Das Seminar vermittelt einen reproduzierbaren Diagnose- und Wiederanlaufprozess. Installation, Geräteerkennung, ADB-Autorisierung, USB, TCP/IP, Video, Audio, Eingabe, Aufnahme, Kamera und virtuelle Displays werden anhand von Logs, Messpunkten und vorbereiteten Störungen systematisch untersucht.
Inhaltsübersicht
- Lernziele und fachliche Einordnung
- Schrittweise Seminarinhalte
- Praxisübungen und Laborszenarien
- Zielgruppe und Voraussetzungen
- Didaktik und Arbeitsweise
Lernziele
- Symptome nach Installation, Verbindung, Medien, Eingabe und Appzustand klassifizieren.
- Verbose-Ausgaben, ADB-Status, Hostprozesse und Android-Logs zeitlich korrelieren.
- Ursachen mit minimalen, kontrollierten Positiv- und Negativtests eingrenzen.
- Schonenden Sitzungsneustart, ADB-Neustart, Neuautorisierung und vollständige Bereinigung abgestuft einsetzen.
- Diagnosebaum, Fehlerkatalog und Wiederanlauf-Runbook für den Support erstellen.
Schrittweise Seminarinhalte
1. Protokolle, Diagnoseausgaben und Zeitbezug
Schwerpunkt: Verbose-Ausgabe, ADB-Status, Hostprozesse, Android-Logs, Zeitstempel, Korrelationsdaten und sichere Sammlung.
- Zielbild, Ausgangslage und technische Voraussetzungen für den Themenblock „Protokolle, Diagnoseausgaben und Zeitbezug“ erfassen.
- Relevante Parameter, Objekte und Abhängigkeiten anhand von Verbose-Ausgabe, ADB-Status, Hostprozesse, Android-Logs, Zeitstempel, Korrelationsdaten und sichere Sammlung strukturiert modellieren.
- Einen standardisierten Diagnoseaufruf mit vollständiger, aber datensparsamer Protokollsammlung einrichten.
- Fehlende Zeitkorrelation, abgeschnittene Ausgaben, sensible Inhalte und widersprüchliche Gerätekennungen erkennen.
- Als Arbeitsergebnis ein wiederverwendbares Diagnosepaket dokumentieren, fachlich prüfen und als wiederholbare Schrittfolge festhalten.
2. Systematische Fehlerklassifikation
Schwerpunkt: Installation, Geräteerkennung, Autorisierung, Netzwerk, Video, Audio, Eingabe, Aufnahme, Kamera und Appzustand.
- Zielbild, Ausgangslage und technische Voraussetzungen für den Themenblock „Systematische Fehlerklassifikation“ erfassen.
- Relevante Parameter, Objekte und Abhängigkeiten anhand von Installation, Geräteerkennung, Autorisierung, Netzwerk, Video, Audio, Eingabe, Aufnahme, Kamera und Appzustand strukturiert modellieren.
- Einen Diagnosebaum von Symptom über Messung bis Ursache und Korrektur anwenden.
- Mehrere vorbereitete Störungen mit Positiv- und Negativtests reproduzieren und eingrenzen.
- Als Arbeitsergebnis einen priorisierten Fehlerkatalog mit Korrekturmaßnahmen dokumentieren, fachlich prüfen und als wiederholbare Schrittfolge festhalten.
3. ADB über USB stabil betreiben
Schwerpunkt: USB-Kabel, Ports, Treiber, Gerätestatus, ADB-Daemon, Berechtigungen, Schnittstellen und Energieverwaltung.
- Zielbild, Ausgangslage und technische Voraussetzungen für den Themenblock „ADB über USB stabil betreiben“ erfassen.
- Relevante Parameter, Objekte und Abhängigkeiten anhand von USB-Kabel, Ports, Treiber, Gerätestatus, ADB-Daemon, Berechtigungen, Schnittstellen und Energieverwaltung strukturiert modellieren.
- Eine stabile USB-Verbindung aufbauen und typische Host- sowie Geräteprobleme systematisch beseitigen.
- Kabelwechsel, Portwechsel, Neustart des ADB-Daemons und wiederholte Sitzungsstarts kontrolliert prüfen.
- Als Arbeitsergebnis einen USB-Verbindungsstandard mit Diagnosefolge dokumentieren, fachlich prüfen und als wiederholbare Schrittfolge festhalten.
4. TCP/IP-Betrieb nach USB-Initialisierung
Schwerpunkt: ADB-TCP/IP-Modus, Geräteadresse, Port, USB-Übergang, automatische Verbindungsherstellung und Rückkehr zum USB-Betrieb.
- Zielbild, Ausgangslage und technische Voraussetzungen für den Themenblock „TCP/IP-Betrieb nach USB-Initialisierung“ erfassen.
- Relevante Parameter, Objekte und Abhängigkeiten anhand von ADB-TCP/IP-Modus, Geräteadresse, Port, USB-Übergang, automatische Verbindungsherstellung und Rückkehr zum USB-Betrieb strukturiert modellieren.
- Den Übergang von USB zu TCP/IP sowie den Rückweg ohne unkontrollierte Freigaben durchführen.
- Verbindungsabbruch, Adresswechsel, Neustart und erneute USB-Autorisierung als Störfälle prüfen.
- Als Arbeitsergebnis einen sicheren Ablauf für kabelgebundenen und drahtlosen Wechselbetrieb dokumentieren, fachlich prüfen und als wiederholbare Schrittfolge festhalten.
5. Videostream und Anzeigegrundlagen
Schwerpunkt: Auflösung, Bildgröße, Ausrichtung, Display-Auswahl, Bildschirmzustand und Decoderpfad.
- Zielbild, Ausgangslage und technische Voraussetzungen für den Themenblock „Videostream und Anzeigegrundlagen“ erfassen.
- Relevante Parameter, Objekte und Abhängigkeiten anhand von Auflösung, Bildgröße, Ausrichtung, Display-Auswahl, Bildschirmzustand und Decoderpfad strukturiert modellieren.
- Eine stabile Videodarstellung für unterschiedliche Geräteklassen und Displayzustände konfigurieren.
- Hoch- und Querformat, Sperrbildschirm, Displaywechsel und dynamische Größenänderungen prüfen.
- Als Arbeitsergebnis ein dokumentiertes Video-Baselineprofil dokumentieren, fachlich prüfen und als wiederholbare Schrittfolge festhalten.
6. Pufferung, Synchronität und Störungsanalyse
Schwerpunkt: Audio-Puffer, Verzögerung, Dropouts, Synchronität zu Video, Host-Audiogerät und Netzwerkjitter.
- Zielbild, Ausgangslage und technische Voraussetzungen für den Themenblock „Pufferung, Synchronität und Störungsanalyse“ erfassen.
- Relevante Parameter, Objekte und Abhängigkeiten anhand von Audio-Puffer, Verzögerung, Dropouts, Synchronität zu Video, Host-Audiogerät und Netzwerkjitter strukturiert modellieren.
- Pufferwerte und Hostausgabe für niedrige Latenz oder robuste Wiedergabe abstimmen.
- Dropouts, Asynchronität, Gerätewechsel und schwankende Netzqualität mit Vergleichsläufen untersuchen.
- Als Arbeitsergebnis ein abgestimmtes Audio-Latenzprofil dokumentieren, fachlich prüfen und als wiederholbare Schrittfolge festhalten.
7. Wiederanlauf und kontrollierte Bereinigung
Schwerpunkt: Prozessende, ADB-Neustart, Schlüsselwiderruf, Portbereinigung, Geräte-Neustart, Profilrücksetzung und Nachkontrolle.
- Zielbild, Ausgangslage und technische Voraussetzungen für den Themenblock „Wiederanlauf und kontrollierte Bereinigung“ erfassen.
- Relevante Parameter, Objekte und Abhängigkeiten anhand von Prozessende, ADB-Neustart, Schlüsselwiderruf, Portbereinigung, Geräte-Neustart, Profilrücksetzung und Nachkontrolle strukturiert modellieren.
- Einen abgestuften Wiederanlauf vom schonenden Sitzungsneustart bis zur vollständigen Neuautorisierung durchführen.
- Wiederholungsfehler, verwaiste Prozesse, offene Tunnel und nicht bereinigte Gerätezustände prüfen.
- Als Arbeitsergebnis ein praxistaugliches Wiederanlauf-Runbook dokumentieren, fachlich prüfen und als wiederholbare Schrittfolge festhalten.
Praxisübungen und Laborszenarien
- Sammlung eines vollständigen Diagnosepakets mit eindeutiger Geräte- und Zeitzuordnung.
- Analyse vorbereiteter USB-, Autorisierungs-, Netzwerk-, Video-, Audio- und Eingabestörungen.
- Durchführung eines abgestuften Wiederanlaufs mit Nachkontrolle.
- Erstellung eines priorisierten Diagnosebaums für First-, Second- und Third-Level-Support.
Zielgruppe und Voraussetzungen
Zielgruppe: Second- und Third-Level-Support, Systembetrieb, Android-Administration, Entwicklung, QA und technische Serviceverantwortung.
Voraussetzungen: Praktische Fscrcpy- und ADB-Grundkenntnisse sowie Erfahrung mit Kommandozeile, Prozessen, Netzwerken und Protokollen.
Didaktik und Arbeitsweise
Kurze Fachimpulse werden unmittelbar durch Demonstrationen, strukturierte Konfigurationsschritte und kontrollierte Fehlerfälle vertieft. Der erste Tag schafft die technische Basis; der zweite Tag verbindet Vertiefung, Negativtests, Diagnose und dokumentierte Betriebsübergabe.
Fachbereichsleitung und Trainerteam
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Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt. Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Second- und Third-Level-Support, Systembetrieb, Android-Administration, Entwicklung, QA und technische Serviceverantwortung |
| Voraussetzungen: | Praktische Fscrcpy- und ADB-Grundkenntnisse sowie Erfahrung mit Kommandozeile, Prozessen, Netzwerken und Protokollen |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
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