Seminar Exein Analyzer: CI/CD-Integration mit Yocto und Buildroot

Einordnung: Im Mittelpunkt steht die reproduzierbare Einbindung automatisierter Firmware-Scans in bestehende Build- und Release-Prozesse. Behandelt werden geeignete Scanpunkte, Artefaktübergaben, Qualitätsgrenzen, Berichtserzeugung und ein belastbarer Betrieb für Yocto- und Buildroot-basierte Produktlinien.

Inhaltsübersicht

  1. Build- und Scanarchitektur festlegen
  2. Yocto- und Buildroot-Artefakte vorbereiten
  3. Analyzer in die Pipeline einbinden
  4. Qualitätsgrenzen und Freigaberegeln definieren
  5. Ergebnisse weiterverarbeiten
  6. Betrieb, Skalierung und Nachweisführung

Zielgruppe

DevSecOps-Fachkräfte, Embedded-Linux-Entwickler, Build- und Release-Engineers, Product-Security-Teams sowie technische Verantwortliche für Firmware-Pipelines.

Lernziele

  • Geeignete Scanpunkte in Firmware-Builds bestimmen und begründen.
  • Firmware-Artefakte samt Metadaten reproduzierbar an Analyzer übergeben.
  • Qualitätsgrenzen für Schwachstellen, Fehlkonfigurationen und Nachweise definieren.
  • Scanergebnisse in Freigabe-, Ticket- und Ausnahmeprozesse integrieren.
  • Pipeline-Laufzeiten, Berechtigungen und Geheimnisse betriebssicher gestalten.

Seminarinhalte

Build- und Scanarchitektur festlegen

  1. Schritt 1: Bestehende Build-, Test- und Release-Stufen aufnehmen und die erzeugten Firmware-Artefakte eindeutig benennen.
  2. Schritt 2: Frühe Entwicklungs-Scans, vollständige Release-Scans und anlassbezogene Nachscans voneinander abgrenzen.
  3. Schritt 3: Verantwortlichkeiten für Scanstart, Bewertung, Freigabe und Eskalation in einem Betriebsmodell festhalten.

Yocto- und Buildroot-Artefakte vorbereiten

  1. Schritt 1: Image-Typ, Paketmetadaten, Versionskennung und Build-Herkunft für einen reproduzierbaren Scan zusammenstellen.
  2. Schritt 2: Unvollständige, komprimierte oder mehrteilige Abbilder erkennen und eine definierte Übergabestruktur erzeugen.
  3. Schritt 3: Namenskonventionen und Aufbewahrungsregeln für Images, Berichte und Scanprotokolle einführen.

Analyzer in die Pipeline einbinden

  1. Schritt 1: Den Scan unmittelbar nach erfolgreicher Image-Erzeugung als eigenständige Pipeline-Stufe platzieren.
  2. Schritt 2: Zugangsdaten, Rollen und technische Konten nach dem Prinzip minimaler Berechtigungen einrichten.
  3. Schritt 3: Wiederholungen, Zeitüberschreitungen und kontrollierte Fehlerbehandlung für nicht verfügbare Scandienste konfigurieren.

Qualitätsgrenzen und Freigaberegeln definieren

  1. Schritt 1: Befundklassen in blockierende, warnende und dokumentationspflichtige Kategorien einteilen.
  2. Schritt 2: Grenzwerte abhängig von Produktkritikalität, Auslieferungsphase und vorhandenen Kompensationsmaßnahmen festlegen.
  3. Schritt 3: Eine Ausnahmebehandlung mit Begründung, Genehmigung, Ablaufdatum und erneuter Prüfung gestalten.

Ergebnisse weiterverarbeiten

  1. Schritt 1: Berichte und maschinenlesbare Ergebnisse eindeutig dem Build, Branch und Release-Kandidaten zuordnen.
  2. Schritt 2: Befunde deduplizieren, Verantwortlichen zuweisen und mit einer nachvollziehbaren Fehlerbeschreibung übergeben.
  3. Schritt 3: Statusänderungen zwischen Analyzer, Ticketsystem und Release-Freigabe konsistent halten.

Betrieb, Skalierung und Nachweisführung

  1. Schritt 1: Parallele Builds, mehrere Produktvarianten und wiederkehrende Scans ohne unnötige Doppelarbeit organisieren.
  2. Schritt 2: Pipeline-Protokolle, Berichtsversionen und genehmigte Ausnahmen revisionsfest aufbewahren.
  3. Schritt 3: Kennzahlen für Scanabdeckung, Behebungszeit, Wiederholungsbefunde und Freigabequalität definieren.

Praxisübungen

  • Ein vorbereitetes Yocto-Image wird gebaut, gescannt und anhand definierter Qualitätsgrenzen bewertet.
  • Eine fehlerhafte Pipeline-Stufe wird analysiert und um robuste Wiederholungs- und Eskalationslogik ergänzt.
  • Ein blockierender Befund wird in einen vollständigen Ausnahme- und Freigabeprozess überführt.

Arbeitsweise

Kurze Architekturblöcke wechseln mit Pipeline-Laboren, Konfigurationsaufgaben und einer vollständigen Build-to-Release-Fallstudie.

Voraussetzungen

Grundkenntnisse in Linux, Versionsverwaltung und automatisierten Build-Prozessen. Erfahrung mit Yocto oder Buildroot ist hilfreich; eine vorbereitete Laborumgebung wird bereitgestellt.

Fachbereichsleiter / Leiter der Trainer / Ihre Ansprechpartner

Seminardetails

   
Dauer: 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: DevSecOps, Embedded-Linux-Entwicklung, Build- und Release-Engineering, Product Security
Voraussetzungen: Linux- und CI/CD-Grundkenntnisse; Yocto- oder Buildroot-Erfahrung ist hilfreich
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Salzburg 2 Tage
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