Seminar / Training
Das Seminar entwickelt robuste iOS-Tests von der Treiberbasis bis zu plattformübergreifenden Suiten. iOS-Elementhierarchie, Systemdialoge, Gesten, Signierungsstabilität, Testdaten und Berichte werden gemeinsam behandelt.
Vier Tage sind notwendig, weil iOS-Treiberbetrieb, Testmodellierung, robuste Implementierung und mehrstufige Regression auf realen Geräten jeweils eigene praktische Lernblöcke erfordern.
Inhaltsverzeichnis
- Projekte, Versionen, Module und Testfälle strukturieren
- Elementbibliothek und Selektoren
- Testschritte, Aktionen und Prüfungen
- iOS-Versionen, Xcode und Kompatibilität
- WebDriverAgent aufbauen und stabilisieren
- iOS-spezifische Automatisierung
- Wiederverwendbare Schritte und Parameter
- Synchronisation, Fehlerpfade und robuste Assertions
- Testdaten, Konten und Rücksetzung
- Testsuiten, Zeitpläne und Parallelisierung
- Berichte, Artefakte und Fehleranalyse
- Störungsbehebung und Wiederanlauf
Lernziele
- Wartbare iOS-Testfälle modellieren.
- iOS-spezifische Elemente, Gesten und Dialoge beherrschen.
- Treiber- und Testfehler voneinander trennen.
- Suiten mit Testdaten und Berichten stabil betreiben.
Zielgruppe
Testautomation, iOS-Qualitätssicherung, App-Entwicklung und technische Testarchitektur.
Voraussetzungen
Sichere iOS- und Xcode-Grundkenntnisse; ein integriertes iOS-Gerät mit funktionierendem WebDriverAgent.
Seminarinhalte
Modul 1: Projekte, Versionen, Module und Testfälle strukturieren
Automatisierung wird in einer wartbaren Projektstruktur aufgebaut. Produktversionen, fachliche Module und Testfälle erhalten klare Namens- und Verantwortungsregeln.
- Schritt 1: Projekt und Produktversion mit einem nachvollziehbaren Namensschema anlegen.
- Schritt 2: Fachliche Bereiche in Module und Testszenarien zerlegen.
- Schritt 3: Testfälle nach Zweck, Plattform und Kritikalität kennzeichnen.
- Schritt 4: Freigabe-, Änderungs- und Archivierungsregeln für Testartefakte festlegen.
Modul 2: Elementbibliothek und Selektoren
Oberflächenelemente werden zentral erfasst, damit Änderungen nicht in jedem Testfall einzeln nachgearbeitet werden müssen.
- Schritt 1: Elemente auf Android oder iOS inspizieren und relevante Attribute vergleichen.
- Schritt 2: Stabile Selektoren gegenüber positionsabhängigen oder flüchtigen Merkmalen bevorzugen.
- Schritt 3: Elementnamen, Seitenzuordnung und Plattformvarianten konsistent dokumentieren.
- Schritt 4: Selektoren mit Positiv-, Negativ- und Wiederholungstests validieren.
Modul 3: Testschritte, Aktionen und Prüfungen
Ein Testfall wird schrittweise aus Vorbereitung, Interaktion, Prüfung und Aufräumen aufgebaut. Jeder Schritt erhält einen klaren Fehlerbezug.
- Schritt 1: Vorbedingungen und App-Startzustand reproduzierbar herstellen.
- Schritt 2: Aktionen wie Tippen, Eingeben, Wischen und App-Steuerung in fachlicher Reihenfolge anlegen.
- Schritt 3: Sichtbarkeit, Text, Zustand und erwartete Navigation mit Assertions prüfen.
- Schritt 4: Aufräum- und Rücksetzschritte ergänzen, damit Wiederholungsläufe vergleichbar bleiben.
Modul 4: iOS-Versionen, Xcode und Kompatibilität
Versionen von iOS, Xcode, Agent und WebDriverAgent müssen gemeinsam betrachtet werden. Besonders neuere iOS-Generationen erfordern einen aktuellen macOS-Agentenpfad.
- Schritt 1: Zielgeräte nach iOS-Version und benötigter Xcode-Version gruppieren.
- Schritt 2: Agent-Version und WebDriverAgent-Stand je Gruppe festschreiben.
- Schritt 3: Änderungen an Signierung und Entwickleroptionen in einem Wiederholungsplan dokumentieren.
- Schritt 4: Ein Freigabeverfahren für iOS- und Xcode-Aktualisierungen definieren.
Modul 5: WebDriverAgent aufbauen und stabilisieren
Der iOS-Automatisierungstreiber wird reproduzierbar gebaut, signiert und auf dem Zielgerät gestartet. Häufige Signierungs- und Portfehler werden systematisch eingegrenzt.
- Schritt 1: Projektkonfiguration, Team, Bundle-Kennung und Zielgerät kontrollieren.
- Schritt 2: Build ausführen und Signierungsfehler nach Zertifikat, Profil und Gerätefreigabe trennen.
- Schritt 3: Treiber auf dem Gerät starten und Erreichbarkeit über den vorgesehenen Kommunikationspfad prüfen.
- Schritt 4: Neustart, Neuverbindung und Ablauf von Zertifikaten als Betriebsfälle testen.
Modul 6: iOS-spezifische Automatisierung
iOS-Tests berücksichtigen Treiberstart, Signierung, Systemdialoge und die spezifische Elementhierarchie der Plattform.
- Schritt 1: WebDriverAgent-Verbindung vor dem Testlauf kontrolliert aufbauen.
- Schritt 2: App-Identität und Startzustand eindeutig festlegen.
- Schritt 3: Systemdialoge und iOS-spezifische Gesten in wiederverwendbare Schritte überführen.
- Schritt 4: Läufe auf mehreren iOS-Versionen vergleichen und treiberbedingte Fehler trennen.
Modul 7: Wiederverwendbare Schritte und Parameter
Gemeinsame Abläufe werden zentralisiert und über Parameter an verschiedene Testszenarien angepasst. Dadurch sinkt der Pflegeaufwand bei häufigen Änderungen.
- Schritt 1: Wiederkehrende Sequenzen in öffentliche Schritte überführen.
- Schritt 2: Lokale und globale Parameter nach Gültigkeitsbereich trennen.
- Schritt 3: Testdaten und Geheimnisse so referenzieren, dass sie nicht unkontrolliert im Testfall stehen.
- Schritt 4: Änderungen an wiederverwendbaren Bausteinen mit abhängigen Testfällen regressiv prüfen.
Modul 8: Synchronisation, Fehlerpfade und robuste Assertions
Mobile Oberflächen reagieren nicht in konstanten Zeiten. Robuste Tests verwenden Zustandsprüfungen, begrenzte Wiederholungen und aussagekräftige Fehlerbilder.
- Schritt 1: Feste Wartezeiten durch zustandsbasierte Prüfungen ersetzen.
- Schritt 2: Timeouts nach fachlicher Erwartung und technischer Obergrenze dimensionieren.
- Schritt 3: Alternative Zustände und kontrollierte Fehlerpfade modellieren.
- Schritt 4: Bei Fehlern Screenshot, Seitenquelle, Protokoll und Schrittparameter erfassen.
Modul 9: Testdaten, Konten und Rücksetzung
Parallele mobile Tests benötigen isolierte Konten, reproduzierbare Ausgangsdaten und definierte Rücksetzverfahren.
- Schritt 1: Testdaten nach gemeinsam, exklusiv und einmalig klassifizieren.
- Schritt 2: Konten und Datenbestände den Testsuiten und Parallelitätsstufen zuordnen.
- Schritt 3: Vorbereitungs- und Rücksetzschritte automatisierbar beschreiben.
- Schritt 4: Datenschutz, Geheimnisverwaltung und Aufbewahrung in die Testdatenrichtlinie aufnehmen.
Modul 10: Testsuiten, Zeitpläne und Parallelisierung
Einzelne Testfälle werden zu ausführbaren Paketen kombiniert und auf geeignete Geräte verteilt. Parallelisierung wird an Ressourcen und Testdaten angepasst.
- Schritt 1: Testfälle nach Smoke-, Regression- und Fachumfang zu Suiten zusammenstellen.
- Schritt 2: Gerätefilter und Plattformanforderungen je Suite definieren.
- Schritt 3: Zeitpläne, Wiederholungen und maximale Laufzeiten konfigurieren.
- Schritt 4: Parallelität schrittweise erhöhen und Konflikte bei Gerät, Konto und Testdaten beseitigen.
Modul 11: Berichte, Artefakte und Fehleranalyse
Berichte werden nicht nur als Ampel betrachtet. Schrittprotokolle, Screenshots, Aufzeichnungen, Geräteinformationen und Leistungsdaten bilden gemeinsam die Diagnosegrundlage.
- Schritt 1: Berichtsstatus und fehlgeschlagenen Schritt bis zur technischen Ursache zurückverfolgen.
- Schritt 2: Screenshots, Protokolle, Aufzeichnung und Leistungsdaten zeitlich korrelieren.
- Schritt 3: Produktfehler, Testfehler, Gerätefehler und Infrastrukturfehler getrennt klassifizieren.
- Schritt 4: Wiederholungs- und Eskalationsregeln für nicht eindeutige Fehler festlegen.
Modul 12: Störungsbehebung und Wiederanlauf
Wiederkehrende Störungen werden mit klarer Reihenfolge untersucht. Ungezielte Neustarts werden vermieden, weil sie Beweise vernichten und Ursachen verdecken können.
- Schritt 1: Auswirkung und betroffenen Umfang bestimmen, bevor Änderungen vorgenommen werden.
- Schritt 2: Letzte Änderungen, Ressourcenlage und Verbindungsstatus prüfen.
- Schritt 3: Komponente isoliert testen und nur den notwendigen Dienst neu starten.
- Schritt 4: Ursache, Maßnahme, Verifikation und Vorbeugung im Störungsprotokoll festhalten.
Praxisübungen
- Einen vollständigen iOS-Smoke-Test erstellen.
- Systemdialoge und Gesten in wiederverwendbare Schritte überführen.
- Treiberneustart und Sitzungswiederholung kontrolliert behandeln.
- Eine Regression-Suite auf mehreren iOS-Versionen auswerten.
Fachbereichsleiter / Leiter der Trainer / Ihre Ansprechpartner
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Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de -

Paul Goldschmidt
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: paul.goldschmidt@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 4 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 2.396 zzgl. MwSt. Inhaus: € 6.800 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Testautomation, iOS-Qualitätssicherung, App-Entwicklung und technische Testarchitektur. |
| Vorausetzungen: | Sichere iOS- und Xcode-Grundkenntnisse; ein integriertes iOS-Gerät mit funktionierendem WebDriverAgent. |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
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