Seminar Tetragon – Kubernetes Identity-Aware Policies und Runtime Hooks

Seminar / Training

Das Seminar zeigt, wie Tetragon-Regeln den Linux-Prozesskontext mit Kubernetes-Identitäten verbinden. Namespaces, Workloads, Pods, Container und Labels werden so eingesetzt, dass dieselbe technische Aktivität je nach Herkunft unterschiedlich bewertet werden kann.

Zusätzlich werden Runtime-Hooks genutzt, um kurzlebige Workloads und frühe Lebenszyklusphasen zuverlässig zu erfassen. Der Schwerpunkt liegt auf präzisem Scope und einer Policy-Gestaltung, die organisatorische Grenzen abbildet.

Inhaltsverzeichnis

  • Lernziele
  • Seminarinhalte
  • Schritt 1: Identitätsmodell festlegen
  • Schritt 2: Ereigniskontext überprüfen
  • Schritt 3: Policy-Scope wählen
  • Schritt 4: Namespaces und Workloads selektieren
  • Schritt 5: Container und Prozesse eingrenzen
  • Schritt 6: Runtime-Hooks einordnen
  • Schritt 7: Identity-aware Basispolicy erstellen
  • Schritt 8: Mandanten- und Teamgrenzen abbilden
  • Schritt 9: Lebenszyklus- und Identitätswechsel testen
  • Schritt 10: Betrieb und Pflege organisieren
  • Praxisübungen
  • Zielgruppe
  • Voraussetzungen

Lernziele

  • Kubernetes- und Linux-Identitäten in Ereignissen korrekt zuordnen
  • Policies auf Namespace, Workload, Pod, Container und Labels begrenzen
  • clusterweite und namespaced Richtlinien sachgerecht auswählen
  • Runtime-Hooks für frühe und kurzlebige Workload-Ereignisse einsetzen
  • Identitätsänderungen und fehlenden Kontext in Tests berücksichtigen

Seminarinhalte

Schritt 1: Identitätsmodell festlegen

Hostprozess, Container, Pod, Namespace, Workload und Service Account werden als getrennte Identitätsebenen beschrieben.

  • Stabile und ephemere Merkmale werden voneinander unterschieden.
  • Für jede Sicherheitsregel wird die benötigte Identitätsebene bestimmt.

Schritt 2: Ereigniskontext überprüfen

Prozess- und Containerfelder werden mit Kubernetes-Metadaten korreliert.

  • Owner-Beziehungen und Workload-Zuordnung werden bei Deployments, Jobs und DaemonSets verglichen.
  • Fehlende Metadaten werden nicht automatisch als unkritisch gewertet.

Schritt 3: Policy-Scope wählen

Clusterweite und namespaced Richtlinien werden nach Verwaltungs- und Sicherheitsgrenze ausgewählt.

  • Namenskonventionen und Zuständigkeiten verhindern Überschneidungen.
  • Globale Schutzregeln und anwendungsspezifische Regeln werden getrennt gepflegt.

Schritt 4: Namespaces und Workloads selektieren

Namespaces, Workload-Typen, Namen und Labels werden schrittweise kombiniert.

  • Positive Auswahl und kontrollierte Ausschlüsse werden auf Umgehungsmöglichkeiten geprüft.
  • Änderungen an Labels und Workload-Namen werden als Policy-Risiko berücksichtigt.

Schritt 5: Container und Prozesse eingrenzen

Containername, Imagekontext, Binärdatei und Prozessargumente werden mit der Workload-Identität verbunden.

  • Sidecars, Init-Container und ephemere Container werden gesondert behandelt.
  • Ein identischer Prozess wird in verschiedenen Workloads unterschiedlich bewertet.

Schritt 6: Runtime-Hooks einordnen

Zeitpunkt, Zweck und verfügbare Kontextfelder von Runtime-Hooks werden erläutert.

  • Frühe Ereignisse und sehr kurzlebige Container werden als eigener Beobachtungsfall behandelt.
  • Abhängigkeiten zur eingesetzten Container-Laufzeit werden geprüft.

Schritt 7: Identity-aware Basispolicy erstellen

Eine Regel wird zunächst für einen Testnamespace und einen klaren Workload aufgebaut.

  • Prozesssignal, Identitätsfilter und Ereignisaktion werden getrennt validiert.
  • Die Reichweite wird erst nach erfolgreichen Negativtests erweitert.

Schritt 8: Mandanten- und Teamgrenzen abbilden

Unterschiedliche Schutzprofile für Plattform-, System- und Anwendungsnamespaces werden entwickelt.

  • Ausnahmen werden mit Eigentümer, Zweck und Ablaufdatum dokumentiert.
  • Konflikte zwischen zentraler und dezentraler Policy-Verantwortung werden gelöst.

Schritt 9: Lebenszyklus- und Identitätswechsel testen

Rollout, Pod-Neustart, Job, Skalierung, Labeländerung und ephemerer Container werden geprüft.

  • Veraltete oder noch nicht angereicherte Ereignisse werden erkannt.
  • Policy-Wirkung wird über den gesamten Workload-Lebenszyklus nachgewiesen.

Schritt 10: Betrieb und Pflege organisieren

Policy-Inventar, Namespace-Onboarding, Labelstandards und Freigabeprozess werden festgelegt.

  • Änderungen an Plattform und Workloads lösen gezielte Regressionstests aus.
  • Kennzahlen für Abdeckung und nicht zuordenbare Ereignisse werden definiert.

Praxisübungen

  1. Identitätsmatrix für Namespace, Workload, Pod, Container und Prozess erstellen
  2. Policy auf eine ausgewählte Workload und ein Prozesssignal begrenzen
  3. Init-, Sidecar- und ephemeren Container in Testfällen unterscheiden
  4. Runtime-Hook-Szenario für einen kurzlebigen Job prüfen
  5. Regressionstest für Label- und Rolloutänderungen formulieren

Zielgruppe

Kubernetes-Plattformteams, Security Engineers, DevSecOps, Clusteradministration, Anwendungsplattformverantwortliche und SOC-Teams.

Voraussetzungen

Sichere Kubernetes-Grundkenntnisse, Verständnis von Pods und Workloads sowie Grundkenntnisse zu Tetragon-Ereignissen und TracingPolicies.

Fachbereichsleitung / Trainerleitung / Ansprechpartner

Seminardetails

   
Dauer: 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, 2. Tag: 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Kubernetes-Plattformteams, Security Engineers, DevSecOps, Clusteradministration, Anwendungsplattformverantwortliche und SOC-Teams.
Voraussetzungen: Sichere Kubernetes-Grundkenntnisse, Verständnis von Pods und Workloads sowie Grundkenntnisse zu Tetragon-Ereignissen und TracingPolicies.
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Ausführliche Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

Die Ergebnissliste kann durch Anklicken der Überschrift neu sortiert werden.

Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Salzburg 2 Tage
Graz 2 Tage
Wien 2 Tage
Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
Stream live 2 Tage
Innsbruck 2 Tage
Stream gespeichert 2 Tage
Klagenfurt 2 Tage
Bregenz 2 Tage
Linz 2 Tage
Bregenz 2 Tage
Linz 2 Tage
Salzburg 2 Tage
Graz 2 Tage
Wien 2 Tage
Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
Stream live 2 Tage
Innsbruck 2 Tage
Stream gespeichert 2 Tage
Klagenfurt 2 Tage
Innsbruck 2 Tage
Stream gespeichert 2 Tage
Klagenfurt 2 Tage
Bregenz 2 Tage
Linz 2 Tage
Salzburg 2 Tage
Graz 2 Tage
Wien 2 Tage
Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
Stream live 2 Tage
Wien 2 Tage
Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
Stream live 2 Tage
Innsbruck 2 Tage
Stream gespeichert 2 Tage
Klagenfurt 2 Tage
Bregenz 2 Tage
Linz 2 Tage
Salzburg 2 Tage
Graz 2 Tage
Nach oben
Seminare als Stream SRI zertifiziert
© 2026 www.seminar-experts.at All rights reserved.  | Kontakt | Impressum | Nach oben