Seminarprofil
Das eintägige Praxisseminar konzentriert sich auf belastbare Alarmierungsregeln. Zustandswechsel, Bestätigungslogik, Zeitperioden, Kontaktmodelle, Abhängigkeiten und Eskalationen werden so kombiniert, dass relevante Meldungen ankommen und unnötige Meldungsfluten vermieden werden.
Neben E-Mail-Benachrichtigungen werden Weiterleitungen an externe Betriebsprozesse konzeptionell eingeordnet. Testszenarien zeigen, wie sich Fehler in Commands, Makros, Kontakten und Zeitfenstern zielgerichtet finden lassen.
Inhaltsübersicht
- Ereignis- und Benachrichtigungsmodell
- Kontakte, Gruppen und Zeitperioden
- Commands, Makros und Nachrichtentexte
- Eskalationen, Abhängigkeiten und Unterdrückung
- Test, Abnahme und Störungsanalyse
Seminarinhalte
1. Ereignis- und Benachrichtigungsmodell
- Schritt 1: Host- und Servicezustände, Hard- und Soft-States, Check-Versuche, Zustandswechsel und Benachrichtigungsintervalle voneinander unterscheiden.
- Schritt 2: Alarmierungsbedarf je Ressourcentyp, Kritikalität und Betriebszeit in einer einfachen Meldematrix dokumentieren.
- Schritt 3: Ursachen für Doppelmeldungen, verfrühte Eskalationen und unterdrückte Benachrichtigungen anhand des Zustandsmodells erkennen.
2. Kontakte, Gruppen und Zeitperioden
- Schritt 1: Kontakte und Kontaktgruppen mit eindeutigen Zuständigkeiten, Erreichbarkeiten und Vertretungsregeln strukturieren.
- Schritt 2: Zeitperioden für Bereitschaft, Wartungsfenster, Feiertage und abweichende Servicezeiten erstellen und testen.
- Schritt 3: Kontaktzuordnung über Templates und Vererbung so aufbauen, dass Änderungen zentral und nachvollziehbar bleiben.
3. Commands, Makros und Nachrichtentexte
- Schritt 1: Benachrichtigungscommands analysieren und benötigte Standard-, Ressourcen- und benutzerdefinierte Makros auswählen.
- Schritt 2: Nachrichtentexte mit eindeutiger Ressource, Zustand, Dauer, Ausgabe, Handlungsanweisung und Rücksprunginformation gestalten.
- Schritt 3: Commands unter realistischen Rechten ausführen und Fehler bei Pfaden, Umgebungsvariablen, Sonderzeichen oder Berechtigungen beheben.
4. Eskalationen, Abhängigkeiten und Unterdrückung
- Schritt 1: Eskalationsstufen nach Zeit, Wiederholungszahl und Kritikalität definieren und den Übergang zwischen Rufbereitschaften prüfen.
- Schritt 2: Host- und Serviceabhängigkeiten einsetzen, um Folgealarme bei bekannten Ursachen gezielt zu unterdrücken.
- Schritt 3: Downtimes, Acknowledgements, Flapping-Erkennung und Notification Options passend zum Betriebsprozess kombinieren.
5. Test, Abnahme und Störungsanalyse
- Schritt 1: Geplante Zustandswechsel erzeugen und den vollständigen Weg vom Check bis zur zugestellten Nachricht protokollieren.
- Schritt 2: Event Logs, Engine-Logs und Kontaktkonfiguration vergleichen, wenn Meldungen fehlen oder unerwartet versendet werden.
- Schritt 3: Abnahmetests und regelmäßige Alarmierungsproben mit Soll-Empfängern, Fristen und dokumentiertem Ergebnis festlegen.
Praxisübungen
- Aufbau einer Kontakt- und Bereitschaftsmatrix mit Zeitperioden
- Konfiguration einer zweistufigen Eskalation mit Abhängigkeit
- Test eines Benachrichtigungscommands mit Makros und Fehlerausgabe
- Analyse eines absichtlich unterdrückten Alarms anhand der Ereigniskette
Zielgruppe
Monitoring-Administratoren, Operatoren mit Konfigurationsaufgaben, Service-Desk-Verantwortliche und Bereitschaftskoordinatoren
Voraussetzungen
Grundkenntnisse der Centreon-Oberfläche sowie Verständnis von Hosts, Services, Zuständen und Templates
Seminar und Anbieter vergleichen
Öffentliche Schulung
Diese Seminarform ist auch als Präsenzseminar bekannt und bedeutet, dass Sie in unseren Räumlichkeiten von einem Trainer vor Ort geschult werden. Jeder Teilnehmer hat einen Arbeitsplatz mit virtueller Schulungsumgebung. Öffentliche Seminare werden in deutscher Sprache durchgeführt, die Unterlagen sind teilweise in Englisch.
Inhausschulung
Diese Seminarform bietet sich für Unternehmen an, welche gleiche mehrere Teilnehmer gleichzeitig schulen möchten. Der Trainer kommt zu Ihnen ins Haus und unterrichtet in Ihren Räumlichkeiten. Diese Seminare können in Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich gebucht werden.
Webinar
Diese Art der Schulung ist geeignet, wenn Sie die Präsenz eines Trainers nicht benötigen, nicht Reisen können und über das Internet an einer Schulung teilnehmen möchten.
Fachbereichsleiter / Leiter der Trainer / Ihre Ansprechpartner
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René Launa
Telefon: + 43 (720) 022000
E-Mail: rené.launa@seminar-experts.at -

Adam Steyer
Telefon: + 43 (720) 022000
E-Mail:
Seminardetails
| Dauer: | 1 Tag ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich und Webinar: € 599 zzgl. MwSt. Inhaus: € 1.700 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Monitoring-Administratoren, Operatoren mit Konfigurationsaufgaben, Service-Desk-Verantwortliche und Bereitschaftskoordinatoren |
| Voraussetzungen: | Grundkenntnisse der Centreon-Oberfläche sowie Verständnis von Hosts, Services, Zuständen und Templates |
| Standorte: | Bregenz, Graz, Innsbruck, Klagenfurt, Linz, Salzburg, Wien |
| Methoden: | Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 43 (720) 022000 |
Seminartermine
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