Seminar Holm Security VMP – Intensivseminar Gesamtplattform und End-to-End-Betrieb

Inhaltsverzeichnis

  1. Seminarprofil
  2. Zielgruppe
  3. Voraussetzungen
  4. Lernziele
  5. Seminarinhalte
  6. 1. Architektur, Produkte und Betriebsmodell
  7. 2. Grundkonfiguration, Rollen und Teams
  8. 3. Asset Manager, ASM und EASM
  9. 4. Scanner Appliance und Device Agent
  10. 5. System- und Netzwerkprüfungen
  11. 6. Authentifizierte Scans und CIS Benchmarks
  12. 7. Active Directory, Kubernetes und OT/IoT
  13. 8. Web Application Security
  14. 9. API Security
  15. 10. Cloud Security und CSPM
  16. 11. Phishing Simulation und Human Risk
  17. 12. Risikobewertung und Vulnerability Manager
  18. 13. Remediation, Reporting und Compliance
  19. 14. REST-API, Integrationen und Betriebsübergabe
  20. Praxisanteil
  21. Methodik

Seminarprofil

Die Masterclass fasst das gesamte Seminarportfolio in einem komprimierten End-to-End-Programm zusammen. Jeder Produktbereich wird praktisch eingeordnet, jedoch weniger tief als in den jeweiligen Spezialseminaren. Fünf Tage sind die maximal sinnvolle Dauer, um die gesamte Plattform, die wichtigsten Assessment-Arten und den operativen Lebenszyklus in einer zusammenhängenden Laborumgebung abzubilden.

Zielgruppe

Erfahrene Security Engineers, Plattformadministratoren, Vulnerability Manager, technische Projektleiter, Security Consultants und Service-Provider-Verantwortliche, die einen vollständigen Gesamtüberblick mit Praxisanteil benötigen.

Voraussetzungen

Gute Kenntnisse in System-, Netzwerk- und Cloud-Grundlagen sowie Erfahrung mit Schwachstellenmanagement. Für einzelne Übungen sind Überblickskenntnisse zu Webanwendungen, APIs, Identitäten und Automatisierung hilfreich.

Lernziele

  • Die gesamte Plattformarchitektur und den gemeinsamen Risiko- und Arbeitsprozess beherrschen.
  • Assets über interne, externe, Cloud-, Anwendungs- und Endpunktquellen erfassen.
  • Die wichtigsten Assessment-Arten sicher konfigurieren und qualitativ prüfen.
  • Befunde über alle Angriffsflächen hinweg priorisieren und Maßnahmen steuern.
  • Reporting, Integrationen, Governance und Regelbetrieb als End-to-End-Prozess etablieren.

Seminarinhalte

1. Architektur, Produkte und Betriebsmodell

Die Gesamtplattform wird als einheitliches System mit gemeinsamen Daten- und Arbeitsabläufen verstanden.

  1. Schritt 1: Security Center, lokale Scanner, Device Agent und Zielumgebungen in einer Architekturübersicht zuordnen.
  2. Schritt 2: System-, Web-, API-, Cloud- und Human-Risk-Produkte voneinander abgrenzen.
  3. Schritt 3: Gemeinsames Asset-, Risiko-, Remediation- und Reporting-Modell beschreiben.
  4. Schritt 4: Rollen, Verantwortlichkeiten und Betriebsgrenzen für eine Beispielorganisation festlegen.

2. Grundkonfiguration, Rollen und Teams

Die Schulungsumgebung erhält ein kontrolliertes Administrations- und Zugriffsmodell.

  1. Schritt 1: Administrative und operative Aufgaben trennen.
  2. Schritt 2: Teams und Rollen für Plattform, Infrastruktur, Anwendungen, Cloud und Management anlegen.
  3. Schritt 3: Eigentümerschaften und Freigaben mit Testkonten verifizieren.
  4. Schritt 4: Namenskonventionen und Abnahmecheckliste dokumentieren.

3. Asset Manager, ASM und EASM

Der technische Bestand wird entdeckt, vereinheitlicht und steuerbar gemacht.

  1. Schritt 1: Interne und externe Suchräume definieren.
  2. Schritt 2: Neue Assets prüfen, klassifizieren und Eigentümern zuordnen.
  3. Schritt 3: Tags, Ansichten, Geschäftsauswirkung und Lebenszyklus verwenden.
  4. Schritt 4: Unbekannte oder nicht zugeordnete Assets in einen Klärungsprozess überführen.

4. Scanner Appliance und Device Agent

Lokale Scan- und Endpoint-Komponenten werden in das gemeinsame Betriebsmodell integriert.

  1. Schritt 1: Scanner-Platzierung und Netzwerkpfade planen.
  2. Schritt 2: Eine Scan-Komponente registrieren und den Zustand prüfen.
  3. Schritt 3: Agent-Paket, Token und Pilotinstallation vorbereiten.
  4. Schritt 4: Fehler nach Netzwerk, Proxy, Token oder Zielsystem klassifizieren.

5. System- und Netzwerkprüfungen

Klassische technische Assets werden mit sicheren Profilen und Zeitplänen bewertet.

  1. Schritt 1: Discovery-, Basic- und Full-Scan fachlich auswählen.
  2. Schritt 2: Zielgruppen, Profile und Wartungsfenster konfigurieren.
  3. Schritt 3: Pilotlauf überwachen und Abdeckung kontrollieren.
  4. Schritt 4: Befunde analysieren, priorisieren und zur Remediation übergeben.

6. Authentifizierte Scans und CIS Benchmarks

Tiefe Systemprüfung und Hardening-Kontrolle werden exemplarisch umgesetzt.

  1. Schritt 1: Dediziertes Prüfkonto und minimale Berechtigungen planen.
  2. Schritt 2: Authentifiziertes Profil konfigurieren und Anmeldung validieren.
  3. Schritt 3: Geeigneten Benchmark auswählen und Policy Scan durchführen.
  4. Schritt 4: Abweichungen bewerten und eine kontrollierte Nachprüfung vorbereiten.

7. Active Directory, Kubernetes und OT/IoT

Spezialisierte Infrastruktur wird mit angepassten Sicherheits- und Betriebsgrenzen behandelt.

  1. Schritt 1: Verzeichnisdienst-Ziele und Authentifizierungsweg definieren.
  2. Schritt 2: Kubernetes-Cluster, Knoten und Verantwortungsbereiche strukturieren.
  3. Schritt 3: OT- und IoT-Ziele mit Wartungsfenstern und risikoarmen Profilen begrenzen.
  4. Schritt 4: Ergebnisse der drei Bereiche in ein gemeinsames Priorisierungsmodell überführen.

8. Web Application Security

Webanwendungen werden inventarisiert, authentifiziert und kontrolliert geprüft.

  1. Schritt 1: Anwendung, Umgebung, Eigentümer und Prüfgrenzen erfassen.
  2. Schritt 2: Scanner, Authentifizierung und Profil konfigurieren.
  3. Schritt 3: Pilotprüfung auf Login, Crawling und Nebenwirkungen kontrollieren.
  4. Schritt 4: Befunde nach Ursache, Ausnutzbarkeit und betroffener Funktion priorisieren.

9. API Security

REST-, GraphQL- und SOAP-Schnittstellen werden anhand ihrer Spezifikation bewertet.

  1. Schritt 1: API-Typ, Basisadresse, Spezifikation und Testkonto vorbereiten.
  2. Schritt 2: Schreibende und kritische Operationen begrenzen.
  3. Schritt 3: Prüfung ausführen und Abdeckung kontrollieren.
  4. Schritt 4: Befunde in Entwicklungs- und Ticketprozesse überführen.

10. Cloud Security und CSPM

Cloud-Ressourcen mehrerer Anbieter werden mit minimalen Leserechten bewertet.

  1. Schritt 1: Anbieter, Accounts und Verantwortlichkeiten strukturieren.
  2. Schritt 2: Technische Identität und Verbindung exemplarisch konfigurieren.
  3. Schritt 3: Discovery und wiederkehrende Cloud-Prüfung einrichten.
  4. Schritt 4: Fehlkonfigurationen nach Exposition und Geschäftsrelevanz priorisieren.

11. Phishing Simulation und Human Risk

Technische und menschliche Angriffsflächen werden in ein gemeinsames Programm eingeordnet.

  1. Schritt 1: Zielgruppen, Datenschutz und Freigaben für eine Simulation definieren.
  2. Schritt 2: Kampagne und begleitende Lerninhalte sicher vorbereiten.
  3. Schritt 3: Kennzahlen ohne Bloßstellung einzelner Personen auswerten.
  4. Schritt 4: Folgeaktivitäten und Wiederholungszyklus festlegen.

12. Risikobewertung und Vulnerability Manager

Befunde aller Quellen werden in einer einheitlichen Arbeitsansicht priorisiert.

  1. Schritt 1: Bedrohungswert, Schweregrad, EPSS, Asset-Risiko und Geschäftsauswirkung vergleichen.
  2. Schritt 2: Arbeitsansichten für kritische, neue und überfällige Befunde erstellen.
  3. Schritt 3: Eigentümer, Status, Zieltermin und nächste Aktion pflegen.
  4. Schritt 4: Gemeinsame Ursachen über mehrere Angriffsflächen erkennen.

13. Remediation, Reporting und Compliance

Technische Befunde werden in messbare Maßnahmen und zielgruppengerechte Nachweise überführt.

  1. Schritt 1: Maßnahmenpakete bilden und Tickets eindeutig formulieren.
  2. Schritt 2: Nachprüfung und Abschlusskriterien festlegen.
  3. Schritt 3: Technische sowie leitende Berichtsvorlagen konfigurieren.
  4. Schritt 4: Kennzahlen und Kontrollnachweise in einen regelmäßigen Review-Zyklus einbinden.

14. REST-API, Integrationen und Betriebsübergabe

Automatisierung und Regelbetrieb schließen den End-to-End-Lebenszyklus ab.

  1. Schritt 1: Minimal berechtigten API-Zugang und exemplarische Abfrage einrichten.
  2. Schritt 2: Ticketing- oder SIEM-Mapping mit eindeutigen Kennungen konfigurieren.
  3. Schritt 3: Tägliche, wöchentliche und monatliche Betriebskontrollen definieren.
  4. Schritt 4: Betriebshandbuch, Eskalation und technische Abnahme vervollständigen.

Praxisanteil

Durchgängiges Laborprojekt von der Grundkonfiguration über Discovery und mehrere Assessment-Arten bis zur Triage, Remediation, Nachprüfung, Berichterstattung, Integration und Betriebsabnahme.

Methodik

Intensiver Fachvortrag, tägliche Laborblöcke, Live-Demonstrationen, technische Fehlerbilder, Fallstudie, Gruppenreviews und abschließende Betriebsabnahme.

Fachbereichsleiter / Leiter der Trainer / Ihre Ansprechpartner

Seminardetails

   
Dauer: 5 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 2.995 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 8.500 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Erfahrene Security Engineers, Plattformadministratoren, Vulnerability Manager, technische Projektleiter, Security Consultants und Service-Provider-Verantwortliche, die einen vollständigen Gesamtüberblick mit Praxisanteil benötigen.
Voraussetzungen: Gute Kenntnisse in System-, Netzwerk- und Cloud-Grundlagen sowie Erfahrung mit Schwachstellenmanagement. Für einzelne Übungen sind Überblickskenntnisse zu Webanwendungen, APIs, Identitäten und Automatisierung hilfreich.
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Salzburg 5 Tage
Graz 5 Tage
Wien 5 Tage
Inhaus / Firmenseminar 5 Tage
Stream live 5 Tage
Innsbruck 5 Tage
Stream gespeichert 5 Tage
Klagenfurt 5 Tage
Bregenz 5 Tage
Linz 5 Tage
Bregenz 5 Tage
Linz 5 Tage
Salzburg 5 Tage
Graz 5 Tage
Wien 5 Tage
Inhaus / Firmenseminar 5 Tage
Stream live 5 Tage
Innsbruck 5 Tage
Stream gespeichert 5 Tage
Klagenfurt 5 Tage
Innsbruck 5 Tage
Stream gespeichert 5 Tage
Klagenfurt 5 Tage
Bregenz 5 Tage
Linz 5 Tage
Salzburg 5 Tage
Graz 5 Tage
Wien 5 Tage
Inhaus / Firmenseminar 5 Tage
Stream live 5 Tage
Wien 5 Tage
Stream live 5 Tage
Inhaus / Firmenseminar 5 Tage
Stream gespeichert 5 Tage
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