Diagramme werden erst dann verlässlich, wenn ihre Erzeugung reproduzierbar ist und Fehler automatisiert auffallen. Das Seminar etabliert eine Pipeline vom Quelltext über Syntax- und Qualitätsprüfungen bis zu versionierten Artefakten für Dokumentation, Releases und Reviews.
Inhaltsverzeichnis
- Zielgruppe
- Voraussetzungen
- Lernziele
- Kapitel 1: Reproduzierbarer Build
- Kapitel 2: Syntaxprüfung und Fehlerbehandlung
- Kapitel 3: Artefakte, Caching und Änderungsprüfung
- Kapitel 4: Qualitätsregeln und Diagrammtests
- Kapitel 5: Pipeline-Integration und Betriebsmodell
- Durchgängiges Praxisprojekt
- Methodik
Zielgruppe
DevOps Engineers, Build Engineers, Softwareentwickelnde, technische Redaktionen, Plattformteams und Architekturverantwortliche mit automatisierten Dokumentationsprozessen.
Voraussetzungen
Grundlagen der Versionsverwaltung und eines CI/CD-Systems. PlantUML-Quelltexte sollten gelesen und einfach angepasst werden können.
Lernziele
- PlantUML reproduzierbar über Kommandozeile oder Container ausführen
- Syntaxfehler, fehlende Includes und unerwünschte Änderungen automatisiert erkennen
- PNG-, SVG- und weitere Artefakte kontrolliert erzeugen und ablegen
- Caching, inkrementelle Builds und parallele Verarbeitung sinnvoll konfigurieren
- Diagrammprüfungen in Merge Requests, Releases und Dokumentations-Builds integrieren
Kapitel 1: Reproduzierbarer Build
Das Kapitel verbindet vier aufeinander aufbauende Arbeitsschritte: PlantUML-Version und Laufzeitumgebung festschreiben, Quell- und Ausgabeverzeichnisse eindeutig strukturieren, Kommandozeilenparameter für Format und Zielpfad definieren sowie lokalen Build und Pipeline-Build identisch ausführbar machen. Die Inhalte werden an einem nachvollziehbaren Beispiel aufgebaut, unmittelbar gerendert und anhand der fachlichen Aussage bewertet.
- Schritt 1 – Analysieren: PlantUML-Version und Laufzeitumgebung festschreiben.
- Schritt 2 – Modellieren: Quell- und Ausgabeverzeichnisse eindeutig strukturieren.
- Schritt 3 – Erweitern: Kommandozeilenparameter für Format und Zielpfad definieren.
- Schritt 4 – Prüfen: lokalen Build und Pipeline-Build identisch ausführbar machen.
Praxisübung
Für den Schwerpunkt „Reproduzierbarer Build“ entsteht ein eigenständiges Teilmodell. Anschließend werden Syntax, Semantik, Lesbarkeit und Anschlussfähigkeit an das Gesamtprojekt mit einer kompakten Prüfliste kontrolliert.
Kapitel 2: Syntaxprüfung und Fehlerbehandlung
Das Kapitel verbindet vier aufeinander aufbauende Arbeitsschritte: fehlerhafte Diagramme mit geeigneten Exit-Codes erkennen, Fail-Fast-Strategien für kleine und große Repositories wählen, Include-Pfade und Konfigurationsdateien kontrollieren sowie Fehlerausgaben für Pipeline-Logs und Entwicklerfeedback aufbereiten. Die Inhalte werden an einem nachvollziehbaren Beispiel aufgebaut, unmittelbar gerendert und anhand der fachlichen Aussage bewertet.
- Schritt 1 – Analysieren: fehlerhafte Diagramme mit geeigneten Exit-Codes erkennen.
- Schritt 2 – Modellieren: Fail-Fast-Strategien für kleine und große Repositories wählen.
- Schritt 3 – Erweitern: Include-Pfade und Konfigurationsdateien kontrollieren.
- Schritt 4 – Prüfen: Fehlerausgaben für Pipeline-Logs und Entwicklerfeedback aufbereiten.
Praxisübung
Für den Schwerpunkt „Syntaxprüfung und Fehlerbehandlung“ entsteht ein eigenständiges Teilmodell. Anschließend werden Syntax, Semantik, Lesbarkeit und Anschlussfähigkeit an das Gesamtprojekt mit einer kompakten Prüfliste kontrolliert.
Kapitel 3: Artefakte, Caching und Änderungsprüfung
Das Kapitel verbindet vier aufeinander aufbauende Arbeitsschritte: Ausgabeformate nach Verwendungszweck auswählen, Metadaten und Änderungsstände gezielt berücksichtigen, nur betroffene Diagramme neu erzeugen sowie Build-Artefakte versionieren, veröffentlichen oder verwerfen. Die Inhalte werden an einem nachvollziehbaren Beispiel aufgebaut, unmittelbar gerendert und anhand der fachlichen Aussage bewertet.
- Schritt 1 – Analysieren: Ausgabeformate nach Verwendungszweck auswählen.
- Schritt 2 – Modellieren: Metadaten und Änderungsstände gezielt berücksichtigen.
- Schritt 3 – Erweitern: nur betroffene Diagramme neu erzeugen.
- Schritt 4 – Prüfen: Build-Artefakte versionieren, veröffentlichen oder verwerfen.
Praxisübung
Für den Schwerpunkt „Artefakte, Caching und Änderungsprüfung“ entsteht ein eigenständiges Teilmodell. Anschließend werden Syntax, Semantik, Lesbarkeit und Anschlussfähigkeit an das Gesamtprojekt mit einer kompakten Prüfliste kontrolliert.
Kapitel 4: Qualitätsregeln und Diagrammtests
Das Kapitel verbindet vier aufeinander aufbauende Arbeitsschritte: Datei- und Namenskonventionen automatisiert prüfen, verbotene Direktiven und externe Includes erkennen, Referenzdiagramme oder strukturelle Prüfungen einführen sowie Fehlschlagskriterien für Warnung und harte Sperre festlegen. Die Inhalte werden an einem nachvollziehbaren Beispiel aufgebaut, unmittelbar gerendert und anhand der fachlichen Aussage bewertet.
- Schritt 1 – Analysieren: Datei- und Namenskonventionen automatisiert prüfen.
- Schritt 2 – Modellieren: verbotene Direktiven und externe Includes erkennen.
- Schritt 3 – Erweitern: Referenzdiagramme oder strukturelle Prüfungen einführen.
- Schritt 4 – Prüfen: Fehlschlagskriterien für Warnung und harte Sperre festlegen.
Praxisübung
Für den Schwerpunkt „Qualitätsregeln und Diagrammtests“ entsteht ein eigenständiges Teilmodell. Anschließend werden Syntax, Semantik, Lesbarkeit und Anschlussfähigkeit an das Gesamtprojekt mit einer kompakten Prüfliste kontrolliert.
Kapitel 5: Pipeline-Integration und Betriebsmodell
Das Kapitel verbindet vier aufeinander aufbauende Arbeitsschritte: Jobs für Pull Requests, Hauptzweig und Release trennen, Container-Images und Abhängigkeiten aktualisierbar verwalten, Ergebnisse als Review-Artefakt bereitstellen sowie Verantwortung, Monitoring und Fehlerbehebung dokumentieren. Die Inhalte werden an einem nachvollziehbaren Beispiel aufgebaut, unmittelbar gerendert und anhand der fachlichen Aussage bewertet.
- Schritt 1 – Analysieren: Jobs für Pull Requests, Hauptzweig und Release trennen.
- Schritt 2 – Modellieren: Container-Images und Abhängigkeiten aktualisierbar verwalten.
- Schritt 3 – Erweitern: Ergebnisse als Review-Artefakt bereitstellen.
- Schritt 4 – Prüfen: Verantwortung, Monitoring und Fehlerbehebung dokumentieren.
Praxisübung
Für den Schwerpunkt „Pipeline-Integration und Betriebsmodell“ entsteht ein eigenständiges Teilmodell. Anschließend werden Syntax, Semantik, Lesbarkeit und Anschlussfähigkeit an das Gesamtprojekt mit einer kompakten Prüfliste kontrolliert.
Durchgängiges Praxisprojekt
Ein Beispiel-Repository erhält einen lokalen Build und eine CI-Pipeline mit Syntaxprüfung, mehreren Ausgabeformaten, inkrementeller Verarbeitung, Artefaktablage und definierten Qualitätsregeln.
Methodik
Fachimpulse, Live-Coding, kommentierte Demonstrationen und schrittweise Übungen wechseln sich ab. Jede neue Technik wird zunächst an einem Minimalbeispiel geprüft, danach in das Gesamtprojekt übernommen und abschließend in einem strukturierten Review bewertet. Alle Übungen verwenden versionierbare Textquellen und reproduzierbare Render-Schritte.
Fachbereichsleitung / Leitung des Trainerteams / Ansprechpersonen
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Lucas Beich
Telefon: + 49 (221) 74740055
E-Mail: lucas.beich@seminar-experts.de
Seminardetails
| Dauer: | 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, 2. Tag: 09:00 Uhr |
| Preis: |
Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt. Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt. |
| Teilnehmeranzahl: | min. 2 - max. 8 |
| Teilnehmende: | DevOps Engineers, Build Engineers, Softwareentwickelnde, technische Redaktionen, Plattformteams und Architekturverantwortliche mit automatisierten Dokumentationsprozessen. |
| Voraussetzungen: | Grundlagen der Versionsverwaltung und eines CI/CD-Systems. PlantUML-Quelltexte sollten gelesen und einfach angepasst werden können. |
| Standorte: | Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg |
| Methoden: | Fachimpulse, Live-Coding, Demonstrationen, praktische Übungen am System und strukturierte Reviews |
| Seminararten: | Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - alle Formate mit Trainerteam vor Ort; Webinar nur bei ausdrücklicher Vereinbarung |
| Durchführungsgarantie: | ja, ab 2 Teilnehmenden |
| Sprache: | Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich |
| Seminarunterlage: | Digitale Dokumentation als Download oder auf Datenträger |
| Teilnahmezertifikat: | ja |
| Verpflegung: | Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch) |
| Support: | 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten |
| Barrierefreier Zugang: | an den meisten Standorten verfügbar |
| Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055 |
Seminartermine
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