.

Fachbereichsleitung und Seminarorganisation

Seminardetails

   
Dauer: 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: FHEM-Anwender, Energieverantwortliche sowie Betreiber von Photovoltaik-, Speicher- und Messsystemen.
Voraussetzungen: FHEM-Grundkenntnisse zu Readings, Logging und einfachen Automationen; keine elektrotechnischen Arbeiten.
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, angeleitete Konfiguration, praktische Übungen am System, strukturierte Fehleranalyse
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Klagenfurt 2 Tage
Bregenz 2 Tage
Linz 2 Tage
Salzburg 2 Tage
Graz 2 Tage
Wien 2 Tage
Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
Stream live 2 Tage
Innsbruck 2 Tage
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