Seminar Holm Security VMP – Web Application Security

Inhaltsverzeichnis

  1. Seminarprofil
  2. Zielgruppe
  3. Voraussetzungen
  4. Lernziele
  5. Seminarinhalte
  6. 1. Anwendungsinventar und Schutzbedarf
  7. 2. Scanner-Platzierung und Erreichbarkeit
  8. 3. Web-Asset und Scope
  9. 4. Crawling und moderne Anwendungen
  10. 5. Authentifizierte Web-Prüfung
  11. 6. Profil, Zeitplan und sichere Ausführung
  12. 7. Befundanalyse
  13. 8. Remediation, Re-Scan und Reporting
  14. Praxisanteil
  15. Methodik

Seminarprofil

Die Schulung behandelt Webanwendungsprüfungen vom Asset-Inventar bis zur technischen Nachprüfung. Besonderes Gewicht liegt auf sicheren Grenzen, authentifizierten Bereichen, modernen JavaScript-Anwendungen, Testdaten und der Übersetzung technischer Befunde in umsetzbare Aufgaben für Entwicklung und Betrieb.

Zielgruppe

Application Security Engineers, Webentwickler, DevSecOps-Teams, Security Consultants, Plattformadministratoren, Web- und Anwendungsverantwortliche.

Voraussetzungen

Grundkenntnisse zu HTTP, Webanwendungen, Authentifizierung und typischen Anwendungsschwachstellen. Für Übungen wird eine freigegebene Schulungsanwendung verwendet.

Lernziele

  • Webanwendungen, Umgebungen, Eigentümer und Prüfgrenzen vollständig erfassen.
  • Scanner, Crawling, Authentifizierung und Testdaten sicher vorbereiten.
  • Profile und Zeitpläne für moderne Anwendungen reproduzierbar konfigurieren.
  • Befunde technisch validieren und nach Ausnutzbarkeit und Geschäftsrelevanz priorisieren.
  • Korrekturen in Entwicklungsprozesse überführen und durch Re-Scans verifizieren.

Seminarinhalte

1. Anwendungsinventar und Schutzbedarf

Die Webanwendung wird mit technischen und geschäftlichen Eigenschaften erfasst.

  1. Schritt 1: Produktions-, Test- und Entwicklungsinstanzen unterscheiden.
  2. Schritt 2: Eigentümer, technische Ansprechpartner und kritische Funktionen zuordnen.
  3. Schritt 3: Sensible Daten, administrative Bereiche und externe Abhängigkeiten kennzeichnen.
  4. Schritt 4: Prüfgrenzen, Wartungsfenster und Freigaben dokumentieren.

2. Scanner-Platzierung und Erreichbarkeit

Öffentliche und interne Anwendungen benötigen unterschiedliche Prüfpfade.

  1. Schritt 1: Cloud-Scanner und Scanner Appliance nach Erreichbarkeit auswählen.
  2. Schritt 2: DNS, Routing, Proxy und Zertifikatskette kontrollieren.
  3. Schritt 3: Testzugriff aus der Scanner-Perspektive validieren.
  4. Schritt 4: Zugelassene Quelladressen und Schutzsysteme mit dem Betrieb abstimmen.

3. Web-Asset und Scope

Der Scan-Bereich wird so begrenzt, dass relevante Funktionen erfasst und unerwünschte Ziele vermieden werden.

  1. Schritt 1: Zieladresse, Anwendungsname, Eigentümer und Umgebung anlegen.
  2. Schritt 2: Erlaubte Hosts, Pfade und Subdomänen festlegen.
  3. Schritt 3: Abmelde-, Lösch-, Zahlungs- oder andere kritische Funktionen ausschließen.
  4. Schritt 4: Testdaten und sichere Benutzerkonten vorbereiten.

4. Crawling und moderne Anwendungen

Dynamische Inhalte und clientseitige Navigation werden in die Prüfabdeckung einbezogen.

  1. Schritt 1: Startpunkte und Navigationswege festlegen.
  2. Schritt 2: JavaScript-basierte Bereiche und nachgeladene Inhalte kontrollieren.
  3. Schritt 3: Formulare, Parameter und Zustandswechsel mit Testdaten prüfen.
  4. Schritt 4: Erkannte Seiten und Funktionen gegen das erwartete Inventar abgleichen.

5. Authentifizierte Web-Prüfung

Geschützte Bereiche werden mit kontrollierten Testkonten bewertet.

  1. Schritt 1: Geeignetes Login-Verfahren und Testrolle auswählen.
  2. Schritt 2: Anmeldedaten sicher hinterlegen.
  3. Schritt 3: Erfolgreiche Anmeldung und Sitzungserhalt im Pilotlauf prüfen.
  4. Schritt 4: Mehrere Rollen bei unterschiedlicher Berechtigung getrennt bewerten.

6. Profil, Zeitplan und sichere Ausführung

Prüftiefe und Last werden auf die Anwendung abgestimmt.

  1. Schritt 1: Profil mit geeigneten Tests, Zeitgrenzen und Parallelität erstellen.
  2. Schritt 2: Pilotlauf in einer geeigneten Umgebung durchführen.
  3. Schritt 3: Anwendungsprotokolle, Fehlerquote und Nebenwirkungen beobachten.
  4. Schritt 4: Nach Freigabe wiederkehrenden Zeitplan einrichten.

7. Befundanalyse

Technische Nachweise werden geprüft und in gemeinsame Ursachen überführt.

  1. Schritt 1: Befunde nach Eingabevalidierung, Authentifizierung, Autorisierung, Konfiguration und Komponenten gruppieren.
  2. Schritt 2: Typische Risiken wie Injection, XSS, CSRF, IDOR, schwache Passwörter und veraltete Komponenten einordnen.
  3. Schritt 3: Nachweis und betroffene Funktion ohne unnötige Reproduktion gefährlicher Aktionen validieren.
  4. Schritt 4: Ausnutzbarkeit, Datenkritikalität und Reichweite bewerten.

8. Remediation, Re-Scan und Reporting

Korrekturen werden eindeutig beschrieben und technisch bestätigt.

  1. Schritt 1: Ticket mit URL-Bereich, Eingabe, Rolle, Nachweis und Zielzustand formulieren.
  2. Schritt 2: Gemeinsame Ursachen in Framework, Komponente oder Konfiguration bündeln.
  3. Schritt 3: Korrektur in einer geeigneten Umgebung testen.
  4. Schritt 4: Erneute Prüfung und zielgruppengerechten Bericht erstellen.

Praxisanteil

Aufnahme einer Schulungsanwendung, Scope- und Crawling-Konfiguration, authentifizierter Pilotlauf, Analyse typischer Webbefunde, Erstellung einer Entwickleraufgabe und technischer Re-Scan.

Methodik

Fachvortrag, Live-Demonstration, geführte Web-Laborübungen, Befundvalidierung und gemeinsames Remediation-Review.

Fachbereichsleiter / Leiter der Trainer / Ihre Ansprechpartner

Seminardetails

   
Dauer: 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Application Security Engineers, Webentwickler, DevSecOps-Teams, Security Consultants, Plattformadministratoren, Web- und Anwendungsverantwortliche.
Voraussetzungen: Grundkenntnisse zu HTTP, Webanwendungen, Authentifizierung und typischen Anwendungsschwachstellen. Für Übungen wird eine freigegebene Schulungsanwendung verwendet.
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Graz 2 Tage
Wien 2 Tage
Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
Stream live 2 Tage
Innsbruck 2 Tage
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Klagenfurt 2 Tage
Bregenz 2 Tage
Linz 2 Tage
Salzburg 2 Tage
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