Seminar Longhorn Installation und Basiskonfiguration

Eine stabile Longhorn-Umgebung beginnt mit vorbereiteten Kubernetes-Knoten, geeigneten Datenträgerpfaden und überprüften Netzwerk- und Kernelvoraussetzungen.

Die Schulung führt die Installation über Helm und kubectl praktisch durch. Anschließend werden UI-Zugriff, Default Settings, Nodes, Disks, StorageClasses und erste Testvolumes mit klaren Prüf- und Abnahmeschritten eingerichtet.

Inhaltsübersicht

  1. Zielbild und Voraussetzungen
  2. Readiness mit longhornctl
  3. Helm-Installation
  4. kubectl-Installation bewerten
  5. UI-Zugriff absichern
  6. Nodes, Disks und Defaults
  7. StorageClass und Testworkload
  8. Abnahme und Rückbau

Zielsetzung

Die Schulung verfolgt folgende fachliche und betriebliche Ziele:

  • Knoten und Cluster vor der Installation vollständig prüfen.
  • Longhorn mit Helm oder kubectl reproduzierbar bereitstellen.
  • Grundlegende Einstellungen, Datenträger und StorageClasses konfigurieren.
  • Funktions-, Fehler- und Deinstallationstests kontrolliert durchführen.

Lernmodule und praktische Übungen

1. Zielbild und Voraussetzungen

Die Installation wird auf technische und betriebliche Rahmenbedingungen abgestimmt.

  1. Schritt 1: Kubernetes-Version, Container Runtime und Knotenrollen dokumentieren.
  2. Schritt 2: Datenträger, Mountpunkte und Kapazitätsreserve erfassen.
  3. Schritt 3: iSCSI-, NFS-, Kernel- und Mount-Voraussetzungen prüfen.
  4. Schritt 4: Backup-Ziel, Zugriffsmethode und Namenskonventionen festlegen.

2. Readiness mit longhornctl

Automatisierte Vorprüfungen werden durch gezielte Systemkontrollen ergänzt.

  1. Schritt 1: Prüfwerkzeug bereitstellen und Cluster-Check ausführen.
  2. Schritt 2: Fehler nach Knoten, Paket, Kernel und Netzwerk kategorisieren.
  3. Schritt 3: Abweichungen beheben und die Prüfung wiederholen.
  4. Schritt 4: Ergebnis als Installationsnachweis sichern.

3. Helm-Installation

Der bevorzugte deklarative Installationsweg wird vollständig aufgebaut.

  1. Schritt 1: Namespace, Chart-Version und Wertebasis festlegen.
  2. Schritt 2: Values-Datei für Pfade, StorageClass und Defaults erstellen.
  3. Schritt 3: Chart installieren und Rollout der Komponenten beobachten.
  4. Schritt 4: Pods, Webhooks, CSI und Custom Resources validieren.

4. kubectl-Installation bewerten

Manifestbasierte Bereitstellung wird als Vergleichs- und Notfallweg geübt.

  1. Schritt 1: Manifestversion und Imagebezüge prüfen.
  2. Schritt 2: Voreinstellungen kontrolliert anpassen.
  3. Schritt 3: Ressourcen anwenden und Status im Namespace verfolgen.
  4. Schritt 4: Unterschiede bei Änderung, Upgrade und Rücknahme dokumentieren.

5. UI-Zugriff absichern

Die Verwaltungsoberfläche erhält einen kontrollierten internen Zugang.

  1. Schritt 1: Port-Forward als temporären Zugang testen.
  2. Schritt 2: Ingress oder Gateway-Route für den Regelbetrieb entwerfen.
  3. Schritt 3: TLS und Authentisierung vor der Freigabe einrichten.
  4. Schritt 4: Zugriffsrechte und Protokollierung abstimmen.

6. Nodes, Disks und Defaults

Die Speicherressourcen werden nach festen Regeln freigegeben.

  1. Schritt 1: Standarddatenpfad und automatische Datenträgeranlage bewerten.
  2. Schritt 2: Knoten und Datenträger benennen, aktivieren und markieren.
  3. Schritt 3: Reserved Space und Scheduling-Status festlegen.
  4. Schritt 4: Default Replica Count und Sicherheitswerte kontrollieren.

7. StorageClass und Testworkload

Die erste dynamische Bereitstellung prüft den vollständigen CSI-Pfad.

  1. Schritt 1: StorageClass mit Replikat- und Dateisystemparametern anlegen.
  2. Schritt 2: PVC erstellen und Bindung an ein Longhorn-Volume beobachten.
  3. Schritt 3: Testpod starten, Daten schreiben und Mount kontrollieren.
  4. Schritt 4: Pod verschieben und Persistenz sowie Replikatgesundheit prüfen.

8. Abnahme und Rückbau

Auch Fehlerfall und Deinstallation gehören zur Installationsqualität.

  1. Schritt 1: Installationszustand, Versionen und Einstellungen dokumentieren.
  2. Schritt 2: Knoten- oder Replikatausfall in kleinem Umfang testen.
  3. Schritt 3: Volumes und abhängige Ressourcen geordnet entfernen.
  4. Schritt 4: Deinstallationsschutz und verbleibende Restobjekte prüfen.

Zielgruppe

Kubernetes- und Linux-Administration, DevOps, Plattformbetrieb und technische Projektteams vor einer Longhorn-Einführung.

Voraussetzungen

Kubernetes-Grundkenntnisse, sicherer Umgang mit kubectl und Linux sowie administrative Rechte auf einem Testcluster mit mindestens drei Worker-Knoten.

Methodik

Die Inhalte werden durch fachliche Einordnung, Live-Demonstrationen, angeleitete Schrittfolgen und eigenständige Laborübungen vermittelt. Jeder Themenblock endet mit einer technischen Kontrolle anhand definierter Sollzustände.

Fachbereichsleitung und Trainerteam

Seminar und Anbieter vergleichen

Öffentliche Schulung

Diese Seminarform ist auch als Präsenzseminar bekannt und bedeutet, dass Sie in unseren Räumlichkeiten von einem Trainer vor Ort geschult werden. Jeder Teilnehmer hat einen Arbeitsplatz mit virtueller Schulungsumgebung. Öffentliche Seminare werden in deutscher Sprache durchgeführt, die Unterlagen sind teilweise in Englisch.

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Inhausschulung

Diese Seminarform bietet sich für Unternehmen an, welche gleiche mehrere Teilnehmer gleichzeitig schulen möchten. Der Trainer kommt zu Ihnen ins Haus und unterrichtet in Ihren Räumlichkeiten. Diese Seminare können in Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich gebucht werden.

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Webinar

Diese Art der Schulung ist geeignet, wenn Sie die Präsenz eines Trainers nicht benötigen, nicht Reisen können und über das Internet an einer Schulung teilnehmen möchten.

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Fachbereichsleitung und Trainerteam

Seminardetails

   
Dauer: 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich und Webinar: € 1.198 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Kubernetes- und Linux-Administration, DevOps, Plattformbetrieb und technische Projektteams vor einer Longhorn-Einführung.
Voraussetzungen: Kubernetes-Grundkenntnisse, sicherer Umgang mit kubectl und Linux sowie administrative Rechte auf einem Testcluster mit mindestens drei Worker-Knoten.
Standorte: Bregenz, Graz, Innsbruck, Klagenfurt, Linz, Salzburg, Wien
Methoden: Fachvortrag, Demonstrationen, angeleitete Schrittfolgen und praktische Übungen am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - alle Präsenzformate mit Trainer vor Ort, Webinar nur bei ausdrücklicher Festlegung
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja
Verpflegung: Kalt- und Warmgetränke, Mittagessen, wahlweise vegetarisch
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 43 (720) 022000

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