Seminar Spline Materialien, Texturen und Shading

Das Seminar vermittelt den systematischen Aufbau mehrschichtiger Materialien in Spline. Farb-, Bild-, Video-, Normal-, Glas-, Fresnel-, Noise-, Gradient-, Toon- und weitere Ebenen werden gezielt kombiniert und unter realistischen Lichtbedingungen bewertet.

Materialgestaltung wird als kontrollierbares Schichtsystem verstanden, das visuelle Absicht, Markenwirkung, Lesbarkeit und Echtzeitbudget ausbalanciert.

Inhaltsübersicht

  • Lernziele
  • Zielgruppe
  • Voraussetzungen
  • Schrittweise Seminarinhalte
  • Praxisprojekt
  • Methodik
  • Anwendbare Fähigkeiten

Lernziele

  • Materialebenen nach ihrer visuellen Funktion auswählen
  • Farbe, Bild, Video, Normalen und Oberflächenwirkung kombinieren
  • Glas-, Fresnel-, Toon- und Effektmaterialien kontrolliert gestalten
  • Masken und Maps für lokale Materialunterschiede einsetzen
  • Materialien für Konsistenz, Lichtreaktion und Performance optimieren

Zielgruppe

3D-, Produkt-, Kommunikations- und Motion Designer, Art Directors, Webdesigner sowie Visualisierungsteams mit Bedarf an hochwertigen Echtzeitoberflächen.

Voraussetzungen

Grundkenntnisse in Spline, Objektbearbeitung und einfachem Lichtaufbau. Vorwissen in PBR- oder Shading-Systemen ist hilfreich, aber nicht erforderlich.

Schrittweise Seminarinhalte

1. Materialabsicht und Referenzrahmen definieren

Vor dem Aufbau wird festgelegt, welche Oberfläche dargestellt wird und welche Merkmale für Wahrnehmung und Marke entscheidend sind.

  1. Material nach Farbe, Glanz, Rauheit, Transparenz und Struktur beschreiben
  2. Referenz unter neutralem Licht analysieren
  3. Wahrnehmungsrelevante Details von technisch unnötigen Details trennen
  4. Zielvarianten und zulässige Abweichungen dokumentieren

Praxisaufgabe: Für Metall, Kunststoff, Glas und grafische Oberfläche entsteht ein Materialbriefing.

2. Grundlagen der Materialebenen aufbauen

Mehrere Ebenen werden in einer bewusst gewählten Reihenfolge zu einer kontrollierbaren Oberfläche kombiniert.

  1. Color- und Lighting-Ebene als belastbare Basis anlegen
  2. Gradient, Depth oder Noise für räumliche Variation ergänzen
  3. Ebenenreihenfolge und Mischwirkung systematisch vergleichen
  4. Material als wiederverwendbares Asset mit eindeutiger Benennung sichern

Praxisaufgabe: Ein Basismaterial wird in drei klar unterscheidbare Varianten überführt.

3. Bild-, Video- und Strukturinformationen integrieren

Externe Medien und Maps werden auf Maßstab, Projektion und Bewegung abgestimmt.

  1. Bildtextur hinsichtlich Auflösung, Seitenverhältnis und Wiederholung vorbereiten
  2. Projektion und Skalierung an Objektform und Kameradistanz anpassen
  3. Videoebene mit sinnvoller Wiedergabe- und Interaktionslogik einsetzen
  4. Normal-, Bump- oder Roughness-Information auf sichtbaren Mehrwert prüfen

Praxisaufgabe: Ein Verpackungs- oder Displayobjekt erhält Bild-, Video- und Oberflächenstruktur.

4. Glas, Fresnel und stilisierte Oberflächen gestalten

Spezialebenen werden in kontrollierten Kombinationen für transparente, leuchtende oder grafische Looks verwendet.

  1. Glasebene auf Transparenz, Hintergrundabhängigkeit und Kantenlesbarkeit abstimmen
  2. Fresnel für kontrollierte Randbetonung statt flächige Überstrahlung einsetzen
  3. Toon, Outline oder Matcap für stilisierte Darstellungen kombinieren
  4. Effektmaterial unter mehreren Hintergründen und Lichtstimmungen prüfen

Praxisaufgabe: Ein Objekt erhält eine realistische und eine stilisierte Materialrichtung.

5. Masken und lokale Materialzonen aufbauen

Materialunterschiede werden mit Masken und klar abgegrenzten Objektbereichen umgesetzt.

  1. Lokale Zonen anhand von Funktion und Sichtbarkeit definieren
  2. Layer Masking für gezielte Effekte und Übergänge einsetzen
  3. Kanten und Übergänge auf störende Artefakte kontrollieren
  4. Materialvarianten ohne unnötige Duplikation organisieren

Praxisaufgabe: Ein Produktmodell erhält getrennte Marken-, Funktions- und Effektzonen.

6. Materialbibliothek und Performance optimieren

Der Abschluss reduziert unnötige Ebenen, vereinheitlicht Assets und prüft die Oberfläche in der Zielsituation.

  1. Nicht wahrnehmbare oder doppelte Ebenen entfernen
  2. Texturgrößen und Videoeinsatz an Zielplattform anpassen
  3. Materialien unter finalem Licht, Kamera und Interaktionszuständen testen
  4. Freigegebene Materialien mit Namen, Zweck und Varianten dokumentieren

Praxisaufgabe: Eine kleine, optimierte Materialbibliothek mit Prüfszene wird fertiggestellt.

Praxisprojekt

Über zwei Tage entsteht eine kuratierte Materialserie für ein Produktmodell: neutrale Basis, Markenvariante, Glas- oder Effektmaterial und stilisierte Alternative. Alle Materialien werden unter definiertem Licht geprüft und auf ein Echtzeitbudget reduziert.

Methodik

Die Vermittlung kombiniert strukturierte Fachimpulse, Live-Demonstrationen, unmittelbar anschließende Übungssequenzen, kontrollierte Zwischenstände und einen durchgängigen Projektaufbau. Jeder Arbeitsschritt wird zunächst an einer klar abgegrenzten Teilaufgabe erprobt und anschließend in die Gesamtdatei übertragen. Prüflisten sichern Benennung, Zustände, visuelle Qualität, Bedienbarkeit und technische Stabilität.

Anwendbare Fähigkeiten

  • Planung mehrschichtiger Materialien nach visueller Funktion
  • Sicherer Einsatz zentraler Material- und Medienelemente
  • Kontrollierte Gestaltung von Glas-, Fresnel- und Toon-Looks
  • Aufbau lokaler Materialzonen mit Masken und Maps
  • Optimierung und Dokumentation wiederverwendbarer Materialassets

Fachbereichsleitung und Trainingskoordination

Seminardetails

   
Dauer: 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: 3D-, Produkt-, Kommunikations- und Motion Designer, Art Directors, Webdesigner sowie Visualisierungsteams mit Bedarf an hochwertigen Echtzeitoberflächen.
Voraussetzungen: Grundkenntnisse in Spline, Objektbearbeitung und einfachem Lichtaufbau. Vorwissen in PBR- oder Shading-Systemen ist hilfreich, aber nicht erforderlich.
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Fachimpulse, Demonstrationen, angeleitete Übungen, Praxisprojekt und strukturierte Qualitätsprüfung am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Salzburg 2 Tage
Graz 2 Tage
Wien 2 Tage
Stream live 2 Tage
Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
Stream gespeichert 2 Tage
Innsbruck 2 Tage
Klagenfurt 2 Tage
Bregenz 2 Tage
Linz 2 Tage
Bregenz 2 Tage
Linz 2 Tage
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