Inhaltsverzeichnis
- Seminarprofil
- Zielgruppe
- Voraussetzungen
- Lernziele
- Seminarinhalte
- 1. Service- und Mandantenmodell
- 2. Rollen, Teams und Delegation
- 3. Standardisiertes Onboarding
- 4. Scan- und Asset-Standards
- 5. Triage und Remediation-Verantwortung
- 6. Kundenreporting und Service Reviews
- 7. Integrationen, SLA und Support
- 8. Lizenzsicht und Offboarding
- Praxisanteil
- Methodik
Seminarprofil
Die Schulung richtet die Plattform auf wiederholbare Dienstleistungen und getrennte Verantwortungsbereiche aus. Im Mittelpunkt stehen sichere Trennung, standardisierte Onboarding-Pakete, delegierte Zuständigkeiten, konsistente Berichte, Integrationen und ein klarer Support- und Eskalationsprozess.
Zielgruppe
MSSP- und MSP-Verantwortliche, zentrale Konzern-Security-Teams, Plattformadministratoren, Service Manager, Customer Success, technische Consultants und Governance-Funktionen.
Voraussetzungen
Grundkenntnisse in Holm Security VMP oder vergleichbaren Security-Plattformen, Rollenmodellen, Schwachstellenmanagement und Serviceprozessen. Verständnis von SLA und Kundenkommunikation ist hilfreich.
Lernziele
- Ein geeignetes Mandanten- und Verantwortungsmodell entwickeln.
- Datenzugriff, Rollen, Teams und Eigentümerschaften sicher trennen.
- Onboarding, Scan-Standards, Triage und Reporting wiederverwendbar gestalten.
- Integrationen und Eskalationen je Kunde oder Organisationseinheit kontrollieren.
- Servicequalität, Lizenzsicht, Support und Offboarding nachvollziehbar steuern.
Seminarinhalte
1. Service- und Mandantenmodell
Der technische Aufbau folgt dem vereinbarten Leistungsumfang und der erforderlichen Datentrennung.
- Schritt 1: Kunden, Tochtergesellschaften oder Organisationseinheiten als getrennte Verantwortungsbereiche erfassen.
- Schritt 2: Leistungsumfang, Asset-Arten, Prüfarten und Reaktionspflichten festlegen.
- Schritt 3: Datenzugriff, administrative Grenzen und gemeinsame Plattformfunktionen abgrenzen.
- Schritt 4: Service Owner, technischer Eigentümer und Kundenansprechpartner zuordnen.
2. Rollen, Teams und Delegation
Provider- und Kundenzugriffe werden minimal und überprüfbar gestaltet.
- Schritt 1: Provider-Administration, operative Analyse, Kundenadministration und Leserechte trennen.
- Schritt 2: Teams und Freigaben nach Mandant oder Organisationseinheit strukturieren.
- Schritt 3: Delegierte Eigentümerschaften für Assets, Scans, Berichte und Maßnahmen festlegen.
- Schritt 4: Wirksame Trennung mit Testkonten aus mehreren Bereichen prüfen.
3. Standardisiertes Onboarding
Neue Bereiche werden mit reproduzierbaren Schritten und klarer Abnahme eingerichtet.
- Schritt 1: Stammdaten, Verantwortliche, Asset-Umfang und Netzwerkvoraussetzungen erfassen.
- Schritt 2: Tags, Ansichten, Rollen, Scanner, Profile und Zeitpläne aus Standards ableiten.
- Schritt 3: Pilotprüfung und Datenqualitätskontrolle durchführen.
- Schritt 4: Technische und organisatorische Abnahme dokumentieren.
4. Scan- und Asset-Standards
Vergleichbare Leistungen erfordern konsistente, aber anpassbare Standards.
- Schritt 1: Profilklassen nach Asset-Art und Kritikalität definieren.
- Schritt 2: Namenskonventionen und Tag-Taxonomie vereinheitlichen.
- Schritt 3: Kundenspezifische Ausschlüsse und Wartungsfenster dokumentieren.
- Schritt 4: Abweichungen vom Standard genehmigen und regelmäßig überprüfen.
5. Triage und Remediation-Verantwortung
Provider und Kunde benötigen eindeutige Übergabepunkte.
- Schritt 1: Erstbewertung, technische Klärung und Maßnahmenumsetzung zuordnen.
- Schritt 2: Priorisierungs- und Eskalationsschwellen vereinbaren.
- Schritt 3: Tickets mit eindeutiger Mandanten-, Asset- und Befundzuordnung erstellen.
- Schritt 4: Nachprüfung, Abschluss und Risikoausnahmen vertraglich und technisch abbilden.
6. Kundenreporting und Service Reviews
Berichte müssen verständlich, getrennt und auf den vereinbarten Leistungsumfang bezogen sein.
- Schritt 1: Operative, technische und leitende Berichtstypen festlegen.
- Schritt 2: Filter, Empfänger und Zeitpläne mandantenspezifisch konfigurieren.
- Schritt 3: Kennzahlen zu Abdeckung, Risiko, Bearbeitungszeit und Datenqualität definieren.
- Schritt 4: Regelmäßige Service Reviews mit Entscheidungen und Aufgaben dokumentieren.
7. Integrationen, SLA und Support
Systemkopplungen und Störungen werden je Mandant kontrolliert betrieben.
- Schritt 1: Ticketing-, SIEM- oder Kollaborationsziele eindeutig zuordnen.
- Schritt 2: API-Zugänge und Geheimnisse je Verantwortungsbereich trennen.
- Schritt 3: SLA-Zeiten, Prioritäten, Supportgrenzen und Eskalationswege festlegen.
- Schritt 4: Störungen und Datenfehler mit eindeutiger Kundenkommunikation bearbeiten.
8. Lizenzsicht und Offboarding
Nutzung und Vertragsende werden nachvollziehbar und sauber abgewickelt.
- Schritt 1: Lizenzrelevante Asset-Gruppen und Nutzung regelmäßig kontrollieren.
- Schritt 2: Änderungen des Leistungsumfangs in Plattformstandards nachziehen.
- Schritt 3: Vor Offboarding Datenübergabe, Berichte und offene Maßnahmen klären.
- Schritt 4: Zugänge, Token, Scannerzuordnungen, Integrationen und Eigentümerschaften vollständig entfernen.
Praxisanteil
Aufbau eines Beispiel-Mandantenmodells, Einrichtung getrennter Teams und Testkonten, standardisiertes Kunden-Onboarding, Konfiguration eines Kundenberichts, SLA-Eskalation und kontrolliertes Offboarding.
Methodik
Fachvortrag, Mandantendesign, Live-Konfiguration, Rechteprüfung, Onboarding-Workshop, Service-Review-Fallstudie und Offboarding-Checkliste.
Fachbereichsleiter / Leiter der Trainer / Ihre Ansprechpartner
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Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt. Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | MSSP- und MSP-Verantwortliche, zentrale Konzern-Security-Teams, Plattformadministratoren, Service Manager, Customer Success, technische Consultants und Governance-Funktionen. |
| Voraussetzungen: | Grundkenntnisse in Holm Security VMP oder vergleichbaren Security-Plattformen, Rollenmodellen, Schwachstellenmanagement und Serviceprozessen. Verständnis von SLA und Kundenkommunikation ist hilfreich. |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
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