Seminar FHEM Fehleranalyse, Debugging und Performance

Inhaltsverzeichnis

  1. Einordnung und Nutzen
  2. Zielgruppe
  3. Voraussetzungen
  4. Lernziele
  5. Seminarinhalte
  6. Praxisübungen
  7. Technische Arbeitsumgebung

Einordnung und Nutzen

Beobachtung, Hypothese, Test, Änderung und Abnahme werden strikt getrennt. Dadurch bleiben Eingriffe nachvollziehbar und rücknehmbar.

Zielgruppe

Administratoren, erfahrene FHEM-Anwender, Integratoren und Supportverantwortliche.

Voraussetzungen

Sichere FHEM-Grundkenntnisse sowie grundlegende Linux-Administration.

Lernziele

Nach Abschluss des Seminars können die Teilnehmenden die folgenden Aufgaben systematisch bearbeiten:

  • Fehlerbild sichern: Zeitpunkt, betroffene Geräte und letzte Änderung erfassen. Hypothesen nach Netzwerk, IO, Modul und Logik bilden.
  • Logs und Events auswerten: Globales Log zeitlich korrelieren. Ursache-Wirkungs-Kette ableiten.
  • Kommunikationsfehler prüfen: Betriebssystemgerät und Netzwerk separat testen. Neustart oder Tausch nur mit Testdefinition durchführen.
  • Eventlast reduzieren: Ereignisraten messen. Optimierungen einzeln bewerten.
  • Stabilität und Recovery: CPU, Speicher, Dateisystem und Datenbank beurteilen. Fehlerbericht und Prävention dokumentieren.

Seminarinhalte

Kapitel 1: Fehlerbild sichern

  1. Schritt 1: Zeitpunkt, betroffene Geräte und letzte Änderung erfassen.
  2. Schritt 2: Normalzustand und Abweichung messbar beschreiben.
  3. Schritt 3: Konfiguration und Logs vor Änderungen sichern.
  4. Schritt 4: Hypothesen nach Netzwerk, IO, Modul und Logik bilden.

Kapitel 2: Logs und Events auswerten

  1. Schritt 1: Globales Log zeitlich korrelieren.
  2. Schritt 2: Event Monitor auf betroffene Readings begrenzen.
  3. Schritt 3: Internals, Readings, Attribute und IO-Zuordnung vergleichen.
  4. Schritt 4: Verbose nur zeitlich begrenzt erhöhen.
  5. Schritt 5: Ursache-Wirkungs-Kette ableiten.

Kapitel 3: Kommunikationsfehler prüfen

  1. Schritt 1: Betriebssystemgerät und Netzwerk separat testen.
  2. Schritt 2: IO-Device und logisches Device abgrenzen.
  3. Schritt 3: Timeouts, Wiederholungen und veraltete Readings erkennen.
  4. Schritt 4: Neustart oder Tausch nur mit Testdefinition durchführen.

Kapitel 4: Eventlast reduzieren

  1. Schritt 1: Ereignisraten messen.
  2. Schritt 2: Unnötige Events begrenzen.
  3. Schritt 3: Schleifen und Mehrfachausführungen identifizieren.
  4. Schritt 4: Blockierende Abfragen lokalisieren.
  5. Schritt 5: Optimierungen einzeln bewerten.

Kapitel 5: Stabilität und Recovery

  1. Schritt 1: CPU, Speicher, Dateisystem und Datenbank beurteilen.
  2. Schritt 2: Startreihenfolge nach Neustart prüfen.
  3. Schritt 3: Notbetrieb für fehlerhafte Teilfunktionen vorbereiten.
  4. Schritt 4: Fehlerbericht und Prävention dokumentieren.

Praxisübungen

  • Fehlerhafte Gerätekommunikation analysieren
  • Eventschleife beseitigen
  • Strukturierte Störungsanalyse durchführen

Technische Arbeitsumgebung

Die Übungen erfolgen in einer getrennten FHEM-Trainingsumgebung mit vorbereiteten Testgeräten, simulierten Ereignissen und kontrollierten Schnittstellen. Änderungen werden nach jedem Arbeitsschritt geprüft, gespeichert und anhand definierter Testfälle abgenommen.

Fachbereichsleitung und Seminarorganisation

Seminardetails

   
Dauer: 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Administratoren, erfahrene FHEM-Anwender, Integratoren und Supportverantwortliche.
Voraussetzungen: Sichere FHEM-Grundkenntnisse sowie grundlegende Linux-Administration.
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, angeleitete Konfiguration, praktische Übungen am System, strukturierte Fehleranalyse
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Wien 2 Tage
Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
Stream live 2 Tage
Innsbruck 2 Tage
Stream gespeichert 2 Tage
Klagenfurt 2 Tage
Bregenz 2 Tage
Linz 2 Tage
Salzburg 2 Tage
Graz 2 Tage
Salzburg 2 Tage
Graz 2 Tage
Wien 2 Tage
Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
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Bregenz 2 Tage
Linz 2 Tage
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