Seminar Holm Security VMP – Authentifizierte Scans und CIS Benchmarks

Inhaltsverzeichnis

  1. Seminarprofil
  2. Zielgruppe
  3. Voraussetzungen
  4. Lernziele
  5. Seminarinhalte
  6. 1. Prüftiefe und Einsatzentscheidung
  7. 2. Prüfkonten und Berechtigungen
  8. 3. Sichere Verwaltung von Zugangsdaten
  9. 4. Authentifiziertes Scan-Profil
  10. 5. Policy Scanning mit CIS Benchmarks
  11. 6. Ausführung und Fehlerdiagnose
  12. 7. Befunde und Hardening-Abweichungen
  13. 8. Remediation und Nachweis
  14. Praxisanteil
  15. Methodik

Seminarprofil

Authentifizierte Prüfungen liefern tiefere Informationen zu Patchständen, installierter Software und Konfigurationen. Policy Scanning ergänzt diese Sicht um systematische Hardening-Kontrollen. Das Seminar behandelt beide Verfahren einschließlich sicherer Berechtigungen, geschützter Zugangsdaten, Pilotierung und technischer Fehleranalyse.

Zielgruppe

Windows- und Linux-Administratoren, Security Engineers, Hardening-Verantwortliche, Vulnerability Manager, interne Revisoren und technische Consultants.

Voraussetzungen

Grundkenntnisse in Windows- oder Linux-Administration, Netzwerkkommunikation, Benutzerrechten und Schwachstellenscans. Für Übungen werden freigegebene Schulungssysteme und geeignete Prüfanmeldedaten benötigt.

Lernziele

  • Authentifizierte und nicht authentifizierte Prüfungen fachlich abgrenzen.
  • Prüfkonten, Berechtigungen und Zugangsdaten nach dem Minimalprinzip verwalten.
  • Scan- und Policy-Profile für Windows- und Linux-Ziele reproduzierbar konfigurieren.
  • Fehlgeschlagene Authentifizierung und unvollständige Prüfungen systematisch diagnostizieren.
  • Hardening-Abweichungen priorisieren, bearbeiten und nachweisbar verifizieren.

Seminarinhalte

1. Prüftiefe und Einsatzentscheidung

Die passende Prüfmethode wird nach Ziel, Risiko und Betriebsanforderung ausgewählt.

  1. Schritt 1: Informationsgewinn und Grenzen externer gegenüber authentifizierten Prüfungen vergleichen.
  2. Schritt 2: Ziele nach Betriebssystem, Kritikalität, Netzwerkzone und Wartungsfenster gruppieren.
  3. Schritt 3: Anforderungen an Prüftiefe, Datenzugriff und Nachweisführung festlegen.
  4. Schritt 4: Pilotgruppe und Abbruchkriterien für die Einführung bestimmen.

2. Prüfkonten und Berechtigungen

Konten werden so ausgestattet, dass ausreichende Prüftiefe ohne unnötige Dauerberechtigung erreicht wird.

  1. Schritt 1: Dedizierte Konten nach Betriebssystem und Zielgruppe planen.
  2. Schritt 2: Erforderliche Rechte prüfen und auf das notwendige Maß begrenzen.
  3. Schritt 3: Anmeldewege, Sperrregeln, Rotation und Verantwortlichkeit dokumentieren.
  4. Schritt 4: Zugriff mit einem einzelnen Testsystem validieren, bevor größere Zielmengen freigegeben werden.

3. Sichere Verwaltung von Zugangsdaten

Geheimnisse werden geschützt gespeichert und kontrolliert verwendet.

  1. Schritt 1: Zugangsdaten einem klar benannten Profil und Eigentümer zuordnen.
  2. Schritt 2: Nutzung eines geeigneten Secret- oder PAM-Verfahrens in das Betriebsmodell einordnen.
  3. Schritt 3: Rotation, Ablauf, Notfall-Sperrung und Auditierung festlegen.
  4. Schritt 4: Fehlerhafte oder veraltete Zugangsdaten anhand definierter Kontrollen erkennen.

4. Authentifiziertes Scan-Profil

Ein reproduzierbares Profil verbindet Prüfkonto, Zielgruppe und technische Einstellungen.

  1. Schritt 1: Allgemeine Profileinstellungen und Zielplattform festlegen.
  2. Schritt 2: Anmeldedaten zuweisen und Authentifizierungsprüfung aktiv kontrollieren.
  3. Schritt 3: Leistungs-, Stabilitäts- und Sicherheitsoptionen an die Umgebung anpassen.
  4. Schritt 4: Profil zunächst mit einer kleinen, repräsentativen Zielgruppe testen.

5. Policy Scanning mit CIS Benchmarks

Hardening-Vorgaben werden als technische Prüfregeln eingesetzt.

  1. Schritt 1: Geeigneten Benchmark nach Plattform und Version auswählen.
  2. Schritt 2: Prüfvoraussetzungen und benötigte Berechtigungen kontrollieren.
  3. Schritt 3: Policy-Profil und Zielgruppe eindeutig benennen und dokumentieren.
  4. Schritt 4: Bewertungsergebnisse nach bestanden, abweichend, nicht anwendbar oder nicht prüfbar einordnen.

6. Ausführung und Fehlerdiagnose

Unvollständige Ergebnisse werden nicht vorschnell als sichere Systeme interpretiert.

  1. Schritt 1: Scan-Status, Authentifizierungserfolg und Abdeckung während des Laufs überwachen.
  2. Schritt 2: Fehler nach Netzwerk, Namensauflösung, Konto, Berechtigung, Zielsystem oder Profil klassifizieren.
  3. Schritt 3: Protokolle und Ergebnisdetails zur Eingrenzung verwenden.
  4. Schritt 4: Korrektur testen und den Lauf mit kontrolliertem Umfang wiederholen.

7. Befunde und Hardening-Abweichungen

Die technische Bewertung berücksichtigt Betriebsrisiko und Systemfunktion.

  1. Schritt 1: Schwachstellen- und Policy-Befunde getrennt analysieren und gemeinsame Ursachen erkennen.
  2. Schritt 2: Abweichungen nach Sicherheitswirkung, Ausnutzbarkeit und Geschäftsrelevanz priorisieren.
  3. Schritt 3: Nicht anwendbare Vorgaben fachlich begründen und dokumentieren.
  4. Schritt 4: Maßnahmen so formulieren, dass Administratoren die geforderte Änderung eindeutig umsetzen können.

8. Remediation und Nachweis

Die Umsetzung wird durch erneute Prüfung und belastbare Dokumentation bestätigt.

  1. Schritt 1: Maßnahmen nach Plattform, Ursache und Wartungsfenster bündeln.
  2. Schritt 2: Änderungen in einer Pilotgruppe testen und betriebliche Nebenwirkungen kontrollieren.
  3. Schritt 3: Nachprüfung mit unverändertem Profil und vergleichbarer Zielmenge durchführen.
  4. Schritt 4: Berichte und Statusinformationen für Betrieb, Security und Audit aufbereiten.

Praxisanteil

Einrichtung eines authentifizierten Profils, Prüfung eines Windows- und eines Linux-Ziels, Konfiguration eines Policy Scans, Diagnose absichtlich erzeugter Authentifizierungsfehler und Bewertung von Hardening-Abweichungen.

Methodik

Technischer Fachvortrag, Live-Konfiguration, Laborübungen mit Fehlerbildern, Profilvergleich und strukturierte Befundbewertung.

Fachbereichsleiter / Leiter der Trainer / Ihre Ansprechpartner

Seminardetails

   
Dauer: 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Windows- und Linux-Administratoren, Security Engineers, Hardening-Verantwortliche, Vulnerability Manager, interne Revisoren und technische Consultants.
Voraussetzungen: Grundkenntnisse in Windows- oder Linux-Administration, Netzwerkkommunikation, Benutzerrechten und Schwachstellenscans. Für Übungen werden freigegebene Schulungssysteme und geeignete Prüfanmeldedaten benötigt.
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
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Bregenz 2 Tage
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Graz 2 Tage
Wien 2 Tage
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