Das Intensivseminar bündelt Datenerfassung, Netzwerk- und Servermonitoring, Spezialüberwachung, Ereignisverarbeitung, Alarmierung, Karten, Dashboards, Berichte und Service-Sicht. Es bildet die gesamte operative Monitoring-Kette in einer Laborumgebung ab. Fünf Tage sind die notwendige Dauer, um unterschiedliche Datenquellen, Regelwerke und Darstellungen in einer durchgängigen Überwachungslösung zu verbinden und ihre Qualität anhand realer Störungsszenarien zu prüfen.
Inhaltsübersicht
- Datenerfassung, Schwellenwerte und Templates
- Netzwerküberwachung, Discovery und Topologie
- Server, Logs, Anwendungen und Spezialquellen
- Ereignisse, Alarme und Incident-Bearbeitung
- Visualisierung, Berichte, Business Services und SLA
- Lernziele und praktische Umsetzung
- Zielgruppe und Voraussetzungen
Zielsetzung und Einordnung
Die Inhalte verbinden fachliche Einordnung, Demonstration und schrittweise Laborarbeit. Jede Konfiguration wird anhand definierter Sollwerte geprüft; Fehlerfälle und Rückfallmöglichkeiten werden von Beginn an berücksichtigt.
Lernziele
- Messwertmodelle, DCIs, Schwellenwerte und Templates skalierbar entwickeln
- Netzwerk-, Server- und Applikationsdaten fachgerecht erfassen
- Ereignisse, Alarme und Incidents zuverlässig verarbeiten
- Topologien, Karten, Dashboards und Berichte zielgruppengerecht gestalten
- Geschäftsservices und SLA-Auswertungen aus technischen Daten ableiten
Seminarinhalte
Tag 1: Datenerfassung, Schwellenwerte und Templates
Der erste Tag baut die technische Messbasis und verteilt sie kontrolliert auf Zielobjekte.
- Schritt 1: Messziele, Quellen, Einheiten, Intervalle und Aufbewahrung festlegen.
- Schritt 2: DCIs für Agent, SNMP, Webservice, Push und interne Werte erstellen.
- Schritt 3: Transformation, Instanzen und Datenqualitätsprüfungen konfigurieren.
- Schritt 4: Schwellenwerte mit Hysterese, Wiederholung und Rückkehrlogik entwickeln.
- Schritt 5: Templates strukturieren, binden, testen und stufenweise ausrollen.
Tag 2: Netzwerküberwachung, Discovery und Topologie
Der zweite Tag erfasst Netzwerkgeräte und macht Beziehungen sowie Kommunikationszustände sichtbar.
- Schritt 1: SNMP-Zugriff, Gerätefähigkeiten, Schnittstellen und Standardmetriken kontrollieren.
- Schritt 2: Discovery-Bereiche, Filter, Ausschlüsse und Aufnahmebedingungen definieren.
- Schritt 3: Traps, Syslog und RMON-Daten normalisieren und Ereignissen zuordnen.
- Schritt 4: Layer-2-, IP-, OSPF-, Kommunikations- und Hybridtopologien prüfen.
- Schritt 5: Automatische und benutzerdefinierte Karten mit Status- und Leistungsinformationen erstellen.
Tag 3: Server, Logs, Anwendungen und Spezialquellen
Der dritte Tag erweitert die Überwachung auf Betriebssysteme, Dienste und heterogene Anwendungen.
- Schritt 1: CPU, Speicher, Dateisysteme, Prozesse, Dienste und Netzwerkverbindungen überwachen.
- Schritt 2: Dateien, Systemprotokolle und Windows-Ereignisse filtern und in Ereignisse überführen.
- Schritt 3: Netzwerkdienste, SSH, Webservices und Datenbanken mit passenden Prüfungen kontrollieren.
- Schritt 4: JVM, Hypervisor, Cluster, Sensoren, UPS und Modbus-Anwendungen nach Datenquelle einordnen.
- Schritt 5: Anwendungsbezogene Kennzahlen in ein konsistentes Template- und Namensmodell übernehmen.
Tag 4: Ereignisse, Alarme und Incident-Bearbeitung
Der vierte Tag verarbeitet Mess- und Zustandsänderungen zu handlungsfähigen Betriebsfällen.
- Schritt 1: Ereignisvorlagen, Parameter und Schweregrade konsistent definieren.
- Schritt 2: Event-Processing-Regeln mit Filtern, Anreicherung, Aktionen und Stop-Verhalten erstellen.
- Schritt 3: Benachrichtigungen, Eskalationen, Unterdrückungen und Wartungsregeln konfigurieren.
- Schritt 4: Alarme übernehmen, korrelieren, kommentieren, lösen und in Incidents bündeln.
- Schritt 5: Alarmqualität anhand von Fehlalarmen, Wiederholungen und Reaktionszeiten bewerten.
Tag 5: Visualisierung, Berichte, Business Services und SLA
Der fünfte Tag verdichtet technische Daten zu Lagebildern und Serviceinformationen.
- Schritt 1: Dashboards mit Diagrammen, Tabellen, Status und Drilldowns für unterschiedliche Rollen aufbauen.
- Schritt 2: Karten und Topologieansichten mit Messwerten und Alarmzuständen kombinieren.
- Schritt 3: Periodische Berichte mit korrekten Zeiträumen, Aggregationen und Zugriffsrechten erstellen.
- Schritt 4: Business Services aus technischen Abhängigkeiten und Prüfungen modellieren.
- Schritt 5: SLA-Auswertung, Wartungszeiten, Serviceausfälle und betriebliche Eskalation in einer Gesamtabnahme prüfen.
Praxisübungen
- Aufbau eines vollständigen Messwert- und Template-Sets
- Discovery und Topologiekarte eines Labornetzes
- Server- und Applikationsmonitoring
- Ereignis- und Incident-Szenario
- Service-Dashboard mit SLA-Auswertung
Zielgruppe und Voraussetzungen
Zielgruppe: Monitoring-Administratoren, NOC-Teams, System- und Netzwerkadministratoren sowie Service-Verantwortliche
Voraussetzungen: Grundkenntnisse in Netzwerken, Betriebssystemen und Monitoring; NetXMS-Vorerfahrung ist hilfreich
Seminar und Anbieter vergleichen
Öffentliche Schulung
Diese Seminarform ist auch als Präsenzseminar bekannt und bedeutet, dass Sie in unseren Räumlichkeiten von einem Trainer vor Ort geschult werden. Jeder Teilnehmer hat einen Arbeitsplatz mit virtueller Schulungsumgebung. Öffentliche Seminare werden in deutscher Sprache durchgeführt, die Unterlagen sind teilweise in Englisch.
Inhausschulung
Diese Seminarform bietet sich für Unternehmen an, welche gleiche mehrere Teilnehmer gleichzeitig schulen möchten. Der Trainer kommt zu Ihnen ins Haus und unterrichtet in Ihren Räumlichkeiten. Diese Seminare können in Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich gebucht werden.
Webinar
Diese Art der Schulung ist geeignet, wenn Sie die Präsenz eines Trainers nicht benötigen, nicht Reisen können und über das Internet an einer Schulung teilnehmen möchten.
Fachbereichsleitung / Leitung der Trainer / Ansprechpartner
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René Launa
Telefon: + 43 (720) 022000
E-Mail: rené.launa@seminar-experts.at -

Adam Steyer
Telefon: + 43 (720) 022000
E-Mail:
Seminardetails
| Dauer: | 5 Tage mit ca. 6 Stunden pro Tag, Beginn am 1. Tag 10:00 Uhr, an den Folgetagen 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich und Webinar: € 2.995 zzgl. MwSt. Inhaus: € 8.500 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Monitoring-Administratoren, NOC-Teams, System- und Netzwerkadministratoren sowie Service-Verantwortliche |
| Voraussetzungen: | Grundkenntnisse in Netzwerken, Betriebssystemen und Monitoring; NetXMS-Vorerfahrung ist hilfreich |
| Standorte: | Bregenz, Graz, Innsbruck, Klagenfurt, Linz, Salzburg, Wien |
| Methoden: | Vortrag, Demonstrationen, angeleitete Schritt-für-Schritt-Übungen und praktische Arbeiten am System |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 43 (720) 022000 |
Seminartermine
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