Seminar Sonic Cloud Agent-Bereitstellung und verteilte Device Labs

Seminar / Training

Das Seminar behandelt die Installation, Registrierung und standortübergreifende Einbindung von Agenten für Android-, iOS- und gemischte Gerätebestände. Im Mittelpunkt stehen reproduzierbare Hostvorbereitung, stabile Kommunikation und ein skalierbares Betriebsmodell.

Zwei Tage sind erforderlich, weil neben Installation und Registrierung auch Netzwerkdiagnose, Verteilung, Lastgrenzen und Wiederanlauf praktisch geprüft werden.

Inhaltsverzeichnis

  • Architektur und Datenflüsse
  • Agent-Voraussetzungen und Hostvorbereitung
  • Agent-Installation und Registrierung
  • Netzwerk, Ports und standortübergreifende Agenten
  • Verteilte Device-Lab-Topologien
  • Kapazität, Skalierung und Überwachung
  • Protokolle und systematische Diagnose
  • Störungsbehebung und Wiederanlauf

Lernziele

  • Agent-Hosts passend zur Geräteklasse vorbereiten.
  • Agenten sicher registrieren und überwachen.
  • Verteilte Standorte technisch anbinden.
  • Kapazitäts- und Fehlergrenzen systematisch prüfen.

Zielgruppe

Systemadministration, Plattformbetrieb, DevOps, Netzwerkadministration und technische Leitung von Mobile-Device-Labs.

Voraussetzungen

Grundkenntnisse in Linux oder Windows; für iOS-Anteile grundlegende macOS- und Xcode-Kenntnisse. Ein vorbereiteter Testhost ist zweckmäßig.

Seminarinhalte

Modul 1: Architektur und Datenflüsse

Server, Web-Client, Datenbank, Agenten und angeschlossene Geräte werden als Gesamtsystem betrachtet. Besondere Aufmerksamkeit gilt Steuerkanälen, Dateiübertragung, Testergebnissen und Netzwerkgrenzen.

  1. Schritt 1: Komponenten und Verantwortlichkeiten in einem Architekturdiagramm zuordnen.
  2. Schritt 2: Kommunikationswege zwischen Browser, Server, Agent und Mobilgerät nachvollziehen.
  3. Schritt 3: Persistente Daten, temporäre Artefakte, Protokolle und Testberichte klassifizieren.
  4. Schritt 4: Fehlerdomänen und Abhängigkeiten für Betrieb und Entstörung markieren.

Modul 2: Agent-Voraussetzungen und Hostvorbereitung

Agent-Hosts werden passend zu Android-, iOS- und gemischten Gerätebeständen vorbereitet. Betriebssystem, Java-Laufzeit, Plattformwerkzeuge und USB-Zugriff werden konsistent eingerichtet.

  1. Schritt 1: Agent-Version und Server-Version als kompatibles Paar festlegen.
  2. Schritt 2: Java-Laufzeit, Android-Werkzeuge und gegebenenfalls macOS- und Xcode-Voraussetzungen prüfen.
  3. Schritt 3: USB-, Dateisystem- und Prozessrechte für den Betriebsbenutzer konfigurieren.
  4. Schritt 4: Ein Host-Abnahmeprotokoll mit Netzwerk-, Zeit- und Ressourcenprüfung erstellen.

Modul 3: Agent-Installation und Registrierung

Der Agent wird als klar überwachbarer Dienst eingerichtet und am Server registriert. Pro Host wird eine eindeutige Agent-Instanz mit nachvollziehbarer Konfiguration betrieben.

  1. Schritt 1: Agent-Paket und lokale Konfiguration in ein festes Betriebsverzeichnis übernehmen.
  2. Schritt 2: Serveradresse, Agentenkennung, Ports und Arbeitsverzeichnisse setzen.
  3. Schritt 3: Agent im Vordergrund testen und anschließend als Dienst oder kontrollierten Container starten.
  4. Schritt 4: Registrierung, Heartbeat und Geräteerkennung im Web-Client verifizieren.

Modul 4: Netzwerk, Ports und standortübergreifende Agenten

Agenten können an getrennten Standorten und in unterschiedlichen Netzen betrieben werden. Entscheidend sind stabile Namensauflösung, kontrollierte Freigaben und messbare Verbindungsqualität.

  1. Schritt 1: Kommunikationsrichtung und benötigte Freigaben aus dem Architekturmodell ableiten.
  2. Schritt 2: DNS, Routing, Proxy-Ausnahmen und Firewall-Regeln mit einfachen Verbindungstests prüfen.
  3. Schritt 3: Latenz, Paketverlust und Wiederanlauf nach einer Netzunterbrechung messen.
  4. Schritt 4: Standortkennzeichnungen und Eskalationswege in der Betriebsdokumentation ergänzen.

Modul 5: Verteilte Device-Lab-Topologien

Mehrere Agenten werden zu einer einheitlich verwalteten Gerätefarm zusammengeführt. Die Topologie wird nach Ausfallgrenzen, Betriebssystemen und räumlicher Nähe zu den Geräten gegliedert.

  1. Schritt 1: Geräteklassen und Standorte in Agentengruppen überführen.
  2. Schritt 2: Kapazitätsgrenzen je Host aus USB-Ports, CPU, Arbeitsspeicher und parallelen Sitzungen bestimmen.
  3. Schritt 3: Redundanz- und Ersatzkonzepte für Agent-Hosts und kritische Geräte definieren.
  4. Schritt 4: Ein Erweiterungsschema für zusätzliche Standorte und Gerätebestände festlegen.

Modul 6: Kapazität, Skalierung und Überwachung

Wachstum wird über messbare Kapazitätswerte und nicht über bloßes Hinzufügen weiterer Geräte gesteuert. Agent- und Servergrenzen werden frühzeitig sichtbar gemacht.

  1. Schritt 1: Kennzahlen für belegte Geräte, Warteschlangen, Agentlast und fehlgeschlagene Sitzungen festlegen.
  2. Schritt 2: Lasttests mit steigender Zahl paralleler Fernsteuerungen und Testläufe planen.
  3. Schritt 3: Schwellwerte für Erweiterung, Wartung und Störung definieren.
  4. Schritt 4: Regelmäßige Kapazitätsberichte und eine nachvollziehbare Ausbauentscheidung einführen.

Modul 7: Protokolle und systematische Diagnose

Fehler werden entlang des tatsächlichen Kommunikationswegs eingegrenzt. Zeitstempel, Gerätekennung, Agent und betroffener Dienst bilden den gemeinsamen Bezug.

  1. Schritt 1: Fehlerzeitpunkt, Benutzeraktion, Gerät und Agent eindeutig erfassen.
  2. Schritt 2: Browser-, Server-, Agent- und Geräteprotokolle für denselben Zeitraum sammeln.
  3. Schritt 3: Symptom nach Netzwerk, Berechtigung, Treiber, Gerät oder Anwendung klassifizieren.
  4. Schritt 4: Hypothese mit einem kleinen kontrollierten Test bestätigen oder verwerfen.

Modul 8: Störungsbehebung und Wiederanlauf

Wiederkehrende Störungen werden mit klarer Reihenfolge untersucht. Ungezielte Neustarts werden vermieden, weil sie Beweise vernichten und Ursachen verdecken können.

  1. Schritt 1: Auswirkung und betroffenen Umfang bestimmen, bevor Änderungen vorgenommen werden.
  2. Schritt 2: Letzte Änderungen, Ressourcenlage und Verbindungsstatus prüfen.
  3. Schritt 3: Komponente isoliert testen und nur den notwendigen Dienst neu starten.
  4. Schritt 4: Ursache, Maßnahme, Verifikation und Vorbeugung im Störungsprotokoll festhalten.

Praxisübungen

  • Einen Agenten aus einer leeren Hostvorbereitung registrieren.
  • Eine simulierte Netzunterbrechung diagnostizieren und kontrolliert beheben.
  • Eine Topologie mit mindestens zwei Agentengruppen planen.
  • Kapazitäts- und Abnahmekriterien für einen zusätzlichen Standort erstellen.

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Öffentliche Schulung

Diese Seminarform ist auch als Präsenzseminar bekannt und bedeutet, dass Sie in unseren Räumlichkeiten von einem Trainer vor Ort geschult werden. Jeder Teilnehmer hat einen Arbeitsplatz mit virtueller Schulungsumgebung. Öffentliche Seminare werden in deutscher Sprache durchgeführt, die Unterlagen sind teilweise in Englisch.

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Inhausschulung

Diese Seminarform bietet sich für Unternehmen an, welche gleiche mehrere Teilnehmer gleichzeitig schulen möchten. Der Trainer kommt zu Ihnen ins Haus und unterrichtet in Ihren Räumlichkeiten. Diese Seminare können in Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich gebucht werden.

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Webinar

Diese Art der Schulung ist geeignet, wenn Sie die Präsenz eines Trainers nicht benötigen, nicht Reisen können und über das Internet an einer Schulung teilnehmen möchten.

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Seminardetails

   
Dauer: 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich und Webinar: € 1.198 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Systemadministration, Plattformbetrieb, DevOps, Netzwerkadministration und technische Leitung von Mobile-Device-Labs.
Vorausetzung: Grundkenntnisse in Linux oder Windows; für iOS-Anteile grundlegende macOS- und Xcode-Kenntnisse. Ein vorbereiteter Testhost ist zweckmäßig.
Standorte: Bregenz, Graz, Innsbruck, Klagenfurt, Linz, Salzburg, Wien
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 43 (720) 022000

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Salzburg 2 Tage
Graz 2 Tage
Wien 2 Tage
Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
Stream live 2 Tage
Innsbruck 2 Tage
Stream gespeichert 2 Tage
Klagenfurt 2 Tage
Bregenz 2 Tage
Linz 2 Tage
Bregenz 2 Tage
Linz 2 Tage
Salzburg 2 Tage
Graz 2 Tage
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