Seminar / Training
Testartefakte werden von Projektstruktur und Testdaten bis zu Suiten, Zeitplänen und technisch aussagekräftigen Berichten organisiert. Das Seminar verbindet Governance mit dem täglichen Ausführungs- und Analyseprozess.
Zwei Tage sind erforderlich, weil Strukturierung, Wiederverwendung, Ausführungsplanung und Berichtsauswertung in einem durchgehenden Praxisprojekt aufgebaut werden.
Inhaltsverzeichnis
- Projekte, Versionen, Module und Testfälle strukturieren
- Testmanagement und Governance
- Wiederverwendbare Schritte und Parameter
- Testdaten, Konten und Rücksetzung
- Reservierungen, Belegung und Nutzungskonflikte
- Testsuiten, Zeitpläne und Parallelisierung
- Berichte, Artefakte und Fehleranalyse
- Benachrichtigungen und Roboter-Integrationen
Lernziele
- Testportfolio nachvollziehbar strukturieren.
- Wiederverwendung und Testdaten beherrschen.
- Suiten und Zeitpläne ressourcengerecht planen.
- Berichte zur Ursachenklassifikation einsetzen.
Zielgruppe
Testleitung, Qualitätssicherung, Testautomation, Product Quality und Plattformkoordination.
Voraussetzungen
Grundverständnis von Softwaretests und mobilen Testfällen; ein vorhandenes Projekt ist hilfreich.
Seminarinhalte
Modul 1: Projekte, Versionen, Module und Testfälle strukturieren
Automatisierung wird in einer wartbaren Projektstruktur aufgebaut. Produktversionen, fachliche Module und Testfälle erhalten klare Namens- und Verantwortungsregeln.
- Schritt 1: Projekt und Produktversion mit einem nachvollziehbaren Namensschema anlegen.
- Schritt 2: Fachliche Bereiche in Module und Testszenarien zerlegen.
- Schritt 3: Testfälle nach Zweck, Plattform und Kritikalität kennzeichnen.
- Schritt 4: Freigabe-, Änderungs- und Archivierungsregeln für Testartefakte festlegen.
Modul 2: Testmanagement und Governance
Testfälle werden nach Verantwortlichkeit, Kritikalität, Änderungsgrund und Freigabestatus verwaltet. Technische Automatisierung bleibt mit fachlichen Anforderungen verbunden.
- Schritt 1: Namens-, Status- und Kennzeichnungsregeln für Tests festlegen.
- Schritt 2: Verantwortliche und Prüfer für kritische Testfälle zuordnen.
- Schritt 3: Änderungen mit Produktversion, Modul und Fehlerbezug dokumentieren.
- Schritt 4: Regelmäßige Bereinigung veralteter, doppelter oder instabiler Tests einplanen.
Modul 3: Wiederverwendbare Schritte und Parameter
Gemeinsame Abläufe werden zentralisiert und über Parameter an verschiedene Testszenarien angepasst. Dadurch sinkt der Pflegeaufwand bei häufigen Änderungen.
- Schritt 1: Wiederkehrende Sequenzen in öffentliche Schritte überführen.
- Schritt 2: Lokale und globale Parameter nach Gültigkeitsbereich trennen.
- Schritt 3: Testdaten und Geheimnisse so referenzieren, dass sie nicht unkontrolliert im Testfall stehen.
- Schritt 4: Änderungen an wiederverwendbaren Bausteinen mit abhängigen Testfällen regressiv prüfen.
Modul 4: Testdaten, Konten und Rücksetzung
Parallele mobile Tests benötigen isolierte Konten, reproduzierbare Ausgangsdaten und definierte Rücksetzverfahren.
- Schritt 1: Testdaten nach gemeinsam, exklusiv und einmalig klassifizieren.
- Schritt 2: Konten und Datenbestände den Testsuiten und Parallelitätsstufen zuordnen.
- Schritt 3: Vorbereitungs- und Rücksetzschritte automatisierbar beschreiben.
- Schritt 4: Datenschutz, Geheimnisverwaltung und Aufbewahrung in die Testdatenrichtlinie aufnehmen.
Modul 5: Reservierungen, Belegung und Nutzungskonflikte
Manuelle Sitzungen und automatisierte Läufe konkurrieren um reale Geräte. Reservierungen und Prioritäten verhindern unklare Belegungen.
- Schritt 1: Nutzungsarten und Prioritätsklassen für manuell, geplant und CI-gesteuert definieren.
- Schritt 2: Reservierung und Freigabe unter normalen Bedingungen testen.
- Schritt 3: Abbruch, Zeitüberschreitung und verwaiste Sitzung gezielt simulieren.
- Schritt 4: Konflikt- und Eskalationsregeln für knappe Referenzgeräte dokumentieren.
Modul 6: Testsuiten, Zeitpläne und Parallelisierung
Einzelne Testfälle werden zu ausführbaren Paketen kombiniert und auf geeignete Geräte verteilt. Parallelisierung wird an Ressourcen und Testdaten angepasst.
- Schritt 1: Testfälle nach Smoke-, Regression- und Fachumfang zu Suiten zusammenstellen.
- Schritt 2: Gerätefilter und Plattformanforderungen je Suite definieren.
- Schritt 3: Zeitpläne, Wiederholungen und maximale Laufzeiten konfigurieren.
- Schritt 4: Parallelität schrittweise erhöhen und Konflikte bei Gerät, Konto und Testdaten beseitigen.
Modul 7: Berichte, Artefakte und Fehleranalyse
Berichte werden nicht nur als Ampel betrachtet. Schrittprotokolle, Screenshots, Aufzeichnungen, Geräteinformationen und Leistungsdaten bilden gemeinsam die Diagnosegrundlage.
- Schritt 1: Berichtsstatus und fehlgeschlagenen Schritt bis zur technischen Ursache zurückverfolgen.
- Schritt 2: Screenshots, Protokolle, Aufzeichnung und Leistungsdaten zeitlich korrelieren.
- Schritt 3: Produktfehler, Testfehler, Gerätefehler und Infrastrukturfehler getrennt klassifizieren.
- Schritt 4: Wiederholungs- und Eskalationsregeln für nicht eindeutige Fehler festlegen.
Modul 8: Benachrichtigungen und Roboter-Integrationen
Testergebnisse und Betriebsereignisse werden gezielt an zuständige Teams gemeldet, ohne unkontrollierte Alarmflut zu erzeugen.
- Schritt 1: Meldeanlässe nach Fehlerklasse und Dringlichkeit priorisieren.
- Schritt 2: Empfänger, Projektbezug und Mindestinformationen je Meldung definieren.
- Schritt 3: Benachrichtigung mit Teststatus, Berichtsschlüssel und Fehlerzusammenfassung prüfen.
- Schritt 4: Dubletten, Wiederholungen und Entwarnungen in eine Alarmierungsregel aufnehmen.
Praxisübungen
- Ein Projekt mit Versionen, Modulen und Kennzeichnungen strukturieren.
- Gemeinsame Testschritte und Parameter zentralisieren.
- Eine Smoke- und eine Regression-Suite planen.
- Mehrere Fehlerberichte nach Produkt-, Test-, Geräte- und Infrastrukturursache klassifizieren.
Fachbereichsleiter / Leiter der Trainer / Ihre Ansprechpartner
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Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de -

Paul Goldschmidt
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: paul.goldschmidt@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt. Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Testleitung, Qualitätssicherung, Testautomation, Product Quality und Plattformkoordination. |
| Vorausetzung: | Grundverständnis von Softwaretests und mobilen Testfällen; ein vorhandenes Projekt ist hilfreich. |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
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