Seminar Fscrcpy – Tastatur, Maus, Gamepad und HID-Steuerung

Das Seminar behandelt die vollständige Eingabesteuerung von Android-Geräten. SDK-Injektion, UHID, AOA, Tastaturlayouts, Mausmodi, Zeigerfang, Gesten, Gamepads, Mehrfachcontroller, OTG und Sicherheitsgrenzen werden verglichen und für konkrete Einsatzfälle konfiguriert.

Inhaltsübersicht

  • Lernziele und fachliche Einordnung
  • Schrittweise Seminarinhalte
  • Praxisübungen und Laborszenarien
  • Zielgruppe und Voraussetzungen
  • Didaktik und Arbeitsweise

Lernziele

  • SDK-, UHID- und AOA-Eingabemodi technisch und betrieblich unterscheiden.
  • Tastaturmodi und Layouts für Text, Sonderzeichen und physische Eingabe konfigurieren.
  • Maus, Zeigerfang, Scrollen, Gesten und relative Eingabe sicher beherrschen.
  • Gamepads und mehrere Controller mit nachvollziehbaren Profilen einsetzen.
  • HID- und OTG-Nutzung anhand von Schutzbedarf und Gerätekompatibilität freigeben.

Schrittweise Seminarinhalte

1. Tastatureingabe und Eingabemodi

Schwerpunkt: SDK-Injektion, UHID, AOA, Tastaturlayout, Sonderzeichen, IME-Verhalten, physische Tastatur und Modustrennung.

  1. Zielbild, Ausgangslage und technische Voraussetzungen für den Themenblock „Tastatureingabe und Eingabemodi“ erfassen.
  2. Relevante Parameter, Objekte und Abhängigkeiten anhand von SDK-Injektion, UHID, AOA, Tastaturlayout, Sonderzeichen, IME-Verhalten, physische Tastatur und Modustrennung strukturiert modellieren.
  3. Passende Tastaturmodi für Textarbeit, Terminalnutzung, Sonderzeichen und gesperrte Umgebungen konfigurieren.
  4. Abweichende Layouts, Sondertasten, mehrsprachige Eingabe und Gerätebeschränkungen vergleichen.
  5. Als Arbeitsergebnis eine freigegebene Tastaturmodus- und Layoutmatrix dokumentieren, fachlich prüfen und als wiederholbare Schrittfolge festhalten.

2. Maussteuerung und Zeigerverhalten

Schwerpunkt: SDK-Maus, UHID, AOA, relativer und absoluter Zeiger, Capture-Modus, Maustasten und Touch-Gesten.

  1. Zielbild, Ausgangslage und technische Voraussetzungen für den Themenblock „Maussteuerung und Zeigerverhalten“ erfassen.
  2. Relevante Parameter, Objekte und Abhängigkeiten anhand von SDK-Maus, UHID, AOA, relativer und absoluter Zeiger, Capture-Modus, Maustasten und Touch-Gesten strukturiert modellieren.
  3. Mausmodi für Standardbedienung, Spiele, Remote-Support und OTG-Szenarien einrichten.
  4. Zeigerfang, Scrollen, Mehrfachklick, Drag-and-drop und Rückkehr zum Host kontrollieren.
  5. Als Arbeitsergebnis eine dokumentierte Maus- und Gestenbelegung dokumentieren, fachlich prüfen und als wiederholbare Schrittfolge festhalten.

3. Gamepad-Weiterleitung und Controllerprofile

Schwerpunkt: UHID, AOA, Controllererkennung, Tasten- und Achsenbelegung, Mehrfachcontroller und App-Kompatibilität.

  1. Zielbild, Ausgangslage und technische Voraussetzungen für den Themenblock „Gamepad-Weiterleitung und Controllerprofile“ erfassen.
  2. Relevante Parameter, Objekte und Abhängigkeiten anhand von UHID, AOA, Controllererkennung, Tasten- und Achsenbelegung, Mehrfachcontroller und App-Kompatibilität strukturiert modellieren.
  3. Ein oder mehrere Controller anbinden und ein reproduzierbares Geräteprofil aufbauen.
  4. Verbindungswechsel, abweichende Belegung, konkurrierende Hostnutzung und App-Unterstützung prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis eine geprüfte Controller- und Kompatibilitätsmatrix dokumentieren, fachlich prüfen und als wiederholbare Schrittfolge festhalten.

4. Tastenkürzel und Bediensequenzen

Schwerpunkt: Modifikationstaste, Navigation, Bildschirmzustand, Lautstärke, Rotation, Zwischenablage und Sitzungssteuerung.

  1. Zielbild, Ausgangslage und technische Voraussetzungen für den Themenblock „Tastenkürzel und Bediensequenzen“ erfassen.
  2. Relevante Parameter, Objekte und Abhängigkeiten anhand von Modifikationstaste, Navigation, Bildschirmzustand, Lautstärke, Rotation, Zwischenablage und Sitzungssteuerung strukturiert modellieren.
  3. Eine rollenbezogene Shortcut-Übersicht aufbauen und wiederkehrende Bediensequenzen trainieren.
  4. Tastaturbelegung, kollidierende Hostkürzel und abweichende Layouts anhand praktischer Fälle prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis eine kompakte und geprüfte Bedienreferenz dokumentieren, fachlich prüfen und als wiederholbare Schrittfolge festhalten.

5. HID-Sicherheitsgrenzen und kontrollierte Freigabe

Schwerpunkt: Eingabeinjektion, physische Geräteemulation, Arbeitsplatzfreigabe, gesperrte Geräte, Missbrauchsrisiko und Protokollierung.

  1. Zielbild, Ausgangslage und technische Voraussetzungen für den Themenblock „HID-Sicherheitsgrenzen und kontrollierte Freigabe“ erfassen.
  2. Relevante Parameter, Objekte und Abhängigkeiten anhand von Eingabeinjektion, physische Geräteemulation, Arbeitsplatzfreigabe, gesperrte Geräte, Missbrauchsrisiko und Protokollierung strukturiert modellieren.
  3. Zulässige HID-Modi nach Schutzbedarf und Betriebsszenario festlegen.
  4. Unerwartete Eingaben, falsches Zielgerät, gesperrte Sitzung und unautorisierte Bedienung als Negativfälle prüfen.
  5. Als Arbeitsergebnis eine risikobasierte HID-Nutzungsrichtlinie dokumentieren, fachlich prüfen und als wiederholbare Schrittfolge festhalten.

6. OTG-Modus und Betrieb ohne Bildschirmspiegelung

Schwerpunkt: AOA-HID, USB-Verbindung, Tastatur, Maus, fehlende Videoausgabe, fehlendes USB-Debugging und Gerätekompatibilität.

  1. Zielbild, Ausgangslage und technische Voraussetzungen für den Themenblock „OTG-Modus und Betrieb ohne Bildschirmspiegelung“ erfassen.
  2. Relevante Parameter, Objekte und Abhängigkeiten anhand von AOA-HID, USB-Verbindung, Tastatur, Maus, fehlende Videoausgabe, fehlendes USB-Debugging und Gerätekompatibilität strukturiert modellieren.
  3. Ein Gerät im OTG-Modus mit Tastatur und Maus bedienen, ohne eine normale ADB-Sitzung aufzubauen.
  4. Geräteerkennung, Eingabefunktion, Moduswechsel und Rückkehr zum Normalbetrieb kontrollieren.
  5. Als Arbeitsergebnis eine geprüfte OTG-Betriebsanweisung dokumentieren, fachlich prüfen und als wiederholbare Schrittfolge festhalten.

7. Systematische Fehlerklassifikation

Schwerpunkt: Installation, Geräteerkennung, Autorisierung, Netzwerk, Video, Audio, Eingabe, Aufnahme, Kamera und Appzustand.

  1. Zielbild, Ausgangslage und technische Voraussetzungen für den Themenblock „Systematische Fehlerklassifikation“ erfassen.
  2. Relevante Parameter, Objekte und Abhängigkeiten anhand von Installation, Geräteerkennung, Autorisierung, Netzwerk, Video, Audio, Eingabe, Aufnahme, Kamera und Appzustand strukturiert modellieren.
  3. Einen Diagnosebaum von Symptom über Messung bis Ursache und Korrektur anwenden.
  4. Mehrere vorbereitete Störungen mit Positiv- und Negativtests reproduzieren und eingrenzen.
  5. Als Arbeitsergebnis einen priorisierten Fehlerkatalog mit Korrekturmaßnahmen dokumentieren, fachlich prüfen und als wiederholbare Schrittfolge festhalten.

Praxisübungen und Laborszenarien

  • Vergleich von SDK-, UHID- und AOA-Tastatureingabe auf einem Testgerät.
  • Konfiguration und Prüfung von Mausfang, Gesten und Sondertasten.
  • Anbindung eines Gamepads mit dokumentierter Tasten- und Achsenprüfung.
  • Durchführung eines OTG-Falls und eines Sicherheits-Negativtests.

Zielgruppe und Voraussetzungen

Zielgruppe: Endpoint Engineering, technischer Support, Gaming- und Interaktionsteams, Barrierefreiheit, Testlabore und Android-Administration.

Voraussetzungen: Fscrcpy-Grundkenntnisse und sicherer Umgang mit Android, USB und Desktop-Eingabegeräten.

Didaktik und Arbeitsweise

Kurze Fachimpulse werden unmittelbar durch Demonstrationen, strukturierte Konfigurationsschritte und kontrollierte Fehlerfälle vertieft. Der erste Tag schafft die technische Basis; der zweite Tag verbindet Vertiefung, Negativtests, Diagnose und dokumentierte Betriebsübergabe.

Fachbereichsleitung und Trainerteam

Seminardetails

   
Dauer: 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Endpoint Engineering, technischer Support, Gaming- und Interaktionsteams, Barrierefreiheit, Testlabore und Android-Administration
Voraussetzungen: Fscrcpy-Grundkenntnisse und sicherer Umgang mit Android, USB und Desktop-Eingabegeräten
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Innsbruck 2 Tage
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Klagenfurt 2 Tage
Bregenz 2 Tage
Linz 2 Tage
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Graz 2 Tage
Wien 2 Tage
Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
Stream live 2 Tage
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