Seminar Holm Security VMP – Governance, Reporting und Compliance

Inhaltsverzeichnis

  1. Seminarprofil
  2. Zielgruppe
  3. Voraussetzungen
  4. Lernziele
  5. Seminarinhalte
  6. 1. Governance-Modell für Vulnerability Management
  7. 2. Informationsbedürfnisse und Zielgruppen
  8. 3. Kennzahlen und Risikosteuerung
  9. 4. Berichtsvorlagen und geplante Ausgaben
  10. 5. Dashboards und operative Ansichten
  11. 6. Compliance-orientierte Nachweisführung
  12. 7. Ausnahmen und Risikoakzeptanz
  13. 8. Review-Zyklus und Managementkommunikation
  14. Praxisanteil
  15. Methodik

Seminarprofil

Die Schulung übersetzt technische Plattformdaten in steuerbare Prozesse und zielgruppengerechte Nachweise. Im Mittelpunkt stehen ein konsistentes Kennzahlensystem, Berichtsvorlagen, Verantwortlichkeiten, Ausnahmen, Managementkommunikation und die belastbare Dokumentation eines kontinuierlichen Schwachstellenmanagements.

Zielgruppe

CISO-Organisationen, Vulnerability Manager, Security Governance, Risikomanagement, interne Revision, Datenschutz- und Compliance-Funktionen, Plattformadministratoren und Managed-Service-Provider.

Voraussetzungen

Grundverständnis von Schwachstellenmanagement, Risikobewertung und organisatorischen Kontrollprozessen. Kenntnisse einschlägiger regulatorischer oder normativer Anforderungen sind hilfreich, aber nicht zwingend.

Lernziele

  • Ein Governance-Modell mit Rollen, Kontrollfrequenzen und Eskalationen definieren.
  • Technische, operative und leitende Berichte zielgruppengerecht gestalten.
  • Aussagekräftige Kennzahlen zu Risiko, Abdeckung, Bearbeitung und Datenqualität festlegen.
  • Nachweise für interne Kontrollen, Audits und regulatorische Anforderungen strukturieren.
  • Ausnahmen, Fristen und Managemententscheidungen nachvollziehbar dokumentieren.

Seminarinhalte

1. Governance-Modell für Vulnerability Management

Technische Prüfungen werden in einen verbindlichen Steuerungsrahmen eingebettet.

  1. Schritt 1: Geltungsbereich, Asset-Klassen und verantwortliche Organisationseinheiten festlegen.
  2. Schritt 2: Rollen für Plattformbetrieb, Triage, Remediation, Ausnahmegenehmigung und Kontrolle definieren.
  3. Schritt 3: Prüf- und Review-Frequenzen nach Kritikalität und Änderungsdynamik bestimmen.
  4. Schritt 4: Eskalationsstufen und Managemententscheidungen mit klaren Schwellen dokumentieren.

2. Informationsbedürfnisse und Zielgruppen

Berichte werden nach Entscheidungsebene und Aufgabe getrennt.

  1. Schritt 1: Technische Teams, Service Owner, Management, Revision und Kunden als Zielgruppen erfassen.
  2. Schritt 2: Für jede Zielgruppe notwendige Detailtiefe, Frequenz und Vertraulichkeit festlegen.
  3. Schritt 3: Operative Arbeitslisten von Managementberichten und Audit-Nachweisen trennen.
  4. Schritt 4: Verantwortliche für Freigabe, Verteilung und Nachbearbeitung bestimmen.

3. Kennzahlen und Risikosteuerung

Metriken werden so gewählt, dass sie Verhalten und Risikoreduktion unterstützen.

  1. Schritt 1: Bestands-, Abdeckungs-, Risiko-, Bearbeitungs- und Datenqualitätskennzahlen unterscheiden.
  2. Schritt 2: Kennzahlen für kritische Befunde, Risikoverlauf und überfällige Maßnahmen definieren.
  3. Schritt 3: Geschäftsauswirkung und Exposition bei der Interpretation berücksichtigen.
  4. Schritt 4: Zielwerte, Toleranzen und Eskalationsschwellen festlegen.

4. Berichtsvorlagen und geplante Ausgaben

Wiederkehrende Berichte werden reproduzierbar und kontrolliert erzeugt.

  1. Schritt 1: Berichtstyp, Datenquelle, Filter und Zeitraum bestimmen.
  2. Schritt 2: Vorlagen für technische Detailberichte und leitende Übersichten anlegen.
  3. Schritt 3: Eigentümer, Empfänger, Zeitplan und Freigaben konfigurieren.
  4. Schritt 4: Ergebnis auf Vollständigkeit, Verständlichkeit und unbeabsichtigte Datenweitergabe prüfen.

5. Dashboards und operative Ansichten

Aktuelle Arbeitsstände werden ohne manuelle Zusammenstellung sichtbar.

  1. Schritt 1: Ansichten für kritische Risiken, neue Befunde, überfällige Maßnahmen und ungeklärte Assets erstellen.
  2. Schritt 2: Filter und Tags nach Verantwortungsbereich standardisieren.
  3. Schritt 3: Kennzahlen mit stabilen Definitionen und eindeutiger Datenquelle versehen.
  4. Schritt 4: Änderungen an Ansichten und Metriken kontrolliert dokumentieren.

6. Compliance-orientierte Nachweisführung

Plattformdaten werden als Bestandteil eines größeren Kontrollsystems aufbereitet.

  1. Schritt 1: Anforderungen an kontinuierliche Erkennung, Priorisierung, Behandlung und Nachprüfung zuordnen.
  2. Schritt 2: Nachweise für Prüfpläne, Abdeckung, Befunde, Maßnahmen und Ausnahmen strukturieren.
  3. Schritt 3: NIS2-, DORA-, ISO-27001-, Datenschutz- und PCI-orientierte Anforderungen fachlich abgrenzen.
  4. Schritt 4: Vermeiden, dass ein technischer Bericht fälschlich als vollständiger Compliance-Nachweis verstanden wird.

7. Ausnahmen und Risikoakzeptanz

Nicht sofort behebbare Risiken werden befristet und kontrolliert behandelt.

  1. Schritt 1: Begründung, kompensierende Maßnahmen und betroffene Assets erfassen.
  2. Schritt 2: Genehmigungsrolle, Ablaufdatum und Review-Frequenz festlegen.
  3. Schritt 3: Ausnahmen in Berichten transparent, aber zielgruppengerecht darstellen.
  4. Schritt 4: Nach Ablauf erneute Bewertung oder technische Nachprüfung erzwingen.

8. Review-Zyklus und Managementkommunikation

Regelmäßige Besprechungen führen zu klaren Entscheidungen und nachverfolgbaren Aufgaben.

  1. Schritt 1: Operative, taktische und leitende Review-Termine definieren.
  2. Schritt 2: Abweichungen, Trends und Ursachen statt bloßer Befundmengen darstellen.
  3. Schritt 3: Entscheidungen, Verantwortliche und Zieltermine dokumentieren.
  4. Schritt 4: Wirksamkeit der Governance anhand von Risikoentwicklung und Bearbeitungsleistung überprüfen.

Praxisanteil

Entwurf eines Governance-Modells, Aufbau eines Kennzahlenkatalogs, Konfiguration technischer und leitender Berichtsvorlagen, Bearbeitung einer befristeten Risikoausnahme und Simulation eines Management-Reviews.

Methodik

Fachvortrag, Berichtskonfiguration, Kennzahlen-Workshop, Kontrollmapping, Fallstudie und moderierte Review-Simulation.

Fachbereichsleiter / Leiter der Trainer / Ihre Ansprechpartner

Seminardetails

   
Dauer: 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: CISO-Organisationen, Vulnerability Manager, Security Governance, Risikomanagement, interne Revision, Datenschutz- und Compliance-Funktionen, Plattformadministratoren und Managed-Service-Provider.
Voraussetzungen: Grundverständnis von Schwachstellenmanagement, Risikobewertung und organisatorischen Kontrollprozessen. Kenntnisse einschlägiger regulatorischer oder normativer Anforderungen sind hilfreich, aber nicht zwingend.
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
Stream live 2 Tage
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Bregenz 2 Tage
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Salzburg 2 Tage
Graz 2 Tage
Wien 2 Tage
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