Seminar PlantUML Sequenz- und Timingdiagramme

Sequenzdiagramme erklären Nachrichtenfolgen und Verantwortlichkeiten, Timingdiagramme ergänzen präzise zeitliche Zustandsänderungen. Das Seminar verbindet beide Perspektiven, damit funktionale Interaktionen und zeitkritisches Verhalten konsistent dokumentiert und geprüft werden.

Inhaltsverzeichnis

  • Zielgruppe
  • Voraussetzungen
  • Lernziele
  • Kapitel 1: Interaktionsfrage und Grundsyntax
  • Kapitel 2: Kontrollstrukturen und Varianten
  • Kapitel 3: Große Sequenzen und Wiederverwendung
  • Kapitel 4: Timingdiagramme
  • Kapitel 5: Konsistenz mit Schnittstellen und Tests
  • Durchgängiges Praxisprojekt
  • Methodik

Zielgruppe

Softwareentwickelnde, Software Architects, System Engineers, Test Engineers, Embedded- und Integrationsentwickelnde sowie technische Redaktionen.

Voraussetzungen

Grundverständnis von Schnittstellen, Nachrichten oder zeitabhängigem Systemverhalten. PlantUML-Grundlagen sind hilfreich, aber nicht zwingend.

Lernziele

  • Teilnehmende, Lebenslinien und Nachrichtentypen in Sequenzdiagrammen sicher einsetzen
  • Alternativen, Schleifen, Parallelität, Referenzen und Gruppierungen strukturieren
  • Timingdiagramme für Zustände, Signale, Zeitpunkte und Intervalle erstellen
  • funktionale und zeitliche Sicht auf dasselbe Szenario abgleichen
  • komplexe Interaktionen modularisieren und mit Testfällen reviewen

Kapitel 1: Interaktionsfrage und Grundsyntax

Das Kapitel verbindet vier aufeinander aufbauende Arbeitsschritte: Szenario, Systemgrenze und Startauslöser bestimmen, Akteure, Teilnehmer und stabile Aliase definieren, Nachrichten, Antworten und Aktivierungen notieren sowie Happy Path als minimales Sequenzdiagramm prüfen. Die Inhalte werden an einem nachvollziehbaren Beispiel aufgebaut, unmittelbar gerendert und anhand der fachlichen Aussage bewertet.

  1. Schritt 1 – Analysieren: Szenario, Systemgrenze und Startauslöser bestimmen.
  2. Schritt 2 – Modellieren: Akteure, Teilnehmer und stabile Aliase definieren.
  3. Schritt 3 – Erweitern: Nachrichten, Antworten und Aktivierungen notieren.
  4. Schritt 4 – Prüfen: Happy Path als minimales Sequenzdiagramm prüfen.

Praxisübung

Für den Schwerpunkt „Interaktionsfrage und Grundsyntax“ entsteht ein eigenständiges Teilmodell. Anschließend werden Syntax, Semantik, Lesbarkeit und Anschlussfähigkeit an das Gesamtprojekt mit einer kompakten Prüfliste kontrolliert.

Kapitel 2: Kontrollstrukturen und Varianten

Das Kapitel verbindet vier aufeinander aufbauende Arbeitsschritte: Alternativen und optionale Fragmente modellieren, Schleifen und Wiederholbedingungen kennzeichnen, parallele und kritische Bereiche einsetzen sowie Fehler-, Timeout- und Abbruchpfade ergänzen. Die Inhalte werden an einem nachvollziehbaren Beispiel aufgebaut, unmittelbar gerendert und anhand der fachlichen Aussage bewertet.

  1. Schritt 1 – Analysieren: Alternativen und optionale Fragmente modellieren.
  2. Schritt 2 – Modellieren: Schleifen und Wiederholbedingungen kennzeichnen.
  3. Schritt 3 – Erweitern: parallele und kritische Bereiche einsetzen.
  4. Schritt 4 – Prüfen: Fehler-, Timeout- und Abbruchpfade ergänzen.

Praxisübung

Für den Schwerpunkt „Kontrollstrukturen und Varianten“ entsteht ein eigenständiges Teilmodell. Anschließend werden Syntax, Semantik, Lesbarkeit und Anschlussfähigkeit an das Gesamtprojekt mit einer kompakten Prüfliste kontrolliert.

Kapitel 3: Große Sequenzen und Wiederverwendung

Das Kapitel verbindet vier aufeinander aufbauende Arbeitsschritte: Teilnehmende gruppieren und Verantwortungsgrenzen markieren, Untersequenzen mit Referenzen auslagern, Notizen, Nummerierung und Seitentrennung gezielt nutzen sowie Diagramm auf Nachrichtendichte und Verständlichkeit reduzieren. Die Inhalte werden an einem nachvollziehbaren Beispiel aufgebaut, unmittelbar gerendert und anhand der fachlichen Aussage bewertet.

  1. Schritt 1 – Analysieren: Teilnehmende gruppieren und Verantwortungsgrenzen markieren.
  2. Schritt 2 – Modellieren: Untersequenzen mit Referenzen auslagern.
  3. Schritt 3 – Erweitern: Notizen, Nummerierung und Seitentrennung gezielt nutzen.
  4. Schritt 4 – Prüfen: Diagramm auf Nachrichtendichte und Verständlichkeit reduzieren.

Praxisübung

Für den Schwerpunkt „Große Sequenzen und Wiederverwendung“ entsteht ein eigenständiges Teilmodell. Anschließend werden Syntax, Semantik, Lesbarkeit und Anschlussfähigkeit an das Gesamtprojekt mit einer kompakten Prüfliste kontrolliert.

Kapitel 4: Timingdiagramme

Das Kapitel verbindet vier aufeinander aufbauende Arbeitsschritte: relevante Signale, Zustände und Zeitachse festlegen, Zustandswechsel und diskrete Werte notieren, Zeitpunkte, Verzögerungen und Intervalle ergänzen sowie mehrere Zeilen synchronisieren und Grenzfälle prüfen. Die Inhalte werden an einem nachvollziehbaren Beispiel aufgebaut, unmittelbar gerendert und anhand der fachlichen Aussage bewertet.

  1. Schritt 1 – Analysieren: relevante Signale, Zustände und Zeitachse festlegen.
  2. Schritt 2 – Modellieren: Zustandswechsel und diskrete Werte notieren.
  3. Schritt 3 – Erweitern: Zeitpunkte, Verzögerungen und Intervalle ergänzen.
  4. Schritt 4 – Prüfen: mehrere Zeilen synchronisieren und Grenzfälle prüfen.

Praxisübung

Für den Schwerpunkt „Timingdiagramme“ entsteht ein eigenständiges Teilmodell. Anschließend werden Syntax, Semantik, Lesbarkeit und Anschlussfähigkeit an das Gesamtprojekt mit einer kompakten Prüfliste kontrolliert.

Kapitel 5: Konsistenz mit Schnittstellen und Tests

Das Kapitel verbindet vier aufeinander aufbauende Arbeitsschritte: Nachrichten gegen Schnittstellenverträge abgleichen, Vor- und Nachbedingungen aus Anforderungen ergänzen, Testfälle aus Normal-, Fehler- und Zeitpfaden ableiten sowie Sequenz- und Timingdarstellung gemeinsam reviewen. Die Inhalte werden an einem nachvollziehbaren Beispiel aufgebaut, unmittelbar gerendert und anhand der fachlichen Aussage bewertet.

  1. Schritt 1 – Analysieren: Nachrichten gegen Schnittstellenverträge abgleichen.
  2. Schritt 2 – Modellieren: Vor- und Nachbedingungen aus Anforderungen ergänzen.
  3. Schritt 3 – Erweitern: Testfälle aus Normal-, Fehler- und Zeitpfaden ableiten.
  4. Schritt 4 – Prüfen: Sequenz- und Timingdarstellung gemeinsam reviewen.

Praxisübung

Für den Schwerpunkt „Konsistenz mit Schnittstellen und Tests“ entsteht ein eigenständiges Teilmodell. Anschließend werden Syntax, Semantik, Lesbarkeit und Anschlussfähigkeit an das Gesamtprojekt mit einer kompakten Prüfliste kontrolliert.

Durchgängiges Praxisprojekt

Ein zeitkritischer Integrationsablauf wird zunächst als Sequenzdiagramm mit Normal- und Fehlerpfaden modelliert. Für ausgewählte Signale entsteht anschließend eine Timingdarstellung, die mit Testfällen und Schnittstellenannahmen abgeglichen wird.

Methodik

Fachimpulse, Live-Coding, kommentierte Demonstrationen und schrittweise Übungen wechseln sich ab. Jede neue Technik wird zunächst an einem Minimalbeispiel geprüft, danach in das Gesamtprojekt übernommen und abschließend in einem strukturierten Review bewertet. Alle Übungen verwenden versionierbare Textquellen und reproduzierbare Render-Schritte.

Fachbereichsleitung / Leitung des Trainerteams / Ansprechpersonen

Seminardetails

   
Dauer: 2 Tage ca. 6 h/Tag, Beginn 1. Tag: 10:00 Uhr, 2. Tag: 09:00 Uhr
Preis: Öffentlich oder Live Stream: € 1.198 zzgl. MwSt.
Inhaus: € 3.400 zzgl. MwSt.
Teilnehmeranzahl: min. 2 - max. 8
Teilnehmende: Softwareentwickelnde, Software Architects, System Engineers, Test Engineers, Embedded- und Integrationsentwickelnde sowie technische Redaktionen.
Voraussetzungen: Grundverständnis von Schnittstellen, Nachrichten oder zeitabhängigem Systemverhalten. PlantUML-Grundlagen sind hilfreich, aber nicht zwingend.
Standorte: Stream Live, Inhaus/Firmenseminar, Berlin, Bremen, Darmstadt, Dresden, Erfurt, Essen, Flensburg, Frankfurt, Freiburg, Friedrichshafen, Hamburg, Hamm, Hannover, Jena, Kassel, Köln, Konstanz, Leipzig, Luxemburg, Magdeburg, Mainz, München, Münster, Nürnberg, Paderborn, Potsdam, Regensburg, Rostock, Stuttgart, Trier, Ulm, Wuppertal, Würzburg
Methoden: Fachimpulse, Live-Coding, Demonstrationen, praktische Übungen am System und strukturierte Reviews
Seminararten: Öffentlich, Webinar, Inhouse, Workshop - alle Formate mit Trainerteam vor Ort; Webinar nur bei ausdrücklicher Vereinbarung
Durchführungsgarantie: ja, ab 2 Teilnehmenden
Sprache: Deutsch - bei Firmenseminaren ist auch Englisch möglich
Seminarunterlage: Digitale Dokumentation als Download oder auf Datenträger
Teilnahmezertifikat: ja
Verpflegung: Kalt- / Warmgetränke, Mittagessen (wahlweise vegetarisch)
Support: 3 Anrufe im Seminarpreis enthalten
Barrierefreier Zugang: an den meisten Standorten verfügbar
  Weitere Informationen unter + 49 (221) 74740055

Seminartermine

Die Ergebnissliste kann durch Anklicken der Überschrift neu sortiert werden.

Seminar Startdatum Enddatum Ort Dauer
Klagenfurt 2 Tage
Bregenz 2 Tage
Linz 2 Tage
Salzburg 2 Tage
Graz 2 Tage
Wien 2 Tage
Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
Stream live 2 Tage
Innsbruck 2 Tage
Stream gespeichert 2 Tage
Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
Stream live 2 Tage
Innsbruck 2 Tage
Stream gespeichert 2 Tage
Klagenfurt 2 Tage
Bregenz 2 Tage
Linz 2 Tage
Salzburg 2 Tage
Graz 2 Tage
Wien 2 Tage
Graz 2 Tage
Wien 2 Tage
Stream live 2 Tage
Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
Stream gespeichert 2 Tage
Innsbruck 2 Tage
Klagenfurt 2 Tage
Bregenz 2 Tage
Linz 2 Tage
Salzburg 2 Tage
Linz 2 Tage
Salzburg 2 Tage
Graz 2 Tage
Wien 2 Tage
Inhaus / Firmenseminar 2 Tage
Stream live 2 Tage
Innsbruck 2 Tage
Stream gespeichert 2 Tage
Klagenfurt 2 Tage
Bregenz 2 Tage
Nach oben
Seminare als Stream SRI zertifiziert
© 2026 www.seminar-experts.at All rights reserved.  | Kontakt | Impressum | Nach oben