Seminar Fscrcpy – Android-Entwicklung, QA und Testautomation

Das Seminar verbindet die Bedienung realer Android-Geräte mit strukturierten Entwicklungs- und Qualitätssicherungsprozessen. Testvorzustände, App-Starts, virtuelle Displays, Aufnahmen, Skripte, Logsammlung und nachvollziehbare Testartefakte werden zu einem wiederholbaren Realgeräte-Workflow zusammengeführt.

Inhaltsübersicht

  • Lernziele und fachliche Einordnung
  • Schrittweise Seminarinhalte
  • Praxisübungen und Laborszenarien
  • Zielgruppe und Voraussetzungen
  • Didaktik und Arbeitsweise

Lernziele

  • Reale Android-Geräte reproduzierbar für Entwicklungs- und QA-Szenarien vorbereiten.
  • App-orientierte Testzustände und virtuelle Displays kontrolliert einsetzen.
  • Manuelle Eingaben, Beobachtungen und Aufnahmen zu einem standardisierten Testfall verbinden.
  • Start, Überwachung, Abbruch und Bereinigung von Fscrcpy-Sitzungen skriptgestützt ausführen.
  • Testnachweise mit Geräte-, Versions-, Zeit- und Fallbezug geordnet erzeugen.

Schrittweise Seminarinhalte

1. Architektur, Komponenten und Datenflüsse

Schwerpunkt: Desktop-Client, temporärer Android-Server, ADB-Verbindung, Video-, Audio- und Steuerkanäle sowie lokale Vertrauensgrenzen.

  1. Zielbild, Ausgangslage und technische Voraussetzungen für den Themenblock „Architektur, Komponenten und Datenflüsse“ erfassen.
  2. Relevante Parameter, Objekte und Abhängigkeiten anhand von Desktop-Client, temporärer Android-Server, ADB-Verbindung, Video-, Audio- und Steuerkanäle sowie lokale Vertrauensgrenzen strukturiert modellieren.
  3. Ein vollständiges Kommunikationsmodell für USB- und Netzwerkbetrieb aufbauen.
  4. Start, Laufzeit, Beendigung und Rückstandsfreiheit des Android-Servers mit definierten Prüfpunkten verifizieren.
  5. Als Arbeitsergebnis ein nachvollziehbares Architektur- und Datenflussdiagramm dokumentieren, fachlich prüfen und als wiederholbare Schrittfolge festhalten.

2. Geräteauswahl und Seriennummern

Schwerpunkt: ADB-Seriennummern, USB- und TCP/IP-Geräte, Emulatoren, einzelne und mehrere Geräte sowie Auswahloptionen.

  1. Zielbild, Ausgangslage und technische Voraussetzungen für den Themenblock „Geräteauswahl und Seriennummern“ erfassen.
  2. Relevante Parameter, Objekte und Abhängigkeiten anhand von ADB-Seriennummern, USB- und TCP/IP-Geräte, Emulatoren, einzelne und mehrere Geräte sowie Auswahloptionen strukturiert modellieren.
  3. Gezielte Auswahlregeln für Einzelgerät, Gerätegruppe und wechselnde Testgeräte umsetzen.
  4. Mehrdeutigkeiten, getrennte Geräte, Offline-Zustände und falsche Zielgeräte reproduzierbar behandeln.
  5. Als Arbeitsergebnis eine fehlersichere Geräteauswahlstrategie dokumentieren, fachlich prüfen und als wiederholbare Schrittfolge festhalten.

3. App-orientierte Arbeitsabläufe

Schwerpunkt: gezielter App-Start, App-Neustart, Vollbild, Bildschirmabschaltung, Aktivhaltung, Sperrbildschirm und Testzustand.

  1. Zielbild, Ausgangslage und technische Voraussetzungen für den Themenblock „App-orientierte Arbeitsabläufe“ erfassen.
  2. Relevante Parameter, Objekte und Abhängigkeiten anhand von gezielter App-Start, App-Neustart, Vollbild, Bildschirmabschaltung, Aktivhaltung, Sperrbildschirm und Testzustand strukturiert modellieren.
  3. Einen reproduzierbaren App-Start- und Bedienablauf für Support, Demo oder Test automatisieren.
  4. Falsche Paketnamen, abgestürzte Apps, Zustandsreste und abweichende Startbildschirme behandeln.
  5. Als Arbeitsergebnis einen stabilen App-Workflow mit definiertem Anfangs- und Endzustand dokumentieren, fachlich prüfen und als wiederholbare Schrittfolge festhalten.

4. Virtuelle Displays erstellen und steuern

Schwerpunkt: Displaygröße, Dichte, Display-ID, Systemdekorationen, Startanwendung, Displaylebensdauer und Geräteunterstützung.

  1. Zielbild, Ausgangslage und technische Voraussetzungen für den Themenblock „Virtuelle Displays erstellen und steuern“ erfassen.
  2. Relevante Parameter, Objekte und Abhängigkeiten anhand von Displaygröße, Dichte, Display-ID, Systemdekorationen, Startanwendung, Displaylebensdauer und Geräteunterstützung strukturiert modellieren.
  3. Ein separates virtuelles Display für einen definierten App- oder Testworkflow starten.
  4. App-Wechsel, Displayauflösung, Sitzungsende, nicht unterstützte Geräte und fehlerhafte Größenwerte prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis ein dokumentiertes virtuelles Displayprofil dokumentieren, fachlich prüfen und als wiederholbare Schrittfolge festhalten.

5. Manuelle und teilautomatisierte QA-Workflows

Schwerpunkt: Testfälle, Gerätevorzustand, App-Version, Bildschirmaufnahme, Eingabesequenzen, Beobachtungen und Reproduzierbarkeit.

  1. Zielbild, Ausgangslage und technische Voraussetzungen für den Themenblock „Manuelle und teilautomatisierte QA-Workflows“ erfassen.
  2. Relevante Parameter, Objekte und Abhängigkeiten anhand von Testfälle, Gerätevorzustand, App-Version, Bildschirmaufnahme, Eingabesequenzen, Beobachtungen und Reproduzierbarkeit strukturiert modellieren.
  3. Einen vollständigen Testfall auf einem realen Android-Gerät durchführen und nachvollziehbar dokumentieren.
  4. Abweichende Vorzustände, instabile Eingaben, Rotationen und Gerätewechsel als Fehlerquellen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis einen standardisierten Realgeräte-Testablauf dokumentieren, fachlich prüfen und als wiederholbare Schrittfolge festhalten.

6. Testnachweise, Aufnahmen und Artefakte

Schwerpunkt: Video, Screenshots, Logs, Zeitstempel, Dateibenennung, Testfall-ID, Datenschutz und geordnete Ablage.

  1. Zielbild, Ausgangslage und technische Voraussetzungen für den Themenblock „Testnachweise, Aufnahmen und Artefakte“ erfassen.
  2. Relevante Parameter, Objekte und Abhängigkeiten anhand von Video, Screenshots, Logs, Zeitstempel, Dateibenennung, Testfall-ID, Datenschutz und geordnete Ablage strukturiert modellieren.
  3. Automatisiert oder halbautomatisiert nachvollziehbare Testartefakte erzeugen und zuordnen.
  4. Fehlende Dateien, falsche Testfallzuordnung, sensible Daten und unvollständige Aufnahmen erkennen.
  5. Als Arbeitsergebnis einen auditierbaren Satz technischer Testnachweise dokumentieren, fachlich prüfen und als wiederholbare Schrittfolge festhalten.

7. Befehlszeilenautomatisierung und Prozesssteuerung

Schwerpunkt: Parameter, Exitcodes, Prozess-IDs, Wartebedingungen, Zeitlimits, Standardausgabe, Fehlerausgabe und parallele Aufrufe.

  1. Zielbild, Ausgangslage und technische Voraussetzungen für den Themenblock „Befehlszeilenautomatisierung und Prozesssteuerung“ erfassen.
  2. Relevante Parameter, Objekte und Abhängigkeiten anhand von Parameter, Exitcodes, Prozess-IDs, Wartebedingungen, Zeitlimits, Standardausgabe, Fehlerausgabe und parallele Aufrufe strukturiert modellieren.
  3. Einen robusten Skriptablauf zum Starten, Überwachen und Beenden einer Sitzung implementieren.
  4. Fehlende Geräte, Startfehler, Timeout, Prozessabbruch und parallele Konflikte kontrolliert behandeln.
  5. Als Arbeitsergebnis ein fehlertolerantes Automatisierungsgrundgerüst dokumentieren, fachlich prüfen und als wiederholbare Schrittfolge festhalten.

8. Protokolle, Diagnoseausgaben und Zeitbezug

Schwerpunkt: Verbose-Ausgabe, ADB-Status, Hostprozesse, Android-Logs, Zeitstempel, Korrelationsdaten und sichere Sammlung.

  1. Zielbild, Ausgangslage und technische Voraussetzungen für den Themenblock „Protokolle, Diagnoseausgaben und Zeitbezug“ erfassen.
  2. Relevante Parameter, Objekte und Abhängigkeiten anhand von Verbose-Ausgabe, ADB-Status, Hostprozesse, Android-Logs, Zeitstempel, Korrelationsdaten und sichere Sammlung strukturiert modellieren.
  3. Einen standardisierten Diagnoseaufruf mit vollständiger, aber datensparsamer Protokollsammlung einrichten.
  4. Fehlende Zeitkorrelation, abgeschnittene Ausgaben, sensible Inhalte und widersprüchliche Gerätekennungen erkennen.
  5. Als Arbeitsergebnis ein wiederverwendbares Diagnosepaket dokumentieren, fachlich prüfen und als wiederholbare Schrittfolge festhalten.

9. Einbindung in CI- und Laborprozesse

Schwerpunkt: Runner, physische Geräte, Reservierung, USB-Weitergabe, Skripte, Artefakte, Zeitlimits, Exklusivität und Bereinigung.

  1. Zielbild, Ausgangslage und technische Voraussetzungen für den Themenblock „Einbindung in CI- und Laborprozesse“ erfassen.
  2. Relevante Parameter, Objekte und Abhängigkeiten anhand von Runner, physische Geräte, Reservierung, USB-Weitergabe, Skripte, Artefakte, Zeitlimits, Exklusivität und Bereinigung strukturiert modellieren.
  3. Einen kontrollierten Laborjob für Start, Testnachweis, Ergebnisablage und Gerätebereinigung entwerfen.
  4. Parallel laufende Jobs, Geräteverlust, Zeitüberschreitung und unvollständige Bereinigung simulieren.
  5. Als Arbeitsergebnis ein belastbares CI- und Gerätejob-Konzept dokumentieren, fachlich prüfen und als wiederholbare Schrittfolge festhalten.

Praxisübungen und Laborszenarien

  • Aufbau eines reproduzierbaren App-Testzustands auf einem realen Android-Gerät.
  • Durchführung eines Testfalls auf physischem und virtuellem Display.
  • Erzeugung von Video-, Screenshot- und Logartefakten mit eindeutiger Testfallzuordnung.
  • Implementierung eines Skripts für Start, Zeitlimit, Ergebnisablage und Bereinigung.
  • Simulation von Geräteverlust, Timeout und fehlerhaftem App-Start.

Zielgruppe und Voraussetzungen

Zielgruppe: Android-Entwicklung, Mobile QA, Testautomation, DevOps, technische Testleitung und Geräte-Laborbetrieb.

Voraussetzungen: Praxiskenntnisse in Android-Entwicklung oder Softwaretest, sichere Kommandozeilennutzung und grundlegende ADB-Kenntnisse.

Didaktik und Arbeitsweise

Kurze Fachimpulse werden unmittelbar durch Demonstrationen und aufeinander aufbauende Laboraufgaben vertieft. Jede Übung beginnt mit definierten Voraussetzungen, enthält messbare Prüfpunkte und endet mit einer dokumentierten Abnahme, damit der dreitägige Gesamtworkflow reproduzierbar bleibt.

Fachbereichsleitung und Trainerteam

Seminardetails

   
Dauer: 3 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.797 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 5.100 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Android-Entwicklung, Mobile QA, Testautomation, DevOps, technische Testleitung und Geräte-Laborbetrieb
Voraussetzungen: Praxiskenntnisse in Android-Entwicklung oder Softwaretest, sichere Kommandozeilennutzung und grundlegende ADB-Kenntnisse
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Innsbruck 3 Tage
Stream gespeichert 3 Tage
Klagenfurt 3 Tage
Bregenz 3 Tage
Linz 3 Tage
Salzburg 3 Tage
Graz 3 Tage
Wien 3 Tage
Inhaus / Firmenseminar 3 Tage
Stream live 3 Tage
Wien 3 Tage
Inhaus / Firmenseminar 3 Tage
Stream live 3 Tage
Innsbruck 3 Tage
Stream gespeichert 3 Tage
Klagenfurt 3 Tage
Bregenz 3 Tage
Linz 3 Tage
Salzburg 3 Tage
Graz 3 Tage
Salzburg 3 Tage
Graz 3 Tage
Wien 3 Tage
Stream live 3 Tage
Inhaus / Firmenseminar 3 Tage
Stream gespeichert 3 Tage
Innsbruck 3 Tage
Klagenfurt 3 Tage
Bregenz 3 Tage
Linz 3 Tage
Bregenz 3 Tage
Linz 3 Tage
Salzburg 3 Tage
Graz 3 Tage
Wien 3 Tage
Inhaus / Firmenseminar 3 Tage
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Innsbruck 3 Tage
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