Seminar FHEM Perl-Automatisierung und eigene Module

Inhaltsverzeichnis

  1. Einordnung und Nutzen
  2. Zielgruppe
  3. Voraussetzungen
  4. Lernziele
  5. Seminarinhalte
  6. Praxisübungen
  7. Technische Arbeitsumgebung

Einordnung und Nutzen

Eigener Code wird an den FHEM-Lebenszyklus angepasst, blockiert die Ereignisverarbeitung nicht und besitzt klare Schnittstellen, Fehlerpfade und Tests.

Zielgruppe

Erfahrene FHEM-Anwender, Administratoren, Entwickler und Integratoren.

Voraussetzungen

Sehr gute FHEM-Kenntnisse und grundlegende Programmiererfahrung.

Lernziele

Nach Abschluss des Seminars können die Teilnehmenden die folgenden Aufgaben systematisch bearbeiten:

  • Perl-Grundlagen anwenden: Skalare, Arrays, Hashes und Referenzen verwenden. Code mit kleinen Funktionen aufbauen.
  • FHEM-Datenstrukturen nutzen: Gerätehash, Attribute und Readings abgrenzen. Fehlende Devices robust behandeln.
  • 99_myUtils entwickeln: Funktionsdatei anlegen. Funktion laden und testen.
  • Modullebenszyklus umsetzen: Initialize und Funktionszuordnung erstellen. Status, Internals und Readings gestalten.
  • Events und Timer verarbeiten: Modul für Events registrieren. Zustandsautomat abbilden.
  • Kommunikation und IO trennen: Logisches Device und IO-Device trennen. Eingehende Daten validieren.
  • Performance sichern: Blockierende Aufrufe identifizieren. Langläufer reproduzierbar analysieren.
  • Test und Dokumentation: Testfälle für Define, Set, Get, Events und Neustart formulieren. Versionierung und Rückfall vorbereiten.

Seminarinhalte

Kapitel 1: Perl-Grundlagen anwenden

  1. Schritt 1: Skalare, Arrays, Hashes und Referenzen verwenden.
  2. Schritt 2: Bedingungen, Schleifen und Funktionen strukturieren.
  3. Schritt 3: Reguläre Ausdrücke einsetzen.
  4. Schritt 4: undefinierte Werte und Fehler behandeln.
  5. Schritt 5: Code mit kleinen Funktionen aufbauen.

Kapitel 2: FHEM-Datenstrukturen nutzen

  1. Schritt 1: Gerätehash, Attribute und Readings abgrenzen.
  2. Schritt 2: Werte mit vorgesehenen Helfern lesen.
  3. Schritt 3: Readings atomar aktualisieren.
  4. Schritt 4: Befehle über definierte Schnittstellen ausführen.
  5. Schritt 5: Fehlende Devices robust behandeln.

Kapitel 3: 99_myUtils entwickeln

  1. Schritt 1: Funktionsdatei anlegen.
  2. Schritt 2: Parameter und Rückgabewerte definieren.
  3. Schritt 3: FHEM-Werte lesen und Ergebnisse bereitstellen.
  4. Schritt 4: Logik aus Automationen auslagern.
  5. Schritt 5: Funktion laden und testen.

Kapitel 4: Modullebenszyklus umsetzen

  1. Schritt 1: Initialize und Funktionszuordnung erstellen.
  2. Schritt 2: Define und Undef mit Prüfung umsetzen.
  3. Schritt 3: Set- und Get-Schnittstelle entwickeln.
  4. Schritt 4: Auf Attribute reagieren.
  5. Schritt 5: Status, Internals und Readings gestalten.

Kapitel 5: Events und Timer verarbeiten

  1. Schritt 1: Modul für Events registrieren.
  2. Schritt 2: Eventliste filtern.
  3. Schritt 3: Interne Timer setzen und entfernen.
  4. Schritt 4: Neustart und Reinitialisierung berücksichtigen.
  5. Schritt 5: Zustandsautomat abbilden.

Kapitel 6: Kommunikation und IO trennen

  1. Schritt 1: Logisches Device und IO-Device trennen.
  2. Schritt 2: Nachrichtenformat und Warteschlange entwerfen.
  3. Schritt 3: Timeouts und Wiederholungen modellieren.
  4. Schritt 4: Kommunikation nichtblockierend ausführen.
  5. Schritt 5: Eingehende Daten validieren.

Kapitel 7: Performance sichern

  1. Schritt 1: Blockierende Aufrufe identifizieren.
  2. Schritt 2: Hintergrundverarbeitung auswählen.
  3. Schritt 3: Callbacks und Fehlerpfade behandeln.
  4. Schritt 4: Eventmenge und Timer messen.
  5. Schritt 5: Langläufer reproduzierbar analysieren.

Kapitel 8: Test und Dokumentation

  1. Schritt 1: Testfälle für Define, Set, Get, Events und Neustart formulieren.
  2. Schritt 2: Simulierte Eingaben erstellen.
  3. Schritt 3: Logging und Fehlermeldungen gestalten.
  4. Schritt 4: Befehlsreferenz und Attribute dokumentieren.
  5. Schritt 5: Versionierung und Rückfall vorbereiten.

Praxisübungen

  • 99_myUtils-Funktion entwickeln
  • Hilfsmodul mit Set, Get und Timer erstellen
  • Nichtblockierenden Abruf umsetzen
  • Testmatrix und Modulreferenz erstellen

Technische Arbeitsumgebung

Die Übungen erfolgen in einer getrennten FHEM-Trainingsumgebung mit vorbereiteten Testgeräten, simulierten Ereignissen und kontrollierten Schnittstellen. Änderungen werden nach jedem Arbeitsschritt geprüft, gespeichert und anhand definierter Testfälle abgenommen.

Fachbereichsleitung und Seminarorganisation

Seminardetails

   
Dauer: 4 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 2.396 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 6.800 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Erfahrene FHEM-Anwender, Administratoren, Entwickler und Integratoren.
Voraussetzungen: Sehr gute FHEM-Kenntnisse und grundlegende Programmiererfahrung.
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, angeleitete Konfiguration, praktische Übungen am System, strukturierte Fehleranalyse
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Wien 4 Tage
Inhaus / Firmenseminar 4 Tage
Stream live 4 Tage
Innsbruck 4 Tage
Stream gespeichert 4 Tage
Klagenfurt 4 Tage
Bregenz 4 Tage
Linz 4 Tage
Salzburg 4 Tage
Graz 4 Tage
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