Seminar Holm Security VMP – Service-Provider- und Multi-Tenant-Betrieb

Inhaltsverzeichnis

  1. Seminarprofil
  2. Zielgruppe
  3. Voraussetzungen
  4. Lernziele
  5. Seminarinhalte
  6. 1. Service- und Mandantenmodell
  7. 2. Rollen, Teams und Delegation
  8. 3. Standardisiertes Onboarding
  9. 4. Scan- und Asset-Standards
  10. 5. Triage und Remediation-Verantwortung
  11. 6. Kundenreporting und Service Reviews
  12. 7. Integrationen, SLA und Support
  13. 8. Lizenzsicht und Offboarding
  14. Praxisanteil
  15. Methodik

Seminarprofil

Die Schulung richtet die Plattform auf wiederholbare Dienstleistungen und getrennte Verantwortungsbereiche aus. Im Mittelpunkt stehen sichere Trennung, standardisierte Onboarding-Pakete, delegierte Zuständigkeiten, konsistente Berichte, Integrationen und ein klarer Support- und Eskalationsprozess.

Zielgruppe

MSSP- und MSP-Verantwortliche, zentrale Konzern-Security-Teams, Plattformadministratoren, Service Manager, Customer Success, technische Consultants und Governance-Funktionen.

Voraussetzungen

Grundkenntnisse in Holm Security VMP oder vergleichbaren Security-Plattformen, Rollenmodellen, Schwachstellenmanagement und Serviceprozessen. Verständnis von SLA und Kundenkommunikation ist hilfreich.

Lernziele

  • Ein geeignetes Mandanten- und Verantwortungsmodell entwickeln.
  • Datenzugriff, Rollen, Teams und Eigentümerschaften sicher trennen.
  • Onboarding, Scan-Standards, Triage und Reporting wiederverwendbar gestalten.
  • Integrationen und Eskalationen je Kunde oder Organisationseinheit kontrollieren.
  • Servicequalität, Lizenzsicht, Support und Offboarding nachvollziehbar steuern.

Seminarinhalte

1. Service- und Mandantenmodell

Der technische Aufbau folgt dem vereinbarten Leistungsumfang und der erforderlichen Datentrennung.

  1. Schritt 1: Kunden, Tochtergesellschaften oder Organisationseinheiten als getrennte Verantwortungsbereiche erfassen.
  2. Schritt 2: Leistungsumfang, Asset-Arten, Prüfarten und Reaktionspflichten festlegen.
  3. Schritt 3: Datenzugriff, administrative Grenzen und gemeinsame Plattformfunktionen abgrenzen.
  4. Schritt 4: Service Owner, technischer Eigentümer und Kundenansprechpartner zuordnen.

2. Rollen, Teams und Delegation

Provider- und Kundenzugriffe werden minimal und überprüfbar gestaltet.

  1. Schritt 1: Provider-Administration, operative Analyse, Kundenadministration und Leserechte trennen.
  2. Schritt 2: Teams und Freigaben nach Mandant oder Organisationseinheit strukturieren.
  3. Schritt 3: Delegierte Eigentümerschaften für Assets, Scans, Berichte und Maßnahmen festlegen.
  4. Schritt 4: Wirksame Trennung mit Testkonten aus mehreren Bereichen prüfen.

3. Standardisiertes Onboarding

Neue Bereiche werden mit reproduzierbaren Schritten und klarer Abnahme eingerichtet.

  1. Schritt 1: Stammdaten, Verantwortliche, Asset-Umfang und Netzwerkvoraussetzungen erfassen.
  2. Schritt 2: Tags, Ansichten, Rollen, Scanner, Profile und Zeitpläne aus Standards ableiten.
  3. Schritt 3: Pilotprüfung und Datenqualitätskontrolle durchführen.
  4. Schritt 4: Technische und organisatorische Abnahme dokumentieren.

4. Scan- und Asset-Standards

Vergleichbare Leistungen erfordern konsistente, aber anpassbare Standards.

  1. Schritt 1: Profilklassen nach Asset-Art und Kritikalität definieren.
  2. Schritt 2: Namenskonventionen und Tag-Taxonomie vereinheitlichen.
  3. Schritt 3: Kundenspezifische Ausschlüsse und Wartungsfenster dokumentieren.
  4. Schritt 4: Abweichungen vom Standard genehmigen und regelmäßig überprüfen.

5. Triage und Remediation-Verantwortung

Provider und Kunde benötigen eindeutige Übergabepunkte.

  1. Schritt 1: Erstbewertung, technische Klärung und Maßnahmenumsetzung zuordnen.
  2. Schritt 2: Priorisierungs- und Eskalationsschwellen vereinbaren.
  3. Schritt 3: Tickets mit eindeutiger Mandanten-, Asset- und Befundzuordnung erstellen.
  4. Schritt 4: Nachprüfung, Abschluss und Risikoausnahmen vertraglich und technisch abbilden.

6. Kundenreporting und Service Reviews

Berichte müssen verständlich, getrennt und auf den vereinbarten Leistungsumfang bezogen sein.

  1. Schritt 1: Operative, technische und leitende Berichtstypen festlegen.
  2. Schritt 2: Filter, Empfänger und Zeitpläne mandantenspezifisch konfigurieren.
  3. Schritt 3: Kennzahlen zu Abdeckung, Risiko, Bearbeitungszeit und Datenqualität definieren.
  4. Schritt 4: Regelmäßige Service Reviews mit Entscheidungen und Aufgaben dokumentieren.

7. Integrationen, SLA und Support

Systemkopplungen und Störungen werden je Mandant kontrolliert betrieben.

  1. Schritt 1: Ticketing-, SIEM- oder Kollaborationsziele eindeutig zuordnen.
  2. Schritt 2: API-Zugänge und Geheimnisse je Verantwortungsbereich trennen.
  3. Schritt 3: SLA-Zeiten, Prioritäten, Supportgrenzen und Eskalationswege festlegen.
  4. Schritt 4: Störungen und Datenfehler mit eindeutiger Kundenkommunikation bearbeiten.

8. Lizenzsicht und Offboarding

Nutzung und Vertragsende werden nachvollziehbar und sauber abgewickelt.

  1. Schritt 1: Lizenzrelevante Asset-Gruppen und Nutzung regelmäßig kontrollieren.
  2. Schritt 2: Änderungen des Leistungsumfangs in Plattformstandards nachziehen.
  3. Schritt 3: Vor Offboarding Datenübergabe, Berichte und offene Maßnahmen klären.
  4. Schritt 4: Zugänge, Token, Scannerzuordnungen, Integrationen und Eigentümerschaften vollständig entfernen.

Praxisanteil

Aufbau eines Beispiel-Mandantenmodells, Einrichtung getrennter Teams und Testkonten, standardisiertes Kunden-Onboarding, Konfiguration eines Kundenberichts, SLA-Eskalation und kontrolliertes Offboarding.

Methodik

Fachvortrag, Mandantendesign, Live-Konfiguration, Rechteprüfung, Onboarding-Workshop, Service-Review-Fallstudie und Offboarding-Checkliste.

Fachbereichsleiter / Leiter der Trainer / Ihre Ansprechpartner

Seminardetails

   
Dauer: 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: MSSP- und MSP-Verantwortliche, zentrale Konzern-Security-Teams, Plattformadministratoren, Service Manager, Customer Success, technische Consultants und Governance-Funktionen.
Voraussetzungen: Grundkenntnisse in Holm Security VMP oder vergleichbaren Security-Plattformen, Rollenmodellen, Schwachstellenmanagement und Serviceprozessen. Verständnis von SLA und Kundenkommunikation ist hilfreich.
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Bregenz 2 Tage
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Salzburg 2 Tage
Graz 2 Tage
Wien 2 Tage
Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
Stream live 2 Tage
Innsbruck 2 Tage
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Klagenfurt 2 Tage
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