Seminar Longhorn Betrieb auf K3s, RKE2 und Rancher

K3s, RKE2 und Rancher bieten unterschiedliche Installations- und Betriebswege, obwohl dieselben Longhorn-Kernkomponenten eingesetzt werden.

Die Schulung zeigt die passende Integration über Rancher Apps, Helm Controller oder standardisierte Helm-Verfahren. Monitoring, Wartung und Multi-Cluster-Betrieb werden zu einem gemeinsamen Betriebsstandard zusammengeführt.

Inhaltsübersicht

  1. Plattformen vergleichen
  2. K3s und RKE2 vorbereiten
  3. Installation über Rancher
  4. Helm-Controller-Bereitstellung
  5. Zugriff und Monitoring
  6. Storage-Standards
  7. Wartung und Upgrade
  8. Multi-Cluster-Betrieb

Zielsetzung

Die Schulung verfolgt folgende fachliche und betriebliche Ziele:

  • Plattformspezifische Voraussetzungen und Integrationswege auswählen.
  • Longhorn über Rancher oder den Helm Controller reproduzierbar installieren.
  • Monitoring, Zugriff und Storage-Standards in die Plattform einbinden.
  • Wartung, Upgrade und Multi-Cluster-Betrieb sicher organisieren.

Lernmodule und praktische Übungen

1. Plattformen vergleichen

Clusteraufbau, Paketierung und Add-on-Verwaltung werden gegenübergestellt.

  1. Schritt 1: K3s-, RKE2- und Rancher-Verantwortungsgrenzen erfassen.
  2. Schritt 2: Knotenrollen und lokale Speicherpfade je Plattform prüfen.
  3. Schritt 3: Management- und Downstream-Cluster sauber unterscheiden.
  4. Schritt 4: Geeigneten Installationsweg für drei Szenarien auswählen.

2. K3s und RKE2 vorbereiten

Betriebssystem- und Clusterbedingungen werden vor der Installation validiert.

  1. Schritt 1: iSCSI-, NFS-, Kernel- und Mount-Voraussetzungen kontrollieren.
  2. Schritt 2: Knotenlabels, Taints und Datenträgerpfade planen.
  3. Schritt 3: Helm Controller und ChartConfig-Mechanismus einordnen.
  4. Schritt 4: Readiness-Prüfung ausführen und Abweichungen korrigieren.

3. Installation über Rancher

Apps und Marketplace werden für einen nachvollziehbaren Rollout genutzt.

  1. Schritt 1: Zielcluster und Projektkontext korrekt auswählen.
  2. Schritt 2: Chart-Version und Standardwerte vor der Installation prüfen.
  3. Schritt 3: Default Settings, StorageClass und Ressourcenwerte anpassen.
  4. Schritt 4: Pods, Webhooks und CSI-Komponenten nach dem Rollout kontrollieren.

4. Helm-Controller-Bereitstellung

Für K3s und RKE2 wird eine deklarative, clusternahe Installation erstellt.

  1. Schritt 1: HelmChart- und HelmChartConfig-Ressourcen vorbereiten.
  2. Schritt 2: Werte für Images, Datenträgerpfade und Defaults hinterlegen.
  3. Schritt 3: Synchronisation und Fehlerstatus des Controllers beobachten.
  4. Schritt 4: Änderung und Rücknahme einer Konfiguration praktisch durchführen.

5. Zugriff und Monitoring

UI und Metriken werden in vorhandene Plattformdienste integriert.

  1. Schritt 1: Ingress- oder Gateway-Zugriff mit Authentisierung planen.
  2. Schritt 2: Rancher Monitoring oder vorhandenes Prometheus anbinden.
  3. Schritt 3: Dashboards und Alarme für Volumes, Knoten und Kapazität prüfen.
  4. Schritt 4: Cluster- und Projektrollen für Administration abgrenzen.

6. Storage-Standards

Einheitliche StorageClasses und Schutzvorgaben reduzieren Plattformabweichungen.

  1. Schritt 1: Parameter für Replikate, Datenlokalität und Dateisystem festlegen.
  2. Schritt 2: RWO- und RWX-Klassen für typische Anwendungen anlegen.
  3. Schritt 3: RecurringJobs und Backup-Vorgaben über Labels zuweisen.
  4. Schritt 4: Testworkloads auf mehreren Plattformvarianten vergleichen.

7. Wartung und Upgrade

Cluster- und Storage-Wartung werden in korrekter Reihenfolge ausgeführt.

  1. Schritt 1: Vorprüfungen, Backups und kompatible Versionspfade erfassen.
  2. Schritt 2: Knoten drainen und Longhorn-Scheduling kontrolliert deaktivieren.
  3. Schritt 3: Manager- und Engine-Aktualisierung überwachen.
  4. Schritt 4: Kubernetes-Upgrade mit Replikatgesundheit abstimmen.

8. Multi-Cluster-Betrieb

Mehrere Cluster werden mit gemeinsamen Regeln und getrennten Zuständen betrieben.

  1. Schritt 1: Versionen, Einstellungen und StorageClasses inventarisieren.
  2. Schritt 2: Abweichungen über Rancher oder GitOps sichtbar machen.
  3. Schritt 3: Backup-Ziele und Namensräume eindeutig trennen.
  4. Schritt 4: Wartungsfenster, Freigaben und Eskalation standardisieren.

Zielgruppe

K3s-, RKE2- und Rancher-Administration, Plattformbetrieb, DevOps und technische Architektur.

Voraussetzungen

Kubernetes- und Helm-Grundkenntnisse sowie Zugriff auf eine K3s-, RKE2- oder Rancher-Testumgebung.

Methodik

Die Inhalte werden durch fachliche Einordnung, Live-Demonstrationen, angeleitete Schrittfolgen und eigenständige Laborübungen vermittelt. Jeder Themenblock endet mit einer technischen Kontrolle anhand definierter Sollzustände.

Fachbereichsleitung und Trainerteam

Seminar und Anbieter vergleichen

Öffentliche Schulung

Diese Seminarform ist auch als Präsenzseminar bekannt und bedeutet, dass Sie in unseren Räumlichkeiten von einem Trainer vor Ort geschult werden. Jeder Teilnehmer hat einen Arbeitsplatz mit virtueller Schulungsumgebung. Öffentliche Seminare werden in deutscher Sprache durchgeführt, die Unterlagen sind teilweise in Englisch.

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Inhausschulung

Diese Seminarform bietet sich für Unternehmen an, welche gleiche mehrere Teilnehmer gleichzeitig schulen möchten. Der Trainer kommt zu Ihnen ins Haus und unterrichtet in Ihren Räumlichkeiten. Diese Seminare können in Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich gebucht werden.

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Webinar

Diese Art der Schulung ist geeignet, wenn Sie die Präsenz eines Trainers nicht benötigen, nicht Reisen können und über das Internet an einer Schulung teilnehmen möchten.

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Fachbereichsleitung und Trainerteam

Seminardetails

   
Dauer: 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich und Webinar: € 1.198 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: K3s-, RKE2- und Rancher-Administration, Plattformbetrieb, DevOps und technische Architektur.
Voraussetzungen: Kubernetes- und Helm-Grundkenntnisse sowie Zugriff auf eine K3s-, RKE2- oder Rancher-Testumgebung.
Standorte: Bregenz, Graz, Innsbruck, Klagenfurt, Linz, Salzburg, Wien
Methoden: Fachvortrag, Demonstrationen, angeleitete Schrittfolgen und praktische Übungen am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhaus, Workshop - alle Präsenzformate mit Trainer vor Ort, Webinar nur bei ausdrücklicher Festlegung
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja
Verpflegung: Kalt- und Warmgetränke, Mittagessen, wahlweise vegetarisch
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 43 (720) 022000

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
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Wien 2 Tage
Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
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Klagenfurt 2 Tage
Bregenz 2 Tage
Linz 2 Tage
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