Der Schwerpunkt liegt auf dem stabilen Betrieb eines Identity Gateways, das Wallets, eIDs, verifizierbare Nachweise und nachgelagerte IAM- oder KYC-Systeme verbindet. Behandelt werden Betriebsmodelle, Konfiguration, Beobachtbarkeit, Störungsanalyse und kontrollierte Änderungen.
Der Aufbau führt von der fachlichen und technischen Einordnung über klar definierte Entscheidungs- und Integrationsschritte bis zu überprüfbaren Arbeitsartefakten. Jeder Themenblock wird schrittweise erläutert und in einer praktischen Aufgabe angewendet.
Inhaltsübersicht
- Einordnung und Zielsetzung
- Zielgruppe
- Voraussetzungen
- Lernziele
- Modul 1: Betriebsarchitektur und Verantwortlichkeiten
- Modul 2: Konfiguration und Umgebungsmanagement
- Modul 3: Monitoring, Logging und Audit-Trails
- Modul 4: Incident-, Problem- und Recovery-Verfahren
- Modul 5: Release, Kapazität und Betriebsübergabe
- Praxisübungen
Einordnung und Zielsetzung
Der Schwerpunkt liegt auf dem stabilen Betrieb eines Identity Gateways, das Wallets, eIDs, verifizierbare Nachweise und nachgelagerte IAM- oder KYC-Systeme verbindet. Behandelt werden Betriebsmodelle, Konfiguration, Beobachtbarkeit, Störungsanalyse und kontrollierte Änderungen.
Im Mittelpunkt stehen nachvollziehbare Entscheidungen, sichere technische Übergaben, datensparsame Verarbeitung und ein belastbarer Betrieb. Die Seminarergebnisse werden als Modelle, Entscheidungstabellen, Testfälle oder Umsetzungsskizzen dokumentiert.
Zielgruppe
Plattformadministration, IAM-Betrieb, DevOps, Site Reliability Engineering, technischer Support und Security Operations
Voraussetzungen
Grundkenntnisse zu HTTP, APIs, Authentisierung und zentralen IAM-Komponenten
Lernziele
- Betriebsarchitektur und Verantwortlichkeiten fachlich einordnen, schrittweise bearbeiten und mit überprüfbaren Kriterien dokumentieren.
- Konfiguration und Umgebungsmanagement fachlich einordnen, schrittweise bearbeiten und mit überprüfbaren Kriterien dokumentieren.
- Monitoring, Logging und Audit-Trails fachlich einordnen, schrittweise bearbeiten und mit überprüfbaren Kriterien dokumentieren.
- Incident-, Problem- und Recovery-Verfahren fachlich einordnen, schrittweise bearbeiten und mit überprüfbaren Kriterien dokumentieren.
- Release, Kapazität und Betriebsübergabe fachlich einordnen, schrittweise bearbeiten und mit überprüfbaren Kriterien dokumentieren.
- Abhängigkeiten zwischen Identitätsprüfung, Wallet, Gateway und IAM erkennen und in ein konsistentes Zielbild überführen.
- Sicherheits-, Datenschutz-, Betriebs- und Interoperabilitätsanforderungen in Abnahmekriterien übersetzen.
Seminarinhalte
Modul 1: Betriebsarchitektur und Verantwortlichkeiten
Betriebsgrenzen, Komponenten und Verantwortungsmodelle werden in ein belastbares Runbook überführt.
- Schritt 1: Komponenten, Datenflüsse und Vertrauensgrenzen inventarisieren.
- Schritt 2: Betriebsverantwortung mit RACI-Kriterien zuordnen.
- Schritt 3: Abhängigkeiten zu Wallet-, eID-, CIAM- und KYC-Diensten erfassen.
- Schritt 4: Betriebsziele, Servicezeiten und Eskalationswege dokumentieren.
Modul 2: Konfiguration und Umgebungsmanagement
Konfigurationen werden reproduzierbar, prüfbar und umgebungsspezifisch verwaltet.
- Schritt 1: Konfigurationsklassen und schützenswerte Parameter trennen.
- Schritt 2: Entwicklungs-, Test-, Abnahme- und Produktionsumgebungen abgrenzen.
- Schritt 3: Secrets, Schlüsselreferenzen und Zertifikate kontrolliert einbinden.
- Schritt 4: Änderungen mit Vier-Augen-Prüfung und Rollback-Plan freigeben.
Modul 3: Monitoring, Logging und Audit-Trails
Technische und fachliche Signale werden zu einem aussagekräftigen Beobachtungsmodell kombiniert.
- Schritt 1: Service-, Integrations- und Geschäftsmetriken definieren.
- Schritt 2: Korrelationskennungen über Gateway- und Zielsysteme durchgängig verwenden.
- Schritt 3: Logdaten datensparsam strukturieren und Aufbewahrungsfristen festlegen.
- Schritt 4: Alarmregeln mit Schwellwerten, Prioritäten und Reaktionshinweisen testen.
Modul 4: Incident-, Problem- und Recovery-Verfahren
Störungen werden systematisch eingegrenzt, behoben und nachhaltig ausgewertet.
- Schritt 1: Fehlerbilder nach Ursprung, Protokollschicht und Auswirkung klassifizieren.
- Schritt 2: Diagnosedaten anhand eines festen Entscheidungsbaums auswerten.
- Schritt 3: Fallback, Degradation und Wiederanlauf kontrolliert auslösen.
- Schritt 4: Ursachenanalyse und Verbesserungsmaßnahmen im Problem-Record festhalten.
Modul 5: Release, Kapazität und Betriebsübergabe
Änderungen und Wachstum werden ohne Verlust der Nachvollziehbarkeit beherrscht.
- Schritt 1: Release-Inhalte, Abhängigkeiten und Migrationsschritte bewerten.
- Schritt 2: Lastannahmen und Kapazitätsgrenzen anhand realistischer Journeys prüfen.
- Schritt 3: Abnahme-, Rollback- und Nachkontrollkriterien definieren.
- Schritt 4: Betriebsübergabe mit Runbook, Monitoring und Bereitschaftscheck abschließen.
Praxisübungen
- Übung 1: Erstellung eines Betriebs- und Verantwortungsmodells. Ausgangslage und Ziel werden abgegrenzt, das Artefakt wird schrittweise erstellt und anschließend anhand fachlicher, technischer und organisatorischer Prüfkriterien bewertet.
- Übung 2: Entwurf eines Monitoring-Dashboards mit Alarmmatrix. Ausgangslage und Ziel werden abgegrenzt, das Artefakt wird schrittweise erstellt und anschließend anhand fachlicher, technischer und organisatorischer Prüfkriterien bewertet.
- Übung 3: Bearbeitung eines simulierten Wallet-Verifikationsfehlers. Ausgangslage und Ziel werden abgegrenzt, das Artefakt wird schrittweise erstellt und anschließend anhand fachlicher, technischer und organisatorischer Prüfkriterien bewertet.
- Übung 4: Planung eines Releases einschließlich Rollback. Ausgangslage und Ziel werden abgegrenzt, das Artefakt wird schrittweise erstellt und anschließend anhand fachlicher, technischer und organisatorischer Prüfkriterien bewertet.
Fachbereichsleitung / Trainerteam / Kontakt
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Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weiterer Tag 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt. Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmer: | Plattformadministration, IAM-Betrieb, DevOps, Site Reliability Engineering, technischer Support und Security Operations |
| Voraussetzungen: | Grundkenntnisse zu HTTP, APIs, Authentisierung und zentralen IAM-Komponenten |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmern |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Dokumentation auf Datenträger oder als Download |
| Teilnahmezertifikat: | ja, selbstverständlich |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
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