Seminar Digital Product Passport – Speicherung, Versionierung und Datenpersistenz

Produktpassdaten müssen Produktlebenszyklen, Betreiberwechsel und technische Plattformzyklen überdauern. Das Seminar entwickelt eine Datenhaltungsstrategie, die aktuelle Sicht, Historie, Nachweise, Wiederherstellung und kontrollierte Migration verbindet.

Inhaltsübersicht

  1. Kapitel 1: Datenhaltungsmodelle und Verantwortungsgrenzen
  2. Kapitel 2: Versionierung, Historie und Korrektur
  3. Kapitel 3: Retention, Archivierung und Löschung
  4. Kapitel 4: Integrität, Backup und Wiederherstellung
  5. Kapitel 5: Migration, Providerwechsel und Stilllegung

Zielsetzung

Die Lernziele verbinden fachliche Einordnung, strukturierte Modellierung und schrittweise Umsetzung. Nach Abschluss stehen dokumentierte Arbeitsartefakte für Projekt, Architektur, Datenmanagement oder Betrieb zur Verfügung.

  • geeignete Speicher- und Historisierungsmodelle auswählen
  • Versionen, Korrekturen, Status und Ereignisse nachvollziehbar abbilden
  • Retention, Archivierung und Löschung regelbasiert gestalten
  • Integrität, Backup und Wiederherstellung überprüfbar machen
  • Providerwechsel, Stilllegung und langfristigen Zugriff vorbereiten

Zielgruppe

  • Daten- und Lösungsarchitektur
  • DPP-Plattformbetrieb und DevOps
  • Records Management und Archivierung
  • Data Governance und Compliance
  • Business Continuity und IT-Service-Management

Voraussetzungen

Grundkenntnisse zu Datenbanken, Archivierung oder DPP-Datenmodellen sind hilfreich, aber nicht zwingend.

Didaktische Einordnung

Zwei Tage ermöglichen die gemeinsame Bearbeitung von Datenmodell, Versionierung, Retention, Backup und Exit. Ein eintägiges Format würde die praktischen Wiederherstellungs-, Migrations- und Integritätsprüfungen nicht ausreichend abdecken. Vorgesehen sind 2 Seminartage mit Fachimpulsen, moderierter Modellierung, Demonstrationen, Fallstudien, Prüfschritten und dokumentierten Praxisarbeiten.

Kapitel 1: Datenhaltungsmodelle und Verantwortungsgrenzen

Inhaltsverzeichnis des Kapitels: zentrale und verteilte Repositories; aktuelle Sicht und Ereignisspeicher; strukturiertes Datenobjekt und Nachweisdokument; Mandanten, Regionen und Datenresidenz

Das Kapitel verbindet fachliche Definitionen, Datenverantwortung, technische Umsetzung und überprüfbare Freigabekriterien zu einem nachvollziehbaren Arbeitsablauf.

  1. Schritt 1: zentrale und verteilte Repositories fachlich einordnen, Begriffe und Systemgrenzen abgrenzen sowie die Relevanz für den konkreten Anwendungsfall dokumentieren.
  2. Schritt 2: aktuelle Sicht und Ereignisspeicher als Daten-, Rollen- und Regelwerk erfassen, Verantwortlichkeiten zuordnen und messbare Prüfkriterien festlegen.
  3. Schritt 3: strukturiertes Datenobjekt und Nachweisdokument in einen technischen oder organisatorischen Lösungsbaustein überführen, Schnittstellen, Zustände und Ausnahmefälle beschreiben.
  4. Schritt 4: Mandanten, Regionen und Datenresidenz anhand eines positiven und eines negativen Testfalls verifizieren, Abweichungen bewerten und die Freigabeunterlagen vervollständigen.

Praxisarbeit: Drei Speicherarchitekturen werden anhand von Konsistenz, Kontrolle, Skalierung, Kosten und Exit-Fähigkeit bewertet.

Kapitel 2: Versionierung, Historie und Korrektur

Inhaltsverzeichnis des Kapitels: unveränderliche Versionen; fachliche und technische Änderungsgründe; gültig-ab, gültig-bis und Veröffentlichungszeit; Korrektur, Rücknahme und superseded Status

Das Kapitel verbindet fachliche Definitionen, Datenverantwortung, technische Umsetzung und überprüfbare Freigabekriterien zu einem nachvollziehbaren Arbeitsablauf.

  1. Schritt 1: unveränderliche Versionen fachlich einordnen, Begriffe und Systemgrenzen abgrenzen sowie die Relevanz für den konkreten Anwendungsfall dokumentieren.
  2. Schritt 2: fachliche und technische Änderungsgründe als Daten-, Rollen- und Regelwerk erfassen, Verantwortlichkeiten zuordnen und messbare Prüfkriterien festlegen.
  3. Schritt 3: gültig-ab, gültig-bis und Veröffentlichungszeit in einen technischen oder organisatorischen Lösungsbaustein überführen, Schnittstellen, Zustände und Ausnahmefälle beschreiben.
  4. Schritt 4: Korrektur, Rücknahme und superseded Status anhand eines positiven und eines negativen Testfalls verifizieren, Abweichungen bewerten und die Freigabeunterlagen vervollständigen.

Praxisarbeit: Ein Versionsmodell mit erlaubten Änderungen, Statusübergängen, Referenzen und Anzeige der aktuellen Sicht wird entworfen.

Kapitel 3: Retention, Archivierung und Löschung

Inhaltsverzeichnis des Kapitels: produktbezogene Aufbewahrungsdauer; Nachweise und Auditdaten; gesetzliche, vertragliche und betriebliche Regeln; Löschsperren, Anonymisierung und kontrollierte Vernichtung

Das Kapitel verbindet fachliche Definitionen, Datenverantwortung, technische Umsetzung und überprüfbare Freigabekriterien zu einem nachvollziehbaren Arbeitsablauf.

  1. Schritt 1: produktbezogene Aufbewahrungsdauer fachlich einordnen, Begriffe und Systemgrenzen abgrenzen sowie die Relevanz für den konkreten Anwendungsfall dokumentieren.
  2. Schritt 2: Nachweise und Auditdaten als Daten-, Rollen- und Regelwerk erfassen, Verantwortlichkeiten zuordnen und messbare Prüfkriterien festlegen.
  3. Schritt 3: gesetzliche, vertragliche und betriebliche Regeln in einen technischen oder organisatorischen Lösungsbaustein überführen, Schnittstellen, Zustände und Ausnahmefälle beschreiben.
  4. Schritt 4: Löschsperren, Anonymisierung und kontrollierte Vernichtung anhand eines positiven und eines negativen Testfalls verifizieren, Abweichungen bewerten und die Freigabeunterlagen vervollständigen.

Praxisarbeit: Eine Retention-Matrix ordnet Datenklassen, Fristen, Auslöser, Verantwortliche und Löschverfahren zu.

Kapitel 4: Integrität, Backup und Wiederherstellung

Inhaltsverzeichnis des Kapitels: Hash- und Signaturnachweise; Sicherungsumfang und Frequenz; RPO, RTO und Wiederanlaufreihenfolge; Restore-Test und Beweissicherung

Das Kapitel verbindet fachliche Definitionen, Datenverantwortung, technische Umsetzung und überprüfbare Freigabekriterien zu einem nachvollziehbaren Arbeitsablauf.

  1. Schritt 1: Hash- und Signaturnachweise fachlich einordnen, Begriffe und Systemgrenzen abgrenzen sowie die Relevanz für den konkreten Anwendungsfall dokumentieren.
  2. Schritt 2: Sicherungsumfang und Frequenz als Daten-, Rollen- und Regelwerk erfassen, Verantwortlichkeiten zuordnen und messbare Prüfkriterien festlegen.
  3. Schritt 3: RPO, RTO und Wiederanlaufreihenfolge in einen technischen oder organisatorischen Lösungsbaustein überführen, Schnittstellen, Zustände und Ausnahmefälle beschreiben.
  4. Schritt 4: Restore-Test und Beweissicherung anhand eines positiven und eines negativen Testfalls verifizieren, Abweichungen bewerten und die Freigabeunterlagen vervollständigen.

Praxisarbeit: Ein Sicherungs- und Wiederherstellungsplan wird einschließlich Testdatensatz, Erfolgskriterien und Abweichungsbehandlung erstellt.

Kapitel 5: Migration, Providerwechsel und Stilllegung

Inhaltsverzeichnis des Kapitels: portables Exportformat; Schlüssel-, Identitäts- und Resolverübergang; Parallelbetrieb und Konsistenzprüfung; Exit, Insolvenz und dauerhafte Referenzauflösung

Das Kapitel verbindet fachliche Definitionen, Datenverantwortung, technische Umsetzung und überprüfbare Freigabekriterien zu einem nachvollziehbaren Arbeitsablauf.

  1. Schritt 1: portables Exportformat fachlich einordnen, Begriffe und Systemgrenzen abgrenzen sowie die Relevanz für den konkreten Anwendungsfall dokumentieren.
  2. Schritt 2: Schlüssel-, Identitäts- und Resolverübergang als Daten-, Rollen- und Regelwerk erfassen, Verantwortlichkeiten zuordnen und messbare Prüfkriterien festlegen.
  3. Schritt 3: Parallelbetrieb und Konsistenzprüfung in einen technischen oder organisatorischen Lösungsbaustein überführen, Schnittstellen, Zustände und Ausnahmefälle beschreiben.
  4. Schritt 4: Exit, Insolvenz und dauerhafte Referenzauflösung anhand eines positiven und eines negativen Testfalls verifizieren, Abweichungen bewerten und die Freigabeunterlagen vervollständigen.

Praxisarbeit: Ein Exit-Runbook mit Export, Validierung, Resolverumschaltung, Rückfalloption und Abschlussnachweis wird ausgearbeitet.

Arbeitsunterlagen

Enthalten sind strukturierte Checklisten, Rollen- und Datenmatrizen, Modellierungsvorlagen, Testfallmuster, Entscheidungstabellen und ein auf das Seminarthema zugeschnittenes Arbeitsbeispiel. Die Unterlagen unterstützen die unmittelbare Übertragung in Projekt- und Betriebsdokumentationen.

Fachbereichsleitung, Trainerleitung und Kontakt

Seminardetails

   
Dauer: 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Daten- und Lösungsarchitektur; DPP-Plattformbetrieb und DevOps; Records Management und Archivierung; Data Governance und Compliance; Business Continuity und IT-Service-Management
Voraussetzungen: Grundkenntnisse zu Datenbanken, Archivierung oder DPP-Datenmodellen sind hilfreich, aber nicht zwingend.
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Fachimpulse, moderierte Modellierung, Demonstrationen, Fallstudien, praktische Übungen und strukturierte Prüfschritte
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Bregenz 2 Tage
Linz 2 Tage
Salzburg 2 Tage
Graz 2 Tage
Wien 2 Tage
Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
Stream live 2 Tage
Innsbruck 2 Tage
Stream gespeichert 2 Tage
Klagenfurt 2 Tage
Innsbruck 2 Tage
Stream gespeichert 2 Tage
Klagenfurt 2 Tage
Bregenz 2 Tage
Linz 2 Tage
Salzburg 2 Tage
Graz 2 Tage
Wien 2 Tage
Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
Stream live 2 Tage
Wien 2 Tage
Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
Stream live 2 Tage
Innsbruck 2 Tage
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Bregenz 2 Tage
Linz 2 Tage
Salzburg 2 Tage
Graz 2 Tage
Salzburg 2 Tage
Graz 2 Tage
Wien 2 Tage
Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
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