Seminar Fscrcpy – Intensivseminar Medien, Steuerung und erweiterte Workflows

Das fünftägige Intensivseminar bündelt Video, Audio, Aufnahme, Kamera, virtuelle Displays und sämtliche Eingabemodi. Qualitäts- und Latenzprofile, Fenster- und Shortcutsteuerung, HID, Gamepads, OTG, Content-Produktion, Webcam-Integration und Datenschutz werden zu professionellen Medien- und Bedienworkflows verbunden.

Inhaltsübersicht

  • Lernziele und fachliche Einordnung
  • Schrittweise Seminarinhalte
  • Praxisübungen und Laborszenarien
  • Zielgruppe und Voraussetzungen
  • Didaktik und Arbeitsweise

Lernziele

  • Videoqualität, Codec, Bildrate und Latenz für unterschiedliche Einsatzformen optimieren.
  • Audioquellen, Wiedergabe, Synchronität und Aufzeichnung sicher konfigurieren.
  • Tastatur, Maus, Gamepad, HID und OTG nach Einsatzzweck und Schutzbedarf auswählen.
  • Kamera-, V4L2-, virtuelle Display- und App-Workflows produktionsreif umsetzen.
  • Aufnahme-, Präsentations- und Content-Prozesse mit Datenschutz und Qualitätsprüfung standardisieren.

Schrittweise Seminarinhalte

1. Video, Codecs und Performanceprofile

Schwerpunkt: Auflösung, Bitrate, Bildrate, H.264, H.265, AV1, Geräteencoder, Hostdecoder, Ausrichtung, Zuschnitt, Display-Auswahl, Latenz und Ressourcenverbrauch.

  1. Zielbild, Ausgangslage und technische Voraussetzungen für den Themenblock „Video, Codecs und Performanceprofile“ erfassen.
  2. Relevante Parameter, Objekte und Abhängigkeiten anhand von Auflösung, Bitrate, Bildrate, H.264, H.265, AV1, Geräteencoder, Hostdecoder, Ausrichtung, Zuschnitt, Display-Auswahl, Latenz und Ressourcenverbrauch strukturiert modellieren.
  3. Abgestufte Video- und Latenzprofile für USB, WLAN, Präsentation, Aufnahme und schwache Hosts erstellen.
  4. Codecinkompatibilität, Encoderfehler, Netzwerkjitter, thermische Drosselung und ungültige Zuschnitte prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis eine messbare Video-, Codec- und Performanceprofilmatrix dokumentieren, fachlich prüfen und als wiederholbare Schrittfolge festhalten.

2. Audioquellen, Pufferung und Audioaufzeichnung

Schwerpunkt: Wiedergabeaudio, Mikrofon, gemischte Quellen, Audio-Fokus, Hostausgabe, Puffer, Latenz, Synchronität, Audio-only- und kombinierte Aufnahme.

  1. Zielbild, Ausgangslage und technische Voraussetzungen für den Themenblock „Audioquellen, Pufferung und Audioaufzeichnung“ erfassen.
  2. Relevante Parameter, Objekte und Abhängigkeiten anhand von Wiedergabeaudio, Mikrofon, gemischte Quellen, Audio-Fokus, Hostausgabe, Puffer, Latenz, Synchronität, Audio-only- und kombinierte Aufnahme strukturiert modellieren.
  3. Audioquellen und Pufferwerte für Support, Demonstration, Kommunikation und Aufnahme abstimmen.
  4. Fehlende Unterstützung, Doppelwiedergabe, Dropouts, Asynchronität, Gerätewechsel und unvollständige Dateien untersuchen.
  5. Als Arbeitsergebnis eine freigegebene Audioquellen-, Latenz- und Aufnahmeprofilmatrix dokumentieren, fachlich prüfen und als wiederholbare Schrittfolge festhalten.

3. Fenster, Shortcuts, Zwischenablage und Dateiaktionen

Schwerpunkt: Fensterposition, Größe, Mehrmonitorbetrieb, Vollbild, Randlosmodus, Vordergrundhaltung, Tastenkürzel, Textsynchronisierung, Drag-and-drop und Paketinstallation.

  1. Zielbild, Ausgangslage und technische Voraussetzungen für den Themenblock „Fenster, Shortcuts, Zwischenablage und Dateiaktionen“ erfassen.
  2. Relevante Parameter, Objekte und Abhängigkeiten anhand von Fensterposition, Größe, Mehrmonitorbetrieb, Vollbild, Randlosmodus, Vordergrundhaltung, Tastenkürzel, Textsynchronisierung, Drag-and-drop und Paketinstallation strukturiert modellieren.
  3. Rollenbezogene Bedienprofile für Support, Präsentation und Produktion konfigurieren.
  4. Hostkürzel, Layoutwechsel, falsche Zielpfade, unerlaubte Pakete und sensible Zwischenablagen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis einen sicheren Produktivitäts- und Bedienstandard dokumentieren, fachlich prüfen und als wiederholbare Schrittfolge festhalten.

4. Recording und Content-Produktion

Schwerpunkt: Video- und Audioformate, Aufnahme ohne Fenster, Aufnahme ohne Wiedergabe, Zeitbegrenzung, Dateibenennung, Szenenplanung, Qualitätskontrolle, Aufbewahrung und Löschung.

  1. Zielbild, Ausgangslage und technische Voraussetzungen für den Themenblock „Recording und Content-Produktion“ erfassen.
  2. Relevante Parameter, Objekte und Abhängigkeiten anhand von Video- und Audioformate, Aufnahme ohne Fenster, Aufnahme ohne Wiedergabe, Zeitbegrenzung, Dateibenennung, Szenenplanung, Qualitätskontrolle, Aufbewahrung und Löschung strukturiert modellieren.
  3. Einen vollständigen Produktionsablauf von Gerätevorbereitung bis geordneter Übergabe an Dokumentation oder Schnitt umsetzen.
  4. Dateiabschluss, Abspielbarkeit, Synchronität, sensible Bildschirminhalte, fehlende Tonspuren und Restdateien prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis ein standardisiertes Aufnahme-, Qualitäts- und Übergabemodell dokumentieren, fachlich prüfen und als wiederholbare Schrittfolge festhalten.

5. Tastatur, Maus, Gamepad und HID-Profile

Schwerpunkt: SDK-Injektion, UHID, AOA, Tastaturlayout, Sonderzeichen, Zeigerfang, Gesten, Maustasten, Controllerachsen, Mehrfachcontroller und App-Kompatibilität.

  1. Zielbild, Ausgangslage und technische Voraussetzungen für den Themenblock „Tastatur, Maus, Gamepad und HID-Profile“ erfassen.
  2. Relevante Parameter, Objekte und Abhängigkeiten anhand von SDK-Injektion, UHID, AOA, Tastaturlayout, Sonderzeichen, Zeigerfang, Gesten, Maustasten, Controllerachsen, Mehrfachcontroller und App-Kompatibilität strukturiert modellieren.
  3. Passende Eingabemodi und Geräteprofile für Textarbeit, Support, Spiele und Spezialanwendungen konfigurieren.
  4. Layoutabweichungen, Zeigerprobleme, konkurrierende Hostnutzung, Controllerwechsel und Appbeschränkungen prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis eine freigegebene Eingabe-, Layout- und Controllerprofilmatrix dokumentieren, fachlich prüfen und als wiederholbare Schrittfolge festhalten.

6. HID-Sicherheit und OTG-Betrieb

Schwerpunkt: physische Geräteemulation, AOA-HID, Betrieb ohne normalen Bildschirmstream, fehlendes USB-Debugging, Arbeitsplatzfreigabe, falsches Zielgerät und kontrollierter Moduswechsel.

  1. Zielbild, Ausgangslage und technische Voraussetzungen für den Themenblock „HID-Sicherheit und OTG-Betrieb“ erfassen.
  2. Relevante Parameter, Objekte und Abhängigkeiten anhand von physische Geräteemulation, AOA-HID, Betrieb ohne normalen Bildschirmstream, fehlendes USB-Debugging, Arbeitsplatzfreigabe, falsches Zielgerät und kontrollierter Moduswechsel strukturiert modellieren.
  3. Einen OTG- und HID-Arbeitsablauf nach Schutzbedarf einrichten und sicher beenden.
  4. Unautorisierte Bedienung, unerwartete Eingaben, Geräteinkompatibilität und verbleibende HID-Zustände als Negativfälle prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis eine risikobasierte HID- und OTG-Betriebsanweisung dokumentieren, fachlich prüfen und als wiederholbare Schrittfolge festhalten.

7. Kamera, V4L2 und Webcam-Integration

Schwerpunkt: Kamera-ID, Vorder- und Rückkamera, Auflösung, Bildrate, Ausrichtung, Aufnahme, virtuelles Video4Linux-Gerät, Kernelmodul, Gerätepfad und Zielanwendungen.

  1. Zielbild, Ausgangslage und technische Voraussetzungen für den Themenblock „Kamera, V4L2 und Webcam-Integration“ erfassen.
  2. Relevante Parameter, Objekte und Abhängigkeiten anhand von Kamera-ID, Vorder- und Rückkamera, Auflösung, Bildrate, Ausrichtung, Aufnahme, virtuelles Video4Linux-Gerät, Kernelmodul, Gerätepfad und Zielanwendungen strukturiert modellieren.
  3. Einen Kamerastream konfigurieren, aufzeichnen und unter Linux als virtuelles Webcam-Gerät bereitstellen.
  4. Ungültige Kamera-ID, belegte Kamera, Formatkonflikt, fehlendes Kernelmodul und Zielanwendungswechsel untersuchen.
  5. Als Arbeitsergebnis eine reproduzierbare Kamera- und V4L2-Integrationsanweisung dokumentieren, fachlich prüfen und als wiederholbare Schrittfolge festhalten.

8. Virtuelle Displays und App-Workflows

Schwerpunkt: Displaygröße, Dichte, Display-ID, Systemdekorationen, Startanwendung, Bildschirmzustand, Aufnahme, Testzustand und Displaylebensdauer.

  1. Zielbild, Ausgangslage und technische Voraussetzungen für den Themenblock „Virtuelle Displays und App-Workflows“ erfassen.
  2. Relevante Parameter, Objekte und Abhängigkeiten anhand von Displaygröße, Dichte, Display-ID, Systemdekorationen, Startanwendung, Bildschirmzustand, Aufnahme, Testzustand und Displaylebensdauer strukturiert modellieren.
  3. Separate App- und Displayarbeitsbereiche für Demonstration, Test und Medienproduktion einrichten.
  4. Nicht unterstützte Geräte, ungültige Werte, Appfehler, Displayreste und abweichende Startzustände prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis einen stabilen virtuellen Display- und App-Workflow dokumentieren, fachlich prüfen und als wiederholbare Schrittfolge festhalten.

9. Qualitätskontrolle, Datenschutz und Troubleshooting

Schwerpunkt: Abspielbarkeit, Synchronität, Bildqualität, Eingabe, Kamera, Audio, Benachrichtigungen, personenbezogene Daten, Logs, Fehlerklassifikation, Bereinigung und Löschung.

  1. Zielbild, Ausgangslage und technische Voraussetzungen für den Themenblock „Qualitätskontrolle, Datenschutz und Troubleshooting“ erfassen.
  2. Relevante Parameter, Objekte und Abhängigkeiten anhand von Abspielbarkeit, Synchronität, Bildqualität, Eingabe, Kamera, Audio, Benachrichtigungen, personenbezogene Daten, Logs, Fehlerklassifikation, Bereinigung und Löschung strukturiert modellieren.
  3. Einen gemeinsamen Abnahme-, Diagnose- und Datenschutzprozess für Medien- und Bedienworkflows anwenden.
  4. Kombinierte Medienfehler, sensible Inhalte, unvollständige Dateien, falsche Geräte und Restdaten kontrolliert untersuchen.
  5. Als Arbeitsergebnis einen vollständigen Qualitäts-, Diagnose- und Löschkatalog dokumentieren, fachlich prüfen und als wiederholbare Schrittfolge festhalten.

Praxisübungen und Laborszenarien

  • Erstellung abgestufter Video- und Latenzprofile für USB und WLAN.
  • Aufbau eines synchronen Audio-Video-Aufnahmeprozesses.
  • Vergleich von SDK-, UHID- und AOA-Eingabemodi mit Tastatur, Maus und Gamepad.
  • Durchführung eines OTG-Szenarios ohne normale Bildschirmspiegelung.
  • Einrichtung eines Kamera- und optionalen V4L2-Webcam-Workflows.
  • Produktion einer vollständigen Demonstrationsaufnahme mit definierter Fensteransicht und Datenschutzkontrolle.

Zielgruppe und Voraussetzungen

Zielgruppe: Medientechnik, Schulungs- und Content-Produktion, technische Präsentation, Support, Endpoint Engineering und spezialisierte Android-Teams.

Voraussetzungen: Sichere Fscrcpy- oder scrcpy-Grundkenntnisse, Erfahrung mit Android und Desktop-Medienfunktionen sowie grundlegendes Verständnis von Video, Audio und Eingabegeräten.

Didaktik und Arbeitsweise

Fachimpulse, Demonstrationen und schrittweise Laboraufgaben bauen über mehrere Tage aufeinander auf. Jede Konfiguration wird mit Positiv- und Negativfällen geprüft. Tagesstände werden dokumentiert, versioniert und am Folgetag als Ausgangsbasis weiterverwendet, damit am Ende ein vollständiger, wiederholbarer Rollenpfad vorliegt.

Fachbereichsleitung und Trainerteam

Seminardetails

   
Dauer: 5 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 2.995 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 8.500 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Medientechnik, Schulungs- und Content-Produktion, technische Präsentation, Support, Endpoint Engineering und spezialisierte Android-Teams
Voraussetzungen: Sichere Fscrcpy- oder scrcpy-Grundkenntnisse, Erfahrung mit Android und Desktop-Medienfunktionen sowie grundlegendes Verständnis von Video, Audio und Eingabegeräten
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Innsbruck 5 Tage
Stream gespeichert 5 Tage
Klagenfurt 5 Tage
Bregenz 5 Tage
Linz 5 Tage
Salzburg 5 Tage
Graz 5 Tage
Wien 5 Tage
Inhaus / Firmenseminar 5 Tage
Stream live 5 Tage
Wien 5 Tage
Inhaus / Firmenseminar 5 Tage
Stream live 5 Tage
Innsbruck 5 Tage
Stream gespeichert 5 Tage
Klagenfurt 5 Tage
Bregenz 5 Tage
Linz 5 Tage
Salzburg 5 Tage
Graz 5 Tage
Salzburg 5 Tage
Graz 5 Tage
Wien 5 Tage
Stream live 5 Tage
Inhaus / Firmenseminar 5 Tage
Stream gespeichert 5 Tage
Innsbruck 5 Tage
Klagenfurt 5 Tage
Bregenz 5 Tage
Linz 5 Tage
Bregenz 5 Tage
Linz 5 Tage
Salzburg 5 Tage
Graz 5 Tage
Wien 5 Tage
Inhaus / Firmenseminar 5 Tage
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Innsbruck 5 Tage
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