Seminar Sonic Cloud CI/CD-Integration, Jenkins und REST API

Seminar / Training

Automatisierte Mobile-Tests werden in Build- und Release-Prozesse integriert. Das Seminar verbindet Testsuiten, technische Konten, API-Aufrufe, Jenkins-Pipelines, Statusauswertung und Benachrichtigung zu einem belastbaren Ablauf.

Zwei Tage sind notwendig, weil API-Grundlagen, authentisierte Testauslösung, asynchrone Statusverfolgung und Pipeline-Fehlerbehandlung gemeinsam praktisch umgesetzt werden.

Inhaltsverzeichnis

  • Testsuiten, Zeitpläne und Parallelisierung
  • Jenkins- und CI/CD-Einbindung
  • REST-API und technische Integration
  • Testdaten, Konten und Rücksetzung
  • Berichte, Artefakte und Fehleranalyse
  • Benachrichtigungen und Roboter-Integrationen
  • Absicherung und Schutzbedarfsanalyse
  • Störungsbehebung und Wiederanlauf

Lernziele

  • Testsuiten aus einer Pipeline starten.
  • API-Zugriffe sicher und robust implementieren.
  • Status und Artefakte in Jenkins auswerten.
  • Fehler, Wiederholungen und Benachrichtigungen beherrschen.

Zielgruppe

DevOps, Build Engineering, Testautomation, Softwareentwicklung und Plattformadministration.

Voraussetzungen

Grundkenntnisse in CI/CD, HTTP und Skripting; eine vorhandene Testsuite und ein nichtproduktiver API-Zugang sind hilfreich.

Seminarinhalte

Modul 1: Testsuiten, Zeitpläne und Parallelisierung

Einzelne Testfälle werden zu ausführbaren Paketen kombiniert und auf geeignete Geräte verteilt. Parallelisierung wird an Ressourcen und Testdaten angepasst.

  1. Schritt 1: Testfälle nach Smoke-, Regression- und Fachumfang zu Suiten zusammenstellen.
  2. Schritt 2: Gerätefilter und Plattformanforderungen je Suite definieren.
  3. Schritt 3: Zeitpläne, Wiederholungen und maximale Laufzeiten konfigurieren.
  4. Schritt 4: Parallelität schrittweise erhöhen und Konflikte bei Gerät, Konto und Testdaten beseitigen.

Modul 2: Jenkins- und CI/CD-Einbindung

Automatisierte Testläufe werden als überprüfbarer Pipeline-Schritt gestartet. Trigger, Parameter, Rückgabestatus und Artefakte werden explizit behandelt.

  1. Schritt 1: Suite und Zielgeräte als reproduzierbaren Pipeline-Auftrag festlegen.
  2. Schritt 2: Authentisierung und benötigte Parameter geschützt bereitstellen.
  3. Schritt 3: Testlauf aus Jenkins oder einer vergleichbaren CI-Umgebung auslösen.
  4. Schritt 4: Status abfragen, Bericht übernehmen und Pipeline-Ergebnis nach definierten Regeln setzen.

Modul 3: REST-API und technische Integration

Die API wird für kontrollierte Automatisierung von Projekten, Testläufen und Statusabfragen eingesetzt. Zugriffe erhalten klare Rechte und Fehlerbehandlung.

  1. Schritt 1: API-Zugang und Berechtigungsumfang für einen technischen Benutzer festlegen.
  2. Schritt 2: Anfrageparameter und Antwortschema mit einem ungefährlichen Lesezugriff prüfen.
  3. Schritt 3: Teststart und Statusabfrage in ein idempotentes Integrationsskript überführen.
  4. Schritt 4: Timeouts, Wiederholungen, Fehlercodes und Protokollierung verbindlich behandeln.

Modul 4: Testdaten, Konten und Rücksetzung

Parallele mobile Tests benötigen isolierte Konten, reproduzierbare Ausgangsdaten und definierte Rücksetzverfahren.

  1. Schritt 1: Testdaten nach gemeinsam, exklusiv und einmalig klassifizieren.
  2. Schritt 2: Konten und Datenbestände den Testsuiten und Parallelitätsstufen zuordnen.
  3. Schritt 3: Vorbereitungs- und Rücksetzschritte automatisierbar beschreiben.
  4. Schritt 4: Datenschutz, Geheimnisverwaltung und Aufbewahrung in die Testdatenrichtlinie aufnehmen.

Modul 5: Berichte, Artefakte und Fehleranalyse

Berichte werden nicht nur als Ampel betrachtet. Schrittprotokolle, Screenshots, Aufzeichnungen, Geräteinformationen und Leistungsdaten bilden gemeinsam die Diagnosegrundlage.

  1. Schritt 1: Berichtsstatus und fehlgeschlagenen Schritt bis zur technischen Ursache zurückverfolgen.
  2. Schritt 2: Screenshots, Protokolle, Aufzeichnung und Leistungsdaten zeitlich korrelieren.
  3. Schritt 3: Produktfehler, Testfehler, Gerätefehler und Infrastrukturfehler getrennt klassifizieren.
  4. Schritt 4: Wiederholungs- und Eskalationsregeln für nicht eindeutige Fehler festlegen.

Modul 6: Benachrichtigungen und Roboter-Integrationen

Testergebnisse und Betriebsereignisse werden gezielt an zuständige Teams gemeldet, ohne unkontrollierte Alarmflut zu erzeugen.

  1. Schritt 1: Meldeanlässe nach Fehlerklasse und Dringlichkeit priorisieren.
  2. Schritt 2: Empfänger, Projektbezug und Mindestinformationen je Meldung definieren.
  3. Schritt 3: Benachrichtigung mit Teststatus, Berichtsschlüssel und Fehlerzusammenfassung prüfen.
  4. Schritt 4: Dubletten, Wiederholungen und Entwarnungen in eine Alarmierungsregel aufnehmen.

Modul 7: Absicherung und Schutzbedarfsanalyse

Server, Agenten und Geräte verarbeiten Zugangsdaten, Testdaten, Screenshots und Netzwerkverkehr. Die Absicherung umfasst technische und organisatorische Maßnahmen.

  1. Schritt 1: Datenarten, Geheimnisse und administrative Schnittstellen nach Schutzbedarf einstufen.
  2. Schritt 2: Netzwerkzugriffe, Konten, Dateirechte und Zertifikatsbetrieb auf das notwendige Maß reduzieren.
  3. Schritt 3: Protokolle und Artefakte auf sensible Inhalte und angemessene Aufbewahrung prüfen.
  4. Schritt 4: Patch-, Schwachstellen- und Ausnahmeprozess für eine eigenverantwortlich betriebene Plattform festlegen.

Modul 8: Störungsbehebung und Wiederanlauf

Wiederkehrende Störungen werden mit klarer Reihenfolge untersucht. Ungezielte Neustarts werden vermieden, weil sie Beweise vernichten und Ursachen verdecken können.

  1. Schritt 1: Auswirkung und betroffenen Umfang bestimmen, bevor Änderungen vorgenommen werden.
  2. Schritt 2: Letzte Änderungen, Ressourcenlage und Verbindungsstatus prüfen.
  3. Schritt 3: Komponente isoliert testen und nur den notwendigen Dienst neu starten.
  4. Schritt 4: Ursache, Maßnahme, Verifikation und Vorbeugung im Störungsprotokoll festhalten.

Praxisübungen

  • Einen authentisierten API-Lesezugriff erstellen.
  • Eine Testsuite aus einer Pipeline auslösen und bis zum Abschluss verfolgen.
  • Berichtsstatus in ein Build-Ergebnis übersetzen.
  • Timeout-, Wiederholungs- und Alarmierungsregeln für einen fehlgeschlagenen Lauf implementieren.

Fachbereichsleiter / Leiter der Trainer / Ihre Ansprechpartner

Seminardetails

   
Dauer: 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: DevOps, Build Engineering, Testautomation, Softwareentwicklung und Plattformadministration.
Vorausetzung: Grundkenntnisse in CI/CD, HTTP und Skripting; eine vorhandene Testsuite und ein nichtproduktiver API-Zugang sind hilfreich.
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Bregenz 2 Tage
Linz 2 Tage
Salzburg 2 Tage
Graz 2 Tage
Wien 2 Tage
Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
Stream live 2 Tage
Innsbruck 2 Tage
Stream gespeichert 2 Tage
Klagenfurt 2 Tage
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