Seminar Longhorn Backing Images, CDI und Virtualisierung

Virtuelle Maschinen und imagebasierte Workloads benötigen reproduzierbare Abläufe für große Datenträgerabbilder.

Die Schulung verbindet Backing Images mit CDI-Importen, Volume-Erzeugung, Versionierung, Verteilung, Sicherung, Verschlüsselung und Fehleranalyse für virtualisierte Kubernetes-Umgebungen.

Inhaltsübersicht

  1. Imagebasierte Speicherabläufe
  2. Backing Images anlegen
  3. Versionierung und Ablösung
  4. CDI-Import integrieren
  5. Sicherung und Verschlüsselung
  6. Kapazität und Performance
  7. Fehleranalyse
  8. Standardprozess dokumentieren

Zielsetzung

Die Schulung verfolgt folgende fachliche und betriebliche Ziele:

  • Backing Images von Snapshots, Backups und normalen Volumes unterscheiden.
  • Images kontrolliert importieren, verteilen, aktualisieren und sichern.
  • CDI-gestützte Datenträgerimporte in virtuelle Workloads einbinden.
  • Kapazität und Leistung großer Images praxisgerecht planen.

Lernmodule und praktische Übungen

1. Imagebasierte Speicherabläufe

Zweck und Lebenszyklus gemeinsam genutzter Ausgangsabbilder werden geklärt.

  1. Schritt 1: Backing Image, Volume, Snapshot, Backup und Container-Image abgrenzen.
  2. Schritt 2: Quellen, Versionen und Vertrauensstatus eines Abbilds dokumentieren.
  3. Schritt 3: Golden Images und Datenimporte passenden Einsatzfällen zuordnen.
  4. Schritt 4: Risiken durch Größe, Verteilung und veraltete Versionen bewerten.

2. Backing Images anlegen

Ein Abbild wird aufgenommen und auf ausgewählte Datenträger verteilt.

  1. Schritt 1: Quelle und Prüfsumme des Abbilds vorbereiten.
  2. Schritt 2: Backing Image über Kubernetes-Ressourcen oder UI anlegen.
  3. Schritt 3: Kopierstatus und Datenträgerzuordnung kontrollieren.
  4. Schritt 4: Aus dem Abbild ein Volume erzeugen und den Startzustand prüfen.

3. Versionierung und Ablösung

Images werden als unveränderliche, nachvollziehbare Artefakte behandelt.

  1. Schritt 1: Namens- und Versionsschema für Abbilder festlegen.
  2. Schritt 2: Neue Version parallel zur bestehenden Version bereitstellen.
  3. Schritt 3: Testworkload schrittweise auf die neue Basis umstellen.
  4. Schritt 4: Nicht mehr benötigte Kopien sicher identifizieren und entfernen.

4. CDI-Import integrieren

Der Containerized Data Importer wird für kontrollierte Datenträgerimporte genutzt.

  1. Schritt 1: DataVolume- und PVC-Ablauf für einen Import nachvollziehen.
  2. Schritt 2: StorageClass und Zielkapazität passend festlegen.
  3. Schritt 3: Importstatus, Fortschritt und Fehlerereignisse beobachten.
  4. Schritt 4: Importiertes Volume einem virtuellen Workload zuordnen und validieren.

5. Sicherung und Verschlüsselung

Ausgangsabbilder und abgeleitete Volumes erhalten passende Schutzmechanismen.

  1. Schritt 1: Backup-Anforderungen für Image und abgeleitete Volumes unterscheiden.
  2. Schritt 2: Backing-Image-Backup vorbereiten und Wiederherstellung testen.
  3. Schritt 3: Verschlüsselungsoptionen und Schlüsselabhängigkeiten einordnen.
  4. Schritt 4: Schlüsselverlust und Wiederanlauf als eigenes Risiko prüfen.

6. Kapazität und Performance

Verteilung und Erstzugriff können Netz und Datenträger stark belasten.

  1. Schritt 1: Speicherbedarf aus Imagegröße, Kopien und Volumes berechnen.
  2. Schritt 2: Verteilungszeiten und Engpässe mit Messwerten erfassen.
  3. Schritt 3: Datenträger-Tags und Platzierung für große Abbilder planen.
  4. Schritt 4: Parallelität und Wartungsfenster für Rollouts begrenzen.

7. Fehleranalyse

Import-, Kopier- und Startfehler werden reproduzierbar eingegrenzt.

  1. Schritt 1: Statusbedingungen und Ereignisse von Backing Images auswerten.
  2. Schritt 2: Fehlende Kopien, volle Datenträger und Prüfsummenfehler unterscheiden.
  3. Schritt 3: CDI-Pod, PVC-Bindung und Netzwerkzugriff gemeinsam prüfen.
  4. Schritt 4: Unvollständige Bereitstellung sauber und nachvollziehbar neu aufbauen.

8. Standardprozess dokumentieren

Freigabe, Import, Prüfung, Veröffentlichung und Ablösung werden als Betriebsprozess festgelegt.

  1. Schritt 1: Rollen für Image-Freigabe und Volume-Betrieb bestimmen.
  2. Schritt 2: Prüfkommandos und Abnahmekriterien in eine Checkliste aufnehmen.
  3. Schritt 3: Kapazitäts- und Schutzvorgaben je Imageklasse definieren.
  4. Schritt 4: Ein Muster für nachvollziehbare VM-Datenträgerverwaltung erstellen.

Zielgruppe

Kubernetes- und Virtualisierungsadministration, Plattformbetrieb sowie Teams mit KubeVirt-, Harvester- oder CDI-basierten Workloads.

Voraussetzungen

Kubernetes-Grundlagen, Kenntnisse zu PVCs und StorageClasses sowie grundlegendes Verständnis virtueller Datenträger und VM-Images.

Methodik

Die Inhalte werden durch fachliche Einordnung, Live-Demonstrationen, angeleitete Schrittfolgen und eigenständige Laborübungen vermittelt. Jeder Themenblock endet mit einer technischen Kontrolle anhand definierter Sollzustände.

Fachbereichsleitung und Trainerteam

Seminar und Anbieter vergleichen

Öffentliche Schulung

Diese Seminarform ist auch als Präsenzseminar bekannt und bedeutet, dass Sie in unseren Räumlichkeiten von einem Trainer vor Ort geschult werden. Jeder Teilnehmer hat einen Arbeitsplatz mit virtueller Schulungsumgebung. Öffentliche Seminare werden in deutscher Sprache durchgeführt, die Unterlagen sind teilweise in Englisch.

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Inhausschulung

Diese Seminarform bietet sich für Unternehmen an, welche gleiche mehrere Teilnehmer gleichzeitig schulen möchten. Der Trainer kommt zu Ihnen ins Haus und unterrichtet in Ihren Räumlichkeiten. Diese Seminare können in Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich gebucht werden.

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Webinar

Diese Art der Schulung ist geeignet, wenn Sie die Präsenz eines Trainers nicht benötigen, nicht Reisen können und über das Internet an einer Schulung teilnehmen möchten.

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Fachbereichsleitung und Trainerteam

Seminardetails

   
Dauer: 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich und Webinar: € 1.198 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Kubernetes- und Virtualisierungsadministration, Plattformbetrieb sowie Teams mit KubeVirt-, Harvester- oder CDI-basierten Workloads.
Voraussetzungen: Kubernetes-Grundlagen, Kenntnisse zu PVCs und StorageClasses sowie grundlegendes Verständnis virtueller Datenträger und VM-Images.
Standorte: Bregenz, Graz, Innsbruck, Klagenfurt, Linz, Salzburg, Wien
Methoden: Fachvortrag, Demonstrationen, angeleitete Schrittfolgen und praktische Übungen am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - alle Präsenzformate mit Trainer vor Ort, Webinar nur bei ausdrücklicher Festlegung
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja
Verpflegung: Kalt- und Warmgetränke, Mittagessen, wahlweise vegetarisch
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 43 (720) 022000

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
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Salzburg 2 Tage
Graz 2 Tage
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