Das Format bietet eine verdichtete Gesamtübersicht mit ausreichend Praxisanteil für ein gemeinsames Zielbild und einen belastbaren Projektstart. Technische Vertiefungen werden so weit behandelt, dass Schnittstellen zwischen Fachbereich, Datenmanagement, Architektur und Trust-Infrastruktur geklärt werden können.
Inhaltsübersicht
- Kapitel 1: DPP-Rahmen, Use Cases und Daten
- Kapitel 2: Identifikation, Architektur und Datenaustausch
- Kapitel 3: Supply-Chain Credentials im DPP-Kontext
- Kapitel 4: Trust, Status und Security
- Kapitel 5: Pilot, Test und Roadmap
Zielsetzung
Die Lernziele verbinden fachliche Einordnung, strukturierte Modellierung und schrittweise Umsetzung. Nach Abschluss stehen dokumentierte Arbeitsartefakte für Projekt, Architektur, Datenmanagement oder Betrieb zur Verfügung.
- DPP-Anforderungen und Supply-Chain-Credential-Use-Cases gemeinsam einordnen
- Daten, Identifikation, Architektur und Vertrauensrollen strukturieren
- Credential-Issuance, -Presentation und Status auf Lösungsebene verstehen
- Security, Datenschutz und Governance in das Zielbild integrieren
- einen priorisierten Pilot- und Lernpfad festlegen
Zielgruppe
- DPP-Programm- und Projektleitungen
- Product Compliance, Nachhaltigkeit und Supply Chain
- Daten-, Enterprise- und Solution Architecture
- IT-Integration, Security und Identity
- Produktmanagement und technische Entscheidungsverantwortung
Voraussetzungen
Keine speziellen Vorkenntnisse erforderlich. Ein Grundverständnis für Produktdaten oder Lieferketten ist hilfreich.
Didaktische Einordnung
Drei Tage entsprechen dem notwendigen Kompromiss zwischen Managementüberblick und technischer Umsetzungsfähigkeit. Zwei Tage wären für Credentials, Architektur und Pilotplanung zu knapp; mehr als drei Tage würden den Charakter eines Kompaktseminars verlassen. Vorgesehen sind 3 Seminartage mit Fachimpulsen, moderierter Modellierung, Demonstrationen, Fallstudien, Prüfschritten und dokumentierten Praxisarbeiten.
Kapitel 1: DPP-Rahmen, Use Cases und Daten
Inhaltsverzeichnis des Kapitels: regulatorische Betroffenheit; Akteure und Nutzergruppen; Datenkategorien und Lebenszyklus; Nachweise, Schutzbedarf und Datenquellen
Das Kapitel verbindet fachliche Definitionen, Datenverantwortung, technische Umsetzung und überprüfbare Freigabekriterien zu einem nachvollziehbaren Arbeitsablauf.
- Schritt 1: regulatorische Betroffenheit fachlich einordnen, Begriffe und Systemgrenzen abgrenzen sowie die Relevanz für den konkreten Anwendungsfall dokumentieren.
- Schritt 2: Akteure und Nutzergruppen als Daten-, Rollen- und Regelwerk erfassen, Verantwortlichkeiten zuordnen und messbare Prüfkriterien festlegen.
- Schritt 3: Datenkategorien und Lebenszyklus in einen technischen oder organisatorischen Lösungsbaustein überführen, Schnittstellen, Zustände und Ausnahmefälle beschreiben.
- Schritt 4: Nachweise, Schutzbedarf und Datenquellen anhand eines positiven und eines negativen Testfalls verifizieren, Abweichungen bewerten und die Freigabeunterlagen vervollständigen.
Praxisarbeit: Eine kombinierte Betroffenheits- und Datenlandkarte für ein Produkt und seine Lieferkette wird erstellt.
Kapitel 2: Identifikation, Architektur und Datenaustausch
Inhaltsverzeichnis des Kapitels: Modell-, Chargen- und Einzelobjektidentität; Datenträger und Resolver; Registry, Repository und APIs; Formate, Semantik und Versionierung
Das Kapitel verbindet fachliche Definitionen, Datenverantwortung, technische Umsetzung und überprüfbare Freigabekriterien zu einem nachvollziehbaren Arbeitsablauf.
- Schritt 1: Modell-, Chargen- und Einzelobjektidentität fachlich einordnen, Begriffe und Systemgrenzen abgrenzen sowie die Relevanz für den konkreten Anwendungsfall dokumentieren.
- Schritt 2: Datenträger und Resolver als Daten-, Rollen- und Regelwerk erfassen, Verantwortlichkeiten zuordnen und messbare Prüfkriterien festlegen.
- Schritt 3: Registry, Repository und APIs in einen technischen oder organisatorischen Lösungsbaustein überführen, Schnittstellen, Zustände und Ausnahmefälle beschreiben.
- Schritt 4: Formate, Semantik und Versionierung anhand eines positiven und eines negativen Testfalls verifizieren, Abweichungen bewerten und die Freigabeunterlagen vervollständigen.
Praxisarbeit: Ein vereinfachtes End-to-End-Zielbild vom physischen Produkt bis zum Produktpassabruf wird entwickelt.
Kapitel 3: Supply-Chain Credentials im DPP-Kontext
Inhaltsverzeichnis des Kapitels: Issuer, Holder, Verifier und Credential Subject; Claims, Schemas und Evidenz; Issuance und Presentation; Verknüpfung von Credential und Produktpass
Das Kapitel verbindet fachliche Definitionen, Datenverantwortung, technische Umsetzung und überprüfbare Freigabekriterien zu einem nachvollziehbaren Arbeitsablauf.
- Schritt 1: Issuer, Holder, Verifier und Credential Subject fachlich einordnen, Begriffe und Systemgrenzen abgrenzen sowie die Relevanz für den konkreten Anwendungsfall dokumentieren.
- Schritt 2: Claims, Schemas und Evidenz als Daten-, Rollen- und Regelwerk erfassen, Verantwortlichkeiten zuordnen und messbare Prüfkriterien festlegen.
- Schritt 3: Issuance und Presentation in einen technischen oder organisatorischen Lösungsbaustein überführen, Schnittstellen, Zustände und Ausnahmefälle beschreiben.
- Schritt 4: Verknüpfung von Credential und Produktpass anhand eines positiven und eines negativen Testfalls verifizieren, Abweichungen bewerten und die Freigabeunterlagen vervollständigen.
Praxisarbeit: Ein Herkunftsnachweis wird als Credential modelliert und in einen DPP-Prüfprozess eingebettet.
Kapitel 4: Trust, Status und Security
Inhaltsverzeichnis des Kapitels: Trust Registry und Akkreditierung; Signaturen, Schlüssel und Integrität; Status, Suspendierung und Widerruf; Zugriff, Datenschutz und Geschäftsgeheimnisse
Das Kapitel verbindet fachliche Definitionen, Datenverantwortung, technische Umsetzung und überprüfbare Freigabekriterien zu einem nachvollziehbaren Arbeitsablauf.
- Schritt 1: Trust Registry und Akkreditierung fachlich einordnen, Begriffe und Systemgrenzen abgrenzen sowie die Relevanz für den konkreten Anwendungsfall dokumentieren.
- Schritt 2: Signaturen, Schlüssel und Integrität als Daten-, Rollen- und Regelwerk erfassen, Verantwortlichkeiten zuordnen und messbare Prüfkriterien festlegen.
- Schritt 3: Status, Suspendierung und Widerruf in einen technischen oder organisatorischen Lösungsbaustein überführen, Schnittstellen, Zustände und Ausnahmefälle beschreiben.
- Schritt 4: Zugriff, Datenschutz und Geschäftsgeheimnisse anhand eines positiven und eines negativen Testfalls verifizieren, Abweichungen bewerten und die Freigabeunterlagen vervollständigen.
Praxisarbeit: Eine Vertrauens- und Zugriffsmatrix mit Statusprüfung, Datenminimierung und Eskalation wird erstellt.
Kapitel 5: Pilot, Test und Roadmap
Inhaltsverzeichnis des Kapitels: Readiness und Pilotprodukt; Minimaldaten und Partnerkreis; End-to-End- und Konformitätstest; Governance, Betrieb und Skalierung
Das Kapitel verbindet fachliche Definitionen, Datenverantwortung, technische Umsetzung und überprüfbare Freigabekriterien zu einem nachvollziehbaren Arbeitsablauf.
- Schritt 1: Readiness und Pilotprodukt fachlich einordnen, Begriffe und Systemgrenzen abgrenzen sowie die Relevanz für den konkreten Anwendungsfall dokumentieren.
- Schritt 2: Minimaldaten und Partnerkreis als Daten-, Rollen- und Regelwerk erfassen, Verantwortlichkeiten zuordnen und messbare Prüfkriterien festlegen.
- Schritt 3: End-to-End- und Konformitätstest in einen technischen oder organisatorischen Lösungsbaustein überführen, Schnittstellen, Zustände und Ausnahmefälle beschreiben.
- Schritt 4: Governance, Betrieb und Skalierung anhand eines positiven und eines negativen Testfalls verifizieren, Abweichungen bewerten und die Freigabeunterlagen vervollständigen.
Praxisarbeit: Ein 90-Tage-Pilotplan mit Arbeitspaketen, Erfolgskriterien, Risiken und anschließenden Vertiefungsseminaren wird ausgearbeitet.
Arbeitsunterlagen
Enthalten sind strukturierte Checklisten, Rollen- und Datenmatrizen, Modellierungsvorlagen, Testfallmuster, Entscheidungstabellen und ein auf das Seminarthema zugeschnittenes Arbeitsbeispiel. Die Unterlagen unterstützen die unmittelbare Übertragung in Projekt- und Betriebsdokumentationen.
Fachbereichsleitung, Trainerleitung und Kontakt
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Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de -

Paul Goldschmidt
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: paul.goldschmidt@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 3 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 1.797 zzgl. MwSt. Inhaus: € 5.100 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | DPP-Programm- und Projektleitungen; Product Compliance, Nachhaltigkeit und Supply Chain; Daten-, Enterprise- und Solution Architecture; IT-Integration, Security und Identity; Produktmanagement und technische Entscheidungsverantwortung |
| Voraussetzungen: | Keine speziellen Vorkenntnisse erforderlich. Ein Grundverständnis für Produktdaten oder Lieferketten ist hilfreich. |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Fachimpulse, moderierte Modellierung, Demonstrationen, Fallstudien, praktische Übungen und strukturierte Prüfschritte |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
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