Seminar FHEM Heizungs- und Raumklimasteuerung

Inhaltsverzeichnis

  1. Einordnung und Nutzen
  2. Zielgruppe
  3. Voraussetzungen
  4. Lernziele
  5. Seminarinhalte
  6. Praxisübungen
  7. Technische Arbeitsumgebung

Einordnung und Nutzen

Zuständigkeiten, Prioritäten und Ersatzwerte werden vor der Regeldefinition festgelegt, damit lokale Regler, Zentralautomation und Fehlerfälle nicht gegeneinander arbeiten.

Zielgruppe

FHEM-Anwender, Betreiber, Energieverantwortliche und Integratoren für Raumklima und Thermostate.

Voraussetzungen

FHEM-Grundkenntnisse und einfache Automatisierungserfahrung; keine Arbeiten an Heizungsanlagen.

Lernziele

Nach Abschluss des Seminars können die Teilnehmenden die folgenden Aufgaben systematisch bearbeiten:

  • Zonenmodell erstellen: Räume, Wärmequellen, Thermostate und Sensoren erfassen. Prioritäten für lokale und zentrale Bedienung bestimmen.
  • Messwerte aufbereiten: Temperatur-, Feuchte-, Ventil- und Fensterreadings vereinheitlichen. Mehrere Sensoren dokumentiert zusammenführen.
  • Zeitprofile verwalten: Wochenprofil für eine Zone erstellen. Manuelle Sollwertänderung zeitlich begrenzen.
  • Fenster und Anwesenheit: Fensterstatus entprellen. Fehlerhafte Sensoren sicher abfangen.
  • Auswertung optimieren: Temperatur, Sollwert und Ventilstellung protokollieren. Parameter schrittweise bewerten.

Seminarinhalte

Kapitel 1: Zonenmodell erstellen

  1. Schritt 1: Räume, Wärmequellen, Thermostate und Sensoren erfassen.
  2. Schritt 2: Führungs- und Stellgrößen definieren.
  3. Schritt 3: Betriebsarten festlegen.
  4. Schritt 4: Prioritäten für lokale und zentrale Bedienung bestimmen.

Kapitel 2: Messwerte aufbereiten

  1. Schritt 1: Temperatur-, Feuchte-, Ventil- und Fensterreadings vereinheitlichen.
  2. Schritt 2: Messwertalter und Ausreißer überwachen.
  3. Schritt 3: Sollwerte und Betriebszustände in Hilfsreadings abbilden.
  4. Schritt 4: Mehrere Sensoren dokumentiert zusammenführen.

Kapitel 3: Zeitprofile verwalten

  1. Schritt 1: Wochenprofil für eine Zone erstellen.
  2. Schritt 2: Komfort- und Absenkphasen definieren.
  3. Schritt 3: Urlaub und Ausnahmen ergänzen.
  4. Schritt 4: Profile auf weitere Zonen übertragen.
  5. Schritt 5: Manuelle Sollwertänderung zeitlich begrenzen.

Kapitel 4: Fenster und Anwesenheit

  1. Schritt 1: Fensterstatus entprellen.
  2. Schritt 2: Absenkung mit Mindestdauer umsetzen.
  3. Schritt 3: Anwesenheit in die Sollwertwahl einbeziehen.
  4. Schritt 4: Feuchte- und Lüftungshinweise separat modellieren.
  5. Schritt 5: Fehlerhafte Sensoren sicher abfangen.

Kapitel 5: Auswertung optimieren

  1. Schritt 1: Temperatur, Sollwert und Ventilstellung protokollieren.
  2. Schritt 2: Aufheizzeit und Überschwingen visualisieren.
  3. Schritt 3: Takten und widersprüchliche Vorgaben erkennen.
  4. Schritt 4: Parameter schrittweise bewerten.

Praxisübungen

  • Zonenmodell mit Betriebsarten
  • Wochenprofil mit Fensterabsenkung
  • Temperaturverlauf analysieren

Technische Arbeitsumgebung

Die Übungen erfolgen in einer getrennten FHEM-Trainingsumgebung mit vorbereiteten Testgeräten, simulierten Ereignissen und kontrollierten Schnittstellen. Änderungen werden nach jedem Arbeitsschritt geprüft, gespeichert und anhand definierter Testfälle abgenommen.

Fachbereichsleitung und Seminarorganisation

Seminardetails

   
Dauer: 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: FHEM-Anwender, Betreiber, Energieverantwortliche und Integratoren für Raumklima und Thermostate.
Voraussetzungen: FHEM-Grundkenntnisse und einfache Automatisierungserfahrung; keine Arbeiten an Heizungsanlagen.
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, angeleitete Konfiguration, praktische Übungen am System, strukturierte Fehleranalyse
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Salzburg 2 Tage
Graz 2 Tage
Wien 2 Tage
Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
Stream live 2 Tage
Innsbruck 2 Tage
Stream gespeichert 2 Tage
Klagenfurt 2 Tage
Bregenz 2 Tage
Linz 2 Tage
Bregenz 2 Tage
Linz 2 Tage
Salzburg 2 Tage
Graz 2 Tage
Wien 2 Tage
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Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
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