Seminar / Training
Das Seminar verbindet technische Architektur mit der oft unterschätzten physischen Ebene eines Real-Device-Labs. Geräteauswahl, USB, Strom, Kühlung, Kennzeichnung, Kapazität und Ausbau werden zu einem belastbaren Lab-Konzept zusammengeführt.
Zwei Tage sind erforderlich, weil Planung, praktische Stabilitätstests und Kapazitätsberechnung miteinander verknüpft werden und reale Hardwarefehler untersucht werden.
Inhaltsverzeichnis
- Planung einer belastbaren Gerätefarm
- USB-Verkabelung, Energieversorgung und Stabilität
- Bereitstellungsmodelle und Topologieentscheidungen
- Verteilte Device-Lab-Topologien
- Kapazität, Skalierung und Überwachung
- Agenten, Geräte und Ressourcen verwalten
- Betriebsüberwachung und regelmäßige Kontrollen
Lernziele
- Gerätebestand risikobasiert dimensionieren.
- USB- und Stromversorgung für Dauerbetrieb auslegen.
- Agent- und Standortkapazität berechnen.
- Wachstum und Ersatzteile systematisch planen.
Zielgruppe
IT-Infrastruktur, Lab-Administration, Testleitung, technische Beschaffung und Plattformarchitektur.
Voraussetzungen
Grundkenntnisse zu USB, Netzwerken und mobilen Endgeräten; vorhandene Beispielgeräte und Hubs sind zweckmäßig.
Seminarinhalte
Modul 1: Planung einer belastbaren Gerätefarm
Ein Real-Device-Lab benötigt mehr als freie USB-Buchsen. Gerätebestand, Energieversorgung, Kühlung, physischer Zugriff und reproduzierbare Beschriftung werden gemeinsam geplant.
- Schritt 1: Gerätematrix mit Betriebssystem, Modell, Bildschirm, Schnittstelle und Testzweck erstellen.
- Schritt 2: Parallellast und Reserven für Wartung, Defekt und Betriebssystemwechsel berechnen.
- Schritt 3: Rack-, Ablage-, Lade- und Kühlkonzept auf Dauerbetrieb ausrichten.
- Schritt 4: Inventar-, Kennzeichnungs- und Austauschprozess verbindlich dokumentieren.
Modul 2: USB-Verkabelung, Energieversorgung und Stabilität
Instabile Kabel und überlastete Hubs verursachen schwer erkennbare Testabbrüche. Die physische Ebene wird deshalb als eigene Betriebsdisziplin behandelt.
- Schritt 1: Kabel nach Datenfähigkeit, Länge, Steckertyp und Zustand klassifizieren.
- Schritt 2: Aktive Hubs und Netzteile mit Leistungsreserve auswählen und beschriften.
- Schritt 3: Dauerlast-, Wiederverbindungs- und Neustarttests je Gerätegruppe ausführen.
- Schritt 4: Fehlerhafte Komponenten über einen standardisierten Tausch- und Quarantäneprozess aussondern.
Modul 3: Bereitstellungsmodelle und Topologieentscheidungen
Zentrale, verteilte und standortübergreifende Topologien werden anhand von Netz, Gerätestandort, Latenz und Administrationsgrenzen verglichen.
- Schritt 1: Einzelserver-, Container- und getrennte Datenbankmodelle gegenüberstellen.
- Schritt 2: Agenten nach Standort, Betriebssystem und Geräteklasse gruppieren.
- Schritt 3: Firewall-, Namensauflösungs- und Zeitdienstanforderungen in einer Port- und Dienstematrix erfassen.
- Schritt 4: Ein Zielmodell mit Erweiterungs-, Ausfall- und Wartungsreserven auswählen.
Modul 4: Verteilte Device-Lab-Topologien
Mehrere Agenten werden zu einer einheitlich verwalteten Gerätefarm zusammengeführt. Die Topologie wird nach Ausfallgrenzen, Betriebssystemen und räumlicher Nähe zu den Geräten gegliedert.
- Schritt 1: Geräteklassen und Standorte in Agentengruppen überführen.
- Schritt 2: Kapazitätsgrenzen je Host aus USB-Ports, CPU, Arbeitsspeicher und parallelen Sitzungen bestimmen.
- Schritt 3: Redundanz- und Ersatzkonzepte für Agent-Hosts und kritische Geräte definieren.
- Schritt 4: Ein Erweiterungsschema für zusätzliche Standorte und Gerätebestände festlegen.
Modul 5: Kapazität, Skalierung und Überwachung
Wachstum wird über messbare Kapazitätswerte und nicht über bloßes Hinzufügen weiterer Geräte gesteuert. Agent- und Servergrenzen werden frühzeitig sichtbar gemacht.
- Schritt 1: Kennzahlen für belegte Geräte, Warteschlangen, Agentlast und fehlgeschlagene Sitzungen festlegen.
- Schritt 2: Lasttests mit steigender Zahl paralleler Fernsteuerungen und Testläufe planen.
- Schritt 3: Schwellwerte für Erweiterung, Wartung und Störung definieren.
- Schritt 4: Regelmäßige Kapazitätsberichte und eine nachvollziehbare Ausbauentscheidung einführen.
Modul 6: Agenten, Geräte und Ressourcen verwalten
Inventar und Statusinformationen werden so gepflegt, dass Betrieb, Fehlersuche und Testplanung auf denselben Datenstand zugreifen.
- Schritt 1: Agenten und Geräte mit eindeutigen Namen, Standort und Zweck kennzeichnen.
- Schritt 2: Online-, Offline-, Belegt- und Fehlerzustände richtig interpretieren.
- Schritt 3: Dateien, Hilfspakete und weitere Ressourcen nach Version und Gültigkeit verwalten.
- Schritt 4: Wartungs-, Sperr- und Aussonderungszustände in einen nachvollziehbaren Lebenszyklus überführen.
Modul 7: Betriebsüberwachung und regelmäßige Kontrollen
Gesundheit von Server, Datenbank, Agenten und Geräten wird über wiederholbare Kontrollen statt über spontane Sichtprüfung bewertet.
- Schritt 1: Prüfpunkte für Dienststatus, Speicher, Datenbank, Agent-Heartbeat und Gerätebestand festlegen.
- Schritt 2: Tägliche, wöchentliche und monatliche Kontrollen nach Risiko staffeln.
- Schritt 3: Warn- und Störschwellen mit zuständiger Rolle und Reaktionszeit verknüpfen.
- Schritt 4: Kontrollergebnisse in einem schlanken Betriebsprotokoll nachhalten.
Praxisübungen
- Eine Gerätematrix aus Testanforderungen ableiten.
- Kabel und Hubs mit einem Stabilitätsverfahren prüfen.
- Kapazitätsgrenzen eines Agent-Hosts berechnen.
- Einen stufenweisen Ausbauplan mit Reserve- und Ersatzkonzept erstellen.
Seminar und Anbieter vergleichen
Öffentliche Schulung
Diese Seminarform ist auch als Präsenzseminar bekannt und bedeutet, dass Sie in unseren Räumlichkeiten von einem Trainer vor Ort geschult werden. Jeder Teilnehmer hat einen Arbeitsplatz mit virtueller Schulungsumgebung. Öffentliche Seminare werden in deutscher Sprache durchgeführt, die Unterlagen sind teilweise in Englisch.
Inhausschulung
Diese Seminarform bietet sich für Unternehmen an, welche gleiche mehrere Teilnehmer gleichzeitig schulen möchten. Der Trainer kommt zu Ihnen ins Haus und unterrichtet in Ihren Räumlichkeiten. Diese Seminare können in Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich gebucht werden.
Webinar
Diese Art der Schulung ist geeignet, wenn Sie die Präsenz eines Trainers nicht benötigen, nicht Reisen können und über das Internet an einer Schulung teilnehmen möchten.
Fachbereichsleiter / Leiter der Trainer / Ihre Ansprechpartner
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René Launa
Telefon: + 43 (720) 022000
E-Mail: rené.launa@seminar-experts.at -

Adam Steyer
Telefon: + 43 (720) 022000
E-Mail:
Seminardetails
| Dauer: | 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich und Webinar: € 1.198 zzgl. MwSt. Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | IT-Infrastruktur, Lab-Administration, Testleitung, technische Beschaffung und Plattformarchitektur. |
| Vorausetzung: | Grundkenntnisse zu USB, Netzwerken und mobilen Endgeräten; vorhandene Beispielgeräte und Hubs sind zweckmäßig. |
| Standorte: | Bregenz, Graz, Innsbruck, Klagenfurt, Linz, Salzburg, Wien |
| Methoden: | Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 43 (720) 022000 |
Seminartermine
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