Seminar / Training
Das Seminar vermittelt den Aufbau eines prüfbaren Compliance-Modells für mobile und stationäre Endgeräte. AppTec360 EMM wird zur Erkennung, Eskalation und kontrollierten Behandlung von Regelverstößen eingesetzt.
Technische Gerätezustände, Richtlinienabweichungen und Zugriffsentscheidungen werden zu abgestuften Reaktionsketten verbunden. Conditional Access wird als Teil eines übergreifenden Identitäts- und Sicherheitsmodells eingeordnet.
Inhaltsverzeichnis
- Lernziele
- Zielgruppe
- Vorkenntnisse
- Compliance-Modell und Kontrollziele
- Regeltypen und Plattformunterschiede
- Eskalationsstufen
- Conditional Access
- Ausnahmen und Wiederzulassung
- Nachweise, Audit und Störungsbehandlung
- Praxisworkshop
- Qualitätssicherung
- Methoden
Lernziele
Nach Abschluss des Seminars sind folgende Tätigkeiten in einem kontrollierten und dokumentierten Vorgehen möglich:
- messbare Compliance-Regeln definieren
- Warn-, Sperr- und Bereinigungsstufen planen
- Conditional-Access-Szenarien technisch vorbereiten
- Ausnahmen und Wiederzulassungen nachvollziehbar steuern
- Compliance-Nachweise für Betrieb und Revision erzeugen
Zielgruppe
EMM-Administration, Informationssicherheit, Identity- und Access-Management, technische Revision und Betriebsverantwortliche
Vorkenntnisse
Grundkenntnisse in AppTec360 EMM, Geräteprofilen und Identitätsverwaltung; Verständnis von Zugriffsrichtlinien
1. Compliance-Modell und Kontrollziele
Der Themenblock „Compliance-Modell und Kontrollziele“ verbindet fachliche Planung mit praktischer Konfiguration. Im Mittelpunkt stehen schutzbedarf und relevante Gerätezustände erfassen, regeln messbar, eindeutig und technisch prüfbar formulieren und verantwortlichkeiten für Bewertung und Reaktion festlegen. Die Konfiguration wird zunächst in einem begrenzten Testbereich aufgebaut, anschließend anhand eindeutiger Statuswerte geprüft und erst danach für den vorgesehenen Geltungsbereich freigegeben. Abhängigkeiten, typische Fehlkonfigurationen und notwendige Rückfallmaßnahmen werden in den Arbeitsablauf einbezogen.
Arbeitsschritte
- Schutzbedarf und relevante Gerätezustände erfassen
- Regeln messbar, eindeutig und technisch prüfbar formulieren
- Verantwortlichkeiten für Bewertung und Reaktion festlegen
2. Regeltypen und Plattformunterschiede
Der Themenblock „Regeltypen und Plattformunterschiede“ verbindet fachliche Planung mit praktischer Konfiguration. Im Mittelpunkt stehen verschlüsselung, Kennwort, Integrität, Betriebssystemstand und verbotene Zustände bewerten, plattformspezifische Messgrenzen dokumentieren und regeln zunächst auf Pilotgruppen anwenden. Die Konfiguration wird zunächst in einem begrenzten Testbereich aufgebaut, anschließend anhand eindeutiger Statuswerte geprüft und erst danach für den vorgesehenen Geltungsbereich freigegeben. Abhängigkeiten, typische Fehlkonfigurationen und notwendige Rückfallmaßnahmen werden in den Arbeitsablauf einbezogen.
Arbeitsschritte
- Verschlüsselung, Kennwort, Integrität, Betriebssystemstand und verbotene Zustände bewerten
- plattformspezifische Messgrenzen dokumentieren
- Regeln zunächst auf Pilotgruppen anwenden
3. Eskalationsstufen
Der Themenblock „Eskalationsstufen“ verbindet fachliche Planung mit praktischer Konfiguration. Im Mittelpunkt stehen informations-, Warn-, Quarantäne- und Sperrstufen definieren, fristen, Benachrichtigungen und automatische Aktionen festlegen und kritische Löschaktionen von reversiblen Maßnahmen trennen. Die Konfiguration wird zunächst in einem begrenzten Testbereich aufgebaut, anschließend anhand eindeutiger Statuswerte geprüft und erst danach für den vorgesehenen Geltungsbereich freigegeben. Abhängigkeiten, typische Fehlkonfigurationen und notwendige Rückfallmaßnahmen werden in den Arbeitsablauf einbezogen.
Arbeitsschritte
- Informations-, Warn-, Quarantäne- und Sperrstufen definieren
- Fristen, Benachrichtigungen und automatische Aktionen festlegen
- kritische Löschaktionen von reversiblen Maßnahmen trennen
4. Conditional Access
Der Themenblock „Conditional Access“ verbindet fachliche Planung mit praktischer Konfiguration. Im Mittelpunkt stehen gerätecompliance als Signal für Zugriffsentscheidungen einordnen, identitätsdienst, Partner-Compliance und Zielanwendungen abstimmen und zugriff bei konformem und nicht konformem Gerät testen. Die Konfiguration wird zunächst in einem begrenzten Testbereich aufgebaut, anschließend anhand eindeutiger Statuswerte geprüft und erst danach für den vorgesehenen Geltungsbereich freigegeben. Abhängigkeiten, typische Fehlkonfigurationen und notwendige Rückfallmaßnahmen werden in den Arbeitsablauf einbezogen.
Arbeitsschritte
- Gerätecompliance als Signal für Zugriffsentscheidungen einordnen
- Identitätsdienst, Partner-Compliance und Zielanwendungen abstimmen
- Zugriff bei konformem und nicht konformem Gerät testen
5. Ausnahmen und Wiederzulassung
Der Themenblock „Ausnahmen und Wiederzulassung“ verbindet fachliche Planung mit praktischer Konfiguration. Im Mittelpunkt stehen befristete Ausnahmen mit Genehmigung und Ablaufdatum verwalten, korrekturmaßnahmen eindeutig vorgeben und erneute Bewertung und Wiederfreigabe kontrollieren. Die Konfiguration wird zunächst in einem begrenzten Testbereich aufgebaut, anschließend anhand eindeutiger Statuswerte geprüft und erst danach für den vorgesehenen Geltungsbereich freigegeben. Abhängigkeiten, typische Fehlkonfigurationen und notwendige Rückfallmaßnahmen werden in den Arbeitsablauf einbezogen.
Arbeitsschritte
- befristete Ausnahmen mit Genehmigung und Ablaufdatum verwalten
- Korrekturmaßnahmen eindeutig vorgeben
- erneute Bewertung und Wiederfreigabe kontrollieren
6. Nachweise, Audit und Störungsbehandlung
Der Themenblock „Nachweise, Audit und Störungsbehandlung“ verbindet fachliche Planung mit praktischer Konfiguration. Im Mittelpunkt stehen statusberichte und Ereignisse für Prüfzwecke sichern, fehlalarme von tatsächlichen Verstößen unterscheiden und kommunikations- und Entscheidungsweg bei Massenverstößen anwenden. Die Konfiguration wird zunächst in einem begrenzten Testbereich aufgebaut, anschließend anhand eindeutiger Statuswerte geprüft und erst danach für den vorgesehenen Geltungsbereich freigegeben. Abhängigkeiten, typische Fehlkonfigurationen und notwendige Rückfallmaßnahmen werden in den Arbeitsablauf einbezogen.
Arbeitsschritte
- Statusberichte und Ereignisse für Prüfzwecke sichern
- Fehlalarme von tatsächlichen Verstößen unterscheiden
- Kommunikations- und Entscheidungsweg bei Massenverstößen anwenden
Praxisworkshop
Ein mehrstufiges Compliance-Modell wird für eine gemischte Geräteflotte aufgebaut. Anschließend werden Verstoß, Benachrichtigung, Zugriffssperre, Korrektur und Wiederzulassung vollständig durchgespielt.
Durchführung
- Kontrollziele und Messwerte definieren
- Regeln und Pilotgruppe konfigurieren
- Eskalationsstufen mit Fristen einrichten
- Conditional-Access-Testfall vorbereiten
- Verstoß auf einem Testgerät auslösen
- Korrektur und erneute Bewertung durchführen
- Auditnachweis und Ausnahmeprozess dokumentieren
Qualitätssicherung
Alle Konfigurationen werden anhand einer Prüfliste kontrolliert. Dazu gehören Sollzustand, Geltungsbereich, Abhängigkeiten, Statusmeldungen, dokumentierte Abweichungen und ein definierter Rückfallweg. Kritische Aktionen werden nur nach vorheriger Verifikation des Zielgeräts und des gewünschten Datenumfangs ausgeführt.
Methoden
Fachvortrag, Demonstration in der Managementkonsole, geführte Konfiguration, praktische Übungen am Testsystem, Fehleranalyse, Checklistenarbeit und Besprechung typischer Betriebssituationen.
Seminar und Anbieter vergleichen
Öffentliche Schulung
Diese Seminarform ist auch als Präsenzseminar bekannt und bedeutet, dass Sie in unseren Räumlichkeiten von einem Trainer vor Ort geschult werden. Jeder Teilnehmer hat einen Arbeitsplatz mit virtueller Schulungsumgebung. Öffentliche Seminare werden in deutscher Sprache durchgeführt, die Unterlagen sind teilweise in Englisch.
Inhausschulung
Diese Seminarform bietet sich für Unternehmen an, welche gleiche mehrere Teilnehmer gleichzeitig schulen möchten. Der Trainer kommt zu Ihnen ins Haus und unterrichtet in Ihren Räumlichkeiten. Diese Seminare können in Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich gebucht werden.
Webinar
Diese Art der Schulung ist geeignet, wenn Sie die Präsenz eines Trainers nicht benötigen, nicht Reisen können und über das Internet an einer Schulung teilnehmen möchten.
Fachbereichsleitung und Ansprechpersonen
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René Launa
Telefon: + 43 (720) 022000
E-Mail: rené.launa@seminar-experts.at -

Adam Steyer
Telefon: + 43 (720) 022000
E-Mail:
Seminardetails
| Dauer: | 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, Folgetage: 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich und Webinar: € 1.198 zzgl. MwSt. Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | EMM-Administration, Informationssicherheit, Identity- und Access-Management, technische Revision und Betriebsverantwortliche |
| Voraussetzungen: | Grundkenntnisse in AppTec360 EMM, Geräteprofilen und Identitätsverwaltung; Verständnis von Zugriffsrichtlinien |
| Standorte: | Bregenz, Graz, Innsbruck, Klagenfurt, Linz, Salzburg, Wien |
| Methoden: | Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 43 (720) 022000 |
Seminartermine
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