Eine stabile Longhorn-Umgebung beginnt mit vorbereiteten Kubernetes-Knoten, geeigneten Datenträgerpfaden und überprüften Netzwerk- und Kernelvoraussetzungen.
Die Schulung führt die Installation über Helm und kubectl praktisch durch. Anschließend werden UI-Zugriff, Default Settings, Nodes, Disks, StorageClasses und erste Testvolumes mit klaren Prüf- und Abnahmeschritten eingerichtet.
Inhaltsübersicht
- Zielbild und Voraussetzungen
- Readiness mit longhornctl
- Helm-Installation
- kubectl-Installation bewerten
- UI-Zugriff absichern
- Nodes, Disks und Defaults
- StorageClass und Testworkload
- Abnahme und Rückbau
Zielsetzung
Die Schulung verfolgt folgende fachliche und betriebliche Ziele:
- Knoten und Cluster vor der Installation vollständig prüfen.
- Longhorn mit Helm oder kubectl reproduzierbar bereitstellen.
- Grundlegende Einstellungen, Datenträger und StorageClasses konfigurieren.
- Funktions-, Fehler- und Deinstallationstests kontrolliert durchführen.
Lernmodule und praktische Übungen
1. Zielbild und Voraussetzungen
Die Installation wird auf technische und betriebliche Rahmenbedingungen abgestimmt.
- Schritt 1: Kubernetes-Version, Container Runtime und Knotenrollen dokumentieren.
- Schritt 2: Datenträger, Mountpunkte und Kapazitätsreserve erfassen.
- Schritt 3: iSCSI-, NFS-, Kernel- und Mount-Voraussetzungen prüfen.
- Schritt 4: Backup-Ziel, Zugriffsmethode und Namenskonventionen festlegen.
2. Readiness mit longhornctl
Automatisierte Vorprüfungen werden durch gezielte Systemkontrollen ergänzt.
- Schritt 1: Prüfwerkzeug bereitstellen und Cluster-Check ausführen.
- Schritt 2: Fehler nach Knoten, Paket, Kernel und Netzwerk kategorisieren.
- Schritt 3: Abweichungen beheben und die Prüfung wiederholen.
- Schritt 4: Ergebnis als Installationsnachweis sichern.
3. Helm-Installation
Der bevorzugte deklarative Installationsweg wird vollständig aufgebaut.
- Schritt 1: Namespace, Chart-Version und Wertebasis festlegen.
- Schritt 2: Values-Datei für Pfade, StorageClass und Defaults erstellen.
- Schritt 3: Chart installieren und Rollout der Komponenten beobachten.
- Schritt 4: Pods, Webhooks, CSI und Custom Resources validieren.
4. kubectl-Installation bewerten
Manifestbasierte Bereitstellung wird als Vergleichs- und Notfallweg geübt.
- Schritt 1: Manifestversion und Imagebezüge prüfen.
- Schritt 2: Voreinstellungen kontrolliert anpassen.
- Schritt 3: Ressourcen anwenden und Status im Namespace verfolgen.
- Schritt 4: Unterschiede bei Änderung, Upgrade und Rücknahme dokumentieren.
5. UI-Zugriff absichern
Die Verwaltungsoberfläche erhält einen kontrollierten internen Zugang.
- Schritt 1: Port-Forward als temporären Zugang testen.
- Schritt 2: Ingress oder Gateway-Route für den Regelbetrieb entwerfen.
- Schritt 3: TLS und Authentisierung vor der Freigabe einrichten.
- Schritt 4: Zugriffsrechte und Protokollierung abstimmen.
6. Nodes, Disks und Defaults
Die Speicherressourcen werden nach festen Regeln freigegeben.
- Schritt 1: Standarddatenpfad und automatische Datenträgeranlage bewerten.
- Schritt 2: Knoten und Datenträger benennen, aktivieren und markieren.
- Schritt 3: Reserved Space und Scheduling-Status festlegen.
- Schritt 4: Default Replica Count und Sicherheitswerte kontrollieren.
7. StorageClass und Testworkload
Die erste dynamische Bereitstellung prüft den vollständigen CSI-Pfad.
- Schritt 1: StorageClass mit Replikat- und Dateisystemparametern anlegen.
- Schritt 2: PVC erstellen und Bindung an ein Longhorn-Volume beobachten.
- Schritt 3: Testpod starten, Daten schreiben und Mount kontrollieren.
- Schritt 4: Pod verschieben und Persistenz sowie Replikatgesundheit prüfen.
8. Abnahme und Rückbau
Auch Fehlerfall und Deinstallation gehören zur Installationsqualität.
- Schritt 1: Installationszustand, Versionen und Einstellungen dokumentieren.
- Schritt 2: Knoten- oder Replikatausfall in kleinem Umfang testen.
- Schritt 3: Volumes und abhängige Ressourcen geordnet entfernen.
- Schritt 4: Deinstallationsschutz und verbleibende Restobjekte prüfen.
Zielgruppe
Kubernetes- und Linux-Administration, DevOps, Plattformbetrieb und technische Projektteams vor einer Longhorn-Einführung.
Voraussetzungen
Kubernetes-Grundkenntnisse, sicherer Umgang mit kubectl und Linux sowie administrative Rechte auf einem Testcluster mit mindestens drei Worker-Knoten.
Methodik
Die Inhalte werden durch fachliche Einordnung, Live-Demonstrationen, angeleitete Schrittfolgen und eigenständige Laborübungen vermittelt. Jeder Themenblock endet mit einer technischen Kontrolle anhand definierter Sollzustände.
Seminar und Anbieter vergleichen
Öffentliche Schulung
Diese Seminarform ist auch als Präsenzseminar bekannt und bedeutet, dass Sie in unseren Räumlichkeiten von einem Trainer vor Ort geschult werden. Jeder Teilnehmer hat einen Arbeitsplatz mit virtueller Schulungsumgebung. Öffentliche Seminare werden in deutscher Sprache durchgeführt, die Unterlagen sind teilweise in Englisch.
Inhausschulung
Diese Seminarform bietet sich für Unternehmen an, welche gleiche mehrere Teilnehmer gleichzeitig schulen möchten. Der Trainer kommt zu Ihnen ins Haus und unterrichtet in Ihren Räumlichkeiten. Diese Seminare können in Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich gebucht werden.
Webinar
Diese Art der Schulung ist geeignet, wenn Sie die Präsenz eines Trainers nicht benötigen, nicht Reisen können und über das Internet an einer Schulung teilnehmen möchten.
Fachbereichsleitung und Trainerteam
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René Launa
Telefon: + 43 (720) 022000
E-Mail: rené.launa@seminar-experts.at -

Adam Steyer
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E-Mail:
Seminardetails
| Dauer: | 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich und Webinar: € 1.198 zzgl. MwSt. Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Kubernetes- und Linux-Administration, DevOps, Plattformbetrieb und technische Projektteams vor einer Longhorn-Einführung. |
| Voraussetzungen: | Kubernetes-Grundkenntnisse, sicherer Umgang mit kubectl und Linux sowie administrative Rechte auf einem Testcluster mit mindestens drei Worker-Knoten. |
| Standorte: | Bregenz, Graz, Innsbruck, Klagenfurt, Linz, Salzburg, Wien |
| Methoden: | Fachvortrag, Demonstrationen, angeleitete Schrittfolgen und praktische Übungen am System |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - alle Präsenzformate mit Trainer vor Ort, Webinar nur bei ausdrücklicher Festlegung |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja |
| Verpflegung: | Kalt- und Warmgetränke, Mittagessen, wahlweise vegetarisch |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 43 (720) 022000 |
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