Seminar AppTec360 EMM Zertifikate, SCEP, WLAN und Netzwerkprofile

Seminar / Training

Das Seminar vermittelt den Einsatz von Zertifikaten für authentifizierte WLAN-, VPN- und E-Mail-Zugriffe. AppTec360 EMM, SCEP und Netzwerkprofile werden zu einem automatisierten Zertifikatslebenszyklus verbunden.

Vertrauensketten, Identitäten, Vorlagen, Ausstellung, Verteilung, Erneuerung und Sperrung werden systematisch behandelt. Fehler in Zertifikaten und Netzwerkprofilen werden entlang der gesamten Kette untersucht.

Inhaltsverzeichnis

  • Lernziele
  • Zielgruppe
  • Vorkenntnisse
  • PKI- und Vertrauensmodell
  • SCEP-Architektur und Vorlagen
  • Zertifikatsprofile in AppTec360 EMM
  • WLAN- und VPN-Profile
  • Lebenszyklus und Gerätewechsel
  • Fehleranalyse
  • Praxisworkshop
  • Qualitätssicherung
  • Methoden

Lernziele

Nach Abschluss des Seminars sind folgende Tätigkeiten in einem kontrollierten und dokumentierten Vorgehen möglich:

  • eine EMM-taugliche Zertifikatsarchitektur planen
  • SCEP- und Zertifikatsparameter sicher konfigurieren
  • Zertifikate mit WLAN-, VPN- oder E-Mail-Profilen verbinden
  • Erneuerung und Sperrung automatisieren
  • Authentifizierungsfehler systematisch eingrenzen

Zielgruppe

EMM-, Netzwerk- und PKI-Administration, Informationssicherheit sowie technische Projektleitung

Vorkenntnisse

Grundkenntnisse in PKI, X.509, TLS, WLAN-Enterprise, VPN und AppTec360 EMM

1. PKI- und Vertrauensmodell

Der Themenblock „PKI- und Vertrauensmodell“ verbindet fachliche Planung mit praktischer Konfiguration. Im Mittelpunkt stehen zertifizierungsstellen, Zwischenzertifikate und Vertrauensanker erfassen, geräte- und Benutzeridentitäten unterscheiden und schutzbedarf, Laufzeit und Sperrverfahren festlegen. Die Konfiguration wird zunächst in einem begrenzten Testbereich aufgebaut, anschließend anhand eindeutiger Statuswerte geprüft und erst danach für den vorgesehenen Geltungsbereich freigegeben. Abhängigkeiten, typische Fehlkonfigurationen und notwendige Rückfallmaßnahmen werden in den Arbeitsablauf einbezogen.

Arbeitsschritte

  1. Zertifizierungsstellen, Zwischenzertifikate und Vertrauensanker erfassen
  2. Geräte- und Benutzeridentitäten unterscheiden
  3. Schutzbedarf, Laufzeit und Sperrverfahren festlegen

2. SCEP-Architektur und Vorlagen

Der Themenblock „SCEP-Architektur und Vorlagen“ verbindet fachliche Planung mit praktischer Konfiguration. Im Mittelpunkt stehen sCEP-Dienst, Netzpfade und Authentisierung vorbereiten, zertifikatsvorlage, Schlüsselparameter und Antragstellerdaten abstimmen und testanforderung mit begrenztem Geltungsbereich durchführen. Die Konfiguration wird zunächst in einem begrenzten Testbereich aufgebaut, anschließend anhand eindeutiger Statuswerte geprüft und erst danach für den vorgesehenen Geltungsbereich freigegeben. Abhängigkeiten, typische Fehlkonfigurationen und notwendige Rückfallmaßnahmen werden in den Arbeitsablauf einbezogen.

Arbeitsschritte

  1. SCEP-Dienst, Netzpfade und Authentisierung vorbereiten
  2. Zertifikatsvorlage, Schlüsselparameter und Antragstellerdaten abstimmen
  3. Testanforderung mit begrenztem Geltungsbereich durchführen

3. Zertifikatsprofile in AppTec360 EMM

Der Themenblock „Zertifikatsprofile in AppTec360 EMM“ verbindet fachliche Planung mit praktischer Konfiguration. Im Mittelpunkt stehen vertrauens-, Identitäts- und SCEP-Profile getrennt anlegen, variablen und eindeutige Identifikatoren kontrollieren und profilreihenfolge und Abhängigkeiten dokumentieren. Die Konfiguration wird zunächst in einem begrenzten Testbereich aufgebaut, anschließend anhand eindeutiger Statuswerte geprüft und erst danach für den vorgesehenen Geltungsbereich freigegeben. Abhängigkeiten, typische Fehlkonfigurationen und notwendige Rückfallmaßnahmen werden in den Arbeitsablauf einbezogen.

Arbeitsschritte

  1. Vertrauens-, Identitäts- und SCEP-Profile getrennt anlegen
  2. Variablen und eindeutige Identifikatoren kontrollieren
  3. Profilreihenfolge und Abhängigkeiten dokumentieren

4. WLAN- und VPN-Profile

Der Themenblock „WLAN- und VPN-Profile“ verbindet fachliche Planung mit praktischer Konfiguration. Im Mittelpunkt stehen enterprise-WLAN oder VPN mit Zertifikatsauthentifizierung konfigurieren, serververtrauen und zulässige Zertifizierungsstellen begrenzen und verbindung mit gültigem Zertifikat testen. Die Konfiguration wird zunächst in einem begrenzten Testbereich aufgebaut, anschließend anhand eindeutiger Statuswerte geprüft und erst danach für den vorgesehenen Geltungsbereich freigegeben. Abhängigkeiten, typische Fehlkonfigurationen und notwendige Rückfallmaßnahmen werden in den Arbeitsablauf einbezogen.

Arbeitsschritte

  1. Enterprise-WLAN oder VPN mit Zertifikatsauthentifizierung konfigurieren
  2. Serververtrauen und zulässige Zertifizierungsstellen begrenzen
  3. Verbindung mit gültigem Zertifikat testen

5. Lebenszyklus und Gerätewechsel

Der Themenblock „Lebenszyklus und Gerätewechsel“ verbindet fachliche Planung mit praktischer Konfiguration. Im Mittelpunkt stehen erneuerungszeitpunkt und automatische Neuausstellung festlegen, zertifikat bei Verlust oder Offboarding sperren und ersatzgerät ohne Mehrfachidentität bereitstellen. Die Konfiguration wird zunächst in einem begrenzten Testbereich aufgebaut, anschließend anhand eindeutiger Statuswerte geprüft und erst danach für den vorgesehenen Geltungsbereich freigegeben. Abhängigkeiten, typische Fehlkonfigurationen und notwendige Rückfallmaßnahmen werden in den Arbeitsablauf einbezogen.

Arbeitsschritte

  1. Erneuerungszeitpunkt und automatische Neuausstellung festlegen
  2. Zertifikat bei Verlust oder Offboarding sperren
  3. Ersatzgerät ohne Mehrfachidentität bereitstellen

6. Fehleranalyse

Der Themenblock „Fehleranalyse“ verbindet fachliche Planung mit praktischer Konfiguration. Im Mittelpunkt stehen vertrauen, Gültigkeit, Name, Vorlage und Netzwerkpfad getrennt prüfen, geräte-, SCEP-, PKI- und Netzwerkprotokolle zeitlich abgleichen und ursache beheben und vorbeugende Kontrolle dokumentieren. Die Konfiguration wird zunächst in einem begrenzten Testbereich aufgebaut, anschließend anhand eindeutiger Statuswerte geprüft und erst danach für den vorgesehenen Geltungsbereich freigegeben. Abhängigkeiten, typische Fehlkonfigurationen und notwendige Rückfallmaßnahmen werden in den Arbeitsablauf einbezogen.

Arbeitsschritte

  1. Vertrauen, Gültigkeit, Name, Vorlage und Netzwerkpfad getrennt prüfen
  2. Geräte-, SCEP-, PKI- und Netzwerkprotokolle zeitlich abgleichen
  3. Ursache beheben und vorbeugende Kontrolle dokumentieren

Praxisworkshop

Ein Testgerät erhält automatisiert ein Identitätszertifikat und damit Zugriff auf ein geschütztes WLAN oder VPN. Danach werden Erneuerung, Sperrung und ein Fehler in der Vertrauenskette geprüft.

Durchführung

  1. PKI- und Netzwerkvoraussetzungen erfassen
  2. SCEP-Vorlage und Dienstparameter prüfen
  3. Vertrauens- und Identitätsprofile erstellen
  4. WLAN- oder VPN-Profil anbinden
  5. Zertifikat ausstellen und Verbindung testen
  6. Erneuerung und Sperrung simulieren
  7. Fehler in der Vertrauenskette analysieren
  8. Betriebs- und Ablaufkalender dokumentieren

Qualitätssicherung

Alle Konfigurationen werden anhand einer Prüfliste kontrolliert. Dazu gehören Sollzustand, Geltungsbereich, Abhängigkeiten, Statusmeldungen, dokumentierte Abweichungen und ein definierter Rückfallweg. Kritische Aktionen werden nur nach vorheriger Verifikation des Zielgeräts und des gewünschten Datenumfangs ausgeführt.

Methoden

Fachvortrag, Demonstration in der Managementkonsole, geführte Konfiguration, praktische Übungen am Testsystem, Fehleranalyse, Checklistenarbeit und Besprechung typischer Betriebssituationen.

Fachbereichsleitung und Ansprechpersonen

Seminar und Anbieter vergleichen

Öffentliche Schulung

Diese Seminarform ist auch als Präsenzseminar bekannt und bedeutet, dass Sie in unseren Räumlichkeiten von einem Trainer vor Ort geschult werden. Jeder Teilnehmer hat einen Arbeitsplatz mit virtueller Schulungsumgebung. Öffentliche Seminare werden in deutscher Sprache durchgeführt, die Unterlagen sind teilweise in Englisch.

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Inhausschulung

Diese Seminarform bietet sich für Unternehmen an, welche gleiche mehrere Teilnehmer gleichzeitig schulen möchten. Der Trainer kommt zu Ihnen ins Haus und unterrichtet in Ihren Räumlichkeiten. Diese Seminare können in Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich gebucht werden.

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Webinar

Diese Art der Schulung ist geeignet, wenn Sie die Präsenz eines Trainers nicht benötigen, nicht Reisen können und über das Internet an einer Schulung teilnehmen möchten.

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Fachbereichsleitung und Ansprechpersonen

Seminardetails

   
Dauer: 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, Folgetage: 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich und Webinar: € 1.198 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: EMM-, Netzwerk- und PKI-Administration, Informationssicherheit sowie technische Projektleitung
Voraussetzungen: Grundkenntnisse in PKI, X.509, TLS, WLAN-Enterprise, VPN und AppTec360 EMM
Standorte: Bregenz, Graz, Innsbruck, Klagenfurt, Linz, Salzburg, Wien
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 43 (720) 022000

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Salzburg 2 Tage
Graz 2 Tage
Wien 2 Tage
Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
Stream live 2 Tage
Innsbruck 2 Tage
Stream gespeichert 2 Tage
Klagenfurt 2 Tage
Bregenz 2 Tage
Linz 2 Tage
Bregenz 2 Tage
Linz 2 Tage
Salzburg 2 Tage
Graz 2 Tage
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Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
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