Seminar SAP LeanIX Intensivseminar Transformation und integrierte SAP-Toolchain

Transformationen benötigen eine konsistente Verbindung zwischen Strategie, Prozess, Architektur, Projektumsetzung und technischer Landschaft. Der Intensivpfad entwickelt diese Verbindung in SAP LeanIX und ordnet die angrenzenden Werkzeuge mit klarer Systemführerschaft und kontrollierten Datenflüssen ein.

Inhaltsverzeichnis

  1. Lernziele
  2. Zielgruppe und Voraussetzungen
  3. Seminarinhalte
    1. Schritt 1: Transformationsauftrag und Toolchain-Zielbild
    2. Schritt 2: Ist-Landschaft und Architekturtreiber
    3. Schritt 3: SAP Discovery und Bestandsaufbau
    4. Schritt 4: Prozess- und Capability-Kontext
    5. Schritt 5: SAP-S/4HANA-Transformationsmodell
    6. Schritt 6: Zielarchitektur und Übergangszustände
    7. Schritt 7: Initiativen und Transformation Items
    8. Schritt 8: Roadmaps, Wellen und Meilensteine
    9. Schritt 9: SAP-Signavio-Integration
    10. Schritt 10: SAP-Cloud-ALM-Integration
    11. Schritt 11: ServiceNow- und Jira-Integration
    12. Schritt 12: End-to-End-Steuerung und Betrieb
  4. Praxisübungen
  5. Methodik

Lernziele

  • strategische Ziele in Zielarchitektur, Initiativen und Roadmaps übersetzen
  • SAP-Landschaften über Discovery kontrolliert aufbauen und qualitätssichern
  • eine SAP-S/4HANA-Transformation mit Übergangszuständen und Wellen planen
  • Prozess-, Projekt-, Architektur- und Betriebsinformationen werkzeugübergreifend verbinden
  • Integrationen mit eindeutiger Systemführerschaft und Mappinglogik konzipieren
  • End-to-End-Fortschritt, Risiken und Abweichungen transparent steuern

Zielgruppe und Voraussetzungen

Zielgruppe: Enterprise Architects, SAP Architects, Transformations- und Programmmanager, Integrationsarchitekten sowie Verantwortliche für SAP Signavio, SAP Cloud ALM, ServiceNow oder Jira

Voraussetzungen: Sichere SAP-LeanIX-Grundkenntnisse, Erfahrung mit Architektur- oder Transformationsplanung und grundlegendes Verständnis der beteiligten Plattformen

Seminarinhalte

Schritt 1: Transformationsauftrag und Toolchain-Zielbild

Der Gesamtprozess wird von strategischer Zielsetzung bis zur operativen Umsetzung abgegrenzt.

  • Ziele, Programme und betroffene Architekturdomänen bestimmen
  • Rollen von SAP LeanIX, SAP Signavio, SAP Cloud ALM, ServiceNow und Jira abgrenzen
  • führendes Werkzeug je Informationsart festlegen
  • gemeinsame Entscheidungen und Übergabepunkte definieren

Schritt 2: Ist-Landschaft und Architekturtreiber

Die transformationsrelevante Ausgangslage wird auf Anwendungen, Systeme, Capabilities, Prozesse und Technologien verdichtet.

  • kritische Geschäftsfähigkeiten und End-to-End-Prozesse auswählen
  • Anwendungen, SAP-Systeme und technische Komponenten erfassen
  • Risiken, Redundanzen und laufende Vorhaben ergänzen
  • Annahmen, Datenlücken und Entscheidungsbedarf dokumentieren

Schritt 3: SAP Discovery und Bestandsaufbau

Automatisch erkannte SAP-Inhalte werden geprüft und in ein konsistentes Modell überführt.

  • Discovery-Scope und Zielobjekte festlegen
  • Inbox-Einträge prüfen, zuordnen oder ablehnen
  • Produkte, Systeme, Services und Anwendungen voneinander trennen
  • Dubletten, externe IDs und Aktualisierungsregeln kontrollieren

Schritt 4: Prozess- und Capability-Kontext

Geschäftsarchitektur und Prozessmodelle liefern den fachlichen Bezugsrahmen für die Transformation.

  • Capabilities und Prozesse hierarchisch abstimmen
  • Anwendungen und Organisationen zuordnen
  • Prozessvarianten und lokale Abweichungen berücksichtigen
  • Verbesserungsbedarf mit Architekturmaßnahmen verbinden

Schritt 5: SAP-S/4HANA-Transformationsmodell

ERP-Ausgangslage, Zielrollen und Behandlungsoptionen werden strukturiert bewertet.

  • ERP-Kern, Satelliten, Eigenentwicklungen und Integrationen erfassen
  • fachliche Abdeckung und technische Abhängigkeiten analysieren
  • Beibehaltung, Konsolidierung, Ablösung und Modernisierung vergleichen
  • S/4HANA-Zielbild und Architekturprinzipien festlegen

Schritt 6: Zielarchitektur und Übergangszustände

Das Zielbild wird in realistische Zwischenzustände mit kontrolliertem Parallelbetrieb überführt.

  • Zielanwendungen, Plattformen und Integrationsmuster modellieren
  • temporäre Systeme und Schnittstellen kennzeichnen
  • Datenmigration und organisatorische Voraussetzungen berücksichtigen
  • Abnahmekriterien je Übergangszustand definieren

Schritt 7: Initiativen und Transformation Items

Die Differenz zwischen Ist und Ziel wird in ausführbare Veränderungseinheiten zerlegt.

  • Initiativen mit Zielbeitrag und Verantwortlichen beschreiben
  • Transformation Items mit betroffenen Fact Sheets verbinden
  • Abhängigkeiten, Risiken und Akzeptanzkriterien ergänzen
  • Umfang und Granularität für messbaren Fortschritt festlegen

Schritt 8: Roadmaps, Wellen und Meilensteine

Veränderungen werden zeitlich geordnet und auf kritische Abhängigkeiten geprüft.

  • Migrationswellen nach Nutzen und Abhängigkeit bündeln
  • Meilensteine, Entscheidungstore und kritische Pfade definieren
  • Szenarien bei Termin-, Budget- oder Prioritätsänderung vergleichen
  • Management- und Architekturroadmaps erstellen

Schritt 9: SAP-Signavio-Integration

Prozessinformationen werden mit Capabilities, Anwendungen und Transformationsobjekten verbunden.

  • relevante Prozessmodelle und Hierarchieebenen auswählen
  • Schlüssel, Attribute und Beziehungen mappen
  • Varianten, Freigabestatus und Verantwortlichkeiten berücksichtigen
  • Synchronisation mit repräsentativen Testfällen prüfen

Schritt 10: SAP-Cloud-ALM-Integration

Projekt- und Landschaftsinformationen werden in die Architektur- und Transformationssteuerung eingebunden.

  • Projekte, Systeme und Services auswählen
  • Status, Termine und Verantwortlichkeiten zuordnen
  • Verknüpfung zu Initiativen und Zielarchitektur herstellen
  • Dubletten, Konflikte und Wiederanlauf behandeln

Schritt 11: ServiceNow- und Jira-Integration

Betriebs- und Arbeitsinformationen ergänzen den Architekturkontext ohne unkontrollierte Doppelpflege.

  • ServiceNow-CI-Klassen auf relevante Fact Sheets mappen
  • Matching, Lebenszyklen und Synchronisationsrichtung definieren
  • Jira-Projekte und Vorgänge mit Transformation Items verbinden
  • Statusübergänge, Konflikte und Granularitätsgrenzen testen

Schritt 12: End-to-End-Steuerung und Betrieb

Die Toolchain erhält gemeinsame Kennzahlen, Reviews und geregelte Fehlerbehandlung.

  • Fortschritt von Prozessbedarf bis Umsetzungsprojekt nachvollziehen
  • Zielabweichung, Risiko und offene Entscheidung verdichten
  • Synchronisationsstatus und fachliche Datenqualität überwachen
  • Governance-, Betriebs- und Verbesserungszyklus etablieren

Praxisübungen

  1. Erstellung einer Toolrollen- und Systemführerschaftsmatrix
  2. Bearbeitung einer simulierten SAP-Discovery-Inbox
  3. Modellierung einer SAP-S/4HANA-Ist- und Zielarchitektur
  4. Ableitung von Transformation Items, Wellen und Meilensteinen
  5. Mapping eines SAP-Signavio-Prozesses und eines SAP-Cloud-ALM-Projekts
  6. Entwurf einer ServiceNow- und Jira-Integrationslogik
  7. Aufbau eines End-to-End-Dashboards für Fortschritt, Risiko und Zielabweichung

Methodik

Fachliche Einordnung, Live-Demonstrationen, angeleitete Konfigurationen, strukturierte Einzel- und Gruppenübungen sowie die Bearbeitung einer durchgängigen Fallstudie.

Fachbereichsleitung, Trainerleitung und Ansprechpartner

Seminardetails

   
Dauer: 5 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 2.995 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 8.500 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Enterprise Architects, SAP Architects, Transformations- und Programmmanager, Integrationsarchitekten sowie Verantwortliche für SAP Signavio, SAP Cloud ALM, ServiceNow oder Jira
Voraussetzungen: Sichere SAP-LeanIX-Grundkenntnisse, Erfahrung mit Architektur- oder Transformationsplanung und grundlegendes Verständnis der beteiligten Plattformen
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur, wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Innsbruck 5 Tage
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Bregenz 5 Tage
Linz 5 Tage
Salzburg 5 Tage
Graz 5 Tage
Wien 5 Tage
Inhaus / Firmenseminar 5 Tage
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Wien 5 Tage
Inhaus / Firmenseminar 5 Tage
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