Seminarüberblick
Das Gesamtprogramm verdichtet das vollständige Seminarportfolio in einen fünftägigen End-to-End-Lehrgang. Ein durchgängiges Szenario verbindet Organisation, Datenproduktaufbau, interne und externe Daten, technische Bereitstellung, KI-Nutzung, Governance, Vermarktung, Vertrieb, Monitoring und Betrieb.
Inhaltsübersicht
- Zielsetzung
- Zielgruppe und Voraussetzungen
- Seminarinhalte
- Praxisübungen
- Arbeitsweise
Zielsetzung
Ein vollständiges Monda-Betriebs- und Produktmodell wird in komprimierter Form geplant, umgesetzt, geprüft und mit priorisiertem Einführungsfahrplan dokumentiert.
Zielgruppe und Voraussetzungen
Zielgruppe: Leitende Data Product Manager, Data Architects, Lead Data Engineers, Plattformverantwortliche, Governance, Data Sales, Marketplace Owner und Programmleitung
Voraussetzungen: Solide Grundlagen zu Datenplattformen, Datenprodukten, Cloud- oder Integrationsarchitekturen und organisatorischen Verantwortungsmodellen; die Intensität setzt praktische Projekterfahrung voraus.
Seminarinhalte
1. Plattformziel und End-to-End-Scope festlegen
- Schritt 1: Geschäftsziele und priorisierte Nutzungsszenarien bestimmen.
- Schritt 2: Monda Share und Monda Promote in das Plattformziel einordnen.
- Schritt 3: Datenproduktarten, Organisationen und Systemgrenzen erfassen.
- Schritt 4: Erfolgskriterien und Nicht-Ziele verbindlich dokumentieren.
2. Organisation, Rollen und Arbeitsbereiche aufbauen
- Schritt 1: Teams, Umgebungen und Verantwortungsbereiche aus dem Zielmodell ableiten.
- Schritt 2: Owner, Steward, Technik, Vertrieb, Governance und Betrieb zuordnen.
- Schritt 3: Minimalrechte und Funktionstrennung in einer Rollenmatrix abbilden.
- Schritt 4: Vertretung, Eskalation und Rezertifizierung festlegen.
3. Single Sign-on und Zugriffslebenszyklus planen
- Schritt 1: Identitätsanbieter, Claims, Gruppen und Rollenabgleich erfassen.
- Schritt 2: Test-, Produktiv- und Notfallzugang trennen.
- Schritt 3: Eintritt, Rollenwechsel und Austritt als Verfahren definieren.
- Schritt 4: Positiv-, Negativ- und Wiederherstellungstest vorbereiten.
4. Interne Datenproduktkandidaten priorisieren
- Schritt 1: Wiederkehrende Datenbedarfe und manuelle Lieferungen sammeln.
- Schritt 2: Nutzen, Nachfrage, Reife und Risiko vergleichbar bewerten.
- Schritt 3: Owner und Quellverantwortung klären.
- Schritt 4: Kandidaten für Pilot und Folgeausbau auswählen.
5. Externe Datenprodukte beschaffen
- Schritt 1: Bedarf, Abdeckung, Qualität und Ausschlusskriterien präzisieren.
- Schritt 2: Anbieter und Produkte strukturiert vergleichen.
- Schritt 3: Due Diligence, Lizenz und technische Lieferfähigkeit prüfen.
- Schritt 4: Testbezug, Abnahme und Offboarding vor Vertragsabschluss planen.
6. Produktprofil und Katalogstandard entwickeln
- Schritt 1: Produkt, Variante, Quelle, Lieferung und Vertrag voneinander trennen.
- Schritt 2: Metadaten, Kategorien, Tags und Suchbegriffe definieren.
- Schritt 3: Schema, Datenwörterbuch und Herkunft ergänzen.
- Schritt 4: Pflichtfelder und Freigabestatus automatisierbar prüfen.
7. Dateibasierte Quellen produktfähig machen
- Schritt 1: Produktordner, Namen und Lieferpakete standardisieren.
- Schritt 2: CSV, Parquet, Encoding, Header und Schema validieren.
- Schritt 3: Große Dateien partitionieren und komprimieren.
- Schritt 4: S3-, SFTP-, Blob- oder GCS-Zugang mit Testdatei prüfen.
8. Produktzuschnitt und Customization gestalten
- Schritt 1: Nutzungsanforderung in Felder, Region, Zeitraum und Granularität übersetzen.
- Schritt 2: Filter, Aggregation und Format als kontrollierte Regeln definieren.
- Schritt 3: Standardvarianten von kundenspezifischen Ausgaben trennen.
- Schritt 4: Ausgabe mit Eingangs- und Ausgangskontrollen abnehmen.
9. Qualität und Data Governance verankern
- Schritt 1: Klassifikation, Zweck, Empfänger und Schutzbedarf erfassen.
- Schritt 2: Qualitätsdimensionen, Messregeln und Schwellenwerte festlegen.
- Schritt 3: Owner-, Steward- und Freigabepflichten zuordnen.
- Schritt 4: Abweichung, Ausnahme und Rezertifizierung revisionsfähig behandeln.
10. Datenschutz, Lizenz und Compliance prüfen
- Schritt 1: Personenbezug und Minimierung auf Produkt- und Variantenebene bewerten.
- Schritt 2: Rechtsgrundlage, Lizenzrechte und Weitergabe abgleichen.
- Schritt 3: Aufbewahrung, Löschung und Restkopien regeln.
- Schritt 4: Freigabe mit Auflagen oder begründete Ablehnung dokumentieren.
11. Share-Referenzarchitektur entwerfen
- Schritt 1: Quelle, Steuerung, Produkt, Ziel und Verbraucher als Ebenen modellieren.
- Schritt 2: Vertrauens-, Netzwerk- und Verantwortungsgrenzen markieren.
- Schritt 3: Volumen, Latenz, Verfügbarkeit und Kosten als Architekturtreiber aufnehmen.
- Schritt 4: Ausfall- und Änderungsszenarien gegen das Zielbild prüfen.
12. Quellen und Ziele integrieren
- Schritt 1: Objektspeicher, SFTP, Warehouse, Datenbank und API nach Anschlussmustern erfassen.
- Schritt 2: Authentisierung, Netzwerk und Minimalrechte konfigurieren.
- Schritt 3: Schema-, Volumen- und Stichprobentest durchführen.
- Schritt 4: Zielzugriff aus Verbrauchersicht verifizieren.
13. Cross-Cloud-Bereitstellung optimieren
- Schritt 1: Clouds, Regionen und Übertragungsrichtungen quantifizieren.
- Schritt 2: Voll-, Delta- und ereignisbasierte Lieferung vergleichen.
- Schritt 3: Kompression, Partitionierung und Regionsnähe bewerten.
- Schritt 4: Egress-, Compute- und Speicherwirkung in die Entscheidung einbeziehen.
14. Delivery konfigurieren und testen
- Schritt 1: Quelle, Produkt, Ziel, Frequenz und Format eindeutig verbinden.
- Schritt 2: Retry, Idempotenz und Fehlerausgang festlegen.
- Schritt 3: Positiv-, Berechtigungs-, Schema- und Kapazitätstest ausführen.
- Schritt 4: End-to-End-Ergebnis mit fachlicher Kontrolle abnehmen.
15. Monitoring, SLA und Troubleshooting etablieren
- Schritt 1: SLO für Aktualität, Verfügbarkeit, Vollständigkeit und Wiederherstellung definieren.
- Schritt 2: Status, Latenz, Volumen, Fehler und Qualität in Dashboards verbinden.
- Schritt 3: Alarm mit Runbook, Owner und Eskalation anreichern.
- Schritt 4: Störung schrittweise isolieren, beheben und nachkontrollieren.
16. Egress und Betriebskosten steuern
- Schritt 1: Kosten je Produkt, Lieferweg, Cloud und Ziel zuordnen.
- Schritt 2: Wiederholungen, Vollabzüge und unnötige Replikate identifizieren.
- Schritt 3: Budgets, Schwellenwerte und Anomaliealarme definieren.
- Schritt 4: Optimierung mit vorher-nachher Messung bestätigen.
17. AI-ready Produkt und RAG-Zugriff entwerfen
- Schritt 1: KI-Use-Case, zulässige Antworten und Qualitätsziel abgrenzen.
- Schritt 2: Semantik, Chunking, Metadaten und Aktualisierung planen.
- Schritt 3: Retrieval mit Berechtigungs- und Mandantenfilter gestalten.
- Schritt 4: Evaluation mit Quellenbezug und Fehlerklassen durchführen.
18. MCP- und Tool-Zugriff absichern
- Schritt 1: Zulässige Tools, Operationen und Parameter begrenzen.
- Schritt 2: Authentisierung und Autorisierung über alle Komponenten planen.
- Schritt 3: Prompt-Injection-, Datenabfluss- und Missbrauchsfälle testen.
- Schritt 4: Protokollierung, Rate Limit, Timeout und Abbruchverhalten festlegen.
19. Promote-Go-to-Market vorbereiten
- Schritt 1: Zielmarkt, Zielgruppe und Kaufmotive bestimmen.
- Schritt 2: Positionierung, Nutzenversprechen und Belege formulieren.
- Schritt 3: Produktreife, Vertrag und Lieferfähigkeit gegen die Markteinführung prüfen.
- Schritt 4: Messbare Reichweiten-, Anfrage- und Aktivierungsziele festlegen.
20. Listing und Data Storefront optimieren
- Schritt 1: Kataloginformationen in eine verständliche Produktseite übersetzen.
- Schritt 2: Kategorien, Filter, Beispiele und Qualitätsmerkmale konsistent einsetzen.
- Schritt 3: Vertrauens- und Rechtshinweise sinnvoll platzieren.
- Schritt 4: Nutzerweg bis Anfrage oder Aktivierung testen.
21. Monetarisierung, Pricing und Lizenz gestalten
- Schritt 1: Wertbeitrag und Kostenbasis quantifizieren.
- Schritt 2: Leistungsstufen und Preislogiken vergleichen.
- Schritt 3: Nutzungsrechte, Laufzeit, Nutzerkreis und Weitergabe regeln.
- Schritt 4: Preisfreigabe, Rabattgrenze und Markttest definieren.
22. Marktplätze und Channel-Synchronisierung steuern
- Schritt 1: Produkt-Kanal-Matrix nach Zielgruppe, Reichweite und Aufwand aufbauen.
- Schritt 2: Kanonische und kanalspezifische Felder festlegen.
- Schritt 3: Listing, Preis und Status kontrolliert synchronisieren.
- Schritt 4: Fehler, Konflikt und Rücknahme mit einem festen Ablauf behandeln.
23. Data CRM und Lead Management betreiben
- Schritt 1: Anfragen nach Produkt, Kanal und Dringlichkeit erfassen.
- Schritt 2: Bedarf, Zweck, Budget und technische Passung qualifizieren.
- Schritt 3: Owner, Folgeaktivität, Frist und Übergabe steuern.
- Schritt 4: Pipeline, Verlustgründe und Reaktionszeiten auswerten.
24. Analytics und Performance verbessern
- Schritt 1: Produkt-, Funnel-, Delivery- und Kostenkennzahlen in ein Messmodell überführen.
- Schritt 2: Abbruchstellen und technische Engpässe isolieren.
- Schritt 3: Optimierungshypothese mit Aufwand und erwarteter Wirkung priorisieren.
- Schritt 4: Erfolg mit festem Messzeitraum und Abnahmekriterium prüfen.
25. White-Label-Marktplatz konzipieren
- Schritt 1: Geschäftsmodell, Nutzergruppen und Zugangsstufen festlegen.
- Schritt 2: Portfolioaufnahme, Branding und Informationsarchitektur planen.
- Schritt 3: Anfrage, Vertrag, Aktivierung und Share-Lieferung verbinden.
- Schritt 4: Go-live, Support, Sicherheit und Conversion-Review organisieren.
26. Änderung, Versionierung und Recovery steuern
- Schritt 1: Schema-, Inhalts-, Zugangs-, Preis- und Listing-Änderung nach Risiko klassifizieren.
- Schritt 2: Abhängige Produkte, Verbraucher und Kanäle bestimmen.
- Schritt 3: Test, Freigabe, Cutover und Kommunikation planen.
- Schritt 4: Rollback und vollständige Nachkontrolle durchführen.
27. Einführungsfahrplan und Betriebsabnahme erstellen
- Schritt 1: Pilotprodukte und organisatorische Voraussetzungen priorisieren.
- Schritt 2: Arbeitspakete, Verantwortliche, Abhängigkeiten und Meilensteine festlegen.
- Schritt 3: Risiken, Nachweise und Abnahmekriterien je Phase definieren.
- Schritt 4: Betriebsmodell, Lernpfade und Verbesserungsbacklog verbindlich übergeben.
Praxisübungen
- Ein End-to-End-Zielbild mit Organisation, Rollen, Plattform- und Systemgrenzen erstellen.
- Je ein internes und externes Datenprodukt mit Katalog, Qualität, Governance und Lizenz modellieren.
- Eine Cross-Cloud-Share-Lieferung einschließlich Tests, Monitoring und Kostenkontrolle entwerfen.
- Ein AI-ready Produkt mit RAG-, MCP-, Sicherheits- und Evaluationskonzept ausarbeiten.
- Listing, Storefront, Preis, Channel-Veröffentlichung und Lead-Prozess für ein Produkt verbinden.
- Einen White-Label-Marktplatz als integrierten Produkt-, Vertriebs- und Delivery-Prozess skizzieren.
- Einen priorisierten Einführungsfahrplan mit Abnahmekriterien und Betriebsübergabe erstellen.
Arbeitsweise
Fachliche Einordnung, Demonstrationen, geführte Schritt-für-Schritt-Arbeit, Fallanalysen und kontrollierte Prüfungen werden verbunden. Jede Konfiguration wird mit einem erwarteten Ergebnis, einem Negativfall und einer dokumentierten Nachkontrolle abgeschlossen.
Fachbereichsleitung und Trainerteam
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Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de -

Paul Goldschmidt
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: paul.goldschmidt@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 5 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 2.995 zzgl. MwSt. Inhaus: € 8.500 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Leitende Data Product Manager, Data Architects, Lead Data Engineers, Plattformverantwortliche, Governance, Data Sales, Marketplace Owner und Programmleitung |
| Voraussetzungen: | Solide Grundlagen zu Datenplattformen, Datenprodukten, Cloud- oder Integrationsarchitekturen und organisatorischen Verantwortungsmodellen; die Intensität setzt praktische Projekterfahrung voraus. |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Fachvortrag, Demonstrationen, geführte Schritt-für-Schritt-Übungen, Fallanalysen und praktische Arbeit am System |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
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