Seminar Kompaktseminar Digital Identity und brIDge

Der dreitägige Kompaktpfad vermittelt die wesentlichen Zusammenhänge zwischen Identity Proofing, EUDI Wallet, PID, brIDge und bestehenden IAM- oder CIAM-Systemen. Er kombiniert fachliche Entscheidungskriterien mit einem kompakten Architektur- und Einführungsentwurf.

Der Aufbau führt von der fachlichen und technischen Einordnung über klar definierte Entscheidungs- und Integrationsschritte bis zu überprüfbaren Arbeitsartefakten. Jeder Themenblock wird schrittweise erläutert und in einer praktischen Aufgabe angewendet.

Inhaltsübersicht

  1. Einordnung und Zielsetzung
  2. Zielgruppe
  3. Voraussetzungen
  4. Lernziele
  5. Modul 1: Proofing, Assurance und Risiko
  6. Modul 2: EUDI Wallet, PID und Credentials
  7. Modul 3: brIDge und Identity Source Orchestration
  8. Modul 4: IAM- und CIAM-Brücken
  9. Modul 5: Security, Datenschutz und Betrieb
  10. Modul 6: Einführungswerkstatt
  11. Praxisübungen

Einordnung und Zielsetzung

Der dreitägige Kompaktpfad vermittelt die wesentlichen Zusammenhänge zwischen Identity Proofing, EUDI Wallet, PID, brIDge und bestehenden IAM- oder CIAM-Systemen. Er kombiniert fachliche Entscheidungskriterien mit einem kompakten Architektur- und Einführungsentwurf.

Im Mittelpunkt stehen nachvollziehbare Entscheidungen, sichere technische Übergaben, datensparsame Verarbeitung und ein belastbarer Betrieb. Die Seminarergebnisse werden als Modelle, Entscheidungstabellen, Testfälle oder Umsetzungsskizzen dokumentiert.

Zielgruppe

Projekt- und Programmleitung, IT- und Facharchitektur, IAM, Digital Onboarding, Compliance, Security und Produktmanagement

Voraussetzungen

Grundverständnis von IAM oder digitalen Onboarding-Prozessen

Lernziele

  • Proofing, Assurance und Risiko fachlich einordnen, schrittweise bearbeiten und mit überprüfbaren Kriterien dokumentieren.
  • EUDI Wallet, PID und Credentials fachlich einordnen, schrittweise bearbeiten und mit überprüfbaren Kriterien dokumentieren.
  • brIDge und Identity Source Orchestration fachlich einordnen, schrittweise bearbeiten und mit überprüfbaren Kriterien dokumentieren.
  • IAM- und CIAM-Brücken fachlich einordnen, schrittweise bearbeiten und mit überprüfbaren Kriterien dokumentieren.
  • Security, Datenschutz und Betrieb fachlich einordnen, schrittweise bearbeiten und mit überprüfbaren Kriterien dokumentieren.
  • Einführungswerkstatt fachlich einordnen, schrittweise bearbeiten und mit überprüfbaren Kriterien dokumentieren.
  • Abhängigkeiten zwischen Identitätsprüfung, Wallet, Gateway und IAM erkennen und in ein konsistentes Zielbild überführen.
  • Sicherheits-, Datenschutz-, Betriebs- und Interoperabilitätsanforderungen in Abnahmekriterien übersetzen.

Seminarinhalte

Modul 1: Proofing, Assurance und Risiko

Identitätsprüfung und Vertrauensniveau werden als Grundlage der digitalen Journey eingeordnet.

  1. Schritt 1: Proofing-Phasen und Evidenzarten unterscheiden.
  2. Schritt 2: Risiko und erforderliches Assurance Level bestimmen.
  3. Schritt 3: Geeignete Prüfverfahren und Fallbacks auswählen.
  4. Schritt 4: Ergebnis und offene Unsicherheit dokumentieren.

Modul 2: EUDI Wallet, PID und Credentials

Rollen, Nachweise und datensparsame Präsentation werden in einem konsistenten Ablauf verbunden.

  1. Schritt 1: Ökosystemrollen und Verantwortungen zuordnen.
  2. Schritt 2: PID und weitere Credentials unterscheiden.
  3. Schritt 3: Issuance und Presentation auf hoher Ebene modellieren.
  4. Schritt 4: Gültigkeit, Status und Einwilligung berücksichtigen.

Modul 3: brIDge und Identity Source Orchestration

Mehrere Identitätsquellen werden über Policies, LoA und Claim-Normalisierung zusammengeführt.

  1. Schritt 1: Quellenkatalog und Integrationsgrenzen erstellen.
  2. Schritt 2: Routing- und Fallback-Kriterien definieren.
  3. Schritt 3: Claims und Vertrauensmetadaten normalisieren.
  4. Schritt 4: Entscheidungen und Auditinformationen an Zielsysteme übergeben.

Modul 4: IAM- und CIAM-Brücken

Wallet- und Proofing-Ergebnisse werden in Registrierung, Login und Lifecycle-Prozesse integriert.

  1. Schritt 1: OIDC-, SAML- und API-Rollen einordnen.
  2. Schritt 2: Claim- und Konten-Mapping festlegen.
  3. Schritt 3: Account Linking, Step-up und Recovery gestalten.
  4. Schritt 4: Übergabe an IGA, PAM oder Fachverfahren definieren.

Modul 5: Security, Datenschutz und Betrieb

Die kompakte Zielarchitektur wird mit Mindestkontrollen für produktiven Einsatz ergänzt.

  1. Schritt 1: Datenminimierung und Aufbewahrung bestimmen.
  2. Schritt 2: Bedrohungen und Hardening-Maßnahmen priorisieren.
  3. Schritt 3: Monitoring, Audit und Incident-Pfade festlegen.
  4. Schritt 4: Test- und Abnahmekriterien definieren.

Modul 6: Einführungswerkstatt

Ein priorisierter Pilot und eine realistische Roadmap werden entwickelt.

  1. Schritt 1: Use Cases nach Nutzen, Risiko und Reifegrad bewerten.
  2. Schritt 2: Pilotumfang und messbare Ziele festlegen.
  3. Schritt 3: Zielarchitektur und Verantwortlichkeiten skizzieren.
  4. Schritt 4: Skalierung, Migration und Betriebsübergabe planen.

Praxisübungen

  1. Übung 1: Bewertung eines Proofing- und Wallet-Use-Cases. Ausgangslage und Ziel werden abgegrenzt, das Artefakt wird schrittweise erstellt und anschließend anhand fachlicher, technischer und organisatorischer Prüfkriterien bewertet.
  2. Übung 2: Modellierung einer PID-Präsentation. Ausgangslage und Ziel werden abgegrenzt, das Artefakt wird schrittweise erstellt und anschließend anhand fachlicher, technischer und organisatorischer Prüfkriterien bewertet.
  3. Übung 3: Entwurf einer brIDge-Orchestrierung. Ausgangslage und Ziel werden abgegrenzt, das Artefakt wird schrittweise erstellt und anschließend anhand fachlicher, technischer und organisatorischer Prüfkriterien bewertet.
  4. Übung 4: Skizze einer IAM-Integration. Ausgangslage und Ziel werden abgegrenzt, das Artefakt wird schrittweise erstellt und anschließend anhand fachlicher, technischer und organisatorischer Prüfkriterien bewertet.
  5. Übung 5: Erstellung einer Pilot- und Einführungsroadmap. Ausgangslage und Ziel werden abgegrenzt, das Artefakt wird schrittweise erstellt und anschließend anhand fachlicher, technischer und organisatorischer Prüfkriterien bewertet.

Fachbereichsleitung / Trainerteam / Kontakt

Seminardetails

   
Dauer: 3 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, weitere Tage 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.797 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 5.100 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmer: Projekt- und Programmleitung, IT- und Facharchitektur, IAM, Digital Onboarding, Compliance, Security und Produktmanagement
Voraussetzungen: Grundverständnis von IAM oder digitalen Onboarding-Prozessen
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Vortrag, Demonstrationen, praktische Übungen am System
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - Alle Seminare mit Trainer vor Ort, Webinar nur wenn ausdrücklich gewünscht
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmern
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Dokumentation auf Datenträger oder als Download
Teilnahmezertifikat: ja, selbstverständlich
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

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Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Wien 3 Tage
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Salzburg 3 Tage
Graz 3 Tage
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