Textbasierte Aktivitätsdiagramme machen Abläufe, Entscheidungen, Parallelität und Verantwortungsbereiche präzise nachvollziehbar. Im Mittelpunkt stehen eine belastbare Diagrammstruktur, eine eindeutige Semantik und ein Quelltext, der auch bei späteren Änderungen wartbar bleibt.
Inhaltsverzeichnis
- Zielgruppe
- Voraussetzungen
- Lernziele
- Kapitel 1: Modellierungsziel und Grundsyntax
- Kapitel 2: Entscheidungen, Schleifen und Fehlerpfade
- Kapitel 3: Parallelität und Verantwortungsbereiche
- Kapitel 4: Qualitätssicherung und Praxisfall
- Durchgängiges Praxisprojekt
- Methodik
Zielgruppe
Softwareentwickelnde, Business-Analysten, Prozessverantwortliche, Requirements Engineers, Testverantwortliche und technische Redaktionen, die fachliche oder technische Abläufe dokumentieren.
Voraussetzungen
Grundverständnis für Prozesse und Kontrollflüsse. Vorkenntnisse in PlantUML sind hilfreich, aber nicht erforderlich; ein vorbereiteter Editor genügt.
Lernziele
- Aktivitäten, Entscheidungen, Schleifen, Abbrüche und Parallelität semantisch korrekt modellieren
- Swimlanes, Partitionen und Verantwortlichkeiten übersichtlich einsetzen
- fachliche Abläufe in wartbaren PlantUML-Quelltext überführen
- komplexe Prozesse schrittweise vereinfachen und auf Lesbarkeit prüfen
- Diagramme für Reviews, Anforderungen und technische Dokumentation vorbereiten
Kapitel 1: Modellierungsziel und Grundsyntax
Das Kapitel verbindet vier aufeinander aufbauende Arbeitsschritte: Prozessgrenzen, Start- und Endpunkte festlegen, Aktivitäten und gerichtete Übergänge notieren, Beschriftungen, Notizen und fachliche Begriffe vereinheitlichen sowie ein minimales Diagramm rendern und syntaktisch prüfen. Die Inhalte werden an einem nachvollziehbaren Beispiel aufgebaut, unmittelbar gerendert und anhand der fachlichen Aussage bewertet.
- Schritt 1 – Analysieren: Prozessgrenzen, Start- und Endpunkte festlegen.
- Schritt 2 – Modellieren: Aktivitäten und gerichtete Übergänge notieren.
- Schritt 3 – Erweitern: Beschriftungen, Notizen und fachliche Begriffe vereinheitlichen.
- Schritt 4 – Prüfen: ein minimales Diagramm rendern und syntaktisch prüfen.
Praxisübung
Für den Schwerpunkt „Modellierungsziel und Grundsyntax“ entsteht ein eigenständiges Teilmodell. Anschließend werden Syntax, Semantik, Lesbarkeit und Anschlussfähigkeit an das Gesamtprojekt mit einer kompakten Prüfliste kontrolliert.
Kapitel 2: Entscheidungen, Schleifen und Fehlerpfade
Das Kapitel verbindet vier aufeinander aufbauende Arbeitsschritte: Bedingungen und Alternativen eindeutig formulieren, Wiederholungen und Rücksprünge lesbar abbilden, Abbruch-, Ausnahme- und Eskalationspfade ergänzen sowie Pfadabdeckung anhand fachlicher Fälle kontrollieren. Die Inhalte werden an einem nachvollziehbaren Beispiel aufgebaut, unmittelbar gerendert und anhand der fachlichen Aussage bewertet.
- Schritt 1 – Analysieren: Bedingungen und Alternativen eindeutig formulieren.
- Schritt 2 – Modellieren: Wiederholungen und Rücksprünge lesbar abbilden.
- Schritt 3 – Erweitern: Abbruch-, Ausnahme- und Eskalationspfade ergänzen.
- Schritt 4 – Prüfen: Pfadabdeckung anhand fachlicher Fälle kontrollieren.
Praxisübung
Für den Schwerpunkt „Entscheidungen, Schleifen und Fehlerpfade“ entsteht ein eigenständiges Teilmodell. Anschließend werden Syntax, Semantik, Lesbarkeit und Anschlussfähigkeit an das Gesamtprojekt mit einer kompakten Prüfliste kontrolliert.
Kapitel 3: Parallelität und Verantwortungsbereiche
Das Kapitel verbindet vier aufeinander aufbauende Arbeitsschritte: parallele Zweige und Synchronisationspunkte modellieren, Swimlanes und Partitionen für Rollen verwenden, Übergaben zwischen Verantwortungsbereichen kennzeichnen sowie überladene Darstellungen in Teilprozesse zerlegen. Die Inhalte werden an einem nachvollziehbaren Beispiel aufgebaut, unmittelbar gerendert und anhand der fachlichen Aussage bewertet.
- Schritt 1 – Analysieren: parallele Zweige und Synchronisationspunkte modellieren.
- Schritt 2 – Modellieren: Swimlanes und Partitionen für Rollen verwenden.
- Schritt 3 – Erweitern: Übergaben zwischen Verantwortungsbereichen kennzeichnen.
- Schritt 4 – Prüfen: überladene Darstellungen in Teilprozesse zerlegen.
Praxisübung
Für den Schwerpunkt „Parallelität und Verantwortungsbereiche“ entsteht ein eigenständiges Teilmodell. Anschließend werden Syntax, Semantik, Lesbarkeit und Anschlussfähigkeit an das Gesamtprojekt mit einer kompakten Prüfliste kontrolliert.
Kapitel 4: Qualitätssicherung und Praxisfall
Das Kapitel verbindet vier aufeinander aufbauende Arbeitsschritte: Benennungs- und Layoutregeln auf einen Prozess anwenden, einen bestehenden Ablauf aus Prosa rekonstruieren, Varianten für Fachbereich und Entwicklung vergleichen sowie Diagramm und Quelltext mit einer Review-Checkliste überarbeiten. Die Inhalte werden an einem nachvollziehbaren Beispiel aufgebaut, unmittelbar gerendert und anhand der fachlichen Aussage bewertet.
- Schritt 1 – Analysieren: Benennungs- und Layoutregeln auf einen Prozess anwenden.
- Schritt 2 – Modellieren: einen bestehenden Ablauf aus Prosa rekonstruieren.
- Schritt 3 – Erweitern: Varianten für Fachbereich und Entwicklung vergleichen.
- Schritt 4 – Prüfen: Diagramm und Quelltext mit einer Review-Checkliste überarbeiten.
Praxisübung
Für den Schwerpunkt „Qualitätssicherung und Praxisfall“ entsteht ein eigenständiges Teilmodell. Anschließend werden Syntax, Semantik, Lesbarkeit und Anschlussfähigkeit an das Gesamtprojekt mit einer kompakten Prüfliste kontrolliert.
Durchgängiges Praxisprojekt
Ein vollständiger Freigabe- oder Störungsprozess wird aus einer textlichen Beschreibung entwickelt. Das Ergebnis enthält Normalfall, Entscheidungen, Parallelität, Ausnahmebehandlung und klar zugeordnete Rollen.
Methodik
Fachimpulse, Live-Coding, kommentierte Demonstrationen und schrittweise Übungen wechseln sich ab. Jede neue Technik wird zunächst an einem Minimalbeispiel geprüft, danach in das Gesamtprojekt übernommen und abschließend in einem strukturierten Review bewertet. Alle Übungen verwenden versionierbare Textquellen und reproduzierbare Render-Schritte.
Fachbereichsleitung / Leitung des Trainerteams / Ansprechpersonen
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Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de -

Paul Goldschmidt
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: paul.goldschmidt@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 1 Tag ca. 6 h, Beginn: 10:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 599 zzgl. MwSt. Inhaus: € 1.700 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmende: | Softwareentwickelnde, Business-Analysten, Prozessverantwortliche, Requirements Engineers, Testverantwortliche und technische Redaktionen, die fachliche oder technische Abläufe dokumentieren. |
| Voraussetzungen: | Grundverständnis für Prozesse und Kontrollflüsse. Vorkenntnisse in PlantUML sind hilfreich, aber nicht erforderlich; ein vorbereiteter Editor genügt. |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Fachimpulse, Live-Coding, Demonstrationen, praktische Übungen am System und strukturierte Reviews |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - alle Formate mit Trainerteam vor Ort; Webinar nur bei ausdrücklicher Vereinbarung |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmenden |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Digitale Dokumentation als Download oder auf Datenträger |
| Teilnahmezertifikat: | ja |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
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